Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie SPEZIAL.

Mai 2012
M D M D F S S
« Feb    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Kategorien

Archiv der Kategorie SPEZIAL

20:00 | KUKKSI-Interview mit RTL-Chefin Anke Schäferkordt

anke-schaferkordt-bild-stephan-pick.jpg

INTERVIEW. In entspannter Atmosphäre in Köln am Rhein haben wir am heutigen Dienstag im Rahmen der Programmpräsentation der TV-Saison 2011/2012 mit RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt gesprochen. Mit starken Neustarts in allen Genres startet RTL im September die neue TV-Saison. Spannende Eventmovies, neue Serien, neue Comedy- und Showformate, sowie einzigartige Reportagen wird RTL in der kommenden Saison senden. Das Dschungelcamp “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!” geht in die nächste Runde und natürlich werden am Samstagabend die erfolgreichen Dauerbrenner “Deutschland sucht den Superstar” und “Das Supertalent”für Unterhaltung sorgen.

Auf der Präsentation wurde vorgeführt, dass RTL zu jeder Tageszeit an jedem Tag Marktführer ist - Außer am Sonntagabend. Was kann RTL am Sonntagabend noch besser machen und gibt es Ideen für das “Sonntagsproblem”?

(lacht) Also ehrlich gesagt würde ich nicht so weit gehen, dass als Sonntagsproblem zu bezeichnen. Ich glaube, wenn man einen Blick auf unser Schema wirft, kann man gar nicht von einem Problem sprechen. Am Sonntag ist es eigentlich jede Woche ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer den besseren Spielfilm hat. Es ist so, dass bei den Studios immer eine komplette Season gekauft wird und man kann es gar nicht so aktiv steuern. Wir haben jetzt mit Warner und dem, was von Warner kommt und dem neuen Film von Universal ein schönes Line-up.

Aber es kann auch sein, dass man ein Jahr Pech hat und das Studio nicht die Spielfilme liefert, die man sich erhofft hat. Es ist somit kein Problem, wo ich denke, da müssen wir aktiv das jetzt so gestalten, dass wir das Schema verändern. Wir setzen am Sonntag auf große Spielfilme und das wird auch in der nächsten Saison so sein und ich denke, wir haben mit einigen Top-Spielfilmen, unter anderem mit dem erfolgreichsten Film ‘Avatar’, wirklich gute Filme im Programm. Es wird wochenweise schwanken: Mal sind wir Marktführer, mal ist ProSieben Marktführer.

Und auf dem zweiten Sendeplatz haben wir ein politisches Magazin, dass ist “Spiegel TV”. Also den Anspruch an ein politisches Magazin zu stellen, es soll jetzt konkurrieren mit einem amerikanischen Blockbuster in Erstausstrahlung, wäre das vermessen und auch unfair. Wir wollen mit “Spiegel TV” wachsen, dass sehen auch die Kollegen von “Spiegel TV” so. Wir haben ein neues Design und ein neues Studio und ich glaube, da ist auch noch was drin, wo wir wachsen können. Hat ein politisches Magazin im Jahresdurchschnitt die Chance, Marktführer zu sein, ist die Antwort eher nein. Und damit werden wir auch leben und das ist ok, weil es gehört zu unserem Portfolio. Wachsen ja, 25 Prozent Marktanteil mit einem politischen Magazin wäre schön, aber die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering.

KUKKSI-Hinweis neue-kukksi-jobs-klein-fertig.jpg

RTL hat die höchsten Marktanteile, wenn man es mal so formulieren kann. Die Konkurrenz schleicht da ein Stück vor sich hin. Ist RTL einfach zu gut oder die Konkurrenz zu schlecht?

Ich glaube, dass eine bedingt immer das andere. Ich glaube nicht, dass in Deutschland die Konkurrenz schlecht ist.  Also wenn man sich den deutschen Markt anschaut und man vergleicht dies mit anderen internationalen Märkten, dann gehören wir sicherlich neben den USA und den asiatischen Märkten zu den wettbewerbsintensiven Ländern überhaupt. Wenn Sie Digitalfernsehen empfangen, haben Sie über 100 Kanäle. Unsere Nachbarn haben teilweise deutlich weniger. In Frankreich, wenn Sie sich dort die Struktur der Privatsender anschauen, diese ist gerade erst in der Entwicklung. Deutschland ist schon sehr wettbewersintensiv.

Die Nachmittagsformate bei RTL stehen in Kritik. Kürzlich hatte sich auch die NDR-Sendung “Panorama” damit beschäftigt. Wie gehen Sie mit der Kritik der öffentlich-rechtlichen Sender um?

Das ist ja jetzt nicht eine Auseinandersetzung mit den Themen gewesen und man schaut sich wirklich jeden einzelnen Bereich an, lässt den zu Wort kommen und reflektiert einfach mal, wie stehen die Genres am Nachmittag in Deutschland da. Das ist hier nicht so. Viele Themen wurden hier nicht genannt und vor dem Hintergrund spricht diese Reportage für sich selber, weil sie vieles von dem, was sie anderen vorwerfen, selber tut, da sie vieles aus lässt. Die Reportage tut nicht unbedingt das, was ich jetzt mit dem Journalismus verbinden will. Vor dem Hintergrund möchte ich gar nicht über die Reportage selber sprechen, über das Thema kann man sehr wohl sprechen.

Wir stehen zu Scripted Reality, wir haben immer gesagt, dass es gescripted ist, dass ist letztendlich eine fiktionale Unterhaltung mit den Mitteln, die für eine Daytime-Programmierung zur Verfügung stehen und was die Kollegen da leisten, auch handwerklich jeden Tag, das verdient allerhöchste Anerkennung und die Aussage, dass wir das entsprechend nicht kennzeichnen, stimmt überhaupt nicht. Wir haben am Anfang die Einblendung, dass das auf Büchern basiert und das haben wir zum Schluß auch nochmal. Also das stimmt in der Form einfach nicht. Ich glaube, dass muss man gar nicht kommentieren (Im Bezug auf die ‘Panorama’-Sendung) und ich tu mich auch schwer, Formate von den Wettbewerbern zu kommentieren. Ich glaube, das steckt auch ein Zweck dahinter und das spricht für sich.

Für RTL wird es eine aufregende Saison. Der Marktführer experimentiert in der kommenden Saison. Ist das für den Sender oder für auch für Sie die aufregendste TV-Saison der letzten Jahre?

Die aufregendste ist immer die, die davor steht. Weil die andere hat man dann schon hinter sich und da ist die Aufregung etwas weg und die nächste Saison ist immer die aufregendste. Wir haben natürlich eine solide Ausgangsposition, weil wir sehr viele etablierte Formate haben, auf die wir bauen können, wo wir wissen, dass diese auch Erfolg haben werden. Wir haben mit unseren Nachrichten, Magazinen, Daily Soaps und den Nachmittag ein so stabiles Gerüst und mit den Shows ganz klar gelernt, wie wir unsere Zuschauer ansprechen, dass heißt, ein gewisser Erfolg ist heute schon berechenbar und das ist ganz wichtig, dass wir dann zusätzlich in allen Genres auch was Neues bringen und den Erfolg, den wir im Moment haben, nutzen wir, um neue Dinge anzuschieben.

Wenn Sie sich beispielsweise den Bereich Real Life anschauen, dann nutzen wir ganz bewusst einen Sendeplatz am Sonntag um 19:05, wo wir neue Formate testen, manchmal mit ein oder zwei Folgen nur. So haben wir beispielsweise Christopher Posch damals mit einer Folge getestet, die war schon erfolgreich, die hat knapp 19 Prozent geholt und sind dann in die Staffel gegangen. Wir haben drei neue Episoden gespielt und er ist wieder sehr erfolgreich. […] Das Feedback ist sehr groß und das Testen von neuen Formaten muss immer zu den bewährten hinzukommen. Das macht natürlich so eine Saison auch aufregend. […] Wir haben neue Aspekte hinzugefügt, komplett neue Themen wie beispielsweise ‘Undercover Boss’ mit einem großen Erfolg - Real Life wurde somit nochmal neu erfunden und das macht es spannend und ist natürlich eine große Herausforderung für die nächste Saison.

HINWEIS | Bild: © RTL, Stephan Pick | Wir bedanken uns bei Anke Schäferkordt für das nette und informative Interview mit Blick auf den Kölner Dom. Das Gespräch wurde am Dienstag im Rahmen der RTL-Pressekonferenz zur TV-Saison 2011/2012 geführt.

10-facebook-klein.jpg

13:30 | Milliarden für Griechenland, eine Million für Afrika

20-kukksi-nachrichten-kommentar-2.jpg

KOMMENTAR. In Afrika verhungern Kinder - Schon seit Jahren. In Afrika haben Kinder schlimme Krankheiten - Ebenfalls schon seit Jahren. Sie können sich kaum noch auf den Beinen halten, sie kippen um und verhungern qualvoll: In Somalia sind rund zehn Millionen Menschen von Hunger und Not bedroht, davon zwei Millionen Kinder. Die Dürre im afrikanischen Staat hält bereits seit Wochen an. Die Lage wird zusätzlich erschwert durch bürgerkriegsähnlichen Konflikten. Am Horn von Afrika herrscht derzeit die schlimmste Trockenheit seit rund 50 Jahren.

Jedes Geld, egal in welcher Höhe, hilft Somalia und anderen afrikanischen Staaten weiter. In dem Bericht soll es auch gar nicht um die Höhe gehen - Sondern um einen Vergleich zwischen der reichen EU und dem armen Afrika. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem Besuch dem afrikanischen Staat Kenia eine Million zugesichert, während an Griechenland unglaubliche Milliardenhilfe fließen und die USA das Schuldendefizit in die Höhe treiben will. Griechenland, EU-Krise und Haushaltsstreit in den USA: Alles Themen, welche für Schlagzeilen sorgen. Die EU muss Griechenland aus dem Bankrott retten - Und wer rettet die Kinder in Afrika?

Das in Afrika, dem “vergessenen Kontinent”, jedoch Millionen von Menschen von einer Hungersnot bedroht sind, berichtet kaum einer - Nur jetzt, da Kanzlerin Merkel auf dem schwarzen Kontinent zu Besuch ist und von dort aus die EU-Krise koordiniert. Über 70 Prozent der Kamel- und Rinderherden sollen in Somalia verdurstet sein. Unterdessen schließt Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Waffengeschäft in Angola ab. Hier könnte der Eindruck entstehen, dass mit solchen Ländern sogar noch Geld gemacht werden will.

Nicht nur der Kontinent, auch die Kinder werden hier völlig “vergessen”: Das mag böse klingen, ist aber leider die Realität. Es ist eine schlimme Realität - Schlimmer, als jede andere EU-Krise aller Zeiten. Denn die EU hat Geld - Viel Geld. Afrika hat nicht’s - Aber rein gar nicht’s. Und wenn in Griechenland der Staat Bankrott ist, sieht es für die Menschen nicht gut aus - Aber verhungern muss deshalb in Griechenland niemand. Mit Griechenland wird eine Währung gerettet - In Afrika können Menschenleben gerettet werden. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

10-facebook-klein.jpg

22:00 | Berlin: Eine Brücke für 78.000 Euro, die keiner braucht

20-volker-herold.jpg

Berlin (exclusiv). Was könnte man heute eigentlich so mit 78.000 Euro anstellen? Eigentlich ziemlich viel. Sogar eine Stadt, besonders wenn kein Geld vorhanden ist, könnte mit knapp 80.000 Euro immerhin etwas sinnvolles anstellen. Man könnte es beispielsweise für Bildung einsetzen oder auch für eine Brücke, die keiner braucht - Berlin hat sich für die zweite Variante entschieden. In der Hauptstadt gibt es zahlreiche Problemzonen: Ob Kindergärten, Schulen oder auch soziale Einrichtungen. Doch für eine kleine Stahlbrücke im Ernst-Thälmann-Park auszugeben, welche keiner braucht, ist schon fast amüsant - Oder eben auch traurig.

Einer davon, welcher gegen die Brücke intensiv gekämpft hat, ist der Schauspieler Volker Herold, welcher aus der früheren Sat.1-Erfolgsserie “Verliebt in Berlin” bekannt ist und die Rolle des Bernd Plenske spielte. Er hat 2.000 Unterschriften gegen die kleine “Luxus-Brücke” gesammelt und fühlt sich von der Politik hintergangen. “Die Anwohner sind empört darüber, da auch keiner informiert wurde. Keiner wusste, was das soll und was hier los ist”, sagt Volker Herold unseren Reportern, welchen wir im Ernst-Thälmann-Park an der Brücke getroffen haben.

KUKKSI-Hinweis jobs-neu-1.jpg

Die Brücke wurde bereits über dem kleinen Teich gebaut, welche übrigens nur für Fußgänger geeignet ist. Warum wird diese dann aus Stahl gebaut? Die Frage kann wohl niemand beantworten. Die Brücke wurde gebaut, aber so richtig zuständig will hier niemand für das Bauvorhaben sein. “Die Senatsverwaltung für Umwelt- und Verbraucherschutz, dass für dieses Schutzgebiet zuständig ist, weil es in der Gewässerkarte nicht existiert. Die Senatsverwaltung für Hoch- und Tiefbau baut in einem Gebiet, was für die andere Senatsverwaltung überhaupt nicht existiert, eine Brücke für 80.000 Euro. Das finde ich eine riesengroße Geldverschwendung”, so Herold.

Das kuriose dabei: Der kleine Teich, wo die Brücke gebaut wurde, ist nicht mal im Gewässerverzeichnis erfasst. Und wer zahlt eigentlich die knapp 80.000 Euro? Das weiß auch keiner. “Ich weiß nicht, wo das her kommt. Ich habe mit dem Bürgermeister vom Bezirk darüber gesprochen, der weiß es auch nicht, dass ist irgendein anderer Topf. Ich denke mal, der europäische Brückentopf wird das sein (lacht)”, sagt uns der Schauspieler Volker Herold. Die Brücke sei übrigens morsch, so die Senatsverwaltung laut dem “Berliner Kurier”: Das soll wohl eine schlechte Ausrede sein. Und wenn, hätte sicherlich eine Erneurung gereicht, aber kein neue teure Brücke für unglaubliche 80.000 Euro.

Unsere Reporter Oliver Stangl und Kevin Brück haben Volker Herold gefragt, wo er in Berlin in zehn Jahren sieht. ” Berlin hat seit Jahren einen Schmuddelcharakter und  das macht die Stadt aus. Berlin ist auch eine grüne Stadt und das verliert man immer mehr aus den Augen. Ich kann in Paris zu McDonalds gehen, sowie in Berlin auch und das sieht alles gleich aus - Davor habe ich Angst. Das alles wird nur aus Kommerzgründen gemacht”, so Herold. Die Bilanz: Eine Stahlbrücke die keiner braucht und 80.000 Euro, welche flöten gegangen sind. Schade um das Geld.  Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE

HINWEIS Bild: © KUKKSI

10-facebook-klein.jpg

20:00 | RTL Com.mit Award: KUKKSI-Interview mit Nazan Eckes

slide-rtl-commit-award-4.jpg

INTERVIEW. Bei der Preisverleihung der RTL Com.mit Awards in Berlin haben wir am Montag mit dem RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, sowie der RTL-Moderatorin Nazan Eckes gesprochen. Bei dem RTL Com.mit Award konnte Besnik Salihi mit seinem Filmbeitrag “Mein Traum” die Jury überzeugen. Nazan Eckes spricht im KUKKSI-Interview über ihr Buch ‘Guten Morgen, Abendland’, den RTL Com.mit Award, Thilo Sarrazin und wo ihr zu Hause ist.

‘Guten Morgen, Abendland’ haben Sie geschrieben. Würden Sie Ihre Meinung in dem Buch jetzt etwas anders definieren?

Nö, zu der Meinung stehe ich natürlich, da es ja auch eine Tatsachenschilderung ist. Also da geht es ja nicht darum, eine gewisse Einordnung zu machen, sondern das ist eine Familiengeschichte, die erzählt wird und eine persönliche Betrachtungsweise natürlich. Vielleicht würde das ganze um ein bis zwei Kapitel bereichert werden. Vielleicht würde ich schon eben solche bestimmte Ideen, bestimmte Entwicklungen der Gedanken, welche sich Jugendliche machen auch durchaus mit einbeziehen. Ich würde auch vielleicht ein spannendes Thema beleuchten, nämlich türkische Auswanderer oder überhaupt Ausländer, die wieder zurück in ihr Land gehen. Also, da merke ich halt schon, dass das Thema so facettenreich ist, dass es mit einem Buch natürlich überhaupt nicht getan ist.

Was halten Sie davon, wenn Sie ein Gegenbuch zu Thilo Sarrazin schreiben würden?

Oh, das halte ich für keine gute Idee (lacht), weil ich ihm nicht zu viel Forum geben möchte, da dieses Buch durch einen geschickten Titel, durch eine sehr geschickte Pressekampagne und durch ein, zwei sehr provokante Aussagen eine Aufmerksamkeit bekommen hat und jeder, der das Buch gelesen hat, weiß das alles andere relativ trocken ist. Es ist ein sehr, sehr sachliches Buch, dass viele Menschen sicherlich nicht am Strand im Urlaub gelesen hätten oder sonst wo, wenn eben diese, ich nenne es mal ‘Kampagne’ nicht stattgefunden hätte und ich halte es für wichtiger, so wie wir es beim RTL Com.mit Award gesehen haben, wirklich an den Themen dran zu bleiben, an die Jugendlichen heran zu treten als einer Person so viel Aufmerksamkeit zu widmen.

KUKKSI-Hinweis jobs-neu-1.jpg

Was denken Sie konkret über die Integration, wo es gerade scheitert?

Es ist natürlich immer sehr schwierig, das an ein oder zwei Dingen fest zu machen. Der größte Fehler ist natürlich schon vor 50 Jahren passiert, in dem man gesagt hat, es sind Gäste hier und die gehen irgendwann wieder, so wie man das bei Gästen halt immer erwartet.  Deswegen wurde weder seitens von der Regierung irgendwas unternommen, um es den Leuten hier zu erleichtern. Und viele Migranten sind natürlich mit der Vorstellung irgendwann hier her gekommen, wir bleiben eh nicht lange, wie gehen weg.

Also da war schon mal das erste Problem, dass beide Seiten eine falsche Absicht hatten und irgendwann wiederum den Fehler gemacht haben und dachten, das Problem löst sich von ganz alleine, wir müssen da jetzt nicht aktiv etwas unternehmen, die werden sich alle schon an Deutschland gewöhnen und wir werden uns umgekehrt an die Türken, Italiener und Griechen gewöhnen. Das passiert nur solange, solang man griechisch oder italienisch essen geht, aber darüber hinaus findet die kulturelle Vermischung nicht statt.

Durch solche Geschichten, durch den RTL Com.mit Award, durch den Integrationsbeirat, durch Themenwochen im Fernsehen, durch diverse Umfragen oder was auch immer: Ich glaube, dass alle diese Dinge natürlich sehr langsam, aber irgendwann tatsächlich dazu führen, dass vieles transparenter wird und das man über alles spricht. Nur so kann eine Annäherung stattfinden.

Sie wechseln zwischen den Sprachen und den Ländern. Wo ist Ihr Heimatland, wo fühlen Sie sich wohl?

Ich glaube tatsächlich, dass inzwischen Deutschland meine Heimat geworden ist. Ich fühle mich hier wahnsinnig wohl, aber wann immer ich in die Türkei fliege oder über die Türkei rede, bin ich sehr intensiv und sobald das Flugzeug zur Landung in der Türkei ansetzt, bekomme ich eine Gänsehaut. Ich glaube, dass eine wirkliche Einordnung sehr schwierig geworden ist und das man das auch nicht mehr muss. Man muss akzeptieren, dass eine kulturelle Vermischung stattgefunden hat und das ich in beiden Ländern zu Hause bin.

Eine Message an die Jugendlichen, die die Zukunft gestalten …

Übernehmt die Kontrolle, lasst eure Zukunft nicht von anderen Menschen oder von irgendwelchen Klitschees gestalten, sondern nehmt das selber in die Hand und setzt eure Träume durch. Heute (Am Montag) hat sich ein Film durchgsetzt, der heißt “Mein Traum” und ich finde, dass ist ein tolles Motto. Jeder sollte seinen Traum leben.

LINKTIPP | RTL Com.mit Award: KUKKSI-Interview mit Peter Kloeppel

Wir bedanken uns bei Nazan Eckes für das Interview | Bild: © KUKKSI. Das Interview wurde am Montagnachmittag in Berlin geführt. Die Fragen stellte Dr. Suat Özkan. Bei der RTL Com.mit Award-Preisverleihung berichteten für KUKKSI Oliver Stangl und Kevin Brück.

10-facebook-klein.jpg

19:00 | ‘Stadt der Moderne’: Chemnitz und sein Slogan

20-chemnitz.jpg

MAGAZIN. Sie ist auch noch unter dem Namen Karl-Marx-Stadt bekannt: Die Stadt Chemnitz. Sie liegt im Westen des Freistaates Sachsen und hat rund 243.000 Einwohner. Seit einiger Zeit trägt die Stadt den Slogan “Chemnitz - Stadt der Moderne”. Solche Art von Claims prägen sich bei den Menschen natürlich schnell im Kopf ein: Gerade dann, wenn der Slogan an Haltestellen, Gebäuden oder Straßenbahnen zu sehen ist. Der Claim steht bei den Bürgern allerdings schon länger in Kritik: Hat Chemnitz den Status, beziehungsweise den Slogan “Stadt der Moderne” wirklich verdient?

Seit der Wende hat sich Chemnitz stark verändert: Damals überraschte die Oberbürgermeisterin mit der neuen Imagekampagne für den Slogan. Die Reaktion bei den Menschen sind jedoch zurückhaltend und viele Bürger wissen nicht, wie sie den Slogan zuornden sollen. Wir stellen daher mal die Frage: Was ist an Chemnitz modern? Die Innenstadt, das Wasserschloß Klaffenbach, das Karl-Marx-Monument, der rote Turm oder doch das Stadtbad? “Die Stadt der Moderne”- Der Claim erweckt bei vielen den Eindruck, als wäre Chemnitz die modernste Stadt in Deutschland.

KUKKSI-Hinweis new-york-heute-20-uhr.jpg

KUKKSI hat auf der Straße nachgefragt, woran sie im ersten Augenblick denken, wenn sie das Wort “Modern” im Zusammenhang mit einer deutschen Stadt (Gebäude und Attraktionen) hören. Von Phantasialand in Köln, bis zum Fernsehturm oder dem Potsdamer Platz in Berlin, der Reeperbahn in Hamburg, dem Christopher Street Day in Berlin oder der fünften Jahreszeit in Köln ist alles dabei. Chemnitz kennt hier als “moderne” Stadt niemand - Trotz dem angeberischen Slogan. Hat Chemnitz die “Moderne” verfehlt? Es gibt schließlich nur eine “Stadt der Moderne” in Deutschland.

Die Chemnitzer Innenstadt hat sich stark verändert - Zum positiven und einer teils ansehbaren Architektur. Dennoch ist der Slogan unpassend - Besonders dann, wenn Chemnitz mit anderen deutschen Städten im Zusammenhang der “Moderne” verglichen wird und es in Deutschland nur eine “Stadt der Moderne” gibt. Das Chemnitz modern oder nicht modern sei, steht hier nicht zur Debatte.  Nicht die Stadt selber und der Slogan - Sondern der Slogan im Vergleich mit anderen Städten sind an der Chemnitzer Imagekamapgne das große ein Problem.  Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten auch auf der KUKKSI-SEITE!

HINWEIS Bild: © KUKKSI

10-facebook-klein.jpg

11:00 | Journalismus: Die Medien und ihre Nachrichtenagenturen

20-kukksi-nachrichten-kommentar-2.jpg

KOMMENTAR. Die Medien und vor allem das Internet spielen in unserem Leben eine zentrale Rolle. Wer sich im Internet über das aktuelle Geschehen bei Online-Angeboten der großen Tageszeitungen informiert, liest meist die Kürzel AFP, dapd, dpa, sid oder rtr (Reuters). Die Nachrichtenagenturen spielen bei der Berichterstattung im Internet eine zentrale Rolle. Die Agenturen verfügen über ein weltweites Korrespondentennetz und arbeiten rund um die Uhr. Die Berichte der Redakteure der Zeitungen werden immer weniger - Der Qualitätsjournalismus ist bei allen Agenturen vorhanden, aber bei einigen Zeitungen wird dieser in Frage gestellt, da kaum noch Eigenberichte verfasst werden.

KUKKSI-Hinweis jobs-neu-1.jpg

Bei einer Eilmeldung wird gleich mehrfach von den großen Medien die gleiche Agentur-Meldung veröffentlicht: Ob die User beispielsweise die Online-Angebote des “Stern”, “Spiegel” oder auch “Focus” besuchen, spielt dabei keine Rolle - Die Meldung ist eh überall die gleiche. Das Korrespondentennetz bei den Medien selber wird weiter abgebaut und immer mehr wird auf Agenturen gesetzt: Die journalistische Vielfalt wird damit erheblich eingeschränkt - Nicht bei allen Medien und Zeitungen, aber bei vielen.

Der Journalist Stefan Niggemeier hatte sich die Arbeit gemacht und einen Tag das Online-Angebot des Nachrichtenmagazins “Stern” unter die Lupe genommen. An einem Tag im Mai hatte der Stern 367 Meldungen verfasst: Knapp 300 Meldungen davon waren Agenturmeldungen, der Rest waren unter anderem Videos und insgesamt wurden vom “Stern” nur acht Eigenberichte verfasst - Ein ernüchterndes Ergebnis. Bei einigen anderen Medien ist das in etwa das gleiche Spiel. Journalistische Inhalte von eigenen Redakteuren des Hauses? Danach muss der jeweilige User etwas länger suchen. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

10-facebook-klein.jpg

11:00 | Homophobie & Toleranz: Homosexualität in Deutschland

20-kukksi-queer.JPG

MAGAZIN. Die Gesellschaft in der Bundesrepublik ist aufgeklärt - Das behaupten zumindest einige. Dennoch müssen Schwule und Lesben öfters dumme Sprüche auf der Straße einstecken: ‘Schwuchtel’ oder ähnliche Wörter fallen oft. In den Großstädten, wie Köln oder Berlin, wird weitgehend mit Homosexuellen tolerant umgegangen. Anders ist das in kleinen Städten oder Dörfern: Hier ist die Gesellschaft weitgehend ‘verklemmt’. Teilweise dramatisch ist die Lage an Deutschlands Schulen: Homosexuelle werden oft gemobbt und können sich daher kaum auf den Unterricht konzentrieren.

Schwule und Lesben berichten öfters, dass in Großstädten Homophobie kein Thema sei. Besonders tolerant sind die ’schwulen Städte’ Köln und Berlin: Hier stört es kaum einen, ob ein Mensch hetero- oder homosexuell ist, Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch die Ausgehmöglichkeiten sind in den beiden Metropolen für die homosexuelle Community hervorragend: Sei es die “Maxbar” in Köln, oder das “Schwuz” und “Die Busche” in Berlin. Schwulenfeindlichkeit auf der einen Seite, Akzeptanz und Toleranz auf der anderen Seite: Das Thema Homosexualität ist in Deutschland bei den Menschen ein gespaltenes Thema.

Das Homosexualität nichts außergewöhnliches ist, wurde in Zeiten von einem schwulen Bundesaußenminister oder auch einem homosexuellen regierenden Bürgermeister von Berlin bewiesen. Am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin ist ein Video eines gleichgeschlichtlichen Paares mit einem Kuss zu sehen. Ob hetereosexuell, transsexuell oder homosexuell: Einen Menschen sollte man nicht nach seiner Sexualität beurteilen. Auch KUKKSI setzt sich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

10-facebook-klein.jpg

14:30 | Köln-Chorweiler: Sozialer Brennpunkt in der Domstadt

ber-koln-19-chorweiler.jpg

Köln. Plattenbauten, kaum Grün, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und oft Gewalt: Wer hier lebt, muss wohl einiges durch machen. Chorweiler ist ein Kölner Bezirk mit einem hohen Migrantenanteil. Wie die “Bild”-Zeitung kürzlich meldete, konnte die Polizei gerade erst vor wenigen Tagen ein Blutbad verhindern. 29 Bewaffnete wurden in Gewahrsam genommen, berichtet das Blatt weiter. Die Infrastruktur in Chorweiler wurde komplett verfehlt: Das Ergebnis war die größte Plattenbausiedlung in Nordrhein-Westfalen.

Immer wieder tauchen Medienberichte von Gewalttaten auf. Unser Reporter war in Köln-Chorweiler und hat sich ein eigenes Bild von der Situation gemacht: Zerschlagene Fensterscheiben, eine trügerische Stille und spielende kleiner Kinder mitten im sozialen Brennpunkt. Auch Schilder rund um die Heinrich-Böll-Gesamtschule sind uns sofort aufgefallen: Ein Schild - Oder besser gesagt: Es war ein Schild - mit Besprühungen wie ‘Fotze’ und anderen Wörtern sind wohl in Chorweiler keine Seltenheit. Wenn man die Besprühungen entfernen würde, dann wären sie wohl am nächsten Tag wieder da.

Sich in Chorweiler aufzuhalten, war für unseren Reporter ein merkwürdiges Gefühl. Im U-Bahnhof Chorweiler sollte man sich abends allein wohl gar nicht mehr aufhalten - Es war bereits kurz vor dem Abend und die Dämmerung setze schon ein, als wir uns auf den Heimweg machten. Wir haben ‘böse” Blicke geerntet - Vor allem dann, wenn wir fotografiert haben. Presse oder Journalisten scheint man in Chorweiler nicht zu mögen. Chorweiler ist übrigens der einzige Bezirk, welcher nicht an die Kölner Innenstadt grenzt.

Resultat: In Chorweiler herrscht nicht nur Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit, sondern auch die Gewalttaten nehmen immer mehr zu. Bevor Chorweiler völlig verkommt, sollte die Stadt Köln schnell handeln. Zwar setzen sich zahlreiche Institutionen gegen Gewalt in dem Bezirk ein, die Gewalttaten nehmen dennoch nicht ab. In Köln ist Arm und Reich sehr gespalten. Die Armut war und ist ein großes Problem in Chorweiler. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

HINWEIS Bild: © KUKKSI

10-facebook-klein.jpg

11:00 | 50 Jahre: Antibaby-Pille, ein Meilenstein der Verhütung

20-das-magazin.jpg

MAGAZIN. Am 01. Juni 1961 gab es die erste Antibaby-Pille. Die Markteinführung stand unter großem Protest: Heute kann eine Lebens- und Familienplanung mit der Pille ermöglicht werden und gilt neben dem Kondom zu einer der am häufigsten genutzten Verhütungsmittel in Deutschland. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nutzen in Deutschland heute rund sechs Millionen Frauen die Pille. Jedoch können bei der Einnahme Nebenwirkungen auftreten: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder auch Übelkeit gehören dazu.  Die erste Antibaby-Pille wurde am 01. Juni 1961 unter dem Namen „Anovlar“ eingeführt. Die Pille hat die Zahl unerwünschter Schangerschaften deutlich reduziert.

Bestimmte gesellschaftliche Gruppierungen und auch die katholische Kirche protestierten öfters gegen die Antibaby-Pille: Geschadet hat es der Pille nicht. Verhütungsmittel, wie beispielweise die Spirale, werden nicht annähernd so häufig genutzt, wie die Pille. Viele Deutsche nutzen übrigens beim Geschlechtsverkehr die Pille und das Kondom gleichzeitig, wie aus einer am Anfang des Jahres erscheinenden Studie der BZgA hervorgeht. Die Pille ist ein Meilenstein der Verhütung: Jedoch sollte diese immer regelmäßig eingenommen werden, denn sonst könnte die Antibaby-Pille keine Wirkung haben. Die Pille feierte übrigens Weltpremiere in den USA im Jahr 1960. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE

10-facebook-klein.jpg

22:00 | AFP: ‘Urheberrechtsverletzung auf Ihrer Website’

20-kukksi-exclusiv.jpg

Berlin (exclusiv). Bilder, Texte oder auch Videos sind im Internet urheberrechtlich geschützt. In einigen Fällen ist der Begriff  ‘Urheberrechtsverletzung’ nur schwer nachvollziehbar - Das trifft derzeit auch auf die Agence France Presse (AFP) zu. Die Kanzlei ‘KSP Rechtsanwälte’ verschickt derzeit im Auftrag der Nachrichtenagentur Post wegen Urheberrechtsverletzungen an Websiten und Blogs. Den Autoren der jeweiligen Websiten und Blogs wird vorgeworfen, unerlaubt Content von AFP genutzt zu haben.

In dem Brief will die Kanzlei Schadenersatzansprüche geltend machen - Hinzu kommen Anwaltskosten und Dokumentationskosten. Jedoch stellt sich die Frage, in wie weit Nachrichtentexte überhaupt schützbar sind - Das trifft eher nicht zu. Zudem muss festgestellt werden, ob ein Text die Schöpfungshöhe überhaupt erreicht hat. Ein Urheberrechtsschutz bei Nachrichtenmeldungen hat das Landgericht Düsseldorf abgelehnt (Urteil v. 25.04.2007, Az. 12 O 194/06). Das Urteil trifft jedoch nicht auf Kommentare zu, sondern nur auf  reine Nachrichtenmeldungen.

Im Gesetz heißt es dazu: “Unbeschränkt zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von vermischten Nachrichten tatsächlichen Inhalts und von Tagesneuigkeiten, die durch Presse oder Funk veröffentlicht worden sind”. Da es sich bei AFP um Texte handelt, welche reine Nachrichtentexte zum öffentlichen Geschehen sind, ist die Verwendung nach § 49 II UrhG frei. Laut einem Bericht der “Frankfurter Rundschau” hat die AFP bereits im Jahre 2009 tausende Personen abgemahnt. Wie “Kerner.de” und User in Foren schreiben, mahnt die Nachrichtenagentur erneut ab.

Auch dem Nachrichten- und Entertainmentportal KUKKSI, welches von Jugendlichen, Studenten und Nachwuchsjournalisten betrieben wird, liegt ein solches Schriftstück exclusiv vor - Dieses dürfen wir jedoch aus Urheberrechtsgründen nicht veröffentlichen. Denn auch wir wurden von der Nachrichtenagentur wegen zwei Berichten abgemahnt. Ein User schreibt im Internet: “Unbegründete Abmahnungen wegen vermeintlicher Schutzrechtsverletzungen stellen einen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar und begründen einen Schadensersatzanspruch.”

AFP-Vertriebschef Peters hatte damals der “Frankfurter Rundschau” in dem Zusammenhang mitgeteilt: “Wir legen aber nicht bei allen Verletzungen gleich eine Rechnung bei.” Und weiter heißt es: “Wir haben es nicht auf Blogger, Lehrer und Professoren abgesehen.” Doch so hat sich die AFP nur in der Öffentlichkeit gegeben. In der Praxis stimmt die Aussage keinesfalls, denn auch Blogbetreiber haben Post erhalten und meist lag auch sofort eine Rechnung bei - Ohne Vorankündigung. Die Kanzlei verlangt im Übrigen bei Texten unter 1000 Zeichen 150 Euro, bei über 1000 Zeichen sind 300 Euro fällig - Die Kanzlei, beziehungsweise die AFP, kann damit Privatblogger in den Ruin treiben.

Ob die AFP mit solchen Abmahnungen durch kommt? Wohl eher weniger - Zu mal nicht nur der § 49 II UrhG gilt, sondern auch das Zitatrecht. Den Kampf hat die AFP jedoch jetzt schon verloren: Die tausenden Betroffenen werden wohl niemals Kunde der AFP werden. Auch wenn es nicht auszuschließen ist, dass wir nach dem Bericht erneut Post von den ‘KSP Rechtsanwälten’ erhalten: Es sind hunderte, wenn nicht sogar tausende Personen betroffen, welche nicht wissen, wie sie sich dagegen wehren können. Zu mal es die Pressefreiheit gibt und wir das Recht haben, darüber zu berichten.

Viele betroffene Autoren haben die ‘KSP Rechtsanwälte’ angefragt, ob sie die originalen AFP-Texte zum Vergleich zuschicken könnten. Laut Informationen von KUKKSI und den Aussagen von Usern im Netz verhält man sich hier zögerlich: Nur in einigen Fällen werden diese zugesendet, meist jedoch gar nicht. Wir werden weiterhin die Netzgemeinde beobachten. Wenn man bei google ‘AFP Urheberrechtsverletzung’ eingibt, dann gelangt man zu zahlreichen Internetseiten, Foren und Anwaltsseiten, welche über die dubiose Abmahnwelle berichten. Nachrichten auch bei FACEBOOK!

Update | Mittlerweile haben uns die ‘KSP Rechtsanwälte’ die Orginaltexte zugesendet. (01.06.2011)

10-facebook-klein.jpg