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19:42 I Keine Moral: Löwenfleisch zur WM

Phoenix. Vielleicht haben Sie schon davon gehört oder gelesen - In Amerika, in dem Bundesstaat Arizona, bietet das II Vinaio in Mesa Löwenfleisch als Menüform an. Nicht nur Kukksi, auch hunderte, vielleicht sogar tausende Menschen fragen sich was das soll. Dem Besitzer wurden schon Mord- und Bombendrohungen geschickt, doch er sieht darin die nächste Spezialität seines Hauses und erklärt, dass das Löwenfleisch nicht von wilden Löwen ist, sondern von einer Freilandfarm in Illinois stammt. Sollte nicht dagegen vorgegangen werden? Wo bleibt da noch die Moral? Ich bin zutiefst erschüttert und verstehe nicht, wie man diesen sanften Riesen, von denen es schon nicht mehr soviele gibt, so etwas antun kann.

12:05 I Kukksi-Magazin: “Kiffer” können sich in der Hauptstadt “frei fühlen”

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DAS MAGAZIN. Lange schon sind Mitglieder der Linken oder der Grünen Partei dafür, den Cannabiskonsum zu legalisieren. Nun stehen wir kurz davor, dass jeder Berliner bis zu 15 Gramm bei sich haben darf. In wenigen Tagen wird Katrin Lompscher (Linke), die Verwaltungsvorschrift unterschreiben, die dies legal macht.

  • Doch was ist Cannabis?

Cannabis wird aus den weiblichen Blättern und Blütenständen der Hanfpflanze gewonnen. Einer der Hauptbestandteile, der dich HIGH macht, nennt sich Tetrahydrocannabinol. Es wurde erstmals 1964 von Yehiel Gaoni und Raphael Mechoulam am Weizmann -  Institut für Wissenschaften in Israel isoliert. Es ist lipophil. Das bedeutet, dass es sich sehr gut in Öl und Fetten lösen lässt oder  selbst  auch Öle und Fette lösen kann.

  • Wirkung des Cannabis

Eine wichtige Rolle spielt vor allem das Cannabidiol (CBD), da es die Wirkung von THC unterbindet. Drogenhanfzüchter bemühen sich daher den CBD - Gehalt gering zu halten. Außerdem wirkt es angstlösend und schmerzhemmend. Cannabinol (CBN) wirkt leicht psychoaktiv,  vor allem wirkt es augeninnendrucksenkend und darüber hinaus antibiotisch und beruhigend. Cannabichromen (CBC) unterstützt die schmerzhemmende Wirkung des THC und wirkt beruhigend. Es befinden sich ätherische Öle in den Blättern und in den Samen sind Lignane enthalten, die Allergien hemmen.

In Deutschland wird Weed, Gras, Güff, Green, Mary Jane usw. als Joint, in Pfeifen oder in Bong‘ s geraucht. Nachdem Konsum tritt nach längerer oder kürzerer Zeit der Rausch ein. Man kann sagen die Wahrnehmung wird intensiviert. Und da ist schon der erste Punkt, der gefährlich werden kann.

  • Einige negative Eigenschaften
  • Geraucht werden sollte nicht, wenn man in einer schweren Depression oder ähnlichem steckt.  Da der psychische Zustand, den man vor dem Konsumieren hat extrem verstärkt werden kann.
  • Es sollte nicht vergessen werden, dass sich beim Rauchen genauso Krebserregende Stoffe bilden, wie beim normalen Zigarettenkonsum.
  • Sowie auch zu Zigaretten, kann man nach regelmäßiger Einnahme psychische Abhängigkeit erlangen.
  • Einige positive Eigenschaften
  • Im Allgemeinen hat Cannabis aber eine sehr beruhigende Wirkung.
  • Cannabis ist schmerzstillend
  • Es inspririert kreative Menschen
  • Man erlebt intensiver

Berlin ist nun die einzige Stadt Deutschlands, in der sich KIFFER nun “Frei” fühlen dürfen. Vielleicht erleben wir den nächsten 1. Mai dann auch friedlicher. Lassen wir uns überraschen.

06:30 I Kukksi Reportage: Frida Kahlo, eine starke Frau!

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DIE REPORTAGE. Seit dem 30. April sind im Martin-Gropius-Bau in der Niederkirchnerstraße, Kunstwerke von Frida Kahlo zu bewundern. Es werden dort ungefähr 150 Gemälde und Zeichnungen der Frida Kahlo gezeigt. Der Höhepunkt der Ausstellung sind die ca. 90 Zeichnungen und letzten Arbeiten, die sie kurz vor ihrem Tod malte.

  • Doch wer war Frida Kahlo?

Magdalena Carmen Frida Kahlo wurde am 6. Juli 1907 in Coyoacàn, in Mexiko geboren.  Schon früh begann ihre Leidensgeschichte. Mit 6 Jahre hatte sie, nach einer Kinderlähmung, eine Behinderung am Bein.

Mit gerade einmal 18 Jahren sitzt sie in einem Bus, der von einer Straßenbahn gerammt wurde. Dies, so sagt sie später war einer von den zwei schlimmsten Unfällen, die sie hatte. Der grauenvolle Tag war der 17. September 1925. Beim Aufprall bohrte sich eine Haltestange durch ihren Unterleib und trat an der Scheide wieder aus.  Mit 17 Knochenbrüchen, einem zerschmetterten Fuß und einer nun kaputten Wirbelsäule, überlebt sie dieses schwere Unglück.

Da sie nun lange ans Bett gefesselt war, begann sie sich selbst das malen beizubringen. Das erste was sie bemalte, war ihr Gipskorsett. Sie verzierte es mit Schmetterlingen, so bekam sie von ihren Eltern Utensilien, mit denen sie wirklich malen konnte.

Dann kam sie zu Selbstporträten. Ihre Mutter hatte ihr einen Spiegel über ihr Bett gehangen, so dass Frida sich selbst sehen konnte.  In all ihren Bildern wird man feststellen, dass sie ihre komplette Leidensgeschichte auf dem Papier niedermalte. Mit 19 Jahren hatte sie ihr erstes Selbstportrait fertig, das „Selbstbildnis im Samtkleid“. Durch ihren Unfall, war es ihr nicht mehr vergönnt Kinder zu bekommen. In dem Gemälde „Meine Geburt“, welches sie im Jahre 1932 fertigstellte, verarbeitet sie nur eine von einigen Fehlgeburten.

Weiter oben sprach ich von 2 Unfällen, die Frida passiert waren. Der zweite Unfall ereignete sich 1929. In diesem Jahr heiratete sie Diego Rivera. Der 20 Jahre ältere, 3mal so groß und schwere Diego und die zierliche Frida. Diego war schon ein angesehener Künstler, als er Frida begegnete, doch bewunderte er ihre Werke alle maßen. Er war ein großartiger Freund, aber ein grottenschlechter Ehemann. Nach vielen Affären mit Modellen, Kunstschülerinnen und sogar der Schwerster von Frida, trennten sich die beiden 1934.

Die Trennung  geschah in dem Jahr, in dem Frida Kahlo eine Blinddarmoperation, eine Fehlgeburt, eine Operation am Fuß hatte und Diego Rivera mit Schwester Cristina schlief. 1939 ließ sich Diego von Frida scheiden um wieder zu heiraten. Frida verliert sich im Alkohol und anderen Drogen wie Morphium  um die ständigen Schmerzen im Griff zu behalten. Außerdem beginnt sie eine Affäre mit einer zu dieser Zeit bekannten Sängerin und vielen anderen und widmet sich fasst ausschließlich ihrer Malerei. Am 8. Dezember 1940 heirateten Frida Kahlo und Diego Rivera wieder. Trotz der riesigen Schwierigkeiten, die die beiden miteinander hatten, konnten sie nicht ohne einander leben.

1950 wurde Frida Kahlo sechsmal an der Wirbelsäule operiert und war von da an, an einen Rollstuhl gefesselt. 1953 verordnete ihr Arzt im Bett zu bleiben. Frida aber wollte zu ihrer ersten Ausstellung in ihrer Heimat, so ließ sie sich im Bett transportieren. Doch auch dieses Jahr sollte nicht ohne trauriges sein. Ihr rechter Fuß wurde amputiert. Am 13. Juli 1954 starb Frida Kahlo an einer Lungenembolie (Infarkt in der Lunge). Doch einige der engsten Freunde schlossen nicht aus, dass Frida Selbstmord beging. Diego Rivera lehnte eine Obduktion ab.

Wer sich für die Kunstwerke einer starken Frau interessiert, sollte deshalb nicht die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau verpassen. Wie viel der Spaß kostet könnt ihr direkt unter  www.martin-gropius-bau.de nachschauen. Die Ausstellung findet noch bis zum 9. August 2010 statt.

13:17 I Kukksi Reportage: Die Wunderdroge des Paracelsus

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DIE REPORTAGE. Den meisten Berlinern ist das Paracelsus Bad in Reinickendorf bekannt. Doch wer war eigentlich Paracelsus? Es ist schade, das wir hier in Berlin so tolle Straßennamen und Gedenkstätten haben, doch was diese bedeuten bleibt der Berliner Jugend verborgen. Und das nur aus einem ganz einfachen Grund. Die Jugendlichen, denken sich ” Langweilig”. Ich spreche da aus Erfahrung. Doch ich verspreche, das zunächst geschriebene ist sehr interessant. Viel Spaß beim Lesen.

Philippus Theophrastus Aureolus Bombast von Hohenheim, (getauft;Theophrastus Bombastus von Hohenhein) wurde vermutlich am 10. November 1493 in Egg bei Einsiedeln in der Schweiz geboren.

Nach dem frühen Tod seiner Schweizer Mutter, zog er mit seinem Vater 1502, nach Villach in Kärnten, wo der Vater, Wilhelm, eine stadt- und werksärztliche Praxis aufbaute und leitete. Da der junge Paracelsus sich schon als Kind für die Medizin interessierte und durch seinen Vater schon früh Einblicke in die mysteriöse Welt der Heilkunde bekam begann er mit 16 Jahren sein Medizinstudium.

Nur ein Jahr später erlangte er den Grad des Bachelor (Bakkalaureus). Mit 23 Jahren um 1516 hatte er einen kurzen Aufenthalt in Ferrara (Italien)um seinen Doktortitel zu erlangen. Danach praktizierte er als Wundarzt in großen Teilen Europas. Mit 31 Jahren ließ sich Paracelsus in Salzburg nieder. Doch er machte sich schnell unbliebt, denn er unterstützte die Aufständischen im Bauernkrieg. So musste er Salzburg fluchartig verlassen.

1526 bis 1527 war es Paracelsus als Stadtarzt von Basel erlaubt an medizinischen Falkutäten Vorlesungen zu halten. Er sprach hingegen damaligen Gepflogenheiten in der deutschen Sprache und nicht Latain. Außerdem gewährte er jedem Einlass, den seine Lesungen interessierten. Dies führte hin bis zur öffentlichen Morddrohung gegen ihn.

1528 sollte er vor Gericht gestellt werden, doch Paracelsus floh Anfang des Jahres nach Elsass. 1541 ging er zurück nach Salzburg, wo er am 24. September starb. Mit Blei hatte er sich selbsttherapiert um eine Mittelohrentzündung zu heilen, segnete so aber, an den Folgen der Bleivergiftung, das Zeitliche.

  • Was erfand Paracelsus?

Laudanum ist ein Opiat, welches Ende des 15. Jahrhunderts von Paracelsus entdeckt wurde. Seine Hauptbestandteile waren 90% Alkohol ( Wein), 10% Opium (Schlafmohn) und Bilsenkraut. Noch die nächsten Jahrhunderte war es sehr beliebt als Wunderdroge. Es war besonders bekannt durch seine schmerzstillende und beruhigende Wirkung, außerdem wurde es bei Depressionen eingesetzt. Kindern wurde diese “Arznei”, im verdünnten Zustand als Beruhigungsmittel verabreicht.

Laudanum konnte jeder kaufen. Da es zudem noch sehr günstig war fand es eine große Nachfrage. Man könnte es mit dem heutigen Asperin vergleichen. Besonders Künstler eigneten sich Laudanum an. Es war unter anderem auch bekannt dafür die Kreativität zu verstärken. Doch wer sich Laudanum in Massen genehmigte, schien eher so, als hätte die eigene Kreativität völlig ausgesetzt.

Unerwünschte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, körperliche und psychische Abhängkeit, verändertes Geschmacksempfinden sowie Verstopfungen und Psychosen wie Euphorie und Dysphorie können auftreten. Unter anderem wegen der starken Abhängikeit, die das Opiat freisetzt, trat 1929 in Deutschland das Opiumgesetz in Kraft.

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