Archive for März 20th, 2011

22:00 | Libyen: Machthaber Muammar al-Gaddafi gibt nicht auf

Sonntag, März 20th, 2011

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Tripolis. Die Uneinigkeit innerhalb der NATO bezüglich des militärischen Eingriffs in Libyen scheint seine Berechtigung zu finden. Zwei Szenarien boten Anlass für die Unstimmigkeiten. Szenario eins: Nach dem Einrichten einer Flugverbotszone über Libyen wird der Machthaber Muammar al-Gaddafi in seiner militärischen Handlungsweite beschränkt, verliert so die Kampfeslust und lässt sich auf Verhandlungen ein. Das zweite Szenario ist allerdings eingetreten: Der Despot leistet mit allen übrigen Mitteln und Kriegsdrohungen Widerstand. Die Strategie Hoffnung ist gescheitert.

Die Ausmaße der Aufstände in Libyen sind derzeit nicht auszumachen. Es scheint als ob der Diktator zu Allem in der Lage ist und vor einem Krieg mit dem Westen nicht zurückschreckt. Er zeigt sich eher unbeeindruckt. Die Angriffswelle ist derzeit unter dem Kommando der USA, Luftangriffe zerstören vor allem Landebahnen und Luftabwehrstellungen im Land, schreibt die SZ. Während Großbritannien für eine Kommandoübernahme durch die NATO drängt, kündigen Norwegen und Katar ihre Beteiligung mit Kampfjets an.

Auf der einen Seite stehen also die Staaten der Weltgemeinschaft, die militärisch eingreifen und auf der anderen Seite steht Gaddafi, der laut ZEIT-Berichten mit Panzern gegen die Rebellen vorgeht und eine Millionen Libyer mit Waffen ausstatten will. Er droht mit einem “langen, ausgedehnten Krieg”. “Das gesamte Volk steht unter Waffen, unser Sieg ist gewiss”, verkündet er weiterhin. “Wir haben keine Angst. Wir werden uns nicht vom Schlachtfeld zurückziehen, denn wir verteidigen unsere Erde und unsere Würde.” Die Regierungen in Paris, London und Washington würden “wie Hitler und Mussolini” fallen, wie ZEIT ONLINE meldet. Nachrichten auch bei FACEBOOK!

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20:28 | Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Grüne gehen als Gewinner aus der Wahl

Sonntag, März 20th, 2011

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Magdeburg. Es kam, wie es kommen musste: Die Grünen legten zu und erfreulicherweise konnte die NPD nicht in den Landtag einziehen. Vielmehr setzt dieses Bundesland wohl auf eine politische Kontinuität. Wenngleich die CDU Verluste einstecken musste, ist sie der Wahlgewinner. Die Union kann nun zusammen mit der SPD weiter regieren. Einem rot-roten Bündnis zeigten die Sozialdemokraten heute schon die rote Karte, denn die Linkspartei hatte ein besseres Ergebnis eingefahren als die SPD.

Als wirklicher Wahlsieger gehen die Grünen heuteabend nach hause. Nach sage und schreibe 13 Jahren können sie jetzt wieder in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen. Weniger gut weggekommen ist die FDP. Dieser Partei wurde eine klare Absage erteilt, sodass sie im neuen Landtag nicht vertreten sind. Ebenso nicht mit im Boot ist die NPD. Diese Partei scheiterte nur knapp an der fünf-Prozent-Marke und bleibt ebenfalls künftig mit 4,7 Prozent außen vor. Nachrichten auch bei FACEBOOK!

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20:00 | KUKKSI heute Abend – DIE WOCHE (20.03.2011)

Sonntag, März 20th, 2011

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MONTAG (14.03.11). Viele Bundesbürger überlegen sich, ob sie sich Jodtabletten kaufen sollten, wie der “Tagesspiegel” berichtet. Bei den Deutschen besteht die Angst vor einer radioaktiven Verseuchung. Wie es in dem Bericht heißt, haben die Apotheken in der Hauptstadt eine erhöhte Nachfrage nach Jodtabletten registriert. „Apotheker raten von der Einnahme von Jodtabletten auf eigene Faust ausdrücklich ab“, sagte Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer, wie der “Tagesspiegel” berichtet.

Von dem radioaktiven Jod aus Japan wird hier in Deutschland allerdings kaum was ankommen, denn es kommt auf die Entfernung an: Eine radioaktive Wolke müsste den Pazifik, Amerika und den Atlantik passieren. Da die Substanzen auf dem Weg allerdings abnehmen, ist das so gut wie unmöglich. In Europa werden „allenfalls geringfügige Auswirkungen“ der radioaktiven Wolke erwartet, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz mit, wie der “Tagesspiegel” berichtet. Da die Katastrophe in Japan kaum Auswirkungen auf Deutschland haben wird, ist der Kauf von Jodtabletten hierzulanbde eher weniger notwendig.

DIENSTAG (15.03.11). Eine leichte radioaktive Strahlung sei in der Millionenmetropole Tokio festgestellt worden. Im Großraum Tokio leben über 30 Millionen Menschen, eine Evakuierung der Stadt sei daher völlig unmöglich, wie ein Experte mitgeteilt hat. “Wenn es jemand schaffen könnte, dann der japanische Katastrophenschutz, der zu den besten weltweit gehört. Aber in so kurzer Zeit so viele Menschen aus Tokio rauszuholen, ist undenkbar”, sagte der Vorsitzende des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge (DKKV), Gerold Reichenbach am Dienstag der dpa.

In der japanischen Hauptstadt selbst leben 13 Millionen Menschen – Wenn man den Großraum mit dazu berechnet, sind es 35 Millionen.  “Eine Evakuierung von solcher Dimension hat es nie zuvor irgendwo auf der Welt gegeben”, erklärte der Experte der Nachrichtenagentur dpa weiter. Ob eine radioaktive Wolke nach Tokio zieht, sei allein von dem Wetter abhängig. Die Lage in dem Atomkraftwerk Fukushima 1 wird immer dramatischer. In Tokio werden die Lebensmittel knapp.

MITTWOCH (16.03.11). Die Besorgnis nach den verheerenden Katastrophen in Japan wächst auch in anderen Ländern. So hat die Europäische Union ihre 27 Mitgliedsstaaten nun aufgefordert, Lebensmittel, die vom drittgrößten Inselstaat der Welt eingeführt werden auf eine mögliche Strahlenbelastung hin zu untersuchen. Sollten radioaktiv belastete Nahrungsmittel entdeckt werden, greift das europäische Schnellwarnsystem für Nahrungs- und Futtermittel und gibt Warnungen an die Länder aus.

Aktuell steigt die Zahl der Todesopfer und die Polizei bestätigte laut Medienangaben bislang den Tod von mehr als 4.000 Menschen und auch die Zahl der Vermissten liegt in den Tausenden. Insbesondere in einigen Küstenbereichen wird aller Voraussicht nach die Zahl der Toten noch weiter ansteigen. Hier wütete am vergangenen Freitag der Tsunami am stärksten und hinterließ ein Bild der Zerstörung.

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DONNERSTAG (17.03.11). Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Kann der Super-GAU in Japan noch verhindert werden? Arbeiter versuchen, die Lage im Atomkraftwerk in den Griff zu bekommen – Jedoch scheint die Situation aussichtslos. In den letzten Tagen hat es mehrere Rückschläge gegeben. Versuche, den Reaktor 3 zu kühlen, sind immer wieder fehlgeschlagen. Laut letzten Medienmeldungen gab es jedoch auch Mini-Erfolge – Hier unterscheiden sich jedoch die Meldungen. Die Rettungsmannschaft, bestehend aus 50 Männern, arbeiten unter extremen Arbeitsbedingungen.

Die chinesische Regierung hat Japan aufgefordert, über die Entwicklung der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima zeitnah zu informieren.  Wie Medien melden, soll der Druck im Reaktorblock 3 wieder ansteigen. Zu den Strahlenwerten, denen die Mitarbeiter vor Ort ausgesetzt sind, gibt es unterschiedliche Meldungen. Die Männer, welche die Lage im AKW Fukushima in den Griff bekommen wollen, arbeiten daran, dass Atomkraftwerk mit Strom zu versorgen.

FREITAG (18.03.11). Während in Fukushima die Hilfskräfte darum kämpfen, die Situation vor Ort in den Griff zu bekommen, geht  es im deutschen Parlament hoch her. Bundeskanzlerin Angela Merkel holte heute zum Schlagabtausch hinsichtlich des Moratoriums aus und klar war, dass es aus den Reihen der Opposition schnell zurück schallen würde. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier warf der Regierungschefin vor, sich dreist und unanständig zu benehmen und SPD-Chef Sigmar Gabriel rief sogar in den Saal: „Keine Lügen mehr, Frau Bundeskanzlerin!“

Ungeachtet dieser verbalen Angriffe warb die  Kanzlerin dafür, einen Ausstieg aus der Atomenergie mit Augenmaß zu betreiben. Sie wies nochmals darauf hin, dass ein Industrieland wie die Bundesrepublik  nicht von jetzt auf gleich aussteigen könne. Kernenergie soll, wenn es nach dem Willen der Regierung geht, als Brückentechnologie zum Einsatz kommen. Jedoch erteilte sie der Möglichkeit eine Absage, als Ausgleich Atomenergie aus dem benachbarten Ausland zu ordern.

SAMSTAG (19.03.11). Es war der Kampf im “Schatten des Doms”, doch schnell ging am Rhein wieder das Licht an, denn der Boxkampf zwischen Vitali Klitschko und seinem Herausforderer Odlanier Solis war bereits in der ersten Runde beendet, KUKKSI.de berichtete. Der WBC-Champion aus der Ukraine hat seinen Schwergewichtstitel gegen den Kubaner verteidigt. Solis knickte weg und erlitt eine Verletzung am Knie.

Die Lanxess Arena in Köln war mit rund 20.000 Zuschauern komplett ausverkauft. Der Gang in den Boxring dauerte länger, als der Kampf selber. Die Zuschauer und auch der Fernsehsender RTL, welcher das Sport-Spekatkel übertragen hat, hätten sich bestimmt noch einige Runden mehr gewünscht. Sicher konnte man im Vorfeld nicht wissen, dass der Kampf nach rund 30 Sekunden vorbei ist, der Aufwand vor dem Kampf war jedenfalls groß – Wenn nicht sogar zu groß.

SONNTAG (20.03.11). Sein Kampf gegen das eigene Volk ist unerbittlich und nun scheint sich Libyens Regierungschef Muammar al-Gaddafi auch mit dem Ausland anlegen zu wollen. Laut einer Ansprache im Fernsehen droht er, Großbritannien, den USA und Frankreich und zeigt sich bereit, einen langen Krieg gegen seine Widersacher zu führen. Aktuell befinden sich Gaddafis Truppen immer noch im Kampf gegen seine Gegner in der Stadt Misurata.

Französische Kampfflugzeuge attackierten Panzer seiner Truppen und auch in der vergangenen Nachtgriffen französische und britische Flugzeuge Armeeeinrichtungen der Regierungstruppen an. Gemeinsam wurde versucht, Gaddafis Luftabwehr auszuschalten und dies vor dem Hintergrund, dass die Vereinten Nationen Militäraktionen jetzt billigt, die Verhindern sollen, dass Gaddafi weiterhin sein eigenes Volk angreift.

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19:40 | Fukushima: Lage in Japan nur teilweise entspannt

Sonntag, März 20th, 2011

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Tokio. Neun Tage sind vergangen seit dem schwersten japanischen Erdbeben seit 140 Jahren. Anhaltende Nachbeben erinnern immer wieder an die heftigen Erdstöße, die eine Magnitude bis 9,0 auf der Richterskala erreichten. Jetzt müssen Regierung, Behörden und Bürger sich mit dem hinterlassenen Chaos auseinandersetzen. Während im Fernsehen schon wieder Unterhaltungsshows laufen, sind laut SPIEGEL ONLINE rund 21.000 Menschen tot oder vermisst, 400.000 obdachlos. Kälte setzt den Betroffenen zusätzlich zu. Schlecht gedämmte Häuser, fehlendes Heizöl und Stromknappheit gehören in Moment noch zur Tagesordnung. Internationale Hilfsorganisationen versuchen eine Versorgung vor allem mit Lebensmitteln bereitzustellen.

Währenddessen gibt es im havarierten Atomkraftwerk Fukushima I kleine Erfolge. Von einer endgültigen Entspannung der Lage kann allerdings nicht gesprochen werden, geschweige denn von der Abwendung einer gefürchteten Kernschmelze. Laut Berichten der ZEIT verfügen vier der sechs Reaktoren wieder über eine Stromversorgung. Allerdings konnten die Kühlsysteme bisher noch nicht in Betrieb genommen werden. Die Strahlungswerte sind rund um die beschädigten Reaktoren immer noch im gesundheitsschädlichen Bereich, was die Rettungsmaßnahmen erschwert.

Die Bevölkerung außerhalb des evakuierten Bereiches könnte nun auch gefährdet sein. Zum Einen hat sich die Wetterlage geändert und gerade in den unteren Luftschichten dreht der Wind Richtung Inland, so das ZDF morgenmagazin. Radioaktive Partikel können in Japans Großstädte transportiert werden. Zudem führt lokaler Regen möglicherweise schon zu einem radioaktiven „Fallout“, radioaktive Partikel können so in den Boden gelangen. In Lebensmittel wie Milch und Spinat wurden radioaktive Spuren schon nachgewiesen und sorgen für Beunruhigung bei der Bevölkerung. Nachrichten auch bei FACEBOOK!

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19:30 | Anne Will: Die Welt außer Kontrolle? Was wir aus der Japan-Katastrophe lernen müssen

Sonntag, März 20th, 2011

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TV-TIPP. Die Katastrophe von Japan scheint derzeit die ganze Welt zu verändern. Vielerorts wachsen die Zweifel. Selbst Kanzlerin Merkel, bislang klare Atomkraft-Befürworterin, hat von einer „Zäsur“ und einem „Einschnitt“ gesprochen. Denn vor Ort ist die Bilanz schon jetzt verheerend: tausende Tote, verwüstete Landstriche, ein atomares Unglück noch ungewissen Ausmaßes. Und auch bei uns in Deutschland hinterlässt die Katastrophe tiefe Spuren: Ratlosigkeit, Verunsicherung, Angst.

Wie sehr werden und müssen die Ereignisse von Japan uns alle verändern? Welche Lehren müssen wir nun ziehen? Inwieweit beweist die Politik gerade Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht? Oder werden wir nach der Katastrophe von Japan schon bald wieder zum Alltag zurückkehren? Gäste: Wolf von Lojewski (Fernseh-Journalist), Theo Sommer (Publizist, ehemaliger Herausgeber der „Zeit“), Daniel Goeudevert (Schriftsteller, früherer Automobil-Manager), Hiltrud Schwetje (engagierte Atomkraft-Gegnerin) und Arnulf Baring (Zeithistoriker). Anne Will, heute 22:00 im Ersten. 

Text: © ARD Senderinfo | Bild: NDR, Sandra Schuck

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18:00 | Wahl in Sachsen-Anhalt: Die 18 Uhr-Prognose

Sonntag, März 20th, 2011

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Magdeburg. Sachsen-Anhalt hat am heutigen Sonntag gewählt. Seit 08 Uhr waren die Wahllokale geöffnet. Rund zwei Millionen Bürger waren zur Wahl aufgerufen. Im Superwahljahr 2011 ist das die zweite Landtagswahl, den Anfang hat in diesem Jahr die Hansestadt Hamburg gemacht. In einer Woche, also am 27. März, wird in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt. In dieser Minute wurde die 18 Uhr-Prognose im ZDF bekannt gegegebn, welche wir an dieser Stelle veröffentlichen.

Die 18 Uhr-Prognose: Die CDU erzielt 32,5 Prozent, die SPD kommt auf 21,5 Prozent, Linke 23,5 Prozent, Grüne 6,5 Prozent, FDP 4 Prozent, NPD 4,5 Prozent, Freie Wähler 3 Prozent und die Sonstigen erzielen 4,5 Prozent. Quelle: ZDF

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17:30 | KUKKSI REGIONAL: Nachrichten aus Köln (20.03.2011)

Sonntag, März 20th, 2011

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Köln (ksta). Für Tausende verkleidete Menschen, die am Zugweg stehen und „Strüßjer“ und „Kamelle“ rufen, bleiben die Kamellejungs unsichtbar. Sie hocken am Boden der Festwagen und versorgen jene mit Schokolade, Blumen und Stoffpüppchen, die im Rosenmontagsrausch sind, weil sie bejubelt werden wie Weltstars. Die Kamellejungs sind nur aus der Vogelperspektive zu sehen.

Und genau die hat der Fotograf Patrick Essex eingenommen, um den größten Rosenmontagszug Deutschlands zu fotografieren. 20 Meter über der Straße „An den Dominikanern“ stand Essex fast fünf Stunden lang im Korb einer Feuerwehrleiter und fotografierte jeden Wagen, alle Musikgruppen, Wagenbegleiter, Standartenträger und Traktorfahrer – 12.000 Menschen haben teilgenommen. [WEITERLESEN]

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Köln (ksta). Das Schild über der Eingangstür erzählt von einer erlebnisreichen Vergangenheit. Eine, die so anders ist als die Gegenwart. „Route 11, Liverpool Street to Fulham“. Mit dem roten Doppeldeckerbus wurden vor wenigen Jahren noch die Londoner durch ihre Stadt chauffiert, heute ist er ein Currywurst-Imbiss mit dem Namen „Marie Curry“.

„Mit Freunden diskutiere ich schon seit Jahren über gute Geschäftsideen“, sagt Ole Landsjöaasen. „Und endlich haben wir auch eine verwirklicht.“ Der Bus ist eine Mischung aus Currywurst-Bude und Restaurant. „Damit befinden wir uns in einer Nische“ , sagt Landsjöaasen, „wir wollten einen geschmackvollen und hochwertigen Imbiss, der aber nicht Schickimicki ist.“ Der 34-Jährige ist Filmproduzent und leitet eine kleine Produktionsfirma. [WEITERLESEN]

Köln (ksta).  Das Schaufenster der Gitarrenhandlung von Heiner Viertmann zeigt eine Sammlung seltener kaukasischer Instrumente. Das wahrhaft Faszinierende aber entdeckt man erst im Geschäft selbst. In dem großen Verkaufsraum hängen zahlreiche edle Gitarren an der Wand, gesäumt von Porträts bedeutender Gitarrenspieler. Zwischen den Instrumenten blühen Blumen, der Raum ist mit Antiquitäten eingerichtet, zwei Wellensittiche zwitschern in einem Käfig. Mit jedem Schritt in das Geschäft hinein verliert sich die Zeit. Besucher sprechen automatisch leiser, streichen mit dem Finger über die edlen Hölzer der Instrumente und bestaunen eines der größte Notenlager Europas. [WEITERLESEN]

Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de | JOBoffensive 2011: KUKKSI sucht Jugendliche, Schüler und Studenten, welche als freiwillige Reporter und Autoren für KUKKSI in KÖLN und Umgebung tätig sein wollen. Alle Infos findest du bei KUKKSI.de.

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17:00 | KUKKSI Nachrichten – NEWSTICKER (20.03.2011)

Sonntag, März 20th, 2011

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Magdeburg. In Sachsen-Anhalt zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als 2006 ab. 28,5 Prozent gaben bis 14 Uhr ihre Stimme ab. Bei der Landtagswahl im Jahr 2006 waren das um diese Uhrzeit rund 20 Prozent weniger. Mit 44,4 Prozent war die Wahlbeteiligung vor fünf Jahren so niedrig, wie bei keiner anderen Landtagswahl bisher. Laut Umfragen könnte die CDU erneut als Wahlsieger hervorgehen. Sorge bereitet unterdessen, dass die rechtsextreme NPD in den Landtag einziehen könnte. Bis 18 Uhr können die Menschen in Sachsen-Anhalt in den Wahllokalen ihre Stimme abgeben. 18 Uhr wird die erste Prognose bei ARD und ZDF verkündet, KUKKSI wird berichten. Nachrichten auch bei FACEBOOK!

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Tripolis. Sein Kampf gegen das eigene Volk ist unerbittlich und nun scheint sich Libyens Regierungschef Muammar al-Gaddafi auch mit dem Ausland anlegen zu wollen. Laut einer Ansprache im Fernsehen droht er, Großbritannien, den USA und Frankreich und zeigt sich bereit, einen langen Krieg gegen seine Widersacher zu führen. Aktuell befinden sich Gaddafis Truppen immer noch im Kampf gegen seine Gegner in der Stadt Misurata. Französische Kampfflugzeuge attackierten Panzer seiner Truppen und auch in der vergangenen Nachtgriffen französische und britische Flugzeuge Armeeeinrichtungen der Regierungstruppen an.

Los Angeles. Kult-Regisseur Quentin Tarantino (”Kill Bill”, “Pulp Fiction”) hat offenbar genug von seinen Nachbarn. Dabei handelt es sich nach Medienberichten zufolge um den Drehbuchautoren und “True Blood”-Erfinder Alan Ball. Freunde des Drehbuchautoren sollen angeblich solch einen derartigen Lärm verbreiten, dass die Arbeit für den Kult-Regisseur unmöglich geworden ist, berichten Medien weiter. Vielen Fans von Quentin Tarantino dürfte das nicht gefallen, da sonst der nächste Film noch mehr Jahre verstreichen lässt. Tarantino dreht zwar einzigartige Filme, allerdings muss man auf diese auch ziemlich lange warten. Geduld ist halt alles im Leben.

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16:55 | Wetter: In den Frühstunden des Montags leichter Frost

Sonntag, März 20th, 2011

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WETTER. Hochdruckwetter. Nachts leichter Frost, tagsüber zögernd wärmer. Durchweg trocken. Ein ausgedehntes Hoch bestimmt mit trockener Luft unser Wetter. In den Frühstunden des Montags kommt es verbreitet zu leichtem bis mäßigem Frost, örtlich ist GLÄTTE möglich. Gebietsweise gibt es NEBEL. Tagsüber werden nach Nebelauflösung keine Wettergefahren erwartet. © Deutscher Wetterdienst

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15:56 | Libyen: Gaddafi droht mit Vergeltungsschlag

Sonntag, März 20th, 2011

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Tripolis. Sein Kampf gegen das eigene Volk ist unerbittlich und nun scheint sich Libyens Regierungschef Muammar al-Gaddafi auch mit dem Ausland anlegen zu wollen. Laut einer Ansprache im Fernsehen droht er, Großbritannien, den USA und Frankreich und zeigt sich bereit, einen langen Krieg gegen seine Widersacher zu führen. Aktuell befinden sich Gaddafis Truppen immer noch im Kampf gegen seine Gegner in der Stadt Misurata.

Französische Kampfflugzeuge attackierten Panzer seiner Truppen und auch in der vergangenen Nachtgriffen französische und britische Flugzeuge Armeeeinrichtungen der Regierungstruppen an. Gemeinsam wurde versucht, Gaddafis Luftabwehr auszuschalten und dies vor dem Hintergrund, dass die Vereinten Nationen Militäraktionen jetzt billigt, die Verhindern sollen, dass Gaddafi weiterhin sein eigenes Volk angreift. Nachrichten auch bei FACEBOOK!

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