Düsseldorf | Köln. Erstmals seit Jahren fällt der Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen auf einen Freitag. Neben NRW haben 13 andere Bundesländer Ferien. Am Wochenende werden in Nordrhein-Westfalen kilometerlange Staus erwartet. Laut Medienmeldungen rechnet der ADAC mit bis zu 200 Kilometern Stau am Freitagnachmittag. Am Samstag wird mit bis zu 40 Prozent mehr Verkehr gerechnet, als üblich. Die Schulklassen von 14 Bundesländern und allen nordeuropäischen Ländern sind nun verwaist, freie Autobahnen sind daher am Wochenende die Ausnahme, schreibt der ADAC auf seiner Website.
Hinzu kommen sämtliche Großbaustellen rund um Köln, was die Lage nicht gerade verbessert. Um ein Stau-Chaos zu vermeiden, sollten Autofahrer nachts oder am sehr frühen Morgen ihre Fahrt antreten. Laut der Verkehrsprognose rechnet der ADAC mit verstärktem Verkehrsaufkommen auf diesen Autobahnen: A 1 /A 7/A 24 Großraum Hamburg, A 1 Köln - Bremen - Hamburg - Lübeck - Puttgaren, A 2 Oberhausen - Dortmund - Hannover - Berlin, A 3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg, und A 4 Chemnitz - Erfurt - Kirchheimer Dreieck.
Weitere Autobahnen mit Staugefahr: A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Kassel, A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg - Pilsen, A 7 Hamburg - Flensburg, A 7 Hannover - Kassel - Würzburg - Füssen/Reutte, A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, A 9 Berlin - Nürnberg - München, A 10 Berliner Ring, A 19 Dreieck Wittstock/Dosse - Rostock, A 24 Dreieck Havelland - Dreieck Wittstock/Dosse, A 45 Hagen - Gießen - Aschaffenburg, A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen und A 93 Inntaldreieck - Kufstein. Quelle: ADAC
KUKKSI-Hinweis 
Köln (ksta). Mehrere zehntausend Euro Schaden durch Geldautomatenbetrug innerhalb von zwei Tagen – das hat es in Köln lange nicht gegeben. An drei Automaten der Volksbank in Höhenhaus, Stammheim und Holweide haben unbekannte Täter am vorigen Wochenende heimlich die EC-Daten von mehr als 20 Menschen ausgelesen. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ fertigten sie Duplikate an, mit denen Komplizen an Geldautomaten in den USA mehr als 30 000 Euro von den Konten der Kölner Opfer abhoben. Das Tückische: Selbst wenn die Kunden – wie generell empfohlen – das Eingabefeld beim Eintippen der Geheimzahl von oben mit ihrer Hand abgedeckt hatten, nutzte ihnen das nichts. Denn die Täter arbeiten neuerdings mit anderen Tricks. [WEITERLESEN]
Köln | Bonn (ksta). Die Polizei in Bonn hat am Donnerstagmittag einen 35-jährigen Mann festgenommen, der in Köln und Umgebung Kunden an Bankautomaten zur Seite gestoßen und beraubt haben soll. Mit dem Foto aus einer Überwachungskamera hatte die Kripo nach dem Täter gefahndet. Wie eine Sprecherin der Polizei in Bonn dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtete, wurde der 35-Jährige gegen zwölf Uhr in Bonn auf frischer Tat gefasst. Dort hatte er eine 60-jährige Frau zur Seite geschubst und sich das Geld aus dem Ausgabefach gegeriffen. [WEITERLESEN]
Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de