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Archive für 12.9.2011

23:00 | Wetter: In der Nordhälfte starke Böen

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WETTER. In der Nordhälfte starke, an der See und auf den Bergen stürmische Böen, in exponierten Lage auch Sturmböen bis schwere Sturmböen aus Südwest. Das Vorhersagegebiet gelangt zunehmend in den Einflussbereich eines Tiefdruckgebietes bei den Britischen Inseln. Seine Ausläufer überqueren große Teile von Deutschland bis zum Dienstag von Nordwest nach Südost. Das Tief zieht in weiterer Folge nach Skandinavien. Dahinter strömt ab Dienstag deutlich kühler Meeresluft heran. Dazu bleibt es weiterhin leicht wechselhaft.

In der Nordhälfte ist STARKEN BÖEN (Bft 7, um 55 km/h), an der Küste und auf den Bergen auch mit STÜRMISCHEN BÖEN (Bft 8, um 70 km/h) bis hin zu STURMBÖEN (Bft 9, um 85 km/h) aus Südwest zu rechnen ist. In exponierten Lagen der Nordsee sind auch einzelne SCHWERE STURMBÖEN (Bft 10, bis 100 km/h) möglich. Darüber hinaus ist nicht mit Warnungen zu rechnen.Auch in der Nacht auf Dienstag bleibt es in den angesprochenen Gebieten bei STARKEN bis STÜRMISCHEN BÖEN, in exponierten Lagen auch STURMBÖEN aus West bis Südwest. © Deutscher Wetterdienst

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22:00 | Talk-Offensive: Das Erste labert sich zu Tode

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Berlin (ksta). Jauch, Plasberg, Maischberger, Will und Beckmann: Von Sonntag bis Donnerstag wird im Ersten nun durchgehend getalkt. Dieser Programm-Einheitsbrei zu vorgerückter Stunde ist eine gute Sache - wenn man denn an Schlafstörungen leidet. Beckmann war der Beste. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Wenn ausgerechnet das wandelnde Mitgefühl Gewinner der ARD-Talkshow-Offensive ist, dann ist das kein gutes Zeichen. Die erste Woche, in der das Erste alle fünf Gesprächsformate gesendet hat, ist rum. Man möchte zwar nicht als miesepetriger Besserwisser dastehen, aber es hilft nichts, es bleibt die ernüchternde Erkenntnis, dass man es ja schon vorher gewusst hat: Die ARD talkt sich zu Tode.

Fünf Talkshows in einer Woche, das waren 360 Minuten Sendezeit und insgesamt 30 Gäste. Viel ist im Vorfeld darüber spekuliert worden, dass es bei dieser Masse schwer sein dürfte, Themen zu finden, die relevant sind, und Gäste einzuladen, die etwas zu sagen haben und dennoch nicht am Vortag auf einer anderen Couch saßen. Die gute Nachricht: Die redaktionsübergreifende Gästedatenbank hat ihren Dienst getan. Doppeleinladungen gab es nicht. Die schlechte Nachricht: Das ist die einzige Befürchtung, die nicht eingetroffen ist. Günther Jauchs Premiere ist noch präsent, aber alle anderen Gesprächsrunden vermengen sich im Gedächtnis zu einem undefinierbaren Einheitsbrei. [WEITERLESEN]

HINWEIS Bild: © ARD, Marco Grob | Text: Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA.de)

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21:30 | Rekord: Mehr als 2,2 Millionen Studenten in Deutschland

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Wiesbaden. Die Zahl der Studenten an Deutschlands Hochschulen ist stark angestiegen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat. Im vergangenen Wintersemester 2010/2011 lernten 2,2 Millionen Studenten an deutschen Hochschulen - Das ist Rekord und waren 96.400 mehr, als im Vorjahr. Im Herbst könte es allerdings nochmal eng werden. Auch bei den Studienanfängern wurde ein Rekord verzeichnet: Mit 444.700 wurden etwa 20.500 mehr gezählt als im vergangenen Jahr. Das Durchschnittsalter der Studierenden liegt bei 25,3 Jahren.

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Größte deutsche Universität war die Fernuni Hagen mit 62.900 Studenten, gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität München (43.800 Studenten) und der Universität zu Köln mit 42.100 Studenten. Betriebswirtschaftslehre (185.000) war das Fach mit den meisten Studenten, gefolgt von Maschinenbau (98.300). 1,47 Millionen besuchten die Universität, an der Fachhochschule lernten 684.000 Studenten, 33.000 eine Kunstfachhochschule und 29.000 besuchten die Verwaltungsfachhochschule. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

HINWEIS Bild: © KUKKSI

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20:00 | Kölner Musiknacht: Froschquaken in lauer Sommernacht

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Köln (ksta). Die 7. „Kölner Musiknacht“ bot wieder rund 100 Konzerte in 25 Kirchen, Sälen und Museen: Die Stadt verwandelte sich in einen Konzertsaal mit bunten Klängen. Auch auf dem Roncalliplatz vor dem Dom gab es ein spätabendliches Konzert. Die 7. „Kölner Musiknacht“ bot wieder rund 100 Konzerte in 25 Kirchen, Sälen und Museen. Das Angebot war bunter denn je, stand doch diesmal die „Stimme“ als universales Ausdrucksmittel im Zentrum. Neben klassischer Vokalmusik vom Mittelalter bis zur Gegenwart gab es Volkslieder aus aller Welt. Das Thema gefiel Chören und Solisten, aber auch Schauspielern und Sprechern. Im Alten Pfandhaus zum Beispiel entdeckte das Ensemble „perfo:ratio“ das gute alte Melodram neu, nur wurden jetzt die Texte (Sprecherin Dagmar Boecker) mit Jazz interpunktiert. [WEITERLESEN]

HINWEIS Bild: © KUKKSI Stadtbild | Text: Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA.de)

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19:00 | Kommentar zu NRW: Die Linke fürchtet Neuwahlen

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Düsseldorf (ksta). Die Linke in NRW fürchtet, dass es im Frühjahr 2012 zu Neuwahlen kommen könne. Die Partei legte daher neue Hürden für eine Tolerierung des rot-grünen Landeshaushaltes fest, um vor der eigenen Klientel nicht mit leeren Händen dazustehen. Die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen will sich bei ihrer Stammwählerschaft vom Image lösen, sie sei für die rot-grüne Minderheitsregierung ein verlässlicher Mehrheitsbeschaffer bei entscheidenden Abstimmungen im Parlament. Hintergrund dieser Überlegung ist die Furcht der Linken, bereits im Frühjahr 2012 könne es zu Neuwahlen kommen. Für diesen Fall will die Partei ihrer Klientel gegenüber nicht mit leeren Händen dastehen. Ob tatsächlich in wenigen Monaten im bevölkerungsreichsten Bundesland gewählt wird, ist aus heutiger Sicht aber eher fraglich. [WEITERLESEN

HINWEIS Bild: © KUKKSI | Text: Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA.de)

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18:00 | KUKKSI heute Abend (12.09.2011)

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TOPTHEMA. Auf dem Gelände der französischen Atomanlage Marcoule hat es am Montag eine Explosion gegeben. Wie die Behörden in Frankreich mitteilen, ist ein Mensch ums Leben gekommen, vier weitere Personen wurden verletzt. Radioaktivität soll nicht in die Umwelt gelangt sein, heißt es weiter. Vorsorglich wurde dennoch eine Sicherheitszone eingerichtet, falls doch Radioaktivität austreten sollte. In der Atomanlage sei ein Ofen explodiert. Die Atomanlage befindet sich nahe Avignon. Für die Aufarbeitung abgebrannter Uran-Brennstäbe wird die Anlage vom staatlichen Atomkonzern Areva genutzt, aus welchen das Uran-Plutonium-Gemisch MOX hergestellt wird.

SPORT (ksta). Die Euphorie ist Geschichte, der SC Fortuna Köln ist in der Realität angekommen. Drei Niederlagen in Folge haben den furiosen Heimspielauftakt gegen den Wuppertaler SV (3:0) vergessen lassen. Der temporeiche Offensivfußball vom Saisonbeginn liegt gefühlte Monate zurück. Die anfangs spielfreudige Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat hat sich binnen weniger Wochen zu einem Fragment entwickelt, das bei jeder kleinsten Erschütterung vom Einbruch bedroht wird. „Das ist eine ganz schwierige Situation, die sich nicht von selbst löst“, sagt Koschinat. „Bei uns stehen den vielen Ansprüchen momentan wenig Leistung gegenüber.“ [WEITERLESEN]

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STARS & STERNCHEN (ksta). Wenigstens um die Wahl des richtigen Themas für seine erste Sendung musste sich Günther Jauch nicht viele Gedanken machen. Am 10. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center konnte es nur einen Gesprächsstoff geben. Und so stellte der 55-Jährige am Sonntagabend im Gasometer in Berlin-Schöneberg die Frage „Zehn Jahre 11. September – war es richtig in den Krieg zu ziehen?“ Das Thema war Segen und Fluch zugleich. Emotional wie kaum ein anderes berührt es die Menschen. Aber in der Zeit vor dem Jahrestag war auch jede einzelne Facette des Anschlags und der Folgen wieder und wieder diskutiert und beleuchtet worden. Und das war auch das große Problem der Sendung. Neue Einsichten konnte sie nicht geben. [WEITERLESEN]

MEDIEN. RTL II sendet heute erstmals das neue “Realtainment”-Format “Berlin - Tag & Nacht”. Im Mittelpunkt der neuen Sendung steht das Leben in einer Wohngemeinschaft in der Hauptstadt. Sie sind jung, sie lieben Berlin und sie wohnen in der coolsten WG der Stadt. Zusammen gehen Ceylan, Marcel, Ole, Sofi, Meike, Joe und Alina durch dick und dünn. Sie sind wie eine große Familie, auch wenn untereinander schon mal die Fetzen fliegen. Sie durchleben Freude und Leid, Liebe und Kummer, Eifersucht und Glück. Jeder der Bewohner ist ein unverwechselbarer Typ und sie alle verbindet eins: Sie lieben das Leben und ihre Stadt.

„Berlin – Tag & Nacht“ zeigt das bunte und lebensfrohe Gesicht der deutschen Metropole – ob in der WG, auf den Straßen Berlins, in Bars und Clubs. Ceylan, Marcel, Ole und Co. sind überall dort, wo das Leben pulsiert. Sie leben Berlin! Den Begriff “Realtainment” hat RTL II übrigens selbst erfunden: Wie die “B.Z.” am Sonntag berichtete, ist an “Berlin - Tag & Nacht” kaum was echt. Die Darsteller selber sind nur zum Drehen in der WG und wohnen im realen Leben nicht in der Wohngemeinschaft, so die “B.Z.”. Weiter berichtet das Blatt, dass die Darsteller keine gebürtigen Berliner sind. Dennoch darf man gespannt sein: “Berlin - Tag & Nacht”, ab heute 19 Uhr bei RTL II!

SONST NOCH ... Am Sonntag ist eine Unwetterfront über Deutschland hinweggezogen. Besonders heftig traf es Cörmigk in Sachsen-Anhalt: Dort wütete ein Tornado. In dem Dorf wurden mehrere Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt. Die Windhose hat ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Am Montagmorgen wurde das Ausmaß sichtbar: Die Menschen standen vor ihren Häusern, welche teils völlig zerstört worden. Zudem haben große Hagelkörner mehrere Scheiben von Autos zerstört. Auch in anderen Regionen wüteten Unwetter mit heftigen Gewittern, Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Vor allem über Ostdeutschland und Süddeutschland wüteten die Unwetter: Bäume stürzten um, ein Zug ist im Rheintal entgleist und Keller, sowie Straßen wurden überflutet. Nach dem Unwetter wurde in Bernburg eine Leiche gefunden: Ob die Frau durch das Unwetter starb, ist noch nicht bekannt. In Sachsen hatte das Unwetter besonders in der Region Leipzig schwere Schäden angerichtet. Der Verkehr auf einigen Straßen und Autobahnen wurde lahmgelegt. Das Unwetter wütete auch in Berlin und Brandenburg.

WETTER. In der Nordhälfte starke, an der See und auf den Bergen stürmische Böen, in exponierten Lage auch Sturmböen bis schwere Sturmböen aus Südwest. Das Vorhersagegebiet gelangt zunehmend in den Einflussbereich eines Tiefdruckgebietes bei den Britischen Inseln. Seine Ausläufer überqueren große Teile von Deutschland bis zum Dienstag von Nordwest nach Südost. Das Tief zieht in weiterer Folge nach Skandinavien. Dahinter strömt ab Dienstag deutlich kühler Meeresluft heran. Dazu bleibt es weiterhin leicht wechselhaft.

Heute Nachmittag nimmt die Windgeschwindigkeit weiter zu, sodass in der Nordhälfte mit STARKEN BÖEN (Bft 7, um 55 km/h), an der Küste und auf den Bergen auch mit STÜRMISCHEN BÖEN (Bft 8, um 70 km/h) bis hin zu STURMBÖEN (Bft 9, um 85 km/h) aus Südwest zu rechnen ist. In exponierten Lagen der Nordsee sind auch einzelne SCHWERE STURMBÖEN (Bft 10, bis 100 km/h) möglich. Darüber hinaus ist nicht mit Warnungen zu rechnen.Auch in der Nacht auf Dienstag bleibt es in den angesprochenen Gebieten bei STARKEN bis STÜRMISCHEN BÖEN, in exponierten Lagen auch STURMBÖEN aus West bis Südwest. © Deutscher Wetterdienst

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17:30 | KUKKSI REGIONAL: Nachrichten aus Köln (12.09.2011)

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Köln (ksta). Die Spuren des nächtlichen Todeskampfs sind am Tag danach immer noch deutlich zu sehen. Die Sonne hat das Blut vor dem bürgerlichen Zehnparteienhaus in der Myliusstraße in Ehrenfeld getrocknet, auch am Samstagmittag hat noch keiner der Bewohner es geschafft, die roten Lachen im Treppenhaus aufzuwischen. Der Schock scheint tief zu sitzen, die Schreie der 23-jährigen Frau, die am Freitagabend vermutlich von ihrem Ex-Freund (27) getötet wurde, klingen noch nach – auch bei der Frau, die gegen 23.30 Uhr die Polizei alarmiert hat. „Es war so laut“, sagt sie, während Tränen über ihr Gesicht laufen. „Wir kannten das Mädchen, bildhübsch war sie. Ihre Eltern waren eingeladen, sie war alleine zu Hause.“ Mehr möchte die Nachbarin nicht sagen. [WEITERLESEN]

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Köln (ksta).  Auf Parkbänken sitzen Rentner in der Sonne und genießen den Blick auf die Riehler Rheinaue auf der anderen Uferseite. Hinter ihnen drehen sich Kräne für den Bau weiterer Wohnungen in bester Lage. Nebenan sind bereits neue Häuserblocks in die Höhe gewachsen. Wer sich hier nicht auskennt, wundert sich über eine beeindruckende Brückenkonstruktion mit 14 Rundbögen, die irgendwie falsch im Wasser steht. Sie erinnert an die Mülheimer Industriegeschichte, von der so wenig übrig geblieben ist.

“Weißte nit wat dat es?”, fragt ein Rentner auf der Parkbank. “Dat wor die Werft von Felten und Guilleaume.” Wenn alte Kölner den Namen der ehemals großen Kabelfirma aussprechen, bekommt der untergegangene Weltkonzern einen ganz besondern Klang, dann steht das Kürzel F&G für: “Felten un Gillom”. Die Parkbank steht auf einem Schlackeberg. Im 19. Jahrhundert wurde hier glühende Asche aus den Hochöfen in den Rhein gekippt. Später baute F&G die Schlackenbergwerft: Zwei große Kräne fuhren über die Bogenkonstruktion, um die Kabeltrommel auf die Rheinschiffe zu laden. [WEITERLESEN]

Köln (ksta). Der Automobilclub bemängelt die Baustellenplanung für den Tunnelbau auf der A1 im Kölner Westen. In den nächsten Monaten soll nacheinander je eine Tunnelröhre gesperrt werden. Deshalb fürchtet der ADAC vor allem im Oktober und November ein Chaos. Mit heftiger Kritik hat der ADAC auf die Baustellenplanung am Autobahntunnel in Lövenich reagiert. Am Wochenende wurde die westliche Röhre in Richtung Koblenz für die nächsten neun Monate gesperrt, der Verkehr wird verengt durch die Oströhre geführt. Im Frühjahr soll dann der Osttunnel während der Arbeiten für neun Monate dichtgemacht werden. [WEITERLESEN]

Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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16:30 | Köln: Darum ist es am Rhein so schön

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Köln (ksta).  Auf Parkbänken sitzen Rentner in der Sonne und genießen den Blick auf die Riehler Rheinaue auf der anderen Uferseite. Hinter ihnen drehen sich Kräne für den Bau weiterer Wohnungen in bester Lage. Nebenan sind bereits neue Häuserblocks in die Höhe gewachsen. Wer sich hier nicht auskennt, wundert sich über eine beeindruckende Brückenkonstruktion mit 14 Rundbögen, die irgendwie falsch im Wasser steht. Sie erinnert an die Mülheimer Industriegeschichte, von der so wenig übrig geblieben ist.

“Weißte nit wat dat es?”, fragt ein Rentner auf der Parkbank. “Dat wor die Werft von Felten und Guilleaume.” Wenn alte Kölner den Namen der ehemals großen Kabelfirma aussprechen, bekommt der untergegangene Weltkonzern einen ganz besondern Klang, dann steht das Kürzel F&G für: “Felten un Gillom”. Die Parkbank steht auf einem Schlackeberg. Im 19. Jahrhundert wurde hier glühende Asche aus den Hochöfen in den Rhein gekippt. Später baute F&G die Schlackenbergwerft: Zwei große Kräne fuhren über die Bogenkonstruktion, um die Kabeltrommel auf die Rheinschiffe zu laden. [WEITERLESEN]

HINWEIS Bild: © KUKKSI | Text: Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA.de)

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15:30 | Rhônetal in Frankreich: Explosion in Atomkraftwerk

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Paris. Auf dem Gelände der französischen Atomanlage Marcoule hat es am Montag eine Explosion gegeben. Wie die Behörden in Frankreich mitteilen, ist ein Mensch ums Leben gekommen, vier weitere Personen wurden verletzt. Radioaktivität soll nicht in die Umwelt gelangt sein, heißt es weiter. Vorsorglich wurde dennoch eine Sicherheitszone eingerichtet, falls doch Radioaktivität austreten sollte. In der Atomanlage sei ein Ofen explodiert. Die Atomanlage befindet sich nahe Avignon. Für die Aufarbeitung abgebrannter Uran-Brennstäbe wird die Anlage vom staatlichen Atomkonzern Areva genutzt, aus welchen das Uran-Plutonium-Gemisch MOX hergestellt wird. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

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15:00 | Kommunalwahlen: FDP versinkt in Niedersachsen im Tief

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Hannover. Die FDP versinkt im Dauertief. Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern konnten die Liberalen auch bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen bei den Wählen nicht punkten. Das sind wohl nicht die besten Aussichten auf die Berlin Wahl. In Mecklenburg-Vorpommern hatte sogar die rechtsextreme NPD mehr Prozente, als die FDP. in Berlin wird offenbar die Piratenpartei mehr Wähler haben, als die Liberalen. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam die FDP bei den Kmmunalwahlen in Niedersachsen nur noch auf 3,4 Prozent, 2006 waren es noch 6,7 Prozent. Die CDU kam in Niedersachsen auf 37,0 Prozent und die SPD erzielt 34,9 Prozent. Großer Gewinner der Kommunalwahlen in Niedersachsen, welche mit 14,3 Prozent ihr Ergebnis fast veroppeln konnten. Du bist bei Facebook? Alle Nachrichten im Überblick auch auf der KUKKSI-SEITE!

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