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Archive für 18.3.2011

12:19 | Japanische Atombehörde stuft Unglückskategorie hoch

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Fukushima | Tokio. Bislang sind die Helfer voll im Einsatz, doch musste heute die japanische Atombehörde die Situation noch ernster als bisher einschätzen. An den Atomreaktoren 1,2 und 3 des Atomkraftwerks Fukushima 1 wurde die Kategorie von bislang vier auf fünf hochgestuft. Somit kann jetzt nicht mehr die Rede von einem Unfall sein, sondern hier handelt es sich um einen “ernsten Unfall”, angesichts der Tatsache, dass die Bewertungsskala lediglich sieben Kategorien beinhaltet.

Trotz der bedrohlichen Lage spricht der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, Yukiya Amano, von einer für die Hauptstadt Tokio noch nicht schädlichen Strahlenbelastung. Aus diesem Grunde wird gegenwärtig nicht an eine Ausweitung der Evakuierungsmaßnahmen im Großraum Tokio gedacht. Aktuell beläuft sich die stark gefährdete Zone auf einen 30 Kilometer reichenden Umkreis des Atomkraftwerks von Fukushima. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

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12:00 | KUKKSI heute Mittag (18.03.2011)

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TOPTHEMA. Die verheerende Katastrophe in Japan hat die Diskussion um den Ausstieg aus der Kernkraft hierzulande erneut angekurbelt. Betrachtet man die Stimmung im Land, profitieren die Grünen aktuell davon. In der Gunst der Wähler steigen sie laut des neuen “Deutschlandtreff” des ARD-Morgenmagazins von heute und rund fünf Prozent. Wäre übermorgen die Bundestagswahl, könnte die Partei auf 20 Prozentpunkte kommen.

Laut einer Umfrage von Infratest sind sich 68 Prozent der Befragten sicher, dass das Aussetzen der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken lediglich eine Wahlkampfstrategie der Regierung ist. Das dreimonatige Moratorium, das Anfang der Woche auf den Weg gebracht wurde, werten lediglich 26 Prozent als glaubwürdigen Wechsel der Union ab.

Heute wird die Auseinandersetzung zwischen der Bundesregierung und der Opposition erneut auf den Tisch kommen und den Bundesrat beschäftigen. So liegt aus NRW ein Antrag vor, die erst zum Ende des vergangenen Jahres beschlossene Laufzeitverlängerung für bundesdeutsche Atomkraftwerke zurück zu nehmen. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

SPORT. Nach dem Bayern München am Dienstag aus der Champions League ausgeschieden ist, ist auch für Bayer Leverkusen der Traum beendet - Allerdings in der Europa League. Gegen den FC Villarreal verlor das Team von Jupp Heynckes mit einem Ergebnis von 2:1. Santi Cazorla brachte die Gastgeber in Führung. Leverkusen war der letzte deutsche Verein, welcher in der Europa League vertreten war. Bei dem Achtelfinal-Spiel fehlten Leverkusen schlichtweg siw Ideen und die Leistung war keinesfalls lobenswert.

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STARS & STERNCHEN. Japan brauchte jede erdenkbare Hilfe. Prominente auf der ganzen Welt sehen sich verpflichtet, dem Land der aufgehenden Sonne zu helfen. Auch US-Schauspielerin Sandra Bullock will Japan helfen. Bullock hat eine Million Dollar (rund 714 000 Euro) für die Erdbeben-Opfer in Japan gespendet. Die Hilfsorganisation American Red Cross teilte dies am Donnerstag dem US-Sender CNN mit. Bei dieser Spende handelt es sich aktuell um einer der höchsten Prominenten-Spenden, welche es bisher gegeben hat. Die Organisation hat in den USA schon Spendengelder in Höhe von rund 47 Millionen Dollar für Japan erhalten, wie es weiter heißt. Auch Weltstars wie Justin Bieber und Lady Gaga wollen Japan helfen. Lady Gaga verkauft selbstgemachte Armbänder. Der Erlös soll Japan gespendet werden.

MEDIEN. Die Online-Inhalte der Zeitung “New York Times” kosten zukünftig Geld. Laut Medienmeldungen sind vorerst nur die Kanadier betroffen, ab 28. März werden alle Leser weltweit zur Kasse gebeten. Jeder Leser kann 20 Artikel pro Monat kostenfrei abrufen. Die “New York Times” begründet den Schritt damit, dass die Zeitung weiterhin “hochqualifizierten Journalismus” bieten will. Wer den unbegrenzten Inhalt nutzen will, muss 3,75 US-Dollar in der Woche zahlen. Die “New York Times” ist mit rund 1.200 Redakteuren die größte Zeitung in den Vereinigten Staaten von Amerika.

WETTER. Meist bedeckt. Im Süden und Osten Dauerregen, am Alpenrand ergiebig. In höheren Lagen auch Schneefall. Ein langsam sich nach Südosten verlagerndes Tiefdruckgebiet über Tschechien bestimmt mit feuchten und wolkenreichen Luftmassen noch das Wetter im Südosten. Sonst setzt sich kurz Zwischenhocheinfluss durch, wobei bereits am Abend ein neues Tiefdruckgebiet niederschlagsreiche Luftmassen herantransportiert.Heute lassen die Niederschläge südlich der Donau langsam nach. Es können noch mal 5 bis 10 mm, in exponierten Staulangen bis zu 15 mm hinzukommen.

Bis heute Abend werden insgesamt Mengen zwischen 40 und 75 mm Regen erwartet. Es laufen Warnungen vor ERGIEBIGEN DAUERREGEN.In Ostsachsen kann es heute auch noch etwas schneien.In der Nacht zu Samstag sinkt die Schneefallgrenze im Südwesten und Süden auf ca. 600 Meter ab. In diesen Lagen kann es zu leichtem Schneefall kommen. Am Alpenrand liegen die Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm, sonst meist um 3 cm.Im Bergland gibt es NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m. In den Hochlagen der Mittelgebirge und der Alpen kommt es zu teils Sturmböen bis 85 km/h aus Nord bis Nordost. © Deutscher Wetterdienst

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11:15 | Japan: Evakuierungsradius bleibt bei 30 Kilometern

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Fukushima. Die japanische Atomaufsicht hat laut Medienmeldungen mitgeteilt, dass es derzeit keinen Grund gebe, den Evakuierungsradius um Fukushima zu vergrößern. Somit bleibt der Evakuierungsradius bei 30 Kilometern. Japans Ministerpräsident Naoto Kan besucht offenbar am Montag das Katastrophengebiet. Die Kühlversuche am Reaktor 3  waren laut Regierungssprecher Edano erfolgreich. Derzeit wird überlegt, dass Atomkraftwerk Fukushima einzuschütten - So könnte die radioaktive Strahlung abgeschottet werden. 50 Männer versuchen im Kraftwerk, den Super-GAU zu verhindern. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

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10:30 | Bundeskartellamt verbietet senderoffene zentrale TV-Videoplattform im Internet

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Köln. Das Bundeskartellamt hat den Aufbau einer senderoffenen Videoplattform im Internet untersagt. Die Behörde verhindert damit einen insbesondere aus Nutzersicht neuen praktischen Service zum kostenlosen zeitversetzten Abruf von TV-Inhalten auf einer zentralen Plattform. Die Entscheidung schwächt darüber hinaus die Position der deutschen Marktteilnehmer im internationalen Wettbewerb. Die Mediengruppe RTL Deutschland und die ProSiebenSat1 Media AG hatten den Aufbau eines technischen Dienstleistungsunternehmens zum Betrieb einer senderoffenen Videoplattform geplant.

Die Mediengruppe RTL Deutschland kritisiert die Entscheidung unter anderem in folgenden Punkten:  Das Bundeskartellamt stellt die These auf, dass die Unternehmung Auswirkung auf den Werbemarkt gehabt hätte. Das Amt verkennt dabei, dass das geplante Joint Venture als rein technischer Dienstleister im Gegensatz zu der amerikanischen Plattform Hulu keinerlei Vermarktungsaktivitäten ausgeübt hätte. Damit wäre kein Werbemarkt betroffen. Jegliche Vermarktung hätte ausschließlich der jeweils teilnehmende Sender durchgeführt.

Die Mediengruppe RTL Deutschland widerspricht darüber hinaus der These des Bundeskartellamtes vom wettbewerbslosen Duopol im TV-Markt. Die Sender befinden sich seit jeher in intensivem Wettbewerb um Zuschauer und Werbekunden. Noch viel weniger ist die von der Behörde vorgenommene Einbeziehung des Mediums Internet in diese Theorie nachvollziehbar. Das Internet wird in erster Linie von internationalen Playern dominiert und bietet eine grenzenlose Bewegtbild-Vielfalt von professionell produzierten und nutzergenerierten Inhalten.

Auch das Vorgehen des Amtes wirft aus Sicht der Mediengruppe RTL Deutschland Fragen auf: Bis zuletzt gab es konstruktive Gespräche mit dem Bundeskartellamt, im Rahmen derer weit reichende Auflagenvorschläge von Seiten der Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 unterbreitet wurden, um etwaige Bedenken auszuräumen. Umso mehr überrascht es, dass sich die Untersagung der Internetplattform nun am Ende vor allem darauf stützt, dass sich das geplante technische Dienstleistungsunternehmen nur an TV-Sender gerichtet hätte. Dieses zentrale Produktmerkmal der Videoplattform bot bis zuletzt keinen Anlass zu Diskussion oder zu Kritik, obwohl es seit August 2010 sowohl dem Bundeskartellamt als auch der Öffentlichkeit bekannt war.

Mit der noch nicht bestandskräftigen Untersagung stellt sich das Bundeskartellamt einem ersten übergreifenden Ansatz entgegen, eine zentrale TV-Videoplattform für die Internetnutzer über Sendergrenzen hinweg zu etablieren. Die Behörde nimmt damit in Kauf, dass trotz starker internationaler Wettbewerber ein solches Projekt zum jetzigen Zeitpunkt aus dem hiesigen Markt heraus möglicherweise nicht realisierbar ist. Die Mediengruppe RTL Deutschland erwägt nun, gerichtlich gegen die Entscheidung vorzugehen.

Bild: © KUKKSI | Text: © RTL

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09:55 | Leben im Übergangsheim: Fünfzehn Quadratmeter Deutschland

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Köln (ksta).  „Verräter“ steht auf der Tafel im Aufenthaltsraum des Übergangswohnheims im Kwartier Latäng, das die Stadt für männliche Asylbewerber, unerlaubt Zugereiste und Flüchtlinge eingerichtet hat. „Verräter“ ist eines der Wörter, die die Bewohner in ihrer jüngsten Deutschstunde gelernt haben. Viele der 58 Männer aus 20 Nationen haben ihrem Land den Rücken gekehrt, weil sie für ihre Regierungen genau das sind: Verräter. So auch der Iraner Schahram Schahbazi. Den Namen hat er sich ausgedacht, denn seinen richtigen möchte er aus Angst vor dem iranischen Geheimdienst nicht in der Zeitung lesen. Im vergangenen Jahr sah er keine andere Möglichkeit mehr, als seinen Heimatort bei Teheran zu verlassen. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI | Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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08:55 | Grüne profitieren von Diskussionen über den atomaren Ausstieg

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Berlin. Die verheerende Katastrophe in Japan hat die Diskussion um den Ausstieg aus der Kernkraft hierzulande erneut angekurbelt. Betrachtet man die Stimmung im Land, profitieren die Grünen aktuell davon. In der Gunst der Wähler steigen sie laut des neuen “Deutschlandtreff” des ARD-Morgenmagazins von heute und rund fünf Prozent. Wäre übermorgen die Bundestagswahl, könnte die Partei auf 20 Prozentpunkte kommen.

Laut einer Umfrage von Infratest sind sich 68 Prozent der Befragten sicher, dass das Aussetzen der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken lediglich eine Wahlkampfstrategie der Regierung ist. Das dreimonatige Moratorium, das Anfang der Woche auf den Weg gebracht wurde, werten lediglich 26 Prozent als glaubwürdigen Wechsel der Union ab.

Heute wird die Auseinandersetzung zwischen der Bundesregierung und der Opposition erneut auf den Tisch kommen und den Bundesrat beschäftigen. So liegt aus NRW ein Antrag vor, die erst zum Ende des vergangenen Jahres beschlossene Laufzeitverlängerung für bundesdeutsche Atomkraftwerke zurück zu nehmen.

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08:30 | Wetter: Im Bergland Nebel, in höheren Lagen Schneefall

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WETTER. Meist bedeckt. Im Süden und Osten Dauerregen, am Alpenrand ergiebig und unwetterartig. Im Bergland Nebel, in höheren Lagen Schneefall. Ein Tiefdruckgebiet über Tschechien bestimmt mit feuchten und wolkenreichen Luftmassen unser Wetter. Dabei regnet es im Süden und Osten verbreitet, südlich der Donau auch länger andauernd und teilweise unwetterartig. Südlich der Donau kommt es zu DAUERREGEN, der am Alpenrand unwetterartig ausfallen kann. Im Bergland gibt es NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m. © Deutscher Wetterdienst

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07:30 | KUKKSI REGIONAL: Nachrichten aus Köln (18.03.2011)

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Köln (ksta). Für Schlaf bleibt kaum Zeit. Seit dem Unglück am Freitag voriger Woche in Japan haben der Physiker Reinhard Stück und seine Kollegen die Nächte meist durchgearbeitet. Manche von ihnen 30 Stunden, ohne große Unterbrechungen. Mitten in der Kölner Innenstadt analysieren die Experten die Situation an den japanischen Atomkraftwerken.

Die Gesellschaft für Anlagen und Reaktorsicherheit (GRS) hat ihren Sitz in Köln – auf 8.500 Quadratmetern in der obersten Etage der Opern-Passagen. Während in dem Einkaufscenter Menschen einkaufen oder Kaffee trinken, werden wenige Meter über ihren Köpfen Berichte über den Zustand der Atomkraftwerke verfasst. Und die gehen direkt an die deutsche Regierung und das Bundesumweltministerium. [WEITERLESEN]

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Köln (ksta). Ein demenzkrankes Opfer, ein drogenabhängiger Täter und ein Krankenhaus als Tatort: Das waren die Ausgangspunkte für einen Prozess vor dem Kölner Landgericht, wo sich ein 38-jähriger Junkie wegen Raubes verantworten musste. Der Angeklagte hatte mit seinem eigenartigen Verhalten bei der Tat im November vergangenen Jahres als „tanzender Räuber“ Schlagzeilen gemacht. Der gebürtige Türke war in ein Patientenzimmer des Marienhospitals eingedrungen, wo eine 83-Jährige wegen orthopädischer Beschwerden lag. Die Seniorin war völlig überrascht, als der Mann im Stil eines orientalischen Tänzers mit wiegenden Schritten auf sie zukam, sie umarmte, an sich drückte und behauptete: „Ich hab dir auch was mitgebracht.“ [WEITERLESEN]

Köln (ksta). Zehn Jahre Kultur gegen den Mainstream, zehn Jahre kreative Tabubrüche und bunte Kunst – der „andere Blick“ des internationalen Kulturfestivals „Sommerblut“ geht Anfang Mai in die Jubiläumsrunde. Mit scharfem Profil, pinkem Design und vollem Programm. „Wir wollen bei hoher Qualität Grenzen überschreiten und Dinge auf der Bühne zeigen, die man sonst nicht sieht“, so Lale Akgün, Vorsitzende des Sommerblut-Fördervereins. Vom 7. bis 29. Mai warten rund 500 Künstlerinnen und Künstler, 35 verschiedene Locations und mehr als 100 Veranstaltungen auf das Kölner Publikum – Comedy, Lesungen, Konzerte, Theater und Tanz. [WEITERLESEN]

Hinweis | Alle Informationen zu Japan ab heute Morgen 09 Uhr wieder bei KUKKSI!

Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de | JOBoffensive 2011: KUKKSI sucht Jugendliche, Schüler und Studenten, welche als freiwillige Reporter und Autoren für KUKKSI in KÖLN und Umgebung tätig sein wollen. Alle Infos findest du bei KUKKSI.de.

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06:00 | KUKKSI heute Morgen (18.03.2011)

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TOPTHEMA. Der Block A des Atomkraftwerks Biblis in Hessen wird am Freitag runtergefahren, teilte ein Sprecher des hessischen Umweltministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur dapd mit. Der Block B ist schon seit einiger Zeit nicht in Betrieb. Bis Mitte Juni sind daher beide Blöcke vom Netz, in dieser Zeit wird eine Sicherheitsüberprüfung stattfinden. Die Zukunft von Block A ist unsicher, denn ob dieser überhaupt nochmal in Betrieb genommen wird, bleibt fraglich. Hintergrund für die “Pause” ist die Atom-Katastrophe in Japan. Die Meiler in der Bundesrepublik werden auf ihre Sicherheit überprüft.

Seit Donnerstag ist das Atomkraftwerk Isar 1 in Bayern komplett runtergefahren. Isar 1 ist seit 16 Uhr vom Netz, wie ein Sprecher des Energiekonzerns E.ON der dapd am Donnerstag mitgeteilt hat. E.ON warte auf eine offizielle Anweisung des Umweltministeriums, heißt es laut Medienmeldungen. Die Bundesregierung hatte am Donnerstag mitgeteilt, die sieben ältesten Meiler vorerst vom Netz zu nehmen. Hinweis | Aktuelle Informationen zu Japan ab heute Morgen 09 Uhr wieder bei KUKKSI! Alle Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

SPORT. Nach dem Bayern München am Dienstag aus der Champions League ausgeschieden ist, ist auch für Bayer Leverkusen der Traum beendet - Allerdings in der Europa League. Gegen den FC Villarreal verlor das Team von Jupp Heynckes mit einem Ergebnis von 2:1. Santi Cazorla brachte die Gastgeber in Führung. Leverkusen war der letzte deutsche Verein, welcher in der Europa League vertreten war. Bei dem Achtelfinal-Spiel fehlten Leverkusen schlichtweg siw Ideen und die Leistung war keinesfalls lobenswert.

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STARS & STERNCHEN. Popqueen Lady Gaga hat für die Erdbebenopfer in Japan 250.000 Dollar gesammelt. Vor wenigen Tagen hatte der Star angekündigt, ein Armband zu designen, wo die Erlöse an die Opfer in Japan gespendet werden, KUKKSI berichtete. Auch andere Stars spenden für die Opfer in Japan. So hat Hotelerbin Paris Hilton eine Million Dollar von ihrem Privatvermögen gespendet. “Die Bilder in den Nachrichten brechen mir das Herz. Ich sorge mich sehr um alle Menschen in Japan. Meine Gedanken sind in Japan. Gott segne Euch alle”, schrieb Hilton via Twitter. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

MEDIEN. In einem Tag wird bei RTL die vierte Mottoshow von “Deutschland sucht den Superstar” gesendet. Sieben Kandidaten sind noch im Rennen und müssen am Samstag wieder ihr Können beweisen. Wegen dem Jugendschutz darf der 16-Jährige nach 22 Uhr nicht mehr auf die Bühne. “Es ist schon nervig, weil einfach der Zusammenhalt mit den anderen Kandidaten nicht da ist. Es sind auch Auftritte nach 22 Uhr, welche ich dann von unten erleben muss und die Entscheidung ohne den Kandidaten zu erleben ist etwas doof”, erklärte Sebastian Wurth im Interview mit KUKKSI.de. Solch ein “Arbeitsverbot” könnte für den Privatsender RTL jedoch zum Problem werden. Unter anderem, wenn es Sebastian Wurth ins Finale schaffen sollte.

Am vergangenen Freitag erschütterte ein schweres Erdbeben und ein Tsunami Japan. Die Welt hält den Atem an: Die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I scheint zu eskalieren. Wir haben den DSDS-Kandidat gefragt, wie er die Meldung aufgefasst und wie er sich über die aktuellen Entwicklungen informiert. “Wir sind hier etwas abgeschnitten und später habe ich in der Villa fern geschaut und habe das dort mitbekommen, auch in der Zeitung habe ich darüber gelesen. Klar, man versucht sich oft zu informieren, aber man hat wenig Zeit, da mal genauer nachzuforschen, aber man versucht, sich die ganze Zeit auf dem Laufenden zu halten”, erklärte Sebastian zu KUKKSI.de. DSDS, die nächste Mottoshow, wird am Samstag um 20:15 gesendet. [INTERVIEW]

WETTER. Meist bedeckt. Im Süden und Osten Dauerregen, am Alpenrand ergiebig und unwetterartig. Im Bergland Nebel, in höheren Lagen Schneefall. Ein Tiefdruckgebiet über Tschechien bestimmt mit feuchten und wolkenreichen Luftmassen unser Wetter. Dabei regnet es im Süden und Osten verbreitet, südlich der Donau auch länger andauernd und teilweise unwetterartig. Südlich der Donau kommt es zu DAUERREGEN, der am Alpenrand unwetterartig ausfallen kann. Im Bergland gibt es NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m. © Deutscher Wetterdienst

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03:05 | Köln: Sommerblut will Kultur für alle machen

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Köln (ksta). Zehn Jahre Kultur gegen den Mainstream, zehn Jahre kreative Tabubrüche und bunte Kunst – der „andere Blick“ des internationalen Kulturfestivals „Sommerblut“ geht Anfang Mai in die Jubiläumsrunde. Mit scharfem Profil, pinkem Design und vollem Programm. „Wir wollen bei hoher Qualität Grenzen überschreiten und Dinge auf der Bühne zeigen, die man sonst nicht sieht“, so Lale Akgün, Vorsitzende des Sommerblut-Fördervereins. Vom 7. bis 29. Mai warten rund 500 Künstlerinnen und Künstler, 35 verschiedene Locations und mehr als 100 Veranstaltungen auf das Kölner Publikum – Comedy, Lesungen, Konzerte, Theater und Tanz. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI | Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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