Kategorien

08:30 | Tropensturm: “Irene” bringt New Yorkern nasse Füße

20-usa-6.jpg

New York (ksta). Amrit Gupta war beinahe ein wenig enttäuscht. „Das soll alles gewesen sein?“, fragte der Inder, der an der nahegelegenen Columbia University unterrichtet, als er am Sonntag früh um kurz vor elf auf einem Pier im Hudson River an der 125ten Straße stand und über die Schaumkronen des Flusses in Richtung der Skyline von Midtown blickte. „Ich war die ganze Nacht wach und habe darauf gewartet, dass der Sturm kommt“, erzählte Gupta. Um drei Uhr morgens sei er dann jedoch eingeschlafen, als es ruhig blieb und erst wieder aufgewacht, als alles vorbei war.

Der Wind blies zwar vier Stunden nach der Landung von Irene in New York noch immer Nieselregen von der Flussmündung hinauf und der Druck des Orkans hatte die Fließrichtung des Hudson in die umgekehrte Richtung gedrückt. Auf den rauen Wellen schwamm allerlei aus der Stadt heraus gepustetes Treibgut. Der nahe gelegene West Side Highway und der Uferradweg waren wegen stellenweiser Flutung gesperrt. Doch durch die hellgraue Wolkendecke war bereits wieder die Sonne zu erahnen. Sogar erste Jogger waren schon wieder unterwegs. New York City war glimpflich davon gekommen. [WEITERLESEN]

HINWEIS Bild: © KUKKSI ARCHIV | Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

10-facebook-klein.jpg

Antwort schreiben