07:30 | KUKKSI REGIONAL: Nachrichten aus Köln (10.11.2011)

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Köln (ksta). Da waren Profis am Werk. Anders als die Türkisch-Islamische Union Ditib, die zur Zeit in Sachen Öffentlichkeitsarbeit höchst unglücklich agiert, hatte sich das Archtekturbüro Böhm mit PR-Profis abgestimmt, um im komplizierten Geflecht von Baurecht, Millionenforderungen und interkulturellen Missverständnissen kein weiteres Porzellan zu zerschlagen. Der von der Ditib gefeuerte Architekt Paul Böhm möchte die Aufgabe zurück, die der Bauherr dem Ingenieur und Architekten Orhan Gökkus übergeben hat. „Ich habe den Ehrgeiz, den Bau bis zur Fertigstellung zu begleiten“, sagte Böhm bei einer Pressekonferenz im Haus der Architektur am Neumarkt. Er fühle sich der muslimischen Gemeinde und der Stadt gegenüber „verpflichtet“. Böhm setzt auf den Moscheebeirat, der am Donnerstag tagt. Er solle vermitteln, damit die zerstrittenen Parteien wieder an einen Tisch finden.  [WEITERLESEN]

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Köln (ksta). Eine Polizeirazzia dürften die Bewohner der beschaulichen Goltsteinstraße in Bayenthal bislang eher selten erlebt haben. Dienstagmorgen gegen sechs Uhr änderte sich das. Bereitschaftspolizisten, Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) und Zivilfahnder parkten ihre Fahrzeuge in der Nähe der Tacitusstraße. Mit einem Durchsuchungsbeschluss betraten die Ermittler ein unscheinbares Mehrfamilienhaus. Hier soll ein Mitglied der Red Army Cologne 81 wohnen, einer Rockergruppe, die die Polizei zu engen Unterstützern der Hells Angels zählt. Zeitgleich durchsuchten Beamte 17 weitere Wohnungen von Red-Army-Mitgliedern, vornehmlich in der Kölner Südstadt, aber auch drei Objekte in Düren, Odenthal und Gummersbach. Festnahmen gab es keine, auch Haftbefehle wurden nicht vollstreckt. [WEITERLESEN]

Köln (ksta). Das Sicherheitskonzept für die Sessionseröffnung am Freitag auf und rund um den Heumarkt ist nochmals verschärft worden. Das gab die veranstaltende Willy Ostermann Gesellschaft, die die Freiluftveranstaltung seit 1969 ausrichtet, bekannt. Eingesetzt werden 180 Sicherheitskräfte an 20 Zugängen, die temporär und notfalls gleichzeitig über ein neues, eigenes und störungsfreies Funknetz geschlossen und geöffnet werden können. Die Anzahl privater Verkaufsstände auf dem Heumarkt wird zugunsten von mehr Bewegungsfreiheit reduziert. Das geht aus dem 49-seitigen neuen Sicherheitskonzept hervor, das auch nach dem Love-Parade-Unglück von Duisburg nochmals neu bewertet werden musste. „Die komplette Westseite des Platzes darf nicht mehr bebaut werden“, so Programmgestalter Ralph Schlegelmilch. [WEITERLESEN]

Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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