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23.9.2011 von KOELNER STADT-ANZEIGER.
Köln (ksta). Die Kölner verzichten immer häufiger auf ein eigenes Auto. Das belegen Zahlen des Statistischen Landesamtes. Danach sank die Pkw-Dichte je 1.000 Einwohner in der Stadt von 492 im Jahr 2003 auf 427 im Jahr 2010. Ein Trend, von dem vor allem Carsharing-Firmen profitieren. Bei Cambio Köln ist die Zahl der Kunden innerhalb von drei Jahren um 3.000 auf 10.000 gestiegen. Die Flotte besteht inzwischen aus 330 Fahrzeugen, die an 45 Stationen ausgeliehen werden können. Dazu kommen noch 120 Pkw der Bahn-Tochter Flinkster, verteilt auf 81 Parkflächen.
Die Einstellung der Kölner zum Auto habe sich radikal verändert, sagt Tanya Bullmann, Vertriebschefin von Cambio Köln. Während im Gründungsjahr 2000 vorwiegend „Kunden mit Idealismus“ aus ökologischen Gründen auf den eigenen Wagen verzichteten, spielten heute vor allem wirtschaftliche Gründe eine Rolle. „Wir haben einen breitgefächerten Kundenkreis. Familien, aber auch Senioren, Großstädter zwischen 20 und 40 Jahren, für die das Auto kein Statussymbol mehr ist. Viele haben eine Bahncard und sind mit dem Fahrrad, mit der Straßenbahn und dem Bus unterwegs.“ [WEITERLESEN]
HINWEIS Bild: © KUKKSI | Text: Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA.de)
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23.9.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Erfurt. Papst Benedikt XVI. hat sich in Erfurt mit Opfern getroffen, welche von Priestern und kirchlichen Mitarbeitern missbraucht worden. Das Kirchenoberhaupt sei “bewegt und erschüttert” gewesen, teilte die Deutsche Bischofskonferenz mit. “Bewegt und erschüttert von der Not der Missbrauchsopfer hat der Heilige Vater sein tiefes Mitgefühl und Bedauern bekundet für alles, was ihnen und ihren Familien angetan wurde”, hieß in einer Erklärung. Das Treffen gehört nicht zum Programm des Papstes - Im Vorfeld wurde allerdings erwartet, dass er mit Missbrauchs-Opfern Gespräche führen wird. Die katholische Kirche wurde durch den jahrelangen sexuellen Missbrauch von Kindern von einem Skandal erschüttert. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!
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23.9.2011 von KOELNER STADT-ANZEIGER.
Tel Aviv (ksta). Ins Geschichtsbuch wird es ihn bringen, aber wem nützt das? Mahmud Abbas’ Versuch, einen Palästinenserstaat auszurufen, schadet dem Frieden und hilft den Palästinensern nicht. Alle, die sich in den vergangenen Jahrzehnten um einen Frieden in Nahost ehrlich verdient machen wollten, gingen von derselben zentralen Idee aus. Sie besagt, dass es zwischen Mittelmeer und Jordan, zwischen Ägypten und dem Libanon eines Tages zwei Staaten geben muss: Israel und Palästina, die ihre Existenz gegenseitig ohne Falltüren anerkennen. Und sie geht davon aus, dass die Grenzen dieser beiden Staaten in Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern gezogen werden müssen.
Dafür lagen seit dem Jahr 2000 mindestens drei Entwürfe vor. Geeinigt haben sich beide Seiten bis heute nicht. Erst machte Yassir Aarafat in letzter Minute einen Rückzieher, dann zerstörte die „Al-Aksa-Intifada“ auf Jahre das Vertrauen. Israels einseitiger Gaza-Abzug , der als Durchbruch angelegt war, führte zum Rückschlag – denn seitdem regiert im Gazastreifen die Hamas. Nach dem blutigen Krieg, der daraus folgte, haben ein geschwächter Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der uninspirierte israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den roten Faden der Verhandlungen bis heute nicht wieder aufgenommen. [WEITERLESEN]
HINWEIS Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de
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23.9.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Köln | Oliver Stangl.
San Francisco. Facebook will bald alles über Dich wissen - Und viele andere Nutzer können sehen, was Du machst. Die Pläne von Mark Zuckerberg sind gigantisch. Facebook gegen den Rest im Internet - So in etwa könnte man das betiteln. Das Wort Konkurrenzkampf kommt hier auch ins Spiel, denn Google Plus schläft nie - Facebook aber auch nicht, eher im Gegenteil. Das größte Social Network der Welt wird zum Online-Tagebuch und Nutzer haben in Zukunft die Möglichkeit, einen virtuellen Steckbrief anzulegen. Die User können Ereignisse aus ihrem Alltag veröffentlichen - Diese Inhalte sollen archiviert werden.
Künftig weiß Facebook, was du kochst, wo du joggst oder welchen Song du hörst. Auch die Medienlandschaft will das Social Network in Zukunft stark beeinflussen. Die „Timeline“ umfasst Freundschaftsanfragen, Bilder, alle vom Nutzer empfohlenen Inhalte wie Videos und Texte aus dem Internet. Die “Timeline” könnte den Datenschütern allerdings Kopfschmerzen bereiten und die Unternehmen dürften nicht schlecht gestaunt haben, als Mark Zuckerberg auf der Pressekonferenz in San Francisco die Neuerungen beim Online-Netzwerk vorgestellt hat. Facebook will sich als Zentrum aller Onlineaktivitäten etablieren.
Beim Zusammenstellen ihres digitalen Tagebuchs sollen die Nutzer die Kontrolle darüber behalten, was sie preisgeben. Timeline, Ticker, Musik, Nachrichten: Facebook präsentiert so viele Neuerungen, wie nie zuvor. Das Layout soll sich außerdem ändern. Facebook schwebt in einer eigenen Liga: Das Portal hat schätzungsweise rund grandiose 800 Millionen Mitglieder. Jeden Tag werden über 200 Millionen Fotos auf Facebook hochgeladen. Die neuen Funktionen sind als erstes in den Vereinigten Staaten verfügbar, später auch hier in Deutschland. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!
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23.9.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Köln | Oliver Stangl.
Köln. Wenn Skater mit ihrem Board auf der Kölner Domplatte erwischt werden, müssen sie ab sofort Bußgelder von mindestens 20 Euro zahlen. Bei hartnäckigen Verstößen droht sogar die Sicherstellung des Skateboards, berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger”. Nur das bloße Überqueren des Platzes soll weiterhin gestattet sein. Wie die Stadt Köln mitgeteilt hat, haben sich Anwohner und Besucher über die Skater und Skaterinnen beschwert - Besonders dann, wenn Gegenstände als Parcours oder Hindernisse auf der Domplatte aufgestellt wurden.
Seit zwei Monaten steht den Skatern im Rheinauhafen die neue Skateranlage „Kap 686“ zur Verfügung, auf welche das Ordnungsamt die Skater auf der Domplatte regelmäßig hingewiesen hat. Nun ist die Schonfrist zu Ende: Neben den Bußgeldern kann außerdem ein Platzverweis erteilt werden und bei Wiederholungstätern wird das Skateboard sicherstellt. Bei Jugendlichen droht ein Bußgeld von 20 Euro, bei Erwachsenen werden 35 Euro fällig. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!
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23.9.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
TOPTHEMA. Als im Jahr 2009 die Bundestagswahl war und die FDP über ihr grandioses Ergebnis von 14 Prozent jubelte, war das wohl nicht denkbar, dass die Partei zwei Jahre später in einer heftigen Krise steckt. Heute, im Jahr 2011, würde es die FDP nicht mal mehr ins Parlament schaffen, denn die Partei scheitert laut dem ZDF-Politbarometer an der Fünf-Prozent-Hürde. Doch das erstaunlichste daran ist, dass die FDP gleichauf mit der Piratenpartei liegt - Das war vor zwei Jahren zur Bundestagswahl kaum vorstellbar. Beide Parteien erzielen vier Prozent: Ein grandioses Ergebnis für die Piraten, ein miserbaler Wert für die Liberalen.
Die Linken und Grünen müssen ebenfalls Verluste hinnehmen und verlieren viele Wähler an die Piratenpartei. 19 Prozent der Befragten gaben im ZDF-Politbarometer an, dass sie die Piratenpartei wählen würden. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU laut dem ZDF-Politbarometer auf 34 Prozent. Die SPD erzielt 30 Prozent und die Grünen kommen aus 18 Prozent. Die Linkspartei kommt nur noch auf sechs Prozent. Nur 22 Prozent glauben laut der Umfrage, dass es der FDP gelinge, in absehbarer Zeit die Krise zu überwinden.
SPORT (ksta). Seit dem historischen 1:0-Sieg aus dem Jahr 1989 ist Bayer 04 Leverkusen in allen denkbaren Wesenszuständen und physischen Formationen zum FC Bayern München gereist. Als Emporkömmling, als Herausforderer, als Gleichberechtigter, sogar als Favorit. Immer mit demselben Ergebnis. Kein Sieg. Da mag die derzeit angegriffene Verfassung des Vizemeisters schon wie ein gutes Omen erscheinen. Die Werkself ist immer noch gezeichnet vom furchtbaren Erlebnis der 1:4-Niederlage gegen den 1. FC Köln und hat ein erhebliches Verletzungsproblem. Sie ist gegen den Rekordmeister, der die letzten acht Pflichtspiele ohne ein Gegentor gewonnen hat, der größte Außenseiter des Bundesliga-Spieltages. [WEITERLESEN]
STARS & STERNCHEN. Die 13-jährige Marlene Wenzig will beim “Supertalent” Dieter Bohlen überzeugen - Aber nicht nur gesanglich, denn mit Socken will sie ihn “bestechen”. Bereits auf Hochzeitungen und anderen Veranstaltungen hat Marlene gesungen, wie RTL berichtete. Ihre Mama, Oma und Tanten konnten sich im Garten schon mehrmals von ihren Gesangstalenten überzeugen, denn die Familie ist als “Jury” eingesprungen und beurteilte den Auftrittvon Marlene. Ob Marlene auch bei der echten Jury mit ihrem Gesang ankommt, dass werden wir am Samstag sehen. “Das Supertalent”, am Samstag um 20:15 bei RTL.
MEDIEN. Die Handlung schließt unmittelbar an das Ende von “Matrix Reloaded” an und ist der letzte Film der “Matrix”-Trilogie, welche im Jahr 1999 begann. Die Maschinen rücken mit einer Übermacht auf die letzte Bastion der Menschheit zu. Der unterirdischen Stadt Zion kommen Morpheus (Larry Fishburne), Trinity (Carrie-Anne Moss) und Niobe (Jada P.-Smith) zur Hilfe. In Zion sind derweil die Wächter in das Dock eingedrungen, die Endschlacht um Zion beginnt … Mit Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Monica Bellucci, Lambert Wilson, Jada Pinkett Smith und Hugo Weaving. “Matrix Revolutions” um 22:40 auf ProSieben.
SONST NOCH ... Die Gefahr, dass griechische Banken Pleite gehen, ist laut einer Einschätzung von Moody’s gestiegen. Von acht Instituten stufte die Ratingagentur die Kreditwürdigkeit zurück. Die Dramatik in Griechenland wird immer schlimmer und viele fragen sich, wie lange das Land noch durchhalten kann. Die Nationalbank von Griechenland, EFG Eurobank Ergasias, Alpha Bank, Piräus Bank, Landwirtschaftsbank von Griechenland und Attika-Bank wurden von B3 auf CAA2 abgewertet. Emporiki Bank und General Bank wurden von B1 auf B3 herabgestuft. Griechenland will die Insolvenz verhindern - Es bleibt abzuwarten, ob das hochverschuldete Land demnächst wieder auf einen “grünen Zweig” kommt.
WETTER. Heute heiter bis wolkig und trocken, bis 21 Grad. Nachts gebietsweise Nebel, morgen mehr Sonnenschein und bis 24 Grad. Über Mitteleuropa bildet sich ein umfangreiches Hochdruckgebiet und sorgt in den nächsten Tagen für ruhiges und freundliches Wetter in Deutschland. Bei viel Sonnenschein kann sich die Luft tagsüber noch etwas erwärmen. Heute tagsüber keine Wetterwarnungen, im Laufe der kommenden Nacht in den Frühstunden wieder gebietsweise NEBEL. © Deutscher Wetterdienst
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23.9.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Köln. In beide Fahrtrichtungen legte ein Unfall den Verkehr auf der Kölner Zoobrücke lahm. Bei dem Unfall wurde ein Mensch schwer verletzt, wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” berichtet. Ursache war ein Bierkasten, welcher von einem Lastwagen gefallen war. Der nachfolgende Autofahrer bremste, mehrere Fahrzeugen krachten in den Wagen. Der Fahrer des LKW sei weitergefahren und die Polizei ermittelt, so der “Kölner Stadt-Anzeiger”. Die Brücke musste zeitweise gesperrt werden. Der Verkehr staute sich bis zur Amsterdamer Straße. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!
HINWEIS Bild: © KUKKSI
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23.9.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
Köln (ksta). Er wollte nur nett sein, dem Fremden nicht die Bitte um eine Zigarette abschlagen. Doch BWL-Student Thomas B. (23, Name geändert) hätte die freundliche Geste fast mit dem Leben bezahlt. So zumindest lautet eine Version dessen, was in einer Februarnacht auf der Hohenzollernbrücke geschah. Seit Freitag muss sich der 26- Daniel S. (26), der als Ex-Junkie aktenkundig ist und keine Arbeit hat, wegen versuchten Totschlags vor der Schwurgerichtskammer verantworten. Er hatte laut Anklage dem Studenten im Streit um die Zigarette mehrfach ein Messer in den Bauch gerammt. „Durch die Platzierung, Vielzahl und Intensität der Stiche nahm der Angeklagte den Tod des Geschädigten billigend in Kauf“, begründet der Staatsanwalt die Annahme eines Kapitaldeliktes. [WEITERLESEN]
Köln (ksta). „Stolz und glücklich“ sei man, sagt der Chef der Kölnbäder GmbH, Berthold Schmitt. Man wisse um eine „gigantisch hohe Erwartungshaltung“, die man nicht enttäuschen werde. Während der Bäderchef im neuen „Lentpark“ schwärmt und die eingeladenen Medienvertreter über eine faszinierende neue Sportstätte staunen lässt, wird um ihn herum immer noch gebohrt, gesaugt, gepinselt und gesägt. Am Freitagabend wird die Kölner Prominenz erwartet, nächste Woche der Betrieb mit geladenen Besuchergruppen getestet, bevor dann am 1. Oktober der Alltagsbetrieb beginnen soll. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht die von Behindertenverbänden angestoßene Debatte um Mängel im Neubau. Berthold Schmitt sagte noch einmal, dass eine „Bauabnahme ohne jede Beanstandung“ stattgefunden hat. [WEITERLESEN]
Köln (ksta). Laut Stadtverwaltung soll die endgültige Gestaltung des Chlodwigplatzes erst beginnen, wenn die Nord-Süd-Stadtbahn rollt. Das ist frühestens 2014 der Fall. Anwohner fordern, dass deutlich früher etwas passieren soll. Bauarbeiter mit orangefarbenen Warnwesten tummeln sich seit Wochenbeginn auf dem Platz. “Passiert hier endlich etwas?”, fragen sich etliche Anwohner. Doch sie werden enttäuscht, denn die KVB lässt hier nur bis Mitte Oktober ihre Schienen befestigen und Asphaltarbeiten ausführen. Anwohner am Chlodwigplatz ist auch Rainer Prümper, der sich schon seit Monaten über den Anblick des unfertigen Chlodwigplatzes ärgert. Seiner Meinung nach könnte wenigstens die Innenfläche des Kreisverkehrs schon mal gestaltet werden. Die habe ja mit dem unterirdischen Ausbau der Nord-Süd-Stadbahnhaltestellen nichts zu tun. [WEITERLESEN]
Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de
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23.9.2011 von KOELNER STADT-ANZEIGER.
Düsseldorf (ksta). Die lange Liste über Straßenbaupläne in NRW ist angesichts der Finanzlage Wunschdenken. Der Verkehrsminister hat eine richtige Entscheidung getroffen. Dass die Opposition den Wirtschaftsstandort bedroht sieht, ist eine überzogene Kritik. Der Verkehrsminister hat im Grundsatz eine richtige Entscheidung getroffen. Seine Prioritätenliste für den Straßenbau folgt der Einsicht, dass es nichts hilft, von schönen Plänen zu träumen, wenn man sie nicht bezahlen kann. Die lange Liste über Straßenbaupläne in NRW war im Kern angesichts der Finanzlage Wunschdenken. Im Detail lässt sich sicherlich darüber streiten, ob das Verkehrsministerium in allen Fällen die Prioritäten richtig gesetzt hat. Dass viele Ortsumgehungen dem Rotstift zum Opfer fallen, wird noch für Streit in den Kommunen sorgen. [WEITERLESEN]
HINWEIS Bild: © KUKKSI | Text: Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA.de)
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23.9.2011 von KOELNER STADT-ANZEIGER.
Berlin (ksta). Benedikt XVI. hat seine Rede im Bundestag nicht für Glaubenspropaganda missbraucht. Dort, wo er als Fundamentalist auftrat, galten seine Worte den Werten, denen sich jeder Demokrat verpflichtet weiß: der unantastbaren Würde jedes Menschen. Der Papst ist immer gut für starke Emotionen. Am Donnerstag im Bundestag sollte Benedikt XVI. etwas gelungen sein, was im Spektrum der Gemütszustände bei seinen Kritikern sonst keine so zentrale Rolle spielt: Der Papst könnte sie beschämt haben. Der Religionsführer aus Rom hat seine zweite Rolle als Staatsoberhaupt des Vatikans, die ihm protokollarisch den Weg ins Parlament geebnet hat, nicht für Glaubenspropaganda missbraucht.
Er hat nicht am säkularen Staat herumgekrittelt, gegen die plurale Gesellschaft polemisiert oder gar Moral gepredigt. Nicht einmal die Standardformel aller christdemokratischen Redenschreiber von den christlichen Wurzeln des Abendlands kam Benedikt über die Lippen. Europa, so der Papst stattdessen, gründe auf dem jüdischen Glauben, der griechischen Philosophie und dem römischen Recht – und zwar genauer auf deren „Begegnung“. Anders gesagt: Unsere Kultur verdankt sich einer Integrationsleistung. Geschickter hätte es der Papst kaum anstellen können, die kulturhistorische Bedeutung des Christentums zu würdigen, ohne sie ausdrücklich zu erwähnen. [WEITERLESEN]
HINWEIS Bild: © KUKKSI | Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de
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