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Archive für 18.10.2011

11:00 | Berlin: Erinnerung an erste Deportationen von Juden

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Berlin. Mit Schülern aus Deutschland erinnert Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am 70. Jahrestag der ersten Massendeportationen von Berliner Juden nach Osteuropa an die Opfer des NS-Regimes. 17 weiße Rosen wollen Wowereit und die Schüler aus Deutschland und Israel im Bahnhof Grunewald ablegen. Insgesamt 60 Transporte fuhren vom vom 18. Oktober 1941 bis März 1945 von diesem Bahnhof. Über 50.000 Juden wurden in die Konzentrationslager deportiert. Neben Wowereit ist auch Lala Süsskind, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, an dem Bahnhof und erinnert an die Opfer. Bis April 1942 fuhren die Züge vorwiegend in die osteuropäischen Ghettos nach Litzmannstadt (heute: Łódź), Riga und Warschau. Ab Ende 1942 waren fast nur noch Auschwitz-Birkenau und das Konzentrationslager Theresienstadt das Ziel der Transporte. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

HINWEIS Bild: © KUKKSI

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10:30 | Hochwasser in Thailand: Leichte Entwarnung in Bangkok

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Bangkok. Die Außenbezirke in Bangkok wurden komplett überschwemmt, das Zentrum wurde in der Millionenmetropole von der Flut weitgehend verschont. In den Außenbezirken herrschen katastrophale Zustände: Doch nun können die Menschen aufatmen, denn das Hochwasser fließt in der thailändischen Hauptstadt ab. Die Gefahr ist allerdings noch nicht komplett vorbei, denn die Behörden rechnen am heutigen Dienstag weiterhin mit Hochwasser. In der Königsstadt Ayutthaya sind über hundert Krokodile ausgebrochen.

In Thailand sind knapp 300 Menschen durch die Naturkatastrophe ums Leben gekommen. Die Menschen erleben das schwerste Hochwasser seit Jahrzehnten in Thailand: Rund 10.000 Unternehmen sind betroffen, der Schaden soll sich auf über 2,3 Milliarden Euro belaufen und viele Menschen haben ihr zu Hause verloren. Nicht nur Thailand, auch die Nachbarländer Kambodscha, Laos und Vietnam kämpfen mit dem Hochwasser. Mehr als 550 Menschen sind in den Ländern ums Leben gekommen. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

HINWEIS Bild: © KUKKSI, Tobias Tegel

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09:30 | Köln: Zweifel an Schulstatistik der Stadt

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Köln (ksta). Auch im Schuljahr 2011/2012 fehlen in den beiden Gesamtschulen in Rodenkirchen und Raderthal eine erhebliche Anzahl an Plätzen. Laut der CDU-Fraktion mangelt es allerdings vor allem an Plätzen für Gymnasiasten. In den beiden Gesamtschulen in Rodenkirchen und in Raderthal fehlt auch im Jahr 2011/2012 eine erhebliche Anzahl an Plätzen. Das zeigt eine Statistik, die die Verwaltung herausgegeben und den Bezirksvertretern jetzt vorgelegt hat. Das wundert nicht, denn auch in den zurückliegenden Jahren war die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen wesentlich höher als das Angebot. Erstaunlich ist allerdings, dass laut dieser Statistik die Kapazitäten am Gymnasium in Rodenkirchen und am Irmgardis-Gymnasium in Bayenthal ausreichend sind. Die Nachfrage ist entsprechend der Übersicht am Rodenkirchener Gymnasium sogar rückläufig. [WEITERLESEN]

HINWEIS Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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08:30 | Charlotte Roche: “Ich beantworte jede peinliche Frage”

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Köln (ksta). Charlotte Roche hat im Theater am Tanzbrunnen aus ihrem jüngsten Bestseller „Schoßgebete“ vorgelesen. Die Lesung erinnerte allerdings mehr an eine Comedy-Veranstaltung. Die traurigen Passagen ließ die Autorin aus. „Ich beantworte jede noch so peinliche Frage“, verspricht Charlotte Roche zu Anfang ihrer Lesung bei der „Spezial“-Ausgabe der lit.Cologne. Und warnt das vorwiegend weibliche Publikum mit schiefem Grinsen: „Wenn ihr keine Fragen habt, dann stelle ich euch welche.“ Die Frau macht ihre Drohungwahr. „Haben Sie noch Sex?“, fragt sie einen alten Herrn in der ersten Reihe des nicht ganz ausverkauften Tanzbrunnens. Der Mann hat nach eigenem Bekunden 42 Ehejahre hinter sich und „ist krampfhaft am Überlegen“, wie er aus dieser Nummer wieder herauskommt. [WEITERLESEN]

HINWEIS Bild: © KUKKSI | Text: Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA.de)

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07:30 | KUKKSI REGIONAL: Nachrichten aus Köln (18.10.2011)

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Köln (ksta, CAMPUS). Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Köln bietet seinen Kommilitonen ein besonderes Angebot. In einem Bürocontainer der Hochschule wurde eine zweckmäßige Fahrradwerkstatt eingebaut, die Studierende umsonst nutzen dürfen. Reifen reihen sich an Luftpumpen, Batterien liegen neben Birnchen, Ketten neben Klingeln und Fahrradöl. Der kleine Lieferparkplatz auf dem Hinterhof der Zentralmensa füllt sich mit hilfesuchenden Studenten, die kaputte Fahrräder im Schlepptau haben. Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) hat einen ehemaligen Bürocontainer zu einer Fahrradwerkstatt umfunktioniert. Studenten können hier ihre Zweiräder unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ reparieren. Den Studenten wird keine reine Dienstleistung angeboten, vielmehr sollen sie selbst arbeiten und dazulernen. [WEITERLESEN]

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Köln (ksta). Ein Lastwagenfahrer ist am Montag um 12.50 Uhr auf der A 3 in Höhe der Anschlussstelle Mülheim gegen eine Eisenbahnbrücke gefahren, die dabei leicht beschädigt wurde. Der Fahrer ist einfach weitergefahren, ohne zu bemerken, dass ein nachfolgender Lkw-Fahrer (35) so abrupt bremsen musste, dass ein Teil seines Aufliegers gebrochen ist. Ein 23 Tonnen schwerer Stahlzylinder war durch die Bremsung nach vorne gerutscht, der Auflieger konnte dem Gewicht nicht stand halten. Der Sattelschlepper blieb in Höhe einer Baustelle liegen. Die Polizei hatte gerade die Fahndung nach dem unfallflüchtigen Fahrer eingeleitet, als ein dritter Lastwagen an der Unfallstelle den liegengebliebenen Lkw überholen wollte und dabei an der Fahrertür des anderen hängenblieb und sie abriss. [WEITERLESEN]

Köln (ksta). „Dieses Festival war eine ganz runde Sache. Da war für viele Fans etwas dabei“, sagte Apotheker Heinz-Joachim Kluxen, der zweite Vorsitzende des Fördervereins „Delljazz“, der erstmals Organisation und Durchführung der Jazzmeile übernommen hatte. „Oftmals sind so viele Besucher in die Kneipen oder zu den anderen Veranstaltungsorten gekommen, dass man dicht gedrängt stand oder gar vor der Tür warten musste.“ Daher kamen Jazz-, Swing- und Dixieland-Klänge manchmal halt auch zu den Leuten. So marschierten die „Sunset Café Stompers“ am Samstag die Dellbrücker Hauptstraße auf und ab, um an mehreren Stationen anzuhalten und für die Passanten zu spielen. Das kam gut an bei der Laufkundschaft. [WEITERLESEN]

Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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06:00 | KUKKSI heute Morgen (18.10.2011)

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TOPTHEMA. Das Zentrum der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist von der großen Flutkatastrophe vorerst verschont worden. Allerdings sorgte das Hochwasser im Norden der Stadt für katastrophale Zustände. Die Provinzen Nonthaburi und Ayutthaya wurden komplett überschwemmt, wo die Fluten eine Höhe von knapp zwei Metern erreichten. Einzelne Straßen sind in Bangkok überflutet: Bis Dienstag ist in der Millionenmetropole weiterhin mit Hochwasser zu rechnen. Die Menschen versuchen ihre Häuser mit Sandsäcken zu schützen.

Ein Drittel des Landes steht laut Medienmeldungen unter Wasser: Thailand erlebt die schwerste Flutkatastrophe seit Jahren. Betroffen ist auch die Provinz Nakhon Sawan, wo rund 20.000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden. Vor Angst aus Plünderern wollen allerdings viele ihre Häuser nicht verlassen. Zahlreiche Menschen tätigten Hamsterkäufe: Viele Regale in den Supermärkten stehen leer, außerdem wird das Trinkwasser knapp. Nicht nur der Norden, auch der Süden Bangkoks ist betroffen: Der Chao-Praya-Fluss erreichte eine Rekordhöhe von 2,15 Metern. Auch die Nachbarländer Kambodscha, Laos und Vietnam sind von dem Hochwasser betroffen.

SPORT (ksta). Außenverteidiger Andrèzinho fällt beim 1. FC Köln wohl lange Zeit aus. Die Ärzte diagnostizierten beim Brasilianer nach seiner Verletzung im Spiel gegen Hannover einen Innenbandriss im linken Knie. Der 30-Jährige wurde bereits operiert. Neun Minuten nach seiner Einwechslung war das Spiel gegen Hannover 96 für Andrézinho schon wieder vorbei. Bei einem Zweikampf mit Konstantin Rausch, der anschließend bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, verletzte sich der Brasilianer schwer. Die Ärzte diagnostizierten am Montag einen Innenbandriss im linken Knie, der 30-Jährige wurde umgehend operiert. „Das sind schlechte Nachrichten. Andrézinho wird wohl mindestens vier Monate ausfallen“, sagt FC-Trainer Stale Solbakken. [WEITERLESEN]

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STARS & STERNCHEN. Eigentlich ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ruhig und zurückhaltend. Doch nun lieferte sich Zuckerberg vor einem Nachtclub ein “Schreiduell” mit Napster-Gründer Sean Parker. Vor dem Nachtclub “The Beverly” stritt er sich mit Sean Parker offenbar über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen dem Social Network und dem Musikdienst Spotify. Wie die “New York Post” und andere US-Medien berichten, haben die beiden reichlich Alkohol getrunken. Doch irgendwann wurde der Ton rauer und die beiden Milliarde haben sich in verschiedene Richtungen entfernt. Der Club dürfte nicht allzu sehr sauer gewesen sein, denn sie haben im Lokal 5000 Dollar Trinkgeld an die Mitarbeiter hinterlassen.

MEDIEN. Zur Pornomeile wurde die “Sesamstraße”: In knallharte Hardcore-Pornos wurden die Figuren der “Sesamstraße” ersetzt. Hacker hatten den YouTube-Kanal der “Sesamstraße” geändert und die Videos von Ernie und Bert in Sex-Videos umgewandelt. Kleine Kinder sahen nicht die sonst lustigen Figuren, sondern konnen sich mit dem menschlichen Körper vertraut machen: Seither fällt die “Sesamstraße” bei YouTube aus. Nach wenigen Minuten hatte der von Hackern zum erklärten “Erwachsenenkanal” ein Ende: Mitarbeiter von Google sperren den Kanal, welcher bis heute immer noch nicht erreichbar ist. “Wegen wiederholter schwerer Verstöße gegen die Regeln der Community” wurde der Kanal geschlossen, wurde  den Besuchern mitgeteilt. Das Team der Videoplattform versucht derzeit, den Kanal der “Sesamstraße” mit allen Inhalten wieder herzustellen.

WETTER. Im Nordwesten auffrischender Wind, an der Nordsee Regen. Am Dienstag von Nordwesten her Wind und Regen, im Süden noch sonnig. Ein kräftiges Hoch mit Zentrum über der Ukraine verlagert sich ostwärts. Es bestimmt heute noch das Wetter in den meisten Teilen Deutschland. Im Nordwesten Deutschlands hat sich dagegen unter Abschwächung die erste Kaltfront eines Tiefs mit Zentrum über der Barentssee genähert. Nach Süden und Osten hin kann es wieder NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m geben. Am Dienstag hält der Wind weiter an. Im Nordseeumfeld sind dann auch einzelne kurze GEWITTER möglich. © Deutscher Wetterdienst

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03:00 | Wetter: Im Nordwesten Wind, an der Nordsee Regen

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WETTER. Im Nordwesten auffrischender Wind, an der Nordsee Regen. Am Dienstag von Nordwesten her Wind und Regen, im Süden noch sonnig. Ein kräftiges Hoch mit Zentrum über der Ukraine verlagert sich ostwärts. Es bestimmt heute noch das Wetter in den meisten Teilen Deutschland. Im Nordwesten Deutschlands hat sich dagegen unter Abschwächung die erste Kaltfront eines Tiefs mit Zentrum über der Barentssee genähert. In der Nacht zum Dienstag zieht dann eine weitere Kaltfront, die zu einem Islandtief gehört, auf uns zu. Heute Abend frischt der Wind in Nordseenähe und auf den Berggipfeln auf, dabei sind ab dann WINDBÖEN um 55 km/h (Bft 7), in exponierten Lagen auch STURMBÖEN um 70 km/h (Bft 8) zu erwarten. Nach Süden und Osten hin kann es wieder NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m geben. Am Dienstag hält der Wind weiter an. Im Nordseeumfeld sind dann auch einzelne kurze GEWITTER möglich. © Deutscher Wetterdienst

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00:00 | KUKKSI Nachrichten - Die Nacht (18.10.2011)

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TOPTHEMA. Die Megaflut hat das Zentrum Bangkoks nicht erreicht, am Sonntag wurden Nonthaburi und Ayutthaya überflutet. Dort stehen die Menschen bis zur Brust im Wasser, wie Medien in Thailand melden. In Bangkok stehen die Außenbezirke unter Wasser.  Das Industriegebiet in Ayutthaya sei komplett überschwemmt. Mehr als 200 Fern- und Landstraßen sind in Thailand überflutet, der Verkehr ist teilweise zum Erliegen, der öffentliche Nahverkehr wurde im Norden des Landes gesperrt und der Schaden ist enorm: Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird erst nach dem Hochwasser sichtbar sein.

Es sind nicht nur die Wassermassen, welche den Menschen in Thailand derzeit Sorgen bereiten. In der Königsstadt Ayutthaya sind über hundert Krokodile ausgebrochen. Aus einer Aufzucht sind durch die Wassermassen rund 100 Krokodile ausgebrochen und bedrohen die Einwohner der Königsstadt. “Die Krokodile müssen gefangen werden, um die Sicherheit der Einwohner zu garantieren”, erklärte Gesundheitsminister Vitthaya Buranasiri laut Berichten. Thailand kämpft derzeit gegen die schlimmste Flut seit Jahren: Ein Drittel des ganzen Landes ist überschwemmt. Auch das Nachbarland Kambodscha ist von dem Hochwasser betroffen.

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INLAND. Experten erwarten für die Zukunft eine drastische Erhöhung der Lebensmittelpreise, berichtet die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf den Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie. „Über die nächsten drei Jahre ist ein Anstieg der Lebensmittelpreise um bis zu zehn Prozent möglich.“, sagte der der Präsident des Bundesverbands des Deutschen Ernährungsindustrie, Jürgen Abraham, der Zeitung. Grund für die Erhöhung wäre zum einen die Knappheit an Lebensmitteln, welche durch Naturkatastrophen wie beispielsweise Hochwasser ausgelöst werden. Zudem sei die Nachfrage aus anderen Staaten, wie beispielsweise Indien und China hoch. Auch der Schweizer Inflationsexperte Hanswolfgang Brachingersieht laut der “Bild”-Zeitung eine drastische Erhöhung der Lebensmittelpreise für realistisch.

AUSLAND. Der Vulkan auf der Ferieninsel El Hierro spuckt weiter Magma. Vor der Küste der kanarischen Insel gab es einen weiteren Ausbruch, wie Wissenschaftler bestätigt haben. Das Internetportal “kanarenexpress.com” berichtete, dass es einen Ausbruch etwa 2,4 Kilometer vor der Küste von El Hierro gegegeben haben soll. Wegen dem Vulkanausbruch unter dem Meer wurde am Sonntag ein Hafen der Kanarieninsel gesperrt. Schiffe dürfen den Urlaubsort La Restinga nicht mehr anlaufen und auch der Flugverkehr ist im Süden beeinträchtigt. Die Bewohner wurden in der vergangenen Woche in Sicherheit gebracht, darunter auch sechs deutsche Touristen.

In der vergangenen Woche hatte auf El Hierro immer wieder die Erde gebebt. Die meisten Erdbeben fanden unter dem Meer statt und waren für die Bewohner daher kaum spürbar. Insgesamt gab es seit Anfang des Jahres rund 10.000 Erdbeben auf der Insel. Die Magmablase unter der kleinsten kanarischen Insel könnte sich bald den Weg nach oben suchen - Explosionsartig könnte sie nach oben schießen. Die Situation auf El Hierro hat sich in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert. Es soll aber keine Gefahr durch den befürchteten Vulkanausbruch ausgehen.

WETTER. Im Nordwesten auffrischender Wind, an der Nordsee Regen. Am Dienstag von Nordwesten her Wind und Regen, im Süden noch sonnig. Ein kräftiges Hoch mit Zentrum über der Ukraine verlagert sich ostwärts. Es bestimmt heute noch das Wetter in den meisten Teilen Deutschland. In der Nacht zum Dienstag zieht dann eine weitere Kaltfront, die zu einem Islandtief gehört, auf uns zu. Heute Abend frischt der Wind in Nordseenähe und auf den Berggipfeln auf, dabei sind ab dann WINDBÖEN um 55 km/h (Bft 7), in exponierten Lagen auch STURMBÖEN um 70 km/h (Bft 8) zu erwarten. Nach Süden und Osten hin kann es wieder NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m geben. Am Dienstag hält der Wind weiter an. Im Nordseeumfeld sind dann auch einzelne kurze GEWITTER möglich. © Deutscher Wetterdienst

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