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Archive für 15.1.2011

15:19 | 537 Tote: Schlammlawinen in Brasilien

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Rio de Janeiro. Bei den Schlammlawinen in Brasilien ist die Zahl der Todesopfer laut Berichten auf mindestens 537 gestiegen. Die örtlichen Behörden fürchten allerdings, das die Zahl sich noch stark erhöhen wird. In der betroffenen Bergregion suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. Noch hunderte Menschen werden vermisst. In einigen Gemeinden ist das Stromnetz zusammen gebrochen, Lebensmittel und Trinkwasser werden knapp. Bundespräsident Christian Wulff und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sprachen ihr Mitgefühl aus.

Bild: © KUKKSI

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15:00 | KUKKSI Nachrichten - NEWSTICKER (15.01.2011)

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Berlin. Die Union scheint Frühlingsgefühle zu entwickeln. Vielleicht, weil ein leichter Aufwind laut Umfrageergebnissen zu verspüren ist? Auch die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt selbstbewusst auf und weist jetzt schon einmal auf einen strikten Wirtschaftskurs in diesem Jahr hin. Gestern nutzte Merkel den Beginn einer Klausurtagung des Bundesvorstands in Mainz dazu, auf die große Bedeutung der Stärken unserer Nation hinzuweisen, ohne es zu verpassen, dass diese nun auch stärker präsentiert werden müssen. Angesichts des wachsenden Konkurrenzkampfes in der Welt, setzt die Kanzlerin auf die traditionelle soziale Marktwirtschaft Deutschlands.

Tunis. Nach der Flucht des Präsidenten herrscht in Tunesien weiterhin Ausnahmezustand. In der Touristen-Hochburg Monastir kamen bei einem Gefängnisbrand laut Medienberichten zahlreiche Menschen ums Leben. Deutsche Urlauber werden nach Hause geholt. Bei dem Gefängnisbrand sind 50 Todesopfer zu beklagen. Nach ersten Berichten hatten Häftlinge ihre Matrazen in Brand gesteckt. Die meisten Häftliunge sind verbrannt, nachdem die Wärter das feuer eröffneten.

Brisbane. Nach dem Rückgang des Hochwassers im australischen Bundesstaat Queensland haben in der Stadt Brisbane die Aufräumarbeiten begonnen. Laut Medienberichten sind in der australischen Metropole rund 26.000 Häuser vom Strom abgeschnitten. Rund 7.000 freiwillige Helfer unterstützen die städtischen Arbeiter, den Schlamm und die Schäden zu beseitigen. Nachdem Queensland zu kämpfen hatte, ist auch der Bundesstaat Victoria vom Hochwasser betroffen. Rund 2.000 Menschen mussten dort ihre Häuser verlassen.

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14:39 | Brand im Gefängnis: Tunesien im Ausnahmezustand

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Tunis. Nach der Flucht des Präsidenten herrscht in Tunesien weiterhin Ausnahmezustand. In der Touristen-Hochburg Monastir kamen bei einem Gefängnisbrand laut Medienberichten zahlreiche Menschen ums Leben. Deutsche Urlauber werden nach Hause geholt. Bei dem Gefängnisbrand sind 50 Todesopfer zu beklagen. Nach ersten Berichten hatten Häftlinge ihre Matrazen in Brand gesteckt. Die meisten Häftliunge sind verbrannt, nachdem die Wärter das feuer eröffneten.

Der tunesische Ex-Präsident Ben Ali ist nach Saudi Arabien geflohen. In der Nacht zum Samstag gab es laut Medienberichten Plünderungen. Die Lage in Tunis ist weiter angespannt. In einem halben Jahr soll es in Tunesien Neuwahlen geben. In der Nacht zum Samstag sei das Flugzeug in Dschiddah am Roten Meer gelandet. Die Armee hat nach tagelangen Demonstrationen die Kontrolle über den Flughafen der Hauptstadt Tunis übernommen.

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13:17 | CDU: Strikter Wirtschaftskurs für Wahljahr 2011 geplant

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Berlin. Die Union scheint Frühlingsgefühle zu entwickeln. Vielleicht, weil ein leichter Aufwind laut Umfrageergebnissen zu verspüren ist? Auch die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt selbstbewusst auf und weist jetzt schon einmal auf einen strikten Wirtschaftskurs in diesem Jahr hin.

Gestern nutzte Merkel den Beginn einer Klausurtagung des Bundesvorstands in Mainz dazu, auf die große Bedeutung der Stärken unserer Nation hinzuweisen, ohne es zu verpassen, dass diese nun auch stärker präsentiert werden müssen. Angesichts des wachsenden Konkurrenzkampfes in der Welt, setzt die Kanzlerin auf die traditionelle soziale Marktwirtschaft Deutschlands.

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Allen Unkenrufen zum Trotze sprach sie Angela Merkel für das Fortsetzen der schwarz-gelben Regierung aus, sofern die Wahlergebnisse dies zulassen. Mit Blick auf die Landtagswahl am 27. März in Baden-Württemberg will sie der Koalition Mut machen. Mut machen will sie wohl auch den Bürgern dieses Landes und wies darauf hin, dass eine Vollbeschäftigung in Zukunft nicht mehr ausgeschlossen ist, denn aktuell haben so viele Menschen Arbeit, dass ein strikter Wirtschaftskurs dazu beitragen an, an diesen Erfolg künftig anzuknüpfen.

Thema in Mainz ist naturgemäß auch das konservative Profil der Union. So wie es scheint, soll dieses weiter ausgebaut werden, um bei den sieben anstehenden Landtagswahlen im laufenden Jahr umgesetzt zu werden. Die Kombination aus Heimatverbundenheit und Industriepolitik scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, doch wird damit wohl auch eine besondere Strategie verfolgt, um wieder mehr CDU-Wähler an die Wahlurnen zu locken.

Vielleicht geht diese Rechnung auf, denn die Bürger sind auf der Suche nach einer verlässlichen Politik. Auch das neue ZDF-«Politbarometer» sieht die Union in einem leichten Aufwärtstrend, der jetzt bei 35 Prozent liegen würde, wären an diesem Wochenende Bundestagswahl.

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13:15 | +++ EIL +++ Tunesien: Gefängnis steht in Flammen

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BREAKING NEWS. Laut Medienberichten steht ein tunesisches Gefängnis in Flammen. In der Stadt Monastir seien dabei dutzende Menschen ums Leben gekommen. Wie Reporter der Nachrichtenagentur dpa berichten, liegt die Zahl der Todesopfer bei mehr als 40. Aus welchem Grund das Feuer ausgebrochen ist, ist noch nicht bekannt. Nähere Informationen sind hierzu noch nicht bekannt.

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13:00 | Nach Hochwasser in Queensland: Aufräumen in Australien

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Brisbane. Nach dem Rückgang des Hochwassers im australischen Bundesstaat Queensland haben in der Stadt Brisbane die Aufräumarbeiten begonnen. Laut Medienberichten sind in der australischen Metropole rund 26.000 Häuser vom Strom abgeschnitten. Rund 7.000 freiwillige Helfer unterstützen die städtischen Arbeiter, den Schlamm und die Schäden zu beseitigen. Nachdem Queensland zu kämpfen hatte, ist auch der Bundesstaat Victoria vom Hochwasser betroffen. Rund 2.000 Menschen mussten dort ihre Häuser verlassen.

Bild: © KUKKSI

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12:01 | FDP: Partei kann sich nicht von Umfragetief befreien

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Berlin. Die Rede von Guido Westerwelle (FDP) auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart konnte die Partei nicht retten. Die Liberalen wandern weiterhin im Umfragetief. Im am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer kommt die FDP nur knapp auf fünf Prozent. Somit muss die Partei weiterhin um ihren erneuten Einzug in den Bundestag fürchten. “Wir wollen keine Umfragen gewinnen, wir wollen Wahlen gewinnen. Alles ist im Fluss”, teilte Westerwelle dem “Hamburger Abendblatt” mit.

Bild: © Guido-Westerwelle.de

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12:00 | KUKKSI Nachrichten - NEWSTICKER (15.01.2011)

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Tunis. Der tunesische Ex-Präsident Ben Ali ist nach Saudi Arabien geflohen. In der Nacht zum Samstag gab es laut Medienberichten Plünderungen. Die Lage in Tunis ist weiter angespannt. In einem halben Jahr soll es in Tunesien Neuwahlen geben. In der Nacht zum Samstag sei das Flugzeug in Dschiddah am Roten Meer gelandet. Die Armee hat nach tagelangen Demonstrationen die Kontrolle über den Flughafen der Hauptstadt Tunis übernommen. Der französische TV-Sender BFM meldete am Freitag, dass der Flughafen mittlerweile geschlossen sei. Die  Nachrichtenagentur AFP berichtet, es seien Straßensperren errichtet worden. Restaurants und Läden bleiben vorerst geschlossen.

Regensburg. Die Flüsse in Regensburg steigen jede Stunde um mehrere Zentimeter an, wie aus Medienberichten hervorgeht. In anderen Gebieten bleibt die Lage ebenfalls kritisch. Drei Zentimeter sollen es pro Stunde sein, welche in Regensburg die Flüsse in die Höhe treiben. Die Stadt bereitet sich auf das schlimmste vor, da mit einer Flutwelle am Nachmittag gerechnet wird. Etwa 6,40 Meter könnten somit erreicht werden.

Passau | Frankfurt am Main. Von einer Entwarnung kann noch lange nicht die Rede sein, denn erneuter Regen und Tauwetter waren  gestern die Verursacher für einen weiteren Anstieg der Wasserstände in einigen Flüssen. Auf neue Überschwemmungen bereiteten sich am Freitag wieder die Anwohner von Donau und Main vor. Wieder über seine Ufer trat auch der Rhein. Gute Nachrichten gibt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach, denn die nächsten Tage sollen nicht nur mild und wolkig werden, sondern auch weniger Regen bringen. Mit einer Verbesserung der Lage rechneten gestern schon Anwohner in Heidelberg. Dort wurde begonnen, den Hochwasserschutz vor der Altstadt wieder abzubauen.

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11:56 | Tunesien: Ben Ali nach Saudi-Arabien geflohen

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Tunis. Der tunesische Ex-Präsident Ben Ali ist nach Saudi Arabien geflohen. In der Nacht zum Samstag gab es laut Medienberichten Plünderungen. Die Lage in Tunis ist weiter angespannt. In einem halben Jahr soll es in Tunesien Neuwahlen geben. In der Nacht zum Samstag sei das Flugzeug in Dschiddah am Roten Meer gelandet. Die Armee hat nach tagelangen Demonstrationen die Kontrolle über den Flughafen der Hauptstadt Tunis übernommen.

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Der französische TV-Sender BFM meldete am Freitag, dass der Flughafen mittlerweile geschlossen sei. Die  Nachrichtenagentur AFP berichtet, es seien Straßensperren errichtet worden. Restaurants und Läden bleiben vorerst geschlossen. Der Rücktritt des Präsidenten wurde am Freitag von der örtlichen Nachrichtenagentur TAP bekannt gegeben.

Der bisherige Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi hat nach dem Zusammenbruch des Regimes die Macht über Tunesien übernommen. Medien zitieren Augenzeugen, dass in der Nacht zum Samstag marodierende Gruppen durch Tunis gezogen sind und Gebäude in Brand gesetzt haben. Die Lage nach Abtritt des Präsidenten hat sich nicht beruhigt. Am heutigen Samstag wird über die Bildung einer neuen Regierung debattiert. “Gehen Sie auf die protestierenden Menschen zu und führen Sie wirkliche Demokratie ein”, forderte Merkel am Samstag in Berlin den Ministerpräsidenten Mohamed Ghannouchi auf.

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11:07 | Hochwasser in Regensburg: Flutwelle am Nachmittag erwartet

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Regensburg. Die Flüsse in Regensburg steigen jede Stunde um mehrere Zentimeter an, wie aus Medienberichten hervorgeht. In anderen Gebieten bleibt die Lage ebenfalls kritisch. Drei Zentimeter sollen es pro Stunde sein, welche in Regensburg die Flüsse in die Höhe treiben. Die Stadt bereitet sich auf das schlimmste vor, da mit einer Flutwelle am Nachmittag gerechnet wird. Etwa 6,40 Meter könnten somit erreicht werden.

Bild: © KUKKSI

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