07:30 | KUKKSI REGIONAL: Nachrichten aus Köln (09.11.2011)

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Köln (ksta). Mit einem Faustschlag gegen die Schläfe hat ein maskierter Mann am Sonntagnachmittag am Rande eines Fußballkreisligaspiels in Widdersdorf einen Schiedsrichter niedergestreckt. Zuvor soll ein Betreuer des SV Lövenich/Widdersdorf den 42-jährigen Unparteiischen bedroht und getreten haben. „Grund war offenbar ein Freistoß-Pfiff, der in der 75. Minute zum 0:2 für die Gastmannschaft Kaster/Königshoven führte“, schilderte Michael Olligschläger, Schiedsrichter-Lehrwart im Fußballkreis Rhein-Erft. Laut Polizei soll der Betreuer (33) den Schiedsrichter Stefan A. schon während der Partie mehrfach als „Wichser“ beschimpft haben. Nach dem Schlusspfiff und der 0:2-Niederlage seines Teams stürmte der Betreuer laut Polizei in die Schiedsrichterkabine, rief: „Ich schlage dich tot“ und trat dem 42-Jährigen gegen den Rücken. Der Betreuer dagegen gab später zu Protokoll, er habe nur mit dem Unparteiischen über den Spielbericht reden wollen und sei von ihm beleidigt worden. [WEITERLESEN]

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Köln (ksta). Der Streit um den Millionenverlust der Oper führt zu einer Änderung bei dem städtischen Bühnenbetrieb: Fortan soll der Wirtschaftsplan gesonderte Budgets für die Sparten Oper und Schauspiel ausweisen. Zudem wird die Stellung des geschäftsführenden Direktors Patrick Wasserbauer gestärkt, indem der Rat ihm die wirtschaftliche Gesamtverantwortung überträgt. Der Hauptausschuss beauftragte die Verwaltung am Montag, die Betriebssatzung für die Bühnen entsprechend zu überarbeiten. Das rot-grüne Bündnis hatte das Thema mittels einen Eilantrages auf die Tagesordnung gebracht, CDU und FDP stimmten den Vorschlägen zu. Es gehe darum, „Klarheit unter allen Beteiligten zu schaffen“ und Unstimmigkeiten innerhalb der Bühnen zu beenden, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Martin Börschel. Innerhalb ihrer Häuser sollen Opernchef Uwe Eric Laufenberg und Schauspielintendantin Karin Beier freie Hand haben – sofern sie ihr Budget nicht überziehen. [WEITERLESEN]

Köln (ksta). Hundert Kubikmeter beinhaltet das kleine Ladenlokal an der Brüsseler Straße, hatte die Architektin Carmen González-Borràs erläutert. Damit hatte die gebürtige Spanierin, die seit 14 Jahren in Köln lebt, den Namen für ihre Galerie: 100 kubik. Seit 2007 betreibt die Kunsthistorikerin die Galerie, drei Stufen geht’s abwärts zur Kunst, Büro und Galerie gleichzeitig. González-Borràs präsentiert ausschließlich spanische Künstlerinnen und Künstler, nach eigenen Angaben exklusiv in Deutschland. Lediglich in den Niederlanden und in Schanghai gebe es ähnliche Einrichtungen. Bei der neuesten Ausstellung bleiben auch schon mal Passanten am Schaufenster stehen und gucken – amüsiert oder angewidert. Denn die Skulpturen von Samuel Salcedo sind verstörend. Nackte Gestalten, nicht gerade Model-Figuren, die Gesichter meist von einer Maske verdeckt. [WEITERLESEN]

Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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