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Archive für 23.1.2011

23:39 | Guttenberg: Umfassende Überprüfung der Bundeswehr

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Berlin. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg lässt in der kommenden Woche die Bundeswehr überprüfen. Die “Woche der Wahrheit” steht bevor: In der “Gorch Fock”-Affäre soll hart durchgegriffen werden. Eine komplette Durchsuchung auf mögliches Fehlverhalten wurde angeordnet. “Ich habe den Generalinspekteur beauftragt, eine Überprüfung in allen Teilstreitkräften vorzunehmen, inwieweit es in den letzten Jahren und auch jetzt noch Anhaltspunkte für Rituale gibt, die den Grundsätzen der Bundeswehr widersprechen”, erklärte Guttenberg der “Bild am Sonntag”.

Bild: © KUKKSI

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21:10 | Köln: Nachts den Tank leer gepumpt

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Köln (ksta). Schon zum dritten Mal innerhalb von sechs Monaten ist ein Kölner vorige Woche in der Südstadt Opfer von Bezindieben geworden. Niels Matthiesen hatte sein frisch betanktes Auto über Nacht in der Claudiusstraße geparkt. Als er es am nächsten Morgen starten wollte, war der Tank bis auf wenige Tropfen leer. Neben der Tankklappe entdeckte der Kölner feine Kratzer im Lack; die Täter hatten die Klappe mit Gewalt geöffnet und das Benzin aus seinem Audi gesaugt. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Denn in der Claudiusstraße, aber auch in einigen rechtsrheinischen Stadtteilen, waren zuletzt häufiger Benzindiebe unterwegs - fast ausschließlich in Straßen, die nachts normalerweise menschenleer sind. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI

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20:00 | Wetter: Im Norden und in der Mitte stark bewölkt

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WETTER. Im Norden und in der Mitte meist stark bewölkt oder neblig, besonders in der Mitte etwas Schnee oder Sprühregen und Glättegefahr. Im Süden zunehmende Bewölkung. Am Rande eines Hochs bei Irland wird ins nördliche und mittlere Deutschland feuchte und kalte, in den Nordwesten auch etwas mildere Luft heran geführt. Im Süden ist anfangs noch trocken-kalte Luft wirksam. Daher gibt es in der Nacht zum Montag besonders am Alpenrand wieder STRENGEN FROST mit Temperaturen unter -10 Grad. Im Osten muss mit GLÄTTE durch Schnee oder gefrierendem Sprühregen gerechnet werden. In der Nacht zum Montag kann es im östlichen Bergland etwas mehr SCHNEEFALL geben, sodass dort bis zu 5 cm Neuschnee fallen können.

Text: © Deutscher Wetterdienst

19:50 | Strandgut: Ein Kunstwerk am Rheinufer in Köln

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Köln (ksta). Der Regen rinnt von den Köpfen der beiden steinernen Löwen, die den Haupteingang des Schlossparks in Stammheim bewachen. Nur einige wenige Spaziergänger sind unterwegs, die Skulpturen und Installationen im Park finden kaum Beachtung an diesem trüben, kalten Januartag. Unten, am Ufer des Rheins, hat der Fluss sein ganz eigenes Kunstwerk geschaffen. Die Beine eines weißen Plastikstuhls ragen in einem kahlen Baum in die Höhe, an den Wurzeln ringelt sich ein grauer Staubsaugerschlauch. Eine leere Flasche Sonnenmilch im Geäst eines Strauchs erinnert an heiße Sommertage, ebenso wie die grüne Damensandale. Und die Kreditkarte in einem schmutzigen schwarzen Portmonee ist wohl das Relikt eines Diebstahls. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI

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18:30 | KUKKSI TV-TIPP | Anne Will um 21:45 im Ersten

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TV-TIPP. Im Krieg gedient, zu Hause ausgedient - Lassen wir unsere Soldaten im Stich?  In Afghanistan kämpfen sie für mehr Sicherheit, zurück in Deutschland oft um Anerkennung und manchmal gar um ihre Existenz. Viele Soldatinnen und Soldaten leiden nach ihrer Rückkehr unter Verletzungsfolgen und Traumata, haben Schwierigkeiten, in ein “normales” Leben zurückzufinden. Dies alles zeigt der SR-Tatort “Heimatfront” am kommenden Sonntag und lässt den Zuschauer mit vielen Emotionen und Fragen zurück. Was erleben die Bundeswehrangehörigen vor Ort? Kümmert sich der Staat auch nach Ende ihres Einsatzes genug um sie? Und sollten die Bürger, auch wenn sie sich mehrheitlich gegen das Afghanistan-Mandat aussprechen, mehr Respekt zeigen?

Gäste: Dirk Niebel (FDP, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Jürgen Todenhöfer (ehemaliger CDU-Politiker und Autor), Heike Groos (war als Oberstabsärztin mehrmals in Afghanistan), Thomas Ostermeier (Künstlerischer Leiter der Berliner “Schaubühne”) und Matthias Matussek (Journalist und Publizist).

Text: © ARD Senderinfo

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18:00 | KUKKSI heute Abend - DIE WOCHE (23.01.2011)

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MONTAG (17.01.11). Nach der Informationspanne in Niedersachsen soll es einen handfesten Krach zwischen dem Land und Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) gegeben haben. Kanzlerin Merkel greift nun ein und will statt Streit die Aufklärung in den Focus stellen.  Indes- Fehler wurden bereits in Niedersachsen eingeräumt, doch ist man offenbar noch weit von personellen Konsequenzen entfernt. Nun ist eine  Sondersitzung der Agrar- und Verbraucherminister anberaumt worden, bei der ein Zehn-Punkte-Plan von Aigner für schärfere Futtermittelkontrollen vorgestellt werden soll. Die Kanzlerin hofft, dass nun alle Beteiligten zu einer schnellen Einigung finden, nachdem Aigner mit Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) aneinander geraten war.

Weiter kritisiert die Agrarministerin, dass sich nicht schon am Freitag bei einem Besuch in Niedersachsen aufgeklärt wurde hinsichtlich der Ausweitung des Dioxin-Skandals. Vorangegangen war, dass ein Futterhersteller wichtige Lieferdaten verschwiegen haben soll und nun weitere  Höfe gesperrt werden mussten. Kanzlerin Angela Merkel ist bemüht, das Schiff in ruhiges Fahrwasser zu bringen, denn innerparteilicher Zwist ist keine Aushängeschild.

DIENSTAG (18.01.11). Sie tun sich schwer: unsere schwarz-gelbe Regierung scheint keinen vernünftigen Konsens zu finden,  wenn es um die Hauptstreitpunkte in der Steuer- und Datenschutzpolitik geht. Zunehmend wird der Ton rauer, denn die Positionen , die zu Wochenbeginn von der FDP-Spitze vorgelegt wurden, sind noch weit von denen der Union entfernt.

Ein Tauziehen hat begonnen und Generalsekretär Christian Lindner stellt aktuell sogar die Arbeitsfähigkeit der Koalition offen in Frage. Parallel ist man in den Reihen der Liberalen damit beschäftigt, auch die innerparteiliche Konfliktsituation mit FDP-Vorstandsmitglied Wolfgang Kubicki beizulegen. Dass seine erneuten Attacken gegen Parteichef Guido Westerwelle nicht gerade hilfreich sind, dürfte angesichts der anstehenden sieben Landtagswahlen jedem klar sein. Der Kieler FDP- Fraktionschef bemängelt, dass viele Fehler gemacht wurden und weist darauf hin, dass die Bürger im Land endlich Einsicht erwarten.

Nach wie vor arbeitet die FDP daran, die geplanten Steuervereinfachungen rückwirkend zum 1. Januar 2011 in Kraft zu setzen. Scharfe Kritik geht in diesem Punkt an Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Ihm wird vorgeworfen, sich nicht an einst gemachte Zusagen zu halten.Noch in dieser Woche wollen CDU/CSU und FDP eine Einigung finden.

MITTWOCH (19.01.11). Ist die Hauptstadt  auf dem Weg, sich in der Reihe der Modemetropolen einzuordnen? Insider der Modeszene sind sich sicher,  dass Berlin bereits dazu gehört. Heute wird die Hauptstadt zum Laufsteg und mit von der Partie werden nicht nur Modejournalisten und Blogger sein, sondern auch namhafte Stylisten und Vertreter bedeutender Modehäuser, um schon mal Ausschau nach den neuesten Trends zu halten.

Auf der Fashion Week in Berlin präsentieren Designer aus der ganzen Welt ihre Herbst- und Winterkollektion. Mit der Dessous-Messe “5 Elements” wird viel nackte Haut gezeigt. Auf der Modemesse werden die Trends für den nächsten Herbst und Winter präsentiert, KUKKSI berichtete. Das Glamour-Label Unrath & Strano will auf der Messe sein Comeback feiern, außerdem werden die Premieren von Guess Jeans und Duo A.F. Vandevorst zur Schau gestellt.

Die Fashion Week Berlin macht, anders als all die anderen Modemetropolen, ganz in Sachen Fashion und Feiern. Geboten wird ab Mittwoch bis einschließlich 22. Januar ein außergewöhnlicher Mix aus internationalen Modelabels, Trendmarken made in Germany und Innovationen rund um Mode und Lifestyle. Doch wenn die Show im Herzen der Stadt, am Bebelplatz startet, sollen auch talentierte Nachwuchsdesigner die Chance bekommen, den Sprung in die große und bunte Modewelt zu schaffen. Doch der Konkurrenzkampf ist nicht ohne und selbst wenn die internationale Modepresse aufsieht, ist dies kein Freifahrtschein in den Modeolymp.

DONNERSTAG (20.01.11). Die “Mercedes Benz Fashion Week” ist in der Modemetropole Berlin im vollen Gange! Bisher sind nur ein paar Schauen gelaufen: Dennoch strömten jede Menge Stars zur Fashion Week und betrachteten die Kollektionen der Designer. Zu Beginn wurden die Kollektionen von A.F. Vandevorst und Lena Hoschek gezeigt - Dort war unter anderem Sylvie van der Vaart anwesend. Nicht nur sie, auch das Fachpublikum war begeistert. Die Berliner Fashion Week findet bereits zum achten Mal statt.

Zur “Mercedes Benz Fashion Week” kam der Schauspieler Matthias Schweighöfer als Frau. Man musste schon genau hinsehen, dass er darunter steckt - So einfach zu erkennen war das nicht. Jedenfalls hat er sich nicht zum Spaß als Frau verkleidet, dahinter stecken berufliche Gründe: Derzeit dreht er für Detlev Bucks neue Komödie “Rubbeldiekatz”, wo die Verkleidung notwendig ist, KUKKSI berichtete.

FREITAG (21.01.11). Was vor kurzer Zeit aufgrund von Umfragen angezweifelt werden konnte, steht jetzt möglicherweise vor einer Wende. Der neue Deutschlandtrend des ARD-Morgenmagazins belegt, dass aktuell eine Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) der Bundeskanzlerin zutraut, die schwarz-gelbe Koalition in Berlin zusammen zu halten und dies sogar bis zum Ende der Legislaturperiode.

Es ist gerade einmal ein halbes Jahr her, dass lediglich 52 Prozent aller Befragten Vertauen in Angela Merkel setzte. 42 Prozent waren vor sechs Monaten der Meinung, dass die Regierungskoalition nicht weiter zusammen halten wird, während der aktuelle Deutschlandtrend nun ausweist, dass die Zahl der Pessimisten gesunken ist. Lediglich 33 Prozent prophezeien der Regierung, nicht bis zu den nächsten Bundestagswahlen durchhalten zu können.

Dennoch - seit dem letzten Deutschlandtrend vom 6. Januar, musste die CDU zwei und die Linke einen Prozentpunkt abgeben, während die Sozialdemokraten um zwei Punkte zulegen konnten. Unverändert blieben innerhalb dieses Zeitraumes die Stimmen für die Grünen und die FDP. Als ausgesprochen beliebt gilt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und stolze 77 Prozent der Bürger bewerten ihn als gute Besetzung in seinem Amt.

SAMSTAG (22.01.11). Das Hochwasser an der Elbe wird die nächsten Tage offenbar nicht ruhen. An der Elbe wurden am Samstag neue Höchststände gemessen: Das Wasser in Lauenburg steigt und steigt. Besonders in Schleswig-Holstein und Niedersachsen stieg der Pegel am Freitag und Samstag weiter an. Der Pegel könnte am Wochenende in manchen Regionen auf ein Rekordniveau ansteigen und das Ausmaß der Flut vom Jahr 2006 übertreffen. Im Kreis Lüneburg galt am Samstagmittag weiterhin Katastrophenalarm.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gilt die höchste Alarmstufe vier. “Es sind ähnlich hohe Wasserstände wie beim Hochwasser im April 2006 zu erwarten”, erklärte eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, laut Medienberichten. Gesperrte Straßen, überflutete Keller und Schutzwände: Die Lage hat sich am Freitag verschärft. Der Wasserstand lag am Freitag in Lauenburg bei 8,85 Metern. Am Wochenende werden sich die Wassermangen Richtung Nordsee bewegen.

SONNTAG (23.01.11). Laut einem Medienbericht soll die umstrittene “Afghanistan-Show” im Dezember mit Moderator Johannes B. Kerner und Karl-Theodor zu Guttenberg von Steuergeldern bezahlt worden sein. Laut dem Kölner “EXPRESS” soll die Bundeswehr und somit der Steuerzahler die TV-Sendung rund 17.000 Euro gekostet haben. “Etwa 12.000 Euro waren Transportkosten”, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums der Zeitung. Weiter heißt es, dass ein SAT.1-Team zum Zwecke der Vorbereitung für die Sendung im Vorfeld mehrmals nach Afghanistan gereist sei. Die Opposition hat die TV-Sendung, welche übrigens miserable Quoten einfuhr, heftig kritisiert.

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17:33 | Gorleben: Bürger sollen Mitbestimmungsrecht erhalten

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Berlin. Fährt der Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) eine neue Strategie? Im Prüfverfahren für das Atommüll-Endlager in Gorleben ist angedacht, den Bürgern das Recht einer Mitbestimmung einzuräumen. Gemeint sind die Anwohner rund um das Endlager. Sie sollen mitentscheiden dürfen, wenn es um die Berufung von Experten und die Fragestellungen der Untersuchungen geht.

Doch nicht alle scheinen dieses Angebot der Annäherung gut zu heißen, denn schon werden erste kritische Stimmen laut. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, Rebecca Harms, empfindet die wiederholte Aufforderungen des Bundesumweltministers, Bedenken vorzutragen als Provokation und dies in Richtung der engagierten Bürger, die sich seit vielen Jahren und Jahrzehnten mit dieser Problematik auseinander setzen. Seit dieser Zeit wurde unzählige Male belegt, dass sich Gorleben nicht als Endlager eignet. Sie wirft Röttgen vor, mittels einer Sicherheitsanalyse Gorleben dennoch zu einem Endlager machen zu wollen.

Auch Ute Vogt (SPD), Expertin auf diesem Gebiet, wirft ein Tricksen und Tarnen vor. Der Minister will nun Gesprächsbereitschaft signalisieren und dies obwohl erst im Herbst des vergangenen Jahres ein Gesetz auf den Weg gebracht wurde, das Enteignungen von Grundstücken zugunsten für das Endlager rechtens sind. Röttgen indes verspricht weiterhin, einen offenen Dialog mit den Bürgern zu führen. Eine anvisierte Sicherheitskontrolle ist voraussichtlich erst Ende des kommenden Jahres zu erwarten. Ausgerechnet am Valentinstag will der Minister erneut ins niedersächsische Wendland nach Gorleben fahren.

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17:30 | KUKKSI REGIONAL: NRW-Wochenrückblick (23.01.2011)

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MONTAG 17.01.11 | Vom 16. bis zum 26. März findet wieder das Kölner Literaturfestival “lit.cologne” statt. Die Nachfrage der Eintrittskarten ist groß: Laut der Nachrichtenagentur dapd sind rund 80 Prozent der Tickets schon weg. Im März finden 162 Veranstaltungen statt, Bücher und Autoren stehen hier im Vordergrund und werden ihre Texte vorlesen. Weiter heißt es, dass der Nobelpreisträger Orhan Pamuk und die Bestsellerautorin Donna Leon in diesem Jahr anwesend sind. Ein Höhepunkt ist das 50-jährige Bestehen der Amnesty International. Im Jahr 2010 kamen rund 80.000 Besucher zum Kölner Literaturfestival “Lit.Cologne”.

DIENSTAG 18.01.11 | (ksta) Die Stimmen gegen den Bau eines neuen Hochhauses anstelle des alten Polizeipräsidiums am Waidmarkt mehren sich, und der Ton wird heftiger. Der Förderverein Romanische Kirchen fordert ausdrücklich die Einhaltung des Höhenkonzeptes bei St. Georg und unterstellt, dass dieses planvoll umgangen werden soll. „Niemand vermag zu glauben, dass Verwaltung und Rat bei der Aufstellung eines Bebauungsplans derart naiv und stümperhaft handeln“, so die stellvertretende Vorsitzende Hiltrud Kier. [WEITERLESEN]

MITTWOCH 19.01.11 | Wegen Sanierungsarbeiten von 2013 bis 2015 braucht die Kölner Oper eine Auweichspielstätte. Opernintendant Uwe Eric Laufenberg hat den Musical-Dome am Breslauer Platz vorgeschlagen, die SPD-Fraktion im Kölner Stadtrat findet allerdings eine Verlagerung nach Bonn sinnvoll. “Das ist völlig abwegig, schon die Maße der Opernbühnen passen überhaupt nicht aufeinander. Wir sollten die verstrichene Zeit nicht weiterhin damit verschwenden, Dinge zu prüfen, die völlig unrealistisch sind. So jedenfalls fährt die Politik den Karren vor die Wand”, erklärte Opernintendant Laufenberg gegenüber der “Kölnischen Rundschau”. Weiter sagte er: “Wenn man so einen Unsinn beschließt, muss man sich einen anderen suchen, der das ausführt.”

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DONNERSTAG 20.01.11 | Musik hören, Nachrichten schreiben oder Videos ansehen - Eigentlich ist so ein iPod ja eine tolle Sache. Das Gerät kann allerdings wesentlich mehr: In einer Pilotstudie wird der iPod neuerdings in Operationssälen eingesetzt. Im Städtischen Klinikum Köln-Merheim wurde das Gerät bei rund 40 Operationen verwendet. “Bei der Hüfte ist der iPod mein Kontrollinstrument, zeigt mir in Millisekunden, ob die Position und Beinlänge optimal sind”, erklärt Orthopäde Holger Bäthis, wie der “EXPRESS” berichtet.

FREITAG 21.01.11 | Bis zum nächsten Schuljahr sollen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen 17 Gemeinschafftschulen an den Start gehen. “Damit sind wir einen wichtigen Schritt weiter auf unserem Weg einer innovativen und zukunftsgerichteten Schulentwicklung”, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. Der Versuch wird auf sechs Jahre angesetzt und wird wissenschaftlich begleitet. In Köln wird es zwei Gemeinschaftsschulen geben. In den Klassen fünf bis sechs sollen die Kinder gemeinsam lernen. Die Schulform soll noch in diesem Jahr gesetzlich beschlossen werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßte das Vorhaben.

SAMSTAG 22.01.11 | (ksta) Knoblauch und Vanille, gebratene Garnelen und Zitrusduft, Olivenöl und Schokolade - der Weg zur neuen Küche ist voller verlockender Aromen und Probierhäppchen von Star-Köchen. Bei Miele kocht Cornelia Poletto ein Risotto, bei „Kitchen Aid“ bereitet Frank Buchholz Tintenfisch mit Pasta zu, auf der „Event-Insel Cooktainment“ macht Stefan Wiertz an kurz gebratenem Lamm „eine Rosmarin-Note sehr schön sichtbar“ und Zuckerbäcker Georg Maushagen erklärt, welche schwer reißende Konsistenz der Kuchenteig haben muss.

Gabriele und Hartmut Schmidt stärken sich mit einem Gläschen Gemüse-Minz-Smoothie, ehe sie von den Zuschauerbänken beim Show-Kochen aufbrechen zur Expedition ins Küchen-Wunderland. Das Ehepaar aus Willingen im Westerwald hat sich mit Wanderschuhen und Rucksack ausgerüstet, um am ersten Publikums-Tag der Möbelmesse möglichst viele der 160 Aussteller auf 40.000 Quadratmeter Living Kitchen-Fläche zu besuchen. Nach 25 Jahren soll die Eiche-Rustikal-Küche daheim einem modernen Modell weichen. [WEITERLESEN]

SONNTAG 23.01.11 | (ksta) Als Polizeipräsident Klaus Steffenhagen bei der Eröffnung des Hauses des Jugendrechts vor eineinhalb Jahren ankündigte, man würde „in jedem Einzelfall genau prüfen, welche Hilfen für welchen Intensivtäter geeignet“ seien, hat er sicher nicht an eine Spielhalle im Erdgeschoss gedacht. Aber genau danach sieht es derzeit aus: Im Parterre des siebenstöckigen Hochhauses am Barbarossaplatz soll bald ein Casino eröffnet werden, die Umbauten sind in vollem Gang. Bis vor einigen Monaten war in den Räumen eine Videothek untergebracht.

Stadtdirektor Guido Kahlen, dessen Behörde die oberen sechs Etagen gemietet hat, spricht von „arglistiger Täuschung“ durch den Hauseigentümer. „Wir hatten von ihm die feste Zusage, dass es in den unteren Räumen keine Nutzung geben wird, die unvereinbar ist mit den Zielen des Hauses des Jugendrechts“, sagt Kahlen. Für diese mündliche Zusage gebe es Zeugen. [WEITERLESEN]

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15:38 | Berlin: 13-Jähriger begeht Überfall auf Supermarkt

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Berlin. Ein 13-Jähriger Junge soll in der Hauptstadt einen Supermarkt überfallen haben. Dies tat er anscheinend nicht im Alleingang, sondern bedrohte mit zwei Komplizen mehrere Angestellte, wie das “Hamburger Abendblatt” berichtet. Die zwei weiteren Komplizen sind aktuell noch unbekannt, wie die Polizei mitteilte. Es handelte sich um einen Supermarkt im Plänterwald. Die Beute bestand aus Bargeld, alkoholischen Getränken und Tabakwaren. Zwei Damen (Angestellte des Supermarktes) wurden eingeschlossen und riefen anschließend die Polizei. Der 13-Jährige Junge konnte gefasst werden und wurde den Ermittlern des Landeskriminalamtes übergeben. Den Komplizen gelang die Flucht.

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14:00 | KUKKSI Nachrichten - NEWSTICKER (23.01.2011)

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Saarbrücken. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller hat überraschend seinen Rücktritt angekündigt, wie die Nachrichtenagentur “Reuters” berichtet. Nach elf Jahren verlässt Müller also freiwillig sein Amt und hat bereits eine Ersatzperson auf einer Klausurtagung vorgeschlagen. In Eppelborn schlug er Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer vor. Auch das Amt an der Spitze der Saar-CDU soll Kramp-Karrenbauer von Müller übernehmen, wie es weiter heißt.

Berlin. Der Sachverhalt ist brisant: die USA hat seit geraumer Zeit Schwierigkeiten, an das für Hinrichtungen erforderliche Mittel zu kommen. Als Grund werden Produktionsprobleme beim Hersteller Hospira genannt. Zugelassen für Todesspritzen ist in den Vereinigten Staaten lediglich Thiopental. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten durch den betreffenden Pharmakonzern musste bereits mehrfach eine Hinrichtung mittels Todesspritze aufgeschoben werden. Rechtliche Bedenken meldeten Rechtsexperten an, weil ersatzweise ein anderes Todesgift an die stelle des herkömmlichen treten soll, obwohl dieses bislang nicht also ebenso wirksam wie das bekannte getestet wurde.

Tokio. Japan sendete einen unbemannten Transporter rauf zur “ISS”. Die H-2B-Rakete mit dem Transporter hob wie geplant um 06.37 Uhr (MEZ) vom Raumfahrtzentrum auf der südlichen Insel Tanegashima ab, wie die japanische Raumfahrtagentur Jaxa mitteilte. Sechs Tonnen Lebensmittel, Kleidung und wissenschaftliche Ausrüstung sollen zur internationalen Raumstation ISS gebracht werden. Am Donnerstag soll der Transporter bei der Raumstation ankommen.

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