
MONTAG (21.03.11). Lange musste man darauf warten, doch nun ist die Klappe gefallen: Auf Neuseeland sind die Dreharbeiten zu “The Hobbit” gestartet. Der Film ist die Vorgeschichte der “Herr der Ringe”-Trilogie. Bereits im Mai 2010 sollten die Dreharbeiten starten. Es gab Streiterein wegen den Verbreitungsrechten und der Finanzierung – Letztendlich ist auch noch der Regisseur abgesprungen. Die Produktion habe in Wellington begonnen und steht unter der Regie von Peter Jackson, teilte das US-Studio Warner Bros. laut Medienmeldungen mit. Das Filmprojekt kostet 353 Millionen Euro. Am 18. Dezember 2012 soll der erste Teil in die Kinos kommen, der zweite folgt ein Jahr später. In dem Film übernimmt Martin Freeman die Hauptrolle.
DIENSTAG (22.03.11). Alle sechs Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima haben wieder eine Verbindung zum Stromnetz. Jedoch bereitet die Hitzeentwicklung weiterhin Sorgen. Eine radioaktive Strahlung wurde im Meerwasser vor dem AKW Fukushima festgestellt. Immer wieder stiegen am Dienstag Dampf und Rauch über den beschädigten Reaktoren auf. “Wir erwarten, dass die zwei Experten uns die richtigen Ratschläge geben”, erklärte Regierungssprecher Yukio Edano am Dienstag (Ortszeit) aufeiner Pressekonferenz.
Laut Informationen des Betreibers wurde Fukushima von einer 14 Meter hohen Flutwelle getroffen. Die Anlage in Fukushima sei auf einen Tsunami mit einer Höhe von gerade mal 5,70 Metern ausgelegt worden, heißt es weiter. Unterdessen ist die Zahl der Todesopfer auf über 9.000 angestiegen, über 12.000 Menschen werden noch vermisst. Über 300.000 Menschen seien in Notunterkünften untergebracht, wie die Agentur Jiji Press laut Medienmeldungen berichtet.
MITTWOCH (23.03.11). Durch ein Bombenattentat in der Innenstadt von Jerusalem wurden mehr 20 als Menschen verletzt. Der Sprengsatz war vermutlich in einer Tasche versteckt und löste eine heftige Detonation aus, die im Umkreis von mehreren hundert Metern Gebäude erschüttern ließ. Zahlreiche Glasscheiben von Autos und Bussen zerbarsten. Die genauen Hintergründe es Attentats sind noch unklar. In den letzten Tagen kam es vermehrt zur Eskalation der Spannungen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas. Durch israelische Angriffe auf den Gazastreifen starben diese Woche mindestens acht Palästinenser, darunter auch Zivilisten. Raketenangriffe auf israelisches Grenzgebiet durch die Hamas soll auch stattgefunden haben.
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DONNERSTAG (24.03.11). In der Millionenmetropole haben die Menschen immer stärkere Probleme: Radioaktive Elemente wurden in Lebensmitteln festgestellt und auch strahlenbelastetes Trinkwasser bereitet Sorgen und ist besonders gefährlich für Säuglinge. Kleinkinder, welche noch nicht das erste Lebensjahr erreicht haben, sollten kein Trinkwasser zu sich nehmen, erklärte der Regierungschef der Hauptstadtregion, Shintaro Ishihara, laut Medienmeldungen. Das Zittern nimmt kein Ende: Gelber Regen hat in der japanischen Hauptstadt Tokio für Aufregung gesorgt. Die Behörde gab jedoch Entwarung, da es sich um Pollen gehandelt hat.
Die Lage in dem Atomkraftwerk Fukushima bleibt weiterhin kristisch. Im Atomkraftwerk Fukushima kämpfen die Arbeiter weiterhin gegen den drohenden Super GAU. Im AKW wurden drei Männer verstrahlt, sie wurden offenbar radioaktiven Elementen ausgesetzt. Nach einer Pause werden die Arbeiten am Unglücksreaktor Fukushima 3 wieder aufgenommen. Weiterhin Sorgen bereitet, dass eine erhöhte Radioaktivität in Lebensmitteln festgestellt worden ist. Mindestens 22.000 Menschen wurden bei der Naturkatastrophe am 11. März getötet und werden noch vermisst. Nachrichten auch bei FACEBOOK!
FREITAG (25.03.11). Keine gute Nachrichten aus Japan: Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima hat sich dramatisch verschlimmert. Mehrere Einsatzkräfte wurden radioaktiv verstrahlt. Im Wasser des Reaktorblocks 1 in Fukushima wird eine 10.000-fach erhöhte Strahlung gemessen, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo. Warum das Wasser stark radioaktiv belastet ist, war zunächst unklar. Zuvor wurde eine erhöhte Radioaktivität im Reaktor 3 festgestellt. Bei der Bevölkerung wächst die Angst vor einer radioaktiven Strahlung.
Unklar ist , ob die japanische Regierung den Evakuierungsradius rund um Fukushima ausweiten will – Hierzu gibt es unterschiedliche Meldungen. „Wir denken aber, es wäre wünschenswert, wenn die Menschen freiwillig gingen”, erklärte Regierungssprecher Yukio Edano, wie Medien berichten. Experten meinen, dass der Super-GAU schon längst eingetreten sei, wie die “Bild”-Zeitung berichtet. „Da läuft ein Super-GAU ab, weitere Evakuierungsmaßnahmen sind dringend erforderlich!“, erklärt Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, wie ihn die “Bild” zitiert. Nachrichten auch bei FACEBOOK!
SAMSTAG (26.03.11). Hunderttausende Menschen haben am heutigen Samstag bei Anti-Atom-Protesten teilgenommen. Hintergrund ist die Atom-Katastrophe in Japan. Die Demonstranten in Köln, München, Hamburg und Berlin fordern einen sofortigen Atomausstieg. Bundesweit haben an den Protesten rund 250.000 Menschen teilgenommen. Viele Menschen brachten ihren Unmut auch über Plakate zum Ausdruck, unter anderem mit Sprüchen wie “Fischstäbchen statt Brennstäbchen”.
Die katastrophalen Ereignisse in Japan machen viele Menschen fassungslos und die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt auf erschütternde Weise vor Augen: Es gibt keinen Schutz vor einem nuklearen Restrisiko. Das von der Bundesregierung beschlossene Moratorium, alle deutschen AKWs innerhalb einer Zeitspanne von einem Vierteljahr einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen, reicht nicht aus. Die Kundgebungen fanden unter dem Motto “Fukushima mahnt: Alle Atomkraftwerke abschalten!” statt. Nachrichten auch bei FACEBOOK!
SONNTAG (27.03.11). Es ist ein historischer Machtwechsel in Baden-Württemberg und eine herbe Niederlage für die CDU: Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg werden in Zukunft Grün-Rot laut ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF im Südwesten regieren. Die CDU muss ihre Macht nach 58 Jahren abgeben. Offen bleibt jedoch noch, ob die FDP in den baden-württembergischen Landtag einziehen wird – Das wird sich erst im Laufe des Abends zeigen. Stärkste Kraft bleibt trotz klarer Verluste die CDU.
Eines stand in Rheinland-Pfalz frühzeitig fest: eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren. Laut Medienberichten sollen sich bis 14.00 Uhr hatten rund 42 Prozent der Wahlberechtigten an den Wahlurnen eingefunden haben. Aktuell regiert Deutschlands dienstältester Ministerpräsident mit einer absoluten SPD-Mehrheit in Rheinland-Pfalz. Kurt Beck ist seit 16 Jahren Landeschef und als Koalitionspartner könnten sich jetzt die Grünen anbieten.
