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31.1.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Köln (ksta). Es glitzert und blinkt unentwegt: Die Accessoires des Abends am Samstag bei „Abba - The Show“ in der Lanxess-Arena sind rosafarbene Cowboy-Hüte. Diese sind mit kleinen Lämpchen ausgestattet und tragen den Schriftzug „Dancing Queen“. Auch Brigitte Lonzen und Beate Rachner tragen einen solchen Hut, der für zehn Euro verkauft wird. Die Freundinnen aus Eschweiler haben sich schon länger auf den Abend gefreut. „Das ist unsere Jugend. Das bringt für mich viele Erinnerungen wieder hoch“, erklärt die 46-jährige Lonzen.
Ihr Lieblingslied ist - passend zur neuen Kopfbedeckung - „Dancing Queen“, der Pop-Klassiker um eine Gruppe junger Freundinnen, die am Freitagabend tanzen geht - und zu dem sie selbst als junge Frau oft auf der Tanzfläche stand. Rachner hingegen verbindet mit „The winner takes it all“ besonders viel: „Ich hatte mit 18 großen Liebeskummer - bei dem Lied habe ich mich damals komplett ausgeweint.“ Wie oft sie es hören musste, bis der erste große Herzschmerz vorbei ging, kann sie nicht zählen. Definitiv kann die 56-Jährige nach wie vor jeden einzelnen Takt des 4 Minuten und 54 Sekunden andauernden Stücks auswendig. [WEITERLESEN]
Köln (ksta). Long ist ein vorwitziger Zeitgenosse. Der chinesische Glücksdrache hat es sich auf dem Arm von Matthias Hamann gemütlich gemacht - und plappert bei der „Hausdrachentour“ vergnügt vor sich her. Gemeinsam mit dem Direktor des Museumsdienstes führt das quietschbunte Fabelwesen durch das Museum Schnütgen und zeigt, wo sich seine Artverwandten in der christlichen Kultur überall verstecken.
Ben (7) ist begeistert - und betrachtet staunend eine Darstellung des Heiligen Georg. „Der tötet einen Drachen!“, ruft der Grundschüler. Und Long erklärt ihm, dass die schlangenartigen Wesen in der asiatischen Kultur zwar Glück brächten, in Europa aber eher für Unglück stünden. Ben nickt verständig, sucht nach weiteren Drachen in der Ausstellung im ehemaligen Cäcilien-Kloster - und lernt so spielerisch und mit einem originellen Ansatz neue Aspekte der christlichen Kulturgeschichte kennen. [WEITERLESEN]
Euskirchen (ksta). Ein 82 Jahre alter Mann aus Stotzheim kam am Samstag gegen 18.15 Uhr an der Bahnstrecke Euskirchen-Bad Münstereifel ums Leben. Er hatte zuvor versucht, den Fußgängerübergang, der die Ackerstraße mit der Straße Burgacker verbindet, zu überqueren. Der Übergang ist unbeschrankt und nicht mit einer Signalanlage versehen. Beidseits sind Umlaufgitter angebracht. [WEITERLESEN]
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31.1.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
TOPTHEMA. Die heftigen Proteste haben in der ägyptischen Hauptstadt Kairo für besondere Gefahren besorgt, wenngleich sich die Situation gestern ein wenig beruhigt haben soll. Doch fragen sich viele Menschen, ob das die Ruhe vor dem Sturm ist, denn noch am Vortag hatten Zehntausende gegen Präsident Husni Mubarak demonstriert. Weitläufig zeigte das Militär mit Panzern Präsenz und Soldaten fuhren pausenlos Patrouillen. Wie immer in solchen Situationen machen den Menschen Plünderer- und Räuberbanden, die bis in den späten Abend hinein durch die Stadt zogen Probleme und einige Bürgerwehren versuchten, das jeweilige Stadtgebiet zu schützen.
Bislang hieß es, dass die Touristenhochburgen vorerst von den Unruhen verschont bleiben, doch mittlerweile rückte das Militär auch in Teile des begehrten Touristenziels Scharm el Scheich am Roten Meer und in Al-Arisch im Norden der Sinai-Halbinsel ein. Wenngleich sich die Lage am Wochenende noch ruhig darstellt, ziehen es viele Touristen wohl vor, ihren Urlaub vorzeitig abzubrechen.
Bei den Unruhen konnten auch Tausende Häftlinge aus den Gefängnissen entkommen und darunter sollen sich auch Schwerverbrecher und islamistische Extremisten befinden. So sollen nach Informationen des lokalen Fernsehens allein im Gefängnis Abu Saabel, außerhalb Kairos, rund 6000 Gefangenen geflohen sein. Ein Polizeigeneral wurde im Zentralgefängnis in der Oasenstadt Fajum südlich von Kairo ermordet und ein weiterer Genral verschleppt. Kairo befindet sich im Ausnahmezustand und trotz Ausgangssperre werden immer wieder Ausschreitungen und Plünderungen gemeldet. Wie sich die Lage im krisengeschüttelten Ägypten entwickeln wird, bleibt abzuwarten, doch haben viele Touristen bereits Abstand von einer Reise dort hin genommen.
SPORT. Bei der Handball-Weltmeisterschaft 2011 in Schweden hat Frankreich seinen Titel verteidigt und wurde erneut Weltmeister. Dänemark hätte erstmals die Möglichkeit gehabt, den WM-Titel zu erobern - Die Dänen waren den Franzosen jedoch unterlegen. Nach 1995, 2001 und 2009 holt Frankreich bereits zum vierten Mal die WM-Krone. Die Franzosen gewannen im Final-Krimi mit einem Ergebnis von 37:35 (31:31, 15:12). Dänemark hatte sich noch in die Verlängerung gekämpft.
STARS & STERNCHEN. Die höchste Auszeichnung der US-Regisseure ist nun an das Historiendrama “The King´s Speech” gegangen. Damit gilt der Film als Favorit für den Regie-Oscar. Seinen bislang bedeutendsten Preis erhielt der britische Filmemacher Tom Hooper vom Verband amerikanischer Regisseure in der Nacht zum Sonntag in Los Angeles.
Damit steht fest, dass “The King´s Speech” sich gegen die Filme “The Social Network”, “Inception”, “The Fighter” und “Black Swan” durchsetzen konnte. Die Regie-Oscars werden Ende des kommenden Monats verliehen. Bislang galt David Fincher mit seinem “The Social Network” als härtester Konkurrent um die Trophäe. Erst vor wenigen Tagen gewann Fincher den Golden Globe als bester Regisseur.
MEDIEN. Sarah wollte sich nicht bei Indira entschuldigen, dafür hat sich Mathieu bei Peer entschuldigt. Beim großen Wiedersehen haben die Kandidaten mit den Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach über die letzten 16 Tage gesprochen. Sarah fühlte sich von den anderen Kandidaten unfair behandelt - Eigentlich zu recht, denn wenn sich eine komplette Gruppe gegen eine Person stellt, ist das schon längst nicht mehr fair. Es gab viel Ekel-Prüfungen, Gezicke und jede Menge Spaß für den Zuschauer: Das RTL-Dschungelcamp hat historische Quoten eingefahren. Ob im nächsten Jahr das Dschungelcamp wieder stattfindet, bleibt abzuwarten - Wenn man sich den Erfolg dieser Staffel jedoch anschaut, dürfte das wohl weniger ein Problem sein.
WETTER. Ruhiges Winterwetter. Dabei zum Teil neblig-trüb, teils wolkenlos. Eine Hochdruckzone erstreckt sich vom Atlantik über Großbritannien und Mitteleuropa hinweg bis zum Schwarzen Meer. Sie bestimmt mit kalter Luft das Wetter im größten Teil Deutschlands. Nach Nordosten hin gibt es teilweise auch NEBEL. Dabei muss auch streckenweise mit REIFGLÄTTE gerechnet werden. Der bis lang zum Teil noch böige Ost- bis Nordostwind ist weitgehend abgeflaut, nur in den Hochlagen der östlichen bayerischen Mittelgebirge gibt es noch starke BÖEN. Am Montag halten sich tagsüber teilweise noch zähe Nebel- oder Hochnebelfelder, sonst hält das ruhige Winterwetter noch an. © Deutscher Wetterdienst
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31.1.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
WETTER. Ruhiges Winterwetter. Dabei zum Teil neblig-trüb, teils wolkenlos. Nachts vor allem in der Mitte und im Süden gebietsweise strenger Frost. Eine Hochdruckzone erstreckt sich vom Atlantik über Großbritannien und Mitteleuropa hinweg bis zum Schwarzen Meer. Sie bestimmt mit kalter Luft das Wetter im größten Teil Deutschlands. In der Nacht halten sich in weiten Teilen des Nordens sowie teilweise auch ganz im Süden Hochnebelfelder. Sonst ist der Himmel in der Nacht meist klar.
Vor allem in den Bereichen mit klarem Himmel gibt es in dieser Nacht STRENGEN FROST. Die Temperaturen können teilweise bis -15 Grad absinken. Nach Nordosten hin gibt es teilweise auch NEBEL. Dabei muss auch streckenweise mit REIFGLÄTTE gerechnet werden. Der bis lang zum Teil noch böige Ost- bis Nordostwind ist weitgehend abgeflaut, nur in den Hochlagen der östlichen bayerischen Mittelgebirge gibt es noch starke BÖEN. Am Montag halten sich tagsüber teilweise noch zähe Nebel- oder Hochnebelfelder, sonst hält das ruhige Winterwetter noch an.
Text: © Deutscher Wetterdienst
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30.1.2011 von KOELNER STADT-ANZEIGER.
Köln (ksta). Es glitzert und blinkt unentwegt: Die Accessoires des Abends am Samstag bei „Abba - The Show“ in der Lanxess-Arena sind rosafarbene Cowboy-Hüte. Diese sind mit kleinen Lämpchen ausgestattet und tragen den Schriftzug „Dancing Queen“. Auch Brigitte Lonzen und Beate Rachner tragen einen solchen Hut, der für zehn Euro verkauft wird. Die Freundinnen aus Eschweiler haben sich schon länger auf den Abend gefreut. „Das ist unsere Jugend. Das bringt für mich viele Erinnerungen wieder hoch“, erklärt die 46-jährige Lonzen.
Ihr Lieblingslied ist - passend zur neuen Kopfbedeckung - „Dancing Queen“, der Pop-Klassiker um eine Gruppe junger Freundinnen, die am Freitagabend tanzen geht - und zu dem sie selbst als junge Frau oft auf der Tanzfläche stand. Rachner hingegen verbindet mit „The winner takes it all“ besonders viel: „Ich hatte mit 18 großen Liebeskummer - bei dem Lied habe ich mich damals komplett ausgeweint.“ Wie oft sie es hören musste, bis der erste große Herzschmerz vorbei ging, kann sie nicht zählen. Definitiv kann die 56-Jährige nach wie vor jeden einzelnen Takt des 4 Minuten und 54 Sekunden andauernden Stücks auswendig. [WEITERLESEN]
Bild: © KUKKSI
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30.1.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
WETTER. Ruhiges Winterwetter. Dabei zum Teil neblig-trüb, teils wolkenlos. Nachts örtlich strenger Frost. Eine Hochdruckzone erstreckt sich vom Ostatlantik über die Britischen Inseln und Mitteleuropa bis ins nördliche Schwarzmeergebiet. Der Norden wird von einem Tiefausläufer beeinflusst, der Wolkenfelder von der Nordsee heran bringt. In der kommenden Nacht kommt es vor allem in der Südosthälfte und in Teilen der Mitte Deutschlands erneut zu STRENGEM FROST.
Text: © Deutscher Wetterdienst
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30.1.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
TV-TIPP. Der “Selbstverteidigungsminister” - bröckelt der Guttenberg-Mythos? Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sieht sich in diesen Tagen ungewöhnlich viel Gegenwind ausgesetzt. Nicht nur aus der Opposition wird ihm schlechtes Krisenmanagement bei den jüngsten Bundeswehr-Affären vorgeworfen, auch innerhalb der Regierungskoalition und in der Bundeswehr werden manche Entscheidungen des jungen Politstars kritisiert. Bisher konnte Guttenberg in der Öffentlichkeit immer auch durch seine souveräne Selbstdarstellung punkten. Hat er die Lage noch im Griff oder bröckelt hier gerade der Mythos eines Hoffnungsträgers?
Gäste: Alexander Dobrindt (CSU-Generalsekretär), Thomas Oppermann (Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion), Ulrich Matthes (Schauspieler), Fritz von Thurn und Taxis (Sportmoderator), Nikolaus Blome (Leiter des „Bild”-Hauptstadtbüros) und Ines Pohl („taz”-Chefredakteurin).
Text: © ARD Senderinfo
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30.1.2011 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Kairo. Die heftigen Proteste haben in der ägyptischen Hauptstadt Kairo für besondere Gefahren besorgt, wenngleich sich die Situation heute ein wenig beruhigt haben soll. Doch fragen sich viele Menschen, ob das die Ruhe vor dem Sturm ist, denn noch am Vortag hatten Zehntausende gegen Präsident Husni Mubarak demonstriert. Weitläufig zeigte das Militär mit Panzern Präsenz und Soldaten fuhren pausenlos Patrouillen. Wie immer in solchen Situationen machen den Menschen Plünderer- und Räuberbanden, die bis in den späten Abend hinein durch die Stadt zogen Probleme und einige Bürgerwehren versuchten, das jeweilige Stadtgebiet zu schützen.
Bislang hieß es, dass die Touristenhochburgen vorerst von den Unruhen verschont bleiben, doch mittlerweile rückte das Militär auch in Teile des begehrten Touristenziels Scharm el Scheich am Roten Meer und in Al-Arisch im Norden der Sinai-Halbinsel ein. Wenngleich sich die Lage am Wochenende noch ruhig darstellt, ziehen es viele Touristen wohl vor, ihren Urlaub vorzeitig abzubrechen.
Bei den Unruhen konnten auch Tausende Häftlinge aus den Gefängnissen entkommen und darunter sollen sich auch Schwerverbrecher und islamistische Extremisten befinden. So sollen nach Informationen des lokalen Fernsehens allein im Gefängnis Abu Saabel, außerhalb Kairos, rund 6000 Gefangenen geflohen sein. Ein Polizeigeneral wurde im Zentralgefängnis in der Oasenstadt Fajum südlich von Kairo ermordet und ein weiterer Genral verschleppt.
Kairo befindet sich im Ausnahmezustand und trotz Ausgangssperre werden immer wieder Ausschreitungen und Plünderungen gemeldet. Wie sich die Lage im krisengeschüttelten Ägypten entwickeln wird, bleibt abzuwarten, doch haben viele Touristen bereits Abstand von einer Reise dort hin genommen.
Bild: © KUKKSI
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30.1.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
MONTAG (24.01.11). Bei dem Selbstmordanschlag im Moskauer Flughafen sind viele Menschen getötet worden, weitere Personen wurden verletzt. Moskau befindet sich in einem Schockzustand, es herrscht weltweite Trauer: “In meinem Namen und dem der gesamten italienischen Regierung verurteile ich zutiefst das feige und verheerende Attentat auf den Flughafen von Moskau“, erklärte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen vereitelt. “Mit Bestürzung” habe er von dem Anschlag erfahren, erklärte Westerwelle am Montag. “Ich verurteile diese grausame Bluttat auf das Schärfste. Dieser barbarische Akt ist durch nichts zu rechtfertigen”, heißt es in einer Erklärung vom Auswärtigen Amt. Die Regierung hat den Angehörigen der Opfer ihr Beileid ausgesprochen.
Der hinterhältige Selbstmordanschlag auf dem Flughafen in Moskau soll laut Berichten nur geringe Auswirkungen auf den allgemeinen Flugbetrieb bei Air Berlin haben. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft soll dies bestätigt haben und zwei Flüge nach Wien und Düsseldorf konnten sogar normal starten. Regulär gelandet seien auch in Domodedowo zwei Maschinen aus Berlin und München. Ob weitere Flüge in die Bundeshauptstadt und nach München stattfinden werden, ist noch offen.
DIENSTAG (25.01.11). Einer der bedeutendsten Filmproduzenten in Deutschland, Bernd Eichinger (61), ist am Montagabend in Los Angeles an einem Herzinfarkt gestorben, wie die Internetpräsenz der “Bild-”Zeitung berichtet. Der Tod des Filmproduzenten traf die Familie vollkommen unerwartet und standen ihm im Kreis bei. Durch „Die unendliche Geschichte“, „Der Name der Rose“ und „Der Untergang“ wurde Eichinger zu Deutschlands wichtigstem Produzent. Außerdem erwarb Eichinger das Grundstück im Media Park, wo sich der “Cinedom” in Köln befindet.
MITTWOCH (26.01.11). Altkanzler Helmut Schmidt hat sich zu der aktuellen Situation in Bezug auf die “Gorch Fock” zu Wort gemeldet. In der „Zeit“ erklärte Altkanzler Schmidt: „Um einen Rat gebeten, würde ich sagen: Sorge dafür, dass die Vorschriften eingehalten werden. Zu den Regeln gehört beispielsweise auch, dass über niemandem der Stab gebrochen wird, ehe er angehört wurde.“ Der Altkanzler scheint jedoch auch über die neue Ausrichtung Bundeswehr alles andere als erfreut zu sein. „Ich halte es jedenfalls für einen Fehler, die Bundeswehr nicht vorwiegend unter Rücksicht auf die Verteidigung des eigenen Landes zu strukturieren, sondern mit Blick auf den Einsatz auf fremden Kontinenten“, heißt es weiter.
DONNERSTAG (27.01.11). Die Leiche des vermissten Mirco wurde gefunden, dass erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Krefeld der Nachrichtenagentur dpa. Der Sprecher der Soko “Mirco”, Willy Theveßen, erklärte gegenüber ksta.de: “Das Schicksal von Mirco ist geklärt. Wir gehen davon aus, dass es sich bei dem Festgenommenen um den Täter handelt”. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Der Junge wurde seit September 2010 vermisst.
FREITAG (28.01.11). Mirco war ein “Zufallsopfer”. Der kleine Junge fiel einem Mann zum Opfer, welcher “Streß abbauen” wollte. „Wir haben hoch gepokert. Wir haben gesagt, wir kriegen ihn. Ich darf ihnen sagen: Wir haben ihn“, erklärte Ingo Thiel. Der geständige Täter, ein 45-jähriger Familienvater aus Schwalmtal ist der Täter. Sicher ist bereits jetzt schon, dass Mirco nicht gezielt vom Mörder ausgesucht wurde, sondern einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war.
Beruflicher Stress, dem in der heutigen schnelllebigen Zeit viele Menschen ausgesetzt sind, sollte nicht einmal ansatzweise einen Versuch rechtfertigen, ein Kind zu ermorden. Wie haben wohl die Eltern, die über einen Zeitraum von mehr als vier Monaten in einer schrecklichen Ungewissheit leben mussten, dieses Argument verkraftet? Beim Pressetermin kündigte die Krefelder Staatsanwältin Silke Naumann bereits an, dass der Täter Olaf H. nun unter anderem wegen Freiheitsberaubung, Mordes und sexuellen Missbrauch eines Kindes angeklagt wird.
SAMSTAG (29.01.11). Obwohl eine neue Regierung gebildet wird, gehen die Proteste in Ägypten weiter. Am Samstag gingen wieder zehntausende Menschen auf die Straße und protestierten. Laut dem Nachrichtensender Al-Arabija kamen bei den Unruhen bisher 73 Menschen ums Leben. Al-Dschasira berichtet allerdings, dass mehr als 100 Menschen gestorben sind. Die Zahl der Verletzten liegen laut dem Sender bei rund 1.000 Menschen. Die ägyptische Regierung hat erneut eine Ausgangssperre verhängt. Die Ausgangssperre gilt von 16 Uhr (15 MEZ) bis 8 Uhr (7 MEZ) am Sonntag. Trotz der Sperre in der vergangenen Nacht kam es zu Ausschreitungen.
SONNTAG (30.01.11). Bei dem schweren Zugunglück bei Oschersleben in Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Opfer auf elf gestiegen. Zuvor wurden zehn Todesopfer gemeldet. Eine weitere Person erlag im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen, wie die Bundespolizei mitgeteilt hat. Wie die Polizei berichtet, wurden weitere 40 Personen verletzt, einige davon schwer. Ein Nahverkehrszug raste ungebremst in einen Güterzug. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, die Unglücksursache ist immer noch unklar. Die Zugstrecke zwischen Magdeburg und Halberstadt, auf dem der Harz-Elbe-Express verkehrt, ist derzeit komplett gesperrt.
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30.1.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
MONTAG 24.01.11 | Er gehört in Nordrhein-Westfalen zu den Newcomern, denn schließlich bekleidet Daniel Bahr sein Amt zum Landesvorsitzenden seit erst rund einem Monat. Ihm war wohl auch beim traditionellen Neujahrsempfang seiner Partei bewusst, dass es jetzt im Lande eher um eine Verteidigung gehen müsse und eine neue Strategie die Umfrageergebnisse der FDP aus dem Keller holen muss. Wie auf Bundesebene auch, verheißen die aktuellen Umfrageergebnisse nichts Gutes für die FDP, die in einer unglücklichen Oppositionsrolle stagniert.
Dennoch: Optimismus ist angesagt und die FDP-Spitze zeigt sich nach wie vor bereit, mit der SPD und den Grünen über eine Ampel-Koalition zu reden. Mit der einstweiligen Anordnung des Verfassungsgerichtshofs in Münster sieht man Handlungsbedarf, eine Kurskorrektur bei der Landesregierung vorzunehmen. Vorerst dürfen nämlich keine weiteren Kredite mehr aufgenommen werden. Mit einer neuerlichen Verschuldung kann die FDP wohl nichts anfangen und adressierte Kritik an die Ministerpräsidenten Hannelore Kraft (SPD).
DIENSTAG 25.01.11 | (ksta) Ein orangefarbener Bauwagen parkt vor der Albertus-Magnus-Statue. Neben dem Hauptgebäude klafft ein Loch, über dem zwei riesige Baukräne schweben. Ein Bagger fährt über den Platz zwischen Philosophikum und Hörsaalgebäude, auf dem sich mehrere Berge Erde und Schutt türmen. Auf dem Weg über den Campus laufen die Studenten Slalom zwischen Bauzäunen. Die Uni ist eine Baustelle.
Vor der Universitäts- und Stadtbibliothek wurde ein ganzer Gebäudekomplex aus Containern errichtet. Von Hand gemalte Schilder weisen den Weg zu Prüfungsamt, Studienberatung und Seminarräumen, die wegen der Sanierung des Philosophikums in die Container ausgelagert wurden. Auch die Bibliothek wird saniert - und nichts scheint sich mehr dort zu befinden, wo es einmal war. Baugerüste und Planen verleihen dem Gebäude eine ganz neue Atmosphäre. [WEITERLESEN]
MITTWOCH 26.01.11 | Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die neue Zwei-Euro-Münze mit dem Motiv des Kölner Doms entgegen genommen und zeigte sich beeindruckt. Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, reichte die Münze außerdem an den Kölner Dompropst Norbert Feldhoff, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters. Kanzlerin Merkel hat gesagt, dass sie eine enge Beziehung mit der Domstadt habe. In ihrem Büro hängt ein Bild von Konrad Adenauer, welcher in Köln geboren wurde. Ab Freitag ist die Münze bei Banken und Sparkassen zum Geldwert erhältlich. In der Bundesrepublik Deutschland ist der Kölner Dom die beliebteste Sehenswürdigkeit.
DONNERSTAG 27.01.11 | Die Leiche des vermissten Mirco wurde gefunden, dass erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Krefeld der Nachrichtenagentur dpa. Der Sprecher der Soko “Mirco”, Willy Theveßen, erklärte gegenüber ksta.de: “Das Schicksal von Mirco ist geklärt. Wir gehen davon aus, dass es sich bei dem Festgenommenen um den Täter handelt”. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Der Junge wurde seit September 2010 vermisst.
FREITAG 28.01.11 | (ksta) Die Gewölbe der Basilika St. Aposteln sind in ein rosa-farbenes Licht getaucht. Durch Laserstrahlen erzeugte Gitternetze legen sich über die Steinwände. Zunächst zaghaft wirkende, elektronische Tonfolgen pluckern durch die Kirchenräume, scheinen sich immer weiter aufzubäumen. Der Musiker Simon Scott erzeugt mit Computer und Gitarre sphärische Klangwelten, zu denen sich in die Bögen projizierte Mandalas um die eigne Achse drehen, Glühwürmchen-ähnliche Lichtpunkte die Wände entlangschweben oder 3-D-Dreiecke durch die Kirche wirbeln. [WEITERLESEN]
SAMSTAG 29.01.11 | Bei einer nächtlichen Schießerei in Köln ist eine 28-jährige Polizistin angeschossen worden und wurde dabei schwer verletzt. Auch ein 55-jähriger Mann erlitt bei dem Schusswechsel laut Medienmeldungen lebensgefährliche Verletzungen. Die beiden Personen wurden im Krankenhaus notoperiert. Zu dem Vorfall ist es im Stadtteil Höhenberg bei einem Polizeieinsatz gekommen. Die Hintergründe sind derzeit noch völlig unklar. Die Polizistin wurde von einer Kugel im Unterbauch getroffen, wie es weiter heißt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
SONNTAG 30.01.11 | (ksta) Das Holsten-Tor in Lübeck war 2006 das erste Motiv der Sondermünzenserie „Bundesländer“. Fünf Jahre später folgt nun als sechste Zwei-Euro-Münze die mit der Prägung des Dom. Jedes Bundesland kann ein prägnantes Wahrzeichen oder Bauwerk auswählen, nach Möglichkeit Stätten des Weltkulturerbes. Da NRW dieses Jahr den Vorsitz im Bundesrat führt, wurde nun ein Geldstück mit dem Dom geprägt. Mit einer Auflagenhöhe von 30 Millionen Exemplaren ist die Münze seit Freitag als reguläres Zahlungsmittel offiziell bei Banken und Sparkassen erhältlich. [WEITERLESEN]
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30.1.2011 von KUKKSI Newsredaktion.
Kairo. Das ägyptische Museum wurde laut Medienmeldungen in Kairo von den eigenen Wachleuten geplündert. Die ehemalige Museumsdirektorin Wafaa el-Saddik hat erklärt, dass das auch an den geringen Löhnen liegen würde. “Das waren die Wächter des Museums, unsere eigenen Leute”, erklärte Saddik dem “Tagesspiegel”. “Es sind sehr viele Figuren auf den Boden geworfen und zerstört worden, darunter auch Götterfiguren aus dem Schatz des Tutanchamun”, erklärte Saddik weiter. Mehrere pharaonische Schmuckstücke wurden gestohlen, zudem wurden zwei Mumien aus der Pharaonenzeit beschädigt.
Oschersleben. Bei dem schweren Zugunglück bei Oschersleben in Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Opfer auf elf gestiegen. Zuvor wurden zehn Todesopfer gemeldet. Eine weitere Person erlag im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen, wie die Bundespolizei mitgeteilt hat. Wie die Polizei berichtet, wurden weitere 40 Personen verletzt, einige davon schwer. Ein Nahverkehrszug raste ungebremst in einen Güterzug. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, die Unglücksursache ist immer noch unklar. Die Zugstrecke zwischen Magdeburg und Halberstadt, auf dem der Harz-Elbe-Express verkehrt, ist derzeit komplett gesperrt.
Berlin. Seit Wochen sind werden zwei deutsche Journalisten im Iran festgehalten. Nun hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zusammen mit Amtskollegen aus allen 16 Bundesländern die dortigen Behörden aufgefordert, die Bills-am-Sonntag-Reporter unverzüglich auf freien Fuß zu setzen. Die Führung in Teheran wird in dem gemeinsam abgefassten Appell darum gebeten, rechtliche Verpflichtungen und internationale Standards einzuhalten. Die Bundesjustizministerin wies auch darauf hin, dass die beiden Journalisten bereits länger als drei Monate inhaftiert sind. In diesem Zusammenhang fügte die Vorsitzende der Justizministerkonferenz, Angela Kolb aus Sachsen-Anhalt (SPD), hinzu, dass die Pressfreiheit ein Gut ist, das international Gültigkeit haben sollte.
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