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Archive für 16.3.2011

17:00 | KUKKSI Nachrichten - NEWSTICKER (16.03.2011)

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Tokio. Verzweifelt versuchen 50 Arbeiter gegen die drohende Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima anzukämpfen. Ihr eigenes Leben setzen sie dabei aufs Spiel und wollen den Super-GAU verhindern. Sie wollen retten, was zu retten ist - Die 50 Männer kämpfen für das gesamte japanische Volk und laut Medienmeldungen ist den Arbeitern ein qualvolles Sterben sicher. Sie haben sich freiwillig gemeldet und versuchen Meerwasser dort hinzuleiten, wo die Kühlung versagt hat. Alle Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

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Tokio. “Wir wissen noch nicht genau die Zahl der Opfer, aber ich bete dafür, dass jeder Einzelne gerettet wird”, erklärte Akihito in einer Viodebotschaft, welche im japanischen Fernsehen gesendet worde. Bislang hatte der Kaiser sich noch nicht zur Katastrophe in Japan geäußert. „Ich hoffe aufrichtig, dass die Menschen diese schreckliche Zeit überstehen werden, indem sie sich gegenseitig helfen“, sagte er in einer Videobotschaft. Er sei „zutiefst besorgt“, heißt es laut Medienmeldungen  weiter. Akihito wurde im Jahr 1933 als der älteste Sohn von Kaiser Hirohito und Kaiserin Nagako geboren.

Berlin. Die verheerende Katastrophe in Japan hat auch hierzulande für Bewegung hinsichtlich der Atompolitik gesorgt. Die Regierung hat reagiert und das Atom-Moratorium legt fest, dass vorerst sechs deutsche Atomkraftwerke abgeschaltet werden und zwei alte Meiler werden nicht mehr ans Netz gehen. Doch jetzt schon warnt RWE-Chef Jürgen Großmann in einem “Zeit”-Interview vor hohen Kosten, falls sich die Bundesrepublik endgültig von der Atomenergie verabschiedet. Er weist darauf hin, dass ein Industrieland wie Deutschland nicht sofort auf Kernenergie und den Einsatz von Steinkohle verzichten kann, wenn die Versorgungssicherheit auch künftig gewährleistet werden soll.

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16:55 | Japan: Tokio bleibt von radioaktiver Strahlung verschont

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Tokio. Die japanische Hauptstadt Tokio bleibt von einer radioaktiven Strahlung vorerst verschont. Der Wind hat gedreht, wie Medien berichten. Nach mehreren Bränden und Explosionen gingen Experten und Meteorologen davon aus, dass der japanischen Hauptstadt eine hohe radioaktive Strahlung droht, wenn der Wind in Richtung Nordost dreht. Doch nun scheint Tokio Glück zu haben und die Menschen können in der Metropole aufatmen: Die natürliche Strahlung in Tokio liegt nach Angaben der japanischen Behörden zwischen 0,028 und 0,079 Mikrosievert pro Stunde, wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” berichtet.  Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

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15:14 | Japan: 50 Männer setzen ihr Leben für Millionen aufs Spiel

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Tokio. Verzweifelt versuchen 50 Arbeiter gegen die drohende Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima anzukämpfen. Ihr eigenes Leben setzen sie dabei aufs Spiel und wollen den Super-GAU verhindern. Sie wollen retten, was zu retten ist - Die 50 Männer kämpfen für das gesamte japanische Volk und laut Medienmeldungen ist den Arbeitern ein qualvolles Sterben sicher. Sie haben sich freiwillig gemeldet und versuchen Meerwasser dort hinzuleiten, wo die Kühlung versagt hat.

Es ist eine verzweifelte Rettungsaktion. Die Reaktorblöcke 3 und 4 teilweise zerstört. Im AKW Fukushima gab es bereits die dritte Explosion und Feuer ist ausgebrochen. In Tokio wächst unterdessen die Angst vor einer radioaktiven Wolke. Die Lage in Fukushima hat sich die letzten Tage und Stunden dramatisch zugespitzt. Es ist jedenfalls erstaunlich und eine Verzweifslungsaktion, was die 50 Arbeiter in dem Kraftwerk leisten. Die ganze Welt schuldet diesen Arbeitern den größten Dank und Respekt. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

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14:05 | Trude Herr: Schauspielerin war „ein Brecher“

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Köln (ksta). Es war eine jener Stunden, in denen sich die Kölner feiern und weinend in den Armen liegen – großes Panoramabild vor Dom mit Stars von Gerd Köster bis zu den Höhnern. Es war die Revue zu Ehren von Trude Herr im Jahr 1995 mit jenem Lied, das für immer mit ihr in Verbindung gebracht werden wird: „Niemals geht man so ganz“. Trude Herr war damals schon vier Jahre tot, doch es schien für einen Moment, als schwebe ihr Geist mit auf der Bühne.

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Am heutigen Mittwoch jährt sich der Todestag der Schauspielerin und Sängerin zum 20. Mal – und die Erinnerung ist ein wenig verblasst. „Niemals geht man so ganz“ ist eines der am meisten gespielten Lieder bei Beerdigungen, und die kölschen Künstler haben es weiter im Repertoire. Aber sonst ist die Spurensuche eher mühsam. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI | Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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13:52 | Ausstieg aus der Atomkraft: Was passiert mit dem Energiepreis?

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Berlin. Die verheerende Katastrophe in Japan hat auch hierzulande für Bewegung hinsichtlich der Atompolitik gesorgt. Die Regierung hat reagiert und das Atom-Moratorium legt fest, dass vorerst sechs deutsche Atomkraftwerke abgeschaltet werden und zwei alte Meiler werden nicht mehr ans Netz gehen.

Doch jetzt schon warnt RWE-Chef Jürgen Großmann in einem “Zeit”-Interview vor hohen Kosten, falls sich die Bundesrepublik endgültig von der Atomenergie verabschiedet. Er weist darauf hin, dass ein Industrieland wie Deutschland nicht sofort auf Kernenergie und den Einsatz von Steinkohle verzichten kann, wenn die Versorgungssicherheit auch künftig gewährleistet werden soll.

Und weiter: jeder muss wissen, dass dafür auch ein höherer Preis bezahlt werden muss. Aktuell, so weist Großmann auf die Problematik hin, kann niemand billige Energie erwarten und gleichzeitig von einem Komplettumbau profitieren. Laut Berichten der ARD rechnet auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)  mit steigenden Strompreisen.

Bild: © KUKKSI

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13:05 | Bilanz: Kölns grünes Millionenvermögen

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Köln (ksta). Sie blüht bereits in hellsten Gelb, Kölns auffälligste Hecke entlang der Inneren Kanalstraße. Bei den meisten mag der Anblick der Forsythien- Sträucher Vorfreude auf den Frühling wecken. Finanzexperten im Rathaus dagegen denken angesichts der Blütenpracht weniger an den nahenden Lenz als an „Identifikationsnummer 1320, Zier- und Decksträucher größer als ein Meter“. Wer für den städtischen Etat zuständig ist, sieht die Welt in Zahlen statt in Farben. Und weiß auch so etwas: Jeder Quadratmeter Forsythien-Hecke findet sich in der Vermögensbilanz mit 3,73 Euro wieder.

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Weil die Stadt seit einiger Zeit so ähnlich wie ein Unternehmen Buch führen muss, hat sie all ihre Besitztümer aufgelistet. Kunstschätze in den Museen und Anteile an Unternehmen, Büroeinrichtungen und Brücken: 16 Milliarden Euro stehen im Haushalt auf der Habenseite. Auch die Mitarbeiter des Grünflächenamtes haben ihre Kataster durchforstet und Pläne ausgewertet. Der Gesamtwert aller Parkanlagen, Spielplätze und Gewässer: 387 Millionen Euro. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI | Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de

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12:30 | KUKKSI REGIONAL: Nordrhein-Westfalen (16.03.2011)

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Düsseldorf (ksta). Das Landesverfassungsgericht in Münster hat den Nachtragshaushalt für das Jahr 2010 für nichtig erklärt. Das ist ein klarer Rüffel für die rot-grüne Landtagsmehrheit. Das Urteil ist aber noch keine Vorentscheidung zur Frage, ob auch die geplante Neuverschuldung für 2011 verfassungswidrig ist. Nach der Landesverfassung dürfen nicht mehr Schulden gemacht werden, als das Land für Investitionen ausgibt. Zusätzliche Schulden sind nur ausnahmsweise erlaubt, wenn eine Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts vorliegt. Regierungen nehmen deshalb gerne eine solche Störung an, weil dies ihren finanziellen Handlungsspielraum erweitert - auf Kosten künftiger Generationen, die irgendwann für die Schulden aufkommen müssen. [WEITERLESEN]

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Köln (ksta). Der Freier fuhr einen silbernen Kleinwagen mit Kölner Kennzeichen und hatte es nicht weit: Seine Wohnung lag in der Nähe des Straßenstrichs, wo er stets das Gleiche forderte: Oralsex für 15 Euro. Doch es blieb nicht bei der vereinbarten sexuellen Leistung. Der 48- jährige Mann, der jetzt schweigend auf der Anklagebank des Landgerichts sitzt, verbreitete im Sommer vorigen Jahres Todesangst unter den Prostituierten, die an der Brühler Landstraße anschaffen. Bei sechs Frauen, die zu ihm ins Auto stiegen, hielt er sich laut Anklage nicht an die Abmachung und zwang sie unter massiver Gewaltanwendung zum Geschlechtsverkehr. Anschließend nahm er ihnen den Lohn wieder ab. [WEITERLESEN]

Köln (ksta). Der Mann an der Vibrationswalze wirkt äußerlich ungerührt als er den Motor startet und die Bremse löst. Langsam schiebt er das Gerät mit den zwei massiven Schaffußrädern aus Stahl vor sich her und planiert dabei Hunderte gefälschte Handys, Computerspiele und i- Pads als wären es schmucklose Kieselsteine. Ein Zöllner im blassgrünen Hemd liefert dem Mann an Der Walze kistenweise Nachschub, der Mitarbeiter einer Entsorgungsfirma schaufelt den zermalmten Elektroschrott in eine Tonne. Den zerstörerischen Akt hat sich das Hauptzollamt Köln als unterhaltsamen Höhepunkt seiner Bilanzpräsentation einfallen lassen. Über einen Mangel an Beschäftigung konnten sich die Zollbeamten im vorigen Jahr nicht beklagen. [WEITERLESEN]

Kölner Stadt-Anzeiger: KSTA.de | JOBoffensive 2011: KUKKSI sucht Jugendliche, Schüler und Studenten, welche als freiwillige Reporter und Autoren für KUKKSI in KÖLN und Umgebung tätig sein wollen. Alle Infos findest du bei KUKKSI.de.

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12:00 | KUKKSI heute Mittag (16.03.2011)

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TOPTHEMA. Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima wird immer dramatischer: Die Arbeiten sind vorerst eingestellt worden. Die Strahlung sei angestiegen und Feuer ist ausgebrochen. Die Arbeiter mussten aus dem Kraftwerk zurückgezogen werden. Sowohl im Reaktor 3, als auch im Reaktor 4 ist Feuer ausgebrochen. Laut Medienmeldungen wurde die Reaktorhülle im Reaktor 3 beschädigt, erklärte der Regierungssprecher Yukio Edano nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo. Es wird vermutet, dass die Kernschmelze schon seit Tagen stattfindet.

Weiter heißt es, dass die Brennstäbe im Reaktor 1, 2 und 3 frei liegen. Auch Hongkong fürchtet eine radioaktive Wolke. In Tokio wird zudem die Lage immer kritischer: Es gibt immer wieder Berichte, dass die japanische Hauptstadt einer Geisterstadt gleicht. Die japanische Regierung hat im April anstehende Gouverneurs-, Bürgermeister- und Kommunalwahlen verschoben. Mindestens 1,6 Millionen Haushalte sind nach der Naturkatastrophe immer noch ohne Wasser. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

SPORT. Der FC Bayern München hat in der UEFA Champions League gegen Inter Mailand mit einem Ergebnis von 3:2 verloren. Lange Gesichter bei den Münchnern: Zwar waren die Bayern die bessere Mannschaft, das Team von Louis van Gaal ist dennoch aus der Königsklasse ausgeschieden. In der Endphase war die Partie ein Wettlauf gegen die Zeit. Bis zum Ende hatten die Fans gehofft, dass die Bayern noch ein Tor schießen. Das Spiel wurde in der Allianz Arena in München ausgetragen. Die Partie wurde nicht im Free TV übertragen.

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STARS & STERNCHEN. Japan benötigt in kürzester Zeit viel Hilfe. Deshalb setzen sich viele Stars & Sternchen aus Hollywood für das Land der aufgehenden Sonne ein. Tokio Hotel und Yoko Ono, sowie Lady Gaga und Shakira spielen dabei eine wichtige Rolle. “Japan - die Ereignisse sind schrecklich! Uns fehlen die Worte. In Gedanken sind wir bei den Japanern! Es tut uns einfach furchtbar leid”, schrieb “Tokio Hotel-Star” Tom Kaulitz in seinem offiziellen Blog.

Künstlerin Lady Gaga verkauft selbstgemachte Armbänder mit der Aufschrift “Wir beten für Japan” und verkauft diese in einem Online-Shop. Der komplette Erlös soll Japan zufließen, wie Medien berichten. Die Hilfe von Prominenten ist für Japan bestimmt eine sehr große Hilfe, denn so können schnell Spendengelder gesammelt werden. Eine schnelle Hilfe ist somit garantiert. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

MEDIEN. Wegen der Gefahr, dass eine radioaktive Wolke in Richtung Tokio zieht, verlassen viele Journalisten die japanische Hauptstadt. Wegen der verstärkten Atomgefahr haben viele Korrespondenten deutscher Sender Tokio verlassen, wie die Sender ZDF, NDR und die RTL Mediengruppe mitgeteilt haben. ARD-Journalist Robert Hetkämper bleibt vorerst in Tokio, berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Die Mediengruppe RTL zieht die beiden Reporter aus Tokio ab, berichtet das Blatt weiter. Die Sicherheit gehe vor, sagte die Sprecherin.

WETTER. An der Küste und im Bergland Wind- und Sturmböen. In den Nacht- und Frühstunden im Norden örtlich Frost. Zwischen einem Hoch über Skandinavien und einem Tiefdruckkomplexüber Südwesteuropa liegt Deutschland unter einer lebhaften östlichen Windströmung.Besonders in Berglagen und im Küstenbereich zunehmend frischer östlicher Wind. Dabei sind WINDBÖEN um 55 km/h, an der See und im höheren Bergland auch STÜRMISCHE BÖEN um 70 km/h möglich. © Deutscher Wetterdienst

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11:55 | Wetter: An der Küste & im Bergland Wind- und Sturmböen

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WETTER. An der Küste und im Bergland Wind- und Sturmböen. In den Nacht- und Frühstunden im Norden örtlich Frost. Zwischen einem Hoch über Skandinavien und einem Tiefdruckkomplexüber Südwesteuropa liegt Deutschland unter einer lebhaften östlichen Windströmung.Besonders in Berglagen und im Küstenbereich zunehmend frischer östlicher Wind. Dabei sind WINDBÖEN um 55 km/h, an der See und im höheren Bergland auch STÜRMISCHE BÖEN um 70 km/h möglich. © Deutscher Wetterdienst

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11:30 | KUKKSI heute Mittag - SPEZIAL: Katastrophe in Japan

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NACHRICHTEN SPEZIAL. Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima I ist außer Kontroller. Nach dem Anstieg der Strahlung und nach Feuern in zwei Reaktoren mussten die Arbeiter vorübergehend zurückgezogen werden. Die japanische Regierung hat aus dem Ausland Hilfe angefordert. Laut Medienberichten sei auch Radioaktivität im Trinkwasser festgestellt worden. Aufgrund der hohen Strahlung waren am Mittwoch keine Löscharbeiten per Hubschrauber möglich.

Derweil hat ein schweres Nachbeben das Land erschüttert. Die Versorgung wird immer schwieriger und es wurde abgeraten, Hamsterkäufe vorzunehmen. Edano sagte, dass die Strahlung in dem Atomkraftwerk in der Nacht zu Mittwoch den Höchstwert von 1 Sievert (1.000 Millisievert) erreicht habe. Zahlreiche Haushalte sind in Japan ohne Wasser und Strom. Laut Meldungen gleicht Tokio einer Geisterstadt.

Weiter heißt es, dass die Brennstäbe im Reaktor 1, 2 und 3 frei liegen. Auch Hongkong fürchtet eine radioaktive Wolke. In Tokio wird zudem die Lage immer kritischer: Es gibt immer wieder Berichte, dass die japanische Hauptstadt einer Geisterstadt gleicht. Die japanische Regierung hat im April anstehende Gouverneurs-, Bürgermeister- und Kommunalwahlen verschoben. Mindestens 1,6 Millionen Haushalte sind nach der Naturkatastrophe immer noch ohne Wasser. Nachrichten zur Katastrophe in Japan auch bei FACEBOOK!

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