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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Fukushima | Tokio. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Kann der Super-GAU in Japan noch verhindert werden? Arbeiter versuchen, die Lage im Atomkraftwerk in den Griff zu bekommen - Jedoch scheint die Situation aussichtslos. In den letzten Tagen hat es mehrere Rückschläge gegeben. Versuche, den Reaktor 3 zu kühlen, sind immer wieder fehlgeschlagen. Laut letzten Medienmeldungen gab es jedoch auch Mini-Erfolge - Hier unterscheiden sich jedoch die Meldungen. Die Rettungsmannschaft, bestehend aus 50 Männern, arbeiten unter extremen Arbeitsbedingungen.
Die chinesische Regierung hat Japan aufgefordert, über die Entwicklung der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima zeitnah zu informieren. Wie Medien melden, soll der Druck im Reaktorblock 3 wieder ansteigen. Zu den Strahlenwerten, denen die Mitarbeiter vor Ort ausgesetzt sind, gibt es unterschiedliche Meldungen. Die Männer, welche die Lage im AKW Fukushima in den Griff bekommen wollen, arbeiten daran, dass Atomkraftwerk mit Strom zu versorgen. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!
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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Tokio. Die Millionenmetropole ist es gewohnt, die ganze Nacht hindurch mit hell erleuchteten Reklameschildern zu brillieren. Nun scheint eine Kehrtwende eingetreten zu sein, denn die Ressourcen werden knapp. Die Hauptstadt auf der größten der vier Hauptinseln, Honshu, kocht auf Sparflamme. Infolge der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe wachsen die Sorgen, dass die Stromversorgung schon recht bald zusammenbrechen werde.
Heute warnte die Regierung vor einem drohenden und großflächigen Stromausfall im Einzugsgebiet von Tokio. Ziehen nicht alle Menschen an einem Strick und kann der Verbrauch nicht weiter gedrosselt werden, ist die Metropole wie auch das Umland mit insgesamt 35 Millionen Menschen von einem Blackout betroffen. Fakt ist zur Stunde, dass die Kapazitäten der Stromversorger jetzt schon an ihre Grenzen gestoßen sind. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!
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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Frankfurt | Köln. Bahnreisende können aufatmen - Zumindest für die nächsten Tage, denn in dieser Woche sollen keine Bahnstreiks stattfinden. Die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer hat die Verhandlungen mit der deutschen Bahn wieder aufgenommen. Ein verbessertes und damit verhandlungsfähiges Angebot wurde der GDL von der Bahn vorgelegt - Während den Verhandlungen stehen keine Arbeitsniederlegungen an. Die GDL will für die 26.000 Lokführer im Personen- und Güterverkehr einen einheitlichen Tarifvertrag - 20.000 davon sind allein bei der deutschen Bahn. Nachrichten auch bei FACEBOOK!
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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Magdeburg. Den Einzug der rechtsextremen NPD in Sachsen-Anhalt wollen die demokratischen Parteien verhindern. CDU, SPD, Grüne, FDP und Linkspartei haben dazu aufgerufen, wählen zu gehen oder der NPD ihre Stimme zu verweigern. “Die NPD ist eine rassistische und antidemokratische Partei, die in der Tradition des historischen Nationalsozialismus steht. Sie leugnet die Grundsätze der Gleichheit und Freiheit aller Menschen und bekämpft so die wesentlichen Grundlagen unseres Gemeinwesens”, heißt es in einem Aufruf der Spitzenkandidaten, wie “Welt online” berichtet.
“Viele Menschen, die die NPD wählen, mögen denken, dass sie damit eine Oppositionspartei unterstützen. Tatsächlich aber stärken sie eine Partei, die heute in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern die Landtage als Bühne für ihre Propaganda nutzt statt an Sachthemen orientiert zu arbeiten. Wir sagen klar: Von einer NPD im Landtag sind keine Besserungen zu erwarten. Wer auf die NPD setzt, schadet sich selbst und unserem Land”, heißt es in dem Aufruf weiter. Am Sonntag berichtet KUKKSI ausführlich über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Nachrichten auch bei FACEBOOK!
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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.

Fukushima | Tokio. Der Kampf gegen die Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima scheint zu eskalieren. Immer wieder muss der Versuch abgebrochen werden, die Brennstäbe aus der Luft mit Wasser zu kühlen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn laut Einschätzungen von Experten könnte am Freitag der Super-GAU stattfinden. Unterdessen haben andere Länder ihre Bürger aus Japan zurückgeholt, unter anderem Russland. Hongkong hat seine Bürger aufgerufen, die japanische Hauptstadt Tokio zu verlassen.
Die chinesische Regierung hat Japan aufgefordert, über die Entwicklung der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima zeitnah zu informieren. Wie Medien melden, soll der Druck im Reaktorblock 3 wieder ansteigen. Zu den Strahlenwerten, denen die Mitarbeiter vor Ort ausgesetzt sind, gibt es unterschiedliche Meldungen. Die Männer, welche die Lage im AKW Fukushima in den Griff bekommen wollen, arbeiten daran, dass Atomkraftwerk mit Strom zu versorgen. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!
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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
INTERVIEW. In zwei Tagen wird bei RTL die vierte Mottoshow von “Deutschland sucht den Superstar” gesendet. Sieben Kandidaten sind noch im Rennen und müssen am Samstag wieder ihr Können beweisen. Wegen dem Jugendschutz darf der 16-Jährige nach 22 Uhr nicht mehr auf die Bühne. “Es ist schon nervig, weil einfach der Zusammenhalt mit den anderen Kandidaten nicht da ist. Es sind auch Auftritte nach 22 Uhr, welche ich dann von unten erleben muss und die Entscheidung ohne den Kandidaten zu erleben ist etwas doof”, erklärte Sebastian Wurth im Interview mit KUKKSI.de. Solch ein “Arbeitsverbot” könnte für den Privatsender RTL jedoch zum Problem werden. Unter anderem, wenn es Sebastian Wurth ins Finale schaffen sollte.
Am vergangenen Freitag erschütterte ein schweres Erdbeben und ein Tsunami Japan. Die Welt hält den Atem an: Die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I scheint zu eskalieren. Wir haben den DSDS-Kandidat gefragt, wie er die Meldung aufgefasst und wie er sich über die aktuellen Entwicklungen informiert. “Wir sind hier etwas abgeschnitten und später habe ich in der Villa fern geschaut und habe das dort mitbekommen, auch in der Zeitung habe ich darüber gelesen. Klar, man versucht sich oft zu informieren, aber man hat wenig Zeit, da mal genauer nachzuforschen, aber man versucht, sich die ganze Zeit auf dem Laufenden zu halten”, erklärte Sebastian zu KUKKSI.de. DSDS, die nächste Mottoshow, wird am Samstag um 20:15 gesendet. [INTERVIEW] News zu DSDS gibt`s auch bei FACEBOOK!
Alle Infos zu ‘Deutschland sucht den Superstar’ im Special bei RTL.de
Bild: © RTL | Stefan Gregorowius
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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Köln (ksta). Für die Instandsetzung des seit Jahren defekten Pflasters auf dem Heinrich-Böll-Platz zeichnet sich eine Lösung ab: Die Stadt hat sich auf Empfehlung eines Experten-Gutachtens der Fachhochschule Köln für eine der Sanierungsvarianten entschieden, die in den vergangenen Jahren getestet worden sind. „Aber auch diese Lösung ist mit Vorsicht zu genießen“, warnt Klaus Neuhöfer vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik vor allzu hohen Erwartungen. Denn das Grundproblem bleibt bestehen: Bei der gesamten Platzfläche, deren maroder Zustand mit den vielen losen Klinkersteinen seit Jahren für Unmut sorgt, handelt es sich laut Verwaltung um „eine Dach- und Brückenkonstruktion, die nur sehr geringe Lasten tragen kann“. [WEITERLESEN]
Bonn (ksta). Damit hatte ein Mitarbeiter einer obersten Bundesbehörde in Bonn wohl nicht gerechnet: Weil er übergewichtig ist, hat die Behörde ihn nach längerer, befristeter Beschäftigung nicht, wie ursprünglich zugesagt, fest angestellt. Die Stelle hat sie an einen anderen Bewerber vergeben. Der Mann fühlt sich benachteiligt und hat gegen die Entscheidung seines bisherigen Arbeitgebers geklagt. Nun war Verhandlung im Arbeitsgericht Bonn vor der dritten Kammer. Wie bei allen Dienststellen des Bundes müssen sich potenzielle Mitarbeiter einem Gesundheitscheck unterziehen, erläutert die Justiziarin der Behörde. [WEITERLESEN]
Zülpich (ksta). Es ist ein besonderer Ideenwettbewerb, den die Landesgartenschau Zülpich GmbH ausschreibt. Denn gesucht wird das originellste Maskottchen für die „Laga“. Das Besondere daran ist, dass die Idee von den Bürgern kommen soll. Am Mittwoch stellten Geschäftsführer Christoph Hartmann, Bürgermeister Albert Bergmann und Judith Dohmen-Mick, verantwortlich für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, den Ideenwettbewerb in einem Pressegespräch vor. Sie könne sich nicht daran erinnern, dass bei einer anderen Landesgartenschau das Maskottchen auf diese Art ausgewählt worden wäre, meinte Dohmen-Mick. Aber es sei schön, dass sich in Zülpich die Bürger direkt beteiligen könnten. Alle drei betonten, dass es auf die originellste Idee ankomme und nicht auf eine perfekte Ausführung. [WEITERLESEN]
Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de | JOBoffensive 2011: KUKKSI sucht Jugendliche, Schüler und Studenten, welche als freiwillige Reporter und Autoren für KUKKSI in KÖLN und Umgebung tätig sein wollen. Alle Infos findest du bei KUKKSI.de.
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17.3.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
TOPTHEMA. Laut Medienmeldungen droht am Freitag der Super-GAU in Japan. Der Evakuierungsradius rund um das Atomkraftwerk Fukushima 1 wird ausgeweitet. Wegen der Gefahr der radioaktiver Verstrahlung müssen weitere 28.000 Menschen evakuiert werden. Rund 50 Techniker versuchen, die Lage im Atomkraftwerk in den Griff zu bekommen. Die Lage gerät jedoch außer Kontrolle. Das am Freitag offenbar der Super-GAU droht, geht aus einer Einschätzung französischer Atomexperten hervor. Eine große automare Verseuchung droht dann, wenn das Abklingbecken nicht aufgefüllt ist, wie es weiter heißt.
Durch die Katastrophe in Japan wird besonders die Wirtschaft sehr leiden, wie aus Medienberichten hervorgeht. Die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Atom-Katastrophe wächst, heißt es weiter. Besonders Menschen, welche Lieferungen aus Japan erwarten sind bereits jetzt von der Katastrophe enorm betroffen. “Es bedeutet einiges, wenn Chips aus Japan ausfallen”, teilte Dennis Snower der “Süddeutschen Zeitung” mit. Auch vor einem “Domino-Effekt” wird gewarnt. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!
SPORT. Olympique Lyon hatte gegen Real Madrid nur geringe Chancen: Madrid hat am Mittwochabend mit 3:0 gewonnen und zieht nun ins Viertelfinale der Königsklasse ein. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit 1:1. Während Madrid sich freuen darf, ärgert sich der FC Bayern München umso mehr, denn das Team von Louis van Gaal ist am Dienstagabend aus der Champions League ausgeschieden. Die Bayern verloren mit 3:2 gegen Inter Mailand.
STARS & STERNCHEN. Justin Bieber wird bald bei “Wetten, dass…?” zu Gast sein. Die Übertragung dieses freudigen Ereignisses wird in Augsburg stattfinden. Deshalb bereitet man sich in der Stadt auf einen Ansturm vieler junger, weiblicher Anhänger vor. Neben dem Teenie-Star werden ebenfalls Film-Diva Catherine Deneuve, Udo Jürgens und Herbert Grönemeyer erwartet. Die meiste Aufmerksamkeit des Publikum dürfte jedoch dem Star aus Übersee zukommen. Zumal gerechnet werden kann, dass das Publikum am kommendem Samstag sehr viel jünger sein wird als sonst.
MEDIEN. Es ist die Traumhochzeit des Jahres: William & Kate heiraten am 29. April. Doch nicht nur London wird im Ausnahmezustand sein, auch das Fernsehen hierzulande fiebert dem Ereignis entgegen. Wie das Medienmagazin “DWDL” berichtet, werden mindestens sechs deutsche Sender die Hochzeit live übertragen: ARD, ZDF, RTL, Sat.1, N24 und n-tv. Phoenix hält sich aus der Übertragung raus.
Besonders stark ist das William & Kate-Fieber in Sat.1: Los geht`s dort nämlich schon um 05:30 im Rahmen des “Frühstücksfernsehen”, wie “DWDL” weiter schreibt. Ab 09 Uhr folgt die Live-Übertragung und um 15 Uhr ist eine längere Doku zur Märchenhochzeit geplant. Um 17 Uhr sendet Sat.1 eine Zusammenfassung. Am Dienstag zuvor wird um 20:15 die Verfilmung “William & Kate - The True Story” zu sehen sein.Am 29. April gibt es zur Hochzeit einen Live-Ticker bei KUKKSI. Alle News auch bei FACEBOOK!
WETTER. Im Süden Dauerregen, am Alpenrand unwetterartig. Im Bergland vor allem in der zweiten Tageshälfte Sturmböen. Das Hoch über Fennoskandien wandert zum nördlichen Russland ab. Gleichzeitig schiebt sich über die Alpen tiefer Luftdruck nach Mitteleuropa vor. Südlich der Donau kommt es zu DAUERREGEN, der zu den Alpen hin unwetterartig ausfallen kann. Vor allem im Ostseeküstenbreich kommt es weiterhin zu WINDBÖEN bis 60 km/h. In der zweiten Tageshälfte nimmt der Wind in den Berglagen zu, dann sind STURMBÖEN bis 85 km/h möglich, auf den Alpengipfeln später orkanartige BÖEN. Stellenweise gibt es NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m. © Deutscher Wetterdienst
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17.3.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
NACHRICHTEN SPEZIAL. Der Versuch die Reaktoren von Fukushima mit Kühlwasser unter Kontrolle zu bekommen ist schief gegangen. Mit einem Helikopter wurde Kühlwasser aus der Luft aus abgeworfen. Die Nachrichtenagentur “Kyodo” meldete unter Berufung auf den AKW-Betreiber Tepco, dass der Einsatz der Lösch-Hubschrauber die Stärke der radioaktiven Strahlung am havarierten Atomkraftwerk nicht verändert haben soll, wie der Dienst “Welt Online” berichtet. Am Donnerstag haben sich weitere Freiwillige für den Einsatz in Fukushima gemeldet, wie weiterhin berichtet wird.
Laut Medienmeldungen droht am Freitag der Super-GAU in Japan. Der Evakuierungsradius rund um das Atomkraftwerk Fukushima 1 wird ausgeweitet. Wegen der Gefahr der radioaktiver Verstrahlung müssen weitere 28.000 Menschen evakuiert werden. Rund 50 Techniker versuchen, die Lage im Atomkraftwerk in den Griff zu bekommen. Die Lage gerät jedoch außer Kontrolle. Das am Freitag offenbar der Super-GAU droht, geht aus einer Einschätzung französischer Atomexperten hervor. Eine große automare Verseuchung droht dann, wenn das Abklingbecken nicht aufgefüllt ist, wie es weiter heißt.
Durch die Katastrophe in Japan wird besonders die Wirtschaft sehr leiden. Die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Atom-Katastrophe wächst, heißt es weiter. Besonders Menschen, welche Lieferungen aus Japan erwarten sind bereits jetzt von der Katastrophe enorm betroffen. “Es bedeutet einiges, wenn Chips aus Japan ausfallen”, teilte Dennis Snower der “Süddeutschen Zeitung” mit. Auch vor einem “Domino-Effekt” wird gewarnt. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!
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17.3.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Angesichts der Krisensituation in Japan und den verheerenden Folgen der Erdbeben und des Tsunamis, hat die Bundesregierung zu Beginn der Woche reagiert und eine Aussetzung der Laufzeitverlängerung hierzulande verfügt.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) weist jedoch darauf hin, dass diese Reaktion lediglich politisch zu verstehen ist und rechtlich noch nicht abgesegnet ist. Konkret bedeutet dies, dass das noch recht neue Atomgesetz, das mit durchschnittlich zwölf Jahren längeren Laufzeiten versehen ist, noch gilt. Energiekonzerne, die ihr Atomkraftwerk dauerhaft vom Netz nehmen müssen, haben somit die Handhabe, die langen Betriebsgenehmigungen auf modernere Anlagen problemlos zu übertragen. Im Klartext bedeutet dies, dass ein Betrieb auch weit über das Jahr 2040 möglich ist.
Naturgemäß ist die Opposition mit der aktuellen rechtlichen Situation nicht zufrieden. Auch viele Bürger des Landes sind nicht nur verunsichert, sondern fürchten sich, angesichts der Katastrophe in Japan, vor der Atomkraft. In vielen Städten werden in diesen Tagen bundesweit Mahnwachen abgehalten, um den politischen Druck zu erhöhen.
Wenngleich die Regierung mit den fünf betroffenen Bundesländern, in denen alte Atommeiler stehen beschlossen hat, für einen Zeitraum von drei Monaten die Meiler abzuschalten, sind viele Menschen im Lande verunsichert. Bundesumweltminister Röttgen sagte mehrfach gegenüber Medien, dass auch er einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft wünscht und kann sich dies nach 10 bis 15 Jahren auch vorstellen. Doch bezweifelt Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), dass die gegenwärtigen Maßnahmen ohne die Zustimmung durch den Bundestag überhaupt rechtlich zulässig sind. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!
Bild: © KUKKSI
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