Dortmund (ksta). Der „Tatort“ kehrt zurück ins Ruhrgebiet. Im Herbst 2012 wird ein vierköpfiges Ermittlerteam in Dortmund an den Start gehen. Oberkommissar Peter Faber wird gespielt von Jörg Hartmann („Weissensee“). Faber leitet die Gruppe, er wird in der ersten Folge seinen Dienst in Dortmund aufnehmen. Neben ihm werden noch drei weitere Ermittler im Mittelpunkt der Serie stehen. Anna Schudt („Polizeiruf 110“) spielt Fabers Stellvertreterin Martina Bönisch, Aylin Tezel („Almanya“) ist Nora Dalay, eine in Deutschland aufgewachsene türkischstämmige Kommissarin, die kein Türkisch spricht. Die Rolle der vierten Hauptfigur Daniel Kossik muss noch besetzt werden, so WDR-Redakteur Frank Tönsmann. In der Polizeipraxis seien größere Ermittlerteams üblich, daher habe man sich für gleich vier Kommissare entschieden. [WEITERLESEN]
KUKKSI-Hinweis 
Köln (ksta). Der Prozess um den „Mord ohne Leiche“ geht in eine neue Runde: Das spektakuläre Verfahren, bei dem im Dezember 2009 Siegfried K. (48), seine Zwillingsschwester Irmgard K. und deren Mann Wilfried K. (50) wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, steht beim Bundesgerichtshof am 30. November zur mündlichen Verhandlung an. Die Tatsache, dass die obersten Richter mündlich verhandeln und nicht, wie sonst üblich, nach Aktenlage entscheiden, macht die Komplexität des Falles deutlich. Wie aus Ermittlerkreisen verlautet, wurde ein Jurist aus der Bundesanwaltschaft, die vor dem BGH die Kölner Ankläger vertritt, eigens dafür freigestellt. Er hat sich monatelang ausschließlich mit dem Kölner Fall beschäftigt. [WEITERLESEN]
Dahlem-Frauenkron (ksta). Die Polizei will bei der Suche nach der seit 1982 verschwundenen Lolita Brieger tiefer graben als zunächst geplant. Der Müll auf der ehemaligen Deponie werde nun bis zum Grund abgetragen, sagte eine Sprecherin der Trierer Polizei. Seit einer Woche sucht die Polizei auf einer ehemaligen Mülldeponie im Eifelort Frauenkron nach den sterblichen Überresten der seit fast drei Jahrzehnten verschwundenen Lolita Brieger – bislang ohne Erfolg. Nun soll die Suche ausgeweitet werden. Während bislang nur bis in eine Tiefe von vier Metern gegraben worden sei, werde der Müll nun komplett bis zum Grund abgetragen, sagte eine Sprecherin der Trierer Polizei am Donnerstag. Auch in einem bereits weitgehend durchsuchten Bereich werde noch einmal gegraben. [WEITERLESEN]
Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

