
MONTAG (02.08.11). Im US-Schuldenstreit wurde in der letzten Minute eine Einigung erzielt. US-Präsident Barack Obama gab bekannt, dass die Schudengrenze erhöht wird. Die US-Staatspleite konnte damit vorerst abgewendet werden. Um 2,4 Billionen Dollar wird die Schuldengrenze erhöht, 2,8 Billionen Euro müssen jedoch eingespart werden – Besonders im sozialen Netz. Der ausgearbeitete Kompromiss muss vom Kongress angenommen und anschließend von US-Präsident Barack Obama unterzeichnet werden. „Ist das die Vereinbarung, die ich vorgezogen hätte? Nein“, sagte Obama in seiner Ansprache – Eine Staatspleite konnte somit jedoch verhindert werden.
DIENSTAG (02.08.11). Erst das Erdbeben, dann der Tsunami, die Atom-Katastrophe und nun Dauerregen und Überschwemmungen: Die Menschen im japanischen Fukushima kommen nicht zu Ruhe. Jetzt die nächste Hiobsbotschaft: Experten des japanischen Atomkraftwerksbetreibers Tepco haben im Atomkraftwerk Fukushima die bisher höchste Strahlung gemessen. Der höchste Wert lag bisher bei 4.000 Milisievert, jetzt wurden 10.000 Milisievert gemessen. Nach kurzer Zeit kann die Strahlung für den Menschen tödlich sein. Die Ursache für die enorm hohe Strahlung sei bisher noch nicht bekannt. Hält sich darin ein Mensch rund eine Stunde auf, kann das tödliche Folgen haben. Mehrere hundert Menschen wurden offenbar in der Gegend schon akut verstrahlt.
MITTWOCH (03.08.11). Die Gewerkschaft der Flugsicherung hat den Streik der Fluglotsen, welcher für den morgigen Donnerstag geplant war, abgesagt. Ob am Freitag gestreikt wird, ist bisher noch nicht bekannt – Noch steht ein Gerichtsentscheid aus. Reisende können vorerst aufatmen. Dennoch müssen sich Urlauber auf Änderungen im Flugplan einstellen: Da bis zum Mittwochabend nicht fest stand, ob am Donnerstag gestreikt wird, haben einige Fluggesellschaften vorsorglich einige Flüge auf den frühen Morgen vorgelegt.
KUKKSI-Hinweis
DONNERSTAG (04.08.11). Die US-Börsen gehen auf Talfahrt und die Angst vor einer abschwächenden Konjunktur hält weiter an. Der Dow Jones Industrial brach ein. Unterdessen fürchtet Kommissionspräsident Barroso eine Ausbreitung der Euro-Krise. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat mitgeteilt, dass die Unsicherheit für die Konjunktur derzeit ungewöhnlich hoch sei. Die Börsen weltweit gehen derzeit auf Talfahrt: Der Dax ist am heutigen Donnerstag auf ein Jahrestief gerutscht. Der Dax verlor in den letzten sieben Handelstagen 13 Prozent.
FREITAG (05.08.11). In seiner früheren Erfolgsserie fährt er einen Mini, im wahren Leben lieber Super-Sportwagen: Doch dieses Mal ist nicht alles gut gegangen. Rowan Atkinson, bekannt als “Mr. Bean”, hat mit einem Sportwagen einen Unfall gebaut und liegt im Krankenhaus. Seinen Supersportwagen hat er zu Schrott gefahren: Bei dem Unfall ging der Wagen in Flammen aus, Rowan Atkinson hatte Glück im Unglück, denn er hat nur leichte Verletzungen davon getragen. Mit seinem McLaren F1 hatte sich der Schauspieler überschlagen und raste anschließend gegen einen Baum.
SAMSTAG (06.08.11). Die Polizei und die Staatsanwaltschaft suchen europaweit nach dem 25-jährigen Mehmet Yildirim, welcher in der Kolberger Straße / Ecke Wiesenstraße in Gesundbrunnen Schüsse auf offener Straße abgegeben hat. Zwei Frauen hat er in einem Auto erschossen. Die Berliner Polizei hat die Suche auf ganz Europa ausgeweitet, denn es ist nicht auszuschließen, dass sich der Mann ins Ausland abgesetzt hat. Der gebürtige Türke ist bereits bei der Polizei bekannt. Wer kann Angaben zu den Geschehnissen am Tatort machen? Wer kann Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort des Yildirim geben?
SONNTAG (07.08.11). Auf den schnellen Atomausstieg reagiert Eon schneller, als gedacht. Wie die “Süddeutsche Zeitung” meldet, sind bei Eon zehntausende Jobs in Gefahr. Laut Informationen der Zeitung wären das zehn Prozent der ganzen Belegschaft weltweit. In den vergangenen Woche war die Rede von hunderten Stellen, welche beim Energieriesen wegfallen sollten. “Infolge der erheblich veränderten Rahmenbedingungen prüft Eon derzeit mögliche Anpassungen der Strategie und der Aufstellung des Unternehmens”, sagte ein Sprecher laut der “Süddeutschen Zeitung”. Der Stellenabbau könnte alle Bereiche des Konzerns treffen.
