19:30 | Beach Boys: Brian Wilsons verschollenes Lächeln

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Hawthorne (ksta). Lange bevor Kapitän James Cook den Strand von Kaua’i betrat, beteten die Hawaiianer zu ihren Göttern. Hohe Wellen wünschten sie sich. Dann stachen sie mit ihren Surfboards in See, um majestätisch auf dem großen Ozean dahinzugleiten. Vielleicht klang das Surf-Gebet der alten Hawaiianer wie „Our Prayer“, den bewusstseinserweiternden Choral, mit dem die Beach Boys ihr großes, verlorenes Album „Smile“ feierlich eröffnen. Jetzt ist „Smile“ endlich erschienen, 44 Jahre nach dem geplanten Veröffentlichungsdatum. In den Jahrzehnten seiner geisterhaften Existenz ist das unbekannte Meisterwerk des Beach-Boys-Kopfs Brian Wilson zum Mythos verklärt worden, zum Fliegenden Holländer auf den Meeren der Popkultur, irrlichternd, unerlöst. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verweltlichte das hawaiianische Wellenreiten zur vorherrschenden Jugendkultur der gegenüberliegenden kalifornischen Küste. [WEITERLESEN]

HINWEIS Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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