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Archive für 23.1.2011

12:50 | Rösler appelliert an Pharmaindustrie: Keine Lieferung für Todesspritzen

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Berlin. Der Sachverhalt ist brisant: die USA hat seit geraumer Zeit Schwierigkeiten, an das für Hinrichtungen erforderliche Mittel zu kommen. Als Grund werden Produktionsprobleme beim Hersteller Hospira genannt. Zugelassen für Todesspritzen ist in den Vereinigten Staaten lediglich Thiopental.

Aufgrund der Lieferschwierigkeiten durch den betreffenden Pharmakonzern musste bereits mehrfach eine Hinrichtung mittels Todesspritze aufgeschoben werden. Rechtliche Bedenken meldeten Rechtsexperten an, weil ersatzweise ein anderes Todesgift an die stelle des herkömmlichen treten soll, obwohl dieses bislang nicht also ebenso wirksam wie das bekannte getestet wurde.

Nun hat sich Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) dafür eingesetzt, dass die deutsche Pharmaindustrie nicht ersatzweise mit einem Gift für Todesspitzen einspringen soll. Er appellierte eindringlich, das Betäubungsmittel Thiopental nicht in die USA zu liefern. Parallel dazu soll, laut Angaben des Ministeriums auch geprüft worden sein, eventuell ein Ausfuhrverbot zu erheben. Jedoch gibt es dafür aktuell keine rechtlichen Möglichkeiten. Umso mehr setzt Rösler auf das Einsehen der  deutschen Pharmaindustrie und den Großhandelsverband.

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12:43 | Saarland: Ministerpräsident Müller kündigt Rücktritt an

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Saarbrücken. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller hat überraschend seinen Rücktritt angekündigt, wie die Nachrichtenagentur “Reuters” berichtet. Nach elf Jahren verlässt Müller also freiwillig sein Amt und hat bereits eine Ersatzperson auf einer Klausurtagung vorgeschlagen. In Eppelborn schlug er Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer vor. Auch das Amt an der Spitze der Saar-CDU soll Kramp-Karrenbauer von Müller übernehmen, wie es weiter heißt.

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12:00 | KUKKSI Nachrichten - NEWSTICKER (23.01.2011)

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Washington. Für das Unternehmen Apple ist es wieder wie ein Sechser im Lotto, denn mittlerweile sind zehn Milliarden Downloads im “App-”Store vermerkt, wie das Unternehmen bekannt gegeben hat. Auch die Käufer konnten das Geschehen mitverfolgen, da auf den Internetseiten des Unternehmens ein Zähler lief. Das “iPhone” machte den Anfang, fortgesetzt wurde die Geschichte mit dem “iPad”, welches ebenfalls neue App-Interessierte an Land gezogen hat. Mittlerweile hat sich der Markt von digitalen Applikationen soweit entwickelt, dass es für fast alle Lebenssituationen ein Programm gibt. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Applikationen.

Washington | New York. Das soziale Netzwerk Facebook ist seit kurzem nicht mehr nur wegen des Datenschutz im Gespräch.  Offenbar wurden Unternehmensanteile im Wert von über 1,5 Milliarden US-Dollar verkauft. Über einen von “Goldman Sachs” aufgelegten Fonds wurde an Investoren außerhalb der USA verkauft, wie Medien berichten. Ziemlich hohe Wellen wurden in den vergangenen Wochen geschlagen, da sich auch die Börsenaufsicht SEC einschaltete. Grund war der private Aktienverkauf abseits der Börse. Außerdem stand das Geschäft in der Kritik, da das soziale Netzwerk seine Finanzdaten nicht preisgegeben hat. “Facebook” kündigte jedoch an, dass spätestens am 30. April 2012 die Daten veröffentlicht werden.

Tokio. Japan sendete einen unbemannten Transporter rauf zur “ISS”. Die H-2B-Rakete mit dem Transporter hob wie geplant um 06.37 Uhr (MEZ) vom Raumfahrtzentrum auf der südlichen Insel Tanegashima ab, wie die japanische Raumfahrtagentur Jaxa mitteilte. Sechs Tonnen Lebensmittel, Kleidung und wissenschaftliche Ausrüstung sollen zur internationalen Raumstation ISS gebracht werden. Am Donnerstag soll der Transporter bei der Raumstation ankommen.

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11:40 | Einrichtung: Eine Spielhalle in Köln sorgt für Wirbel

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Köln (ksta). Als Polizeipräsident Klaus Steffenhagen bei der Eröffnung des Hauses des Jugendrechts vor eineinhalb Jahren ankündigte, man würde „in jedem Einzelfall genau prüfen, welche Hilfen für welchen Intensivtäter geeignet“ seien, hat er sicher nicht an eine Spielhalle im Erdgeschoss gedacht. Aber genau danach sieht es derzeit aus: Im Parterre des siebenstöckigen Hochhauses am Barbarossaplatz soll bald ein Casino eröffnet werden, die Umbauten sind in vollem Gang. Bis vor einigen Monaten war in den Räumen eine Videothek untergebracht.

Stadtdirektor Guido Kahlen, dessen Behörde die oberen sechs Etagen gemietet hat, spricht von „arglistiger Täuschung“ durch den Hauseigentümer. „Wir hatten von ihm die feste Zusage, dass es in den unteren Räumen keine Nutzung geben wird, die unvereinbar ist mit den Zielen des Hauses des Jugendrechts“, sagt Kahlen. Für diese mündliche Zusage gebe es Zeugen. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI

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11:30 | Lauenburg: Elbe-Hochwasser erreicht neuen Rekordwert

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Lauenburg. Das Elbe-Hochwasser hat in Lauenburg einen neuen Rekordwert erreicht. In der Gemeinde wurde an der Elbe ein Pegelstand von 9,19 Metern gemessen. Laut Medienberichten wurden 14 Häuser in der Altstadt überflutet. Damit liegt der Wasserstand sieben Zentimeter über dem Rekordwert vom Jahr 2006. Die Einsatzkräfte erwarten, dass der Fluss noch um einige Zentimeter steigen könnte.

Die Situation ist bislang unter Kontrolle. In den nächsten Tagen ist wieder mit einem Rückgang zu rechnen. Sandsäcke wurden aufgestapelt. “Da wird kontinuierlich gepumpt“, erklärte Bürgermeister Harald Heuer (CDU). Am Samstag hat die Elbe in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern den Scheitelpunkt erreicht. Aber auch dort bleibt die Situation dennoch angespannt.

Bild: © KUKKSI

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11:02 | ISS: Japan sendet Transporter ohne Lebewesen

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Tokio. Japan sendete einen unbemannten Transporter rauf zur “ISS”. Die H-2B-Rakete mit dem Transporter hob wie geplant um 06.37 Uhr (MEZ) vom Raumfahrtzentrum auf der südlichen Insel Tanegashima ab, wie die japanische Raumfahrtagentur Jaxa mitteilte. Sechs Tonnen Lebensmittel, Kleidung und wissenschaftliche Ausrüstung sollen zur internationalen Raumstation ISS gebracht werden. Am Donnerstag soll der Transporter bei der Raumstation ankommen.

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10:30 | Wetter: In der Mitte etwas Schnee oder Sprühregen

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WETTER. Im Norden und in der Mitte meist stark bewölkt oder neblig, besonders in der Mitte etwas Schnee oder Sprühregen und Glättegefahr. Im Süden zunächst noch sonnig. Am Rande eines Hochs bei Irland wird ins nördliche und mittlere Deutschland feuchte und kalte, in den Nordwesten auch etwas mildere Luft heran geführt. Im Süden ist anfangs noch trocken-kalte Luft wirksam. Daher gibt es in der Nacht zum Montag besonders am Alpenrand wieder STRENGEN FROST mit Temperaturen unter -10 Grad.

In der Mitte Deutschlands ist vereinzelt etwas SCHNEEFALL, im Westen auch GEFRIERENDER REGEN möglich. Streckenweise muss daher mit GLÄTTE gerechnet werden. Nach Westen hin ist anfangs stellenweise NEBEL mit Sichtweiten unter 150 m dabei. In der Nacht zum Montag kann es im östlichen Bergland etwas mehr SCHNEEFALL geben, sodass dort bis zu 5 cm Neuschnee fallen können.

Text: © Deutscher Wetterdienst

09:33 | Apple jubelt: 10 Milliarden Downloads im App-Store

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Washington. Für das Unternehmen Apple ist es wieder wie ein Sechser im Lotto, denn mittlerweile sind zehn Milliarden Downloads im “App-”Store vermerkt, wie das Unternehmen bekannt gegeben hat. Auch die Käufer konnten das Geschehen mitverfolgen, da auf den Internetseiten des Unternehmens ein Zähler lief. Das “iPhone” machte den Anfang, fortgesetzt wurde die Geschichte mit dem “iPad”, welches ebenfalls neue App-Interessierte an Land gezogen hat. Mittlerweile hat sich der Markt von digitalen Applikationen soweit entwickelt, dass es für fast alle Lebenssituationen ein Programm gibt. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Applikationen.

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08:02 | Australien: Hochwasser noch bis Februar?

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Melbourne. Ein 90 Kilometer langer und 40 Kilometer breiter See hat sich laut Medienberichten in der Nähe der australischen Metropole Melbourne gebildet, wie der Sprecher, Lachlan Quick, vom Katastrophenschutz mitgeteilt hat. Weiter heißt es, dass rund zehn Städte die nächsten Tage überflutet werden können. 75 Gemeinden sind im Bundesstaat Victoria bereits von dem Hochwasser betroffen.

Da fragen sich natürlich die Menschen vor Ort, ob die katastrophalen Zustände endlich ein Ende nehmen? Rund 30 Menschen sind bei den Überflutungen ums Leben gekommen. In Queensland wurden durch das schwerste Hochwasser seit rund 50 Jahren in etwa 30.000 Häuser zerstört. Die Schäden werden auf rund drei Milliarden australische Dollar (2,2 Milliarden Euro) geschätzt. Die Naturkatastrophe könnte noch bis zum Februar andauern. Seit mehr als einem Monat leidet Australien unter dem Hochwasser.

Bild: © KUKKSI

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07:11 | Soziale Netzwerke: Facebook verkauft Unternehmensanteile für über 1,5 Milliarden Dollar

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Washington | New York. Das soziale Netzwerk Facebook ist seit kurzem nicht mehr nur wegen des Datenschutz im Gespräch.  Offenbar wurden Unternehmensanteile im Wert von über 1,5 Milliarden US-Dollar verkauft. Über einen von “Goldman Sachs” aufgelegten Fonds wurde an Investoren außerhalb der USA verkauft, wie Medien berichten. Ziemlich hohe Wellen wurden in den vergangenen Wochen geschlagen, da sich auch die Börsenaufsicht SEC einschaltete. Grund war der private Aktienverkauf abseits der Börse. Außerdem stand das Geschäft in der Kritik, da das soziale Netzwerk seine Finanzdaten nicht preisgegeben hat. “Facebook” kündigte jedoch an, dass spätestens am 30. April 2012 die Daten veröffentlicht werden.

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