Infos

Sie befinden sich aktuell in den KUKKSI.de Nachrichten Blog-Archiven für den folgenden Tag 9.1.2011.

Kategorien

Archive für 9.1.2011

22:50 | Köln: Betrüger erpressen China-Lokale

ksta-1.jpg

Köln (KSTA). Seit Mitte Oktober 2010 haben sich bislang unbekannte Betrüger in mindestens neun Fällen an chinesische Imbiss- und Restaurantbetreiber in Köln und Umgebung gewandt. Gegenüber ihren Opfern gaben sich die Betrüger, die teilweise allein oder im Duo auftraten, als Steuerfahnder oder Finanzbeamte aus und kündigten ein umfangreiches Prüfungsverfahren an.

Sie ließen sich von den Geschädigten zunächst die Personalpapiere sowie Gewerbeunterlagen vorlegen. Im weiteren Verlauf forderten die Betrüger dann die Herausgabe von Bargeld. Das kassierten sie mit der Begründung, es handele sich um „Schwarzgeld“, als eine Art „Sicherheitsleistung“ ab. Um ihrer Forderung noch mehr Nachdruck zu verleihen, drohten die Täter mehrfach mit sofortiger Festnahme und der Schließung der Betriebe. Etliche Wirte ließen sich einschüchtern und zahlten prompt. [WEITERLESEN]

news-and-fun-facebook-2.jpg

22:20 | Hochwasser: Entspannung lässt auf sich warten

20-hochwasser-2.jpg

Siegburg (KSTA). Mit 300 Sandsäcken musste Sonntagnachmittag das THW mit Tauchern des DLRG einen Damm am Mühlengraben in Siegburg stabilisieren. Tauwetter, Regen und das Hochwasser hatten ihn durchweicht und dadurch beschädigt. Zwei Taucher waren notwendig, die schweren Sandsäcke punktgenau zu platzieren. „Wenn wir das nicht gemacht hätten, wäre der Damm immer weiter abgerutscht und am Ende vielleicht sogar gebrochen“, erklärte Ralf Beyer vom Baubetriebsamt Siegburg. Dass der Rhein und seine Nebenflüsse so schnell angestiegen sind, haben wohl viele Anlieger nicht gedacht. Innerhalb von 24 Stunden stieg der Rhein-Pegel um mehr als zwei Meter. Straßen, Wege und Fähranleger waren innerhalb kurzer Zeit überflutet. [WEITERLESEN]

Bild: © KUKKSI

news-and-fun-facebook-2.jpg

20:10 | Wetter: Im Süden anfangs noch Regen, am Montag Schnee

neu-wetter-am-wochenende.jpg

WETTER. Im Süden anfangs noch Regen, am Montag etwas Schnee. Sonst vorübergehend teils heiteres, teils wolkiges und wieder kälteres Wetter. Hinter einer Kaltfront fließt trockenere und kühlere Luft nach Deutschland. Damit wird die Tauwetterphase vom Wochenende - wenn auch nur vorübergehend - beendet. Im Süden fällt anfangs noch Regen, der ab der Nacht zum Montag oberhalb von 600 bis 800 Metern in SCHNEE übergeht.

Die Neuschneemengen bleiben meist unter 5 cm, nur am Alpenrand können bis zu 10 cm erreicht werden. Der lebhafte südwestliche Wind lässt nur teilweise, in höheren Lagen und an der Nordsee kommt es weiterhin zu STURMBÖEN. In der Nacht zum Montag gehen die Temperaturen vor allem in der Mitte und im Norden wieder unter den Gefrierpunkt zurück. Dabei muss mit GLÄTTE durch überfrorene Nässe gerechnet werden. Gegen Morgen kann es gebietsweise auch noch NEBEL geben.

Text: © Deutscher Wetterdienst

18:40 | Kommunismus-Äußerungen: Wechsel für Unzufriedene in die SPD?

20-politik-neu-6.jpg

Berlin. Die Linke-Chefin Lötzsch dürfte ihre jüngsten Äußerungen zum Kommunismus wohl längst bereut haben, denn dieses haben in der politischen Szene für Wirbel gesorgt. So schließen die Sozialdemokraten wegen eben dieser Äußerungen eine rot-rote Koalition nach der Bundestagswahl im Jahr 2013 kategorisch aus. Dies ließ der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel gegenüber der “Süddeutschen Zeitung”  durchblicken.

Er geht sogar noch einen Schritt weiter und legt unzufriedenen Linke-Mitgliedern , die der Linke-Chefin nicht folgen möchten nahe, einen Wechsel zur SPD zu unternehmen. Sollten sich auch in Zukunft weitere Linke-Führungskräfte dazu hinreißen lassen, sich zum Kommunismus zu bekennen, schließt auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier ein Bündnis mit den Linken aus. Zeit und Anlass genug, bei den Linken einen Kurs zu definieren.

news-and-fun-facebook-2.jpg

18:00 | KUKKSI heute Abend - DIE WOCHE (09.01.2011)

fertig-kukksi-heute-abend-die-woche.jpg

MONTAG (03.01.11). In Niedersachsen wurden wegen dem Dioxin-Skandal tausende Bauernhöfe gesperrt. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wurden rund 8.000 Hennen getötet. Ein schlechtes Futtermittel sei offenbar die Ursache - Zahlreiche Produkte sind jedoch schon in den Handel gekommen. Auch in Brandenburg und Sachsen-Anhalt wurden bereits Bauernhöfe dicht gemacht. Ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums erklärte laut Medienberichten: „Entscheidend ist, dass verunreinigtes Futter sichergestellt wird und belastete Produkte nicht in den Handel gelangen.”

DIENSTAG (04.01.11). Durch den harten Winter in Deutschland sind im Dezember wieder mehr Menschen arbeitslos geworden, wie aus Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht. Die Zahl der Menschen ohne Job stieg um 85 000 auf 3,016 Millionen im Vergleich zum Vormonat an. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ging sie um 260 000 zurück. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich somit um 0,2 Prozentpunkte auf insgesamt 7,2 Prozent.

MITTWOCH (05.01.11). Die Verbraucher sind entsetzt - der krebserregende Stoff Dioxin vermiest die Lust auf den Genuss von Eiern. Das NRW-Umweltministerium hat reagiert und 139 weitere landwirtschaftliche Betriebe gesperrt. Parallel dazu wurden die  Stempelnummern der verseuchten Eier veröffentlicht. Dennoch raten Verbraucherschützer, vorerst auf den Verzehr von Eiern zu verzichten. Nicht verschont vom Dioxin-Skandal wurden auch unsere Nachbarn in den Niederlanden. Rund 136 000 belastete Eier sind aus Sachsen-Anhalt an eine niederländische Firma geliefert worden.

Allein in NRW sind aktuell mehr als 150 Höfe betroffen und darunter befinden sich Betriebe in unterschiedlichen Kreisen. Offiziellen Angaben zufolge haben die Höfe möglicherweise dioxinbelastetes Futter erhalten. Auf Anordnung der nordrhein-westfälischen Landesregierung wurden verdächtige Geflügel-, Schweine- und Rindermastbetriebe vorsorglich geschlossen, weil sie vielleicht dioxinhaltiges Futter eines Herstellers aus Schleswig-Holstein verwendet hatten.  Dieses war mit Fettresten aus der Biodiesel-Produktion versetzt und löste den Dioxin-Skandal aus.

DONNERSTAG (06.01.11). Es war schon hörenswert, wie sich Parteichef Guido Westerwelle heute beim traditionellen Dreikönigstreffen im Stuttgarter Staatstheater gab: betont kämpferisch und auch bereit, seine Partei davon zu überzeugen, dass Umfrageergebnisse wohl nicht das Maß aller Dinge sind. Zum Auftakt der Veranstaltung versuchte Westerwelle, auf den wirtschaftlichen Aufschwung einzugehen und sah einen Zusammenhang mit der Verantwortung aus der schwarz-gelben Bundesregierung. Insgeheim hatte der FDP-Parteichef wohl noch das gute Wahlergebnis vom September 2009 im Hinterkopf und wies heute darauf hin, dass es Deutschland aktuell wesentlich besser als vor der Bundestagswahl geht und setzte mit den Worten nach: “Wir können stolz sein auf unser Land.”

Er ließ keinen Zweifel an der Tatsache, dass er auch künftig für politische Inhalte kämpfen will und forderte seine Partei auf, Deutschland nicht den Linken zu überlassen. Sein Kampf scheint auch den Umfrageergebnissen zu gelten. So relativierte Westerwelle die Bedeutung und hub hinterher, dass die Demoskopie nicht Maßstab der FDP-Meinung ist. Nicht ein ging indes der Parteichef der Liberalen in  seiner 70-minütigen Rede auf die Kritik an seiner Person - vielmehr hatte er sich heute auf seine Fahnen geschrieben, einen kämpferischen Ausblick auf alle bevorstehenden Landtagswahlen zu skizzieren. Ob er tatsächliche heute in Stuttgart alle überzeugen konnte bleibt abzuwarten.

FREITAG (07.01.11). Viele Regionen in der Republik müssen sich auf Hochwasser vorbereiten. Wegen Regen und Tauwetter sind vielerorts die Pegel bereits angestiegen. Am Rhein-Pegel Koblenz wird mit einem Wasserstand von acht Metern gerechnet. Der Höchststand des Rheins soll laut Schätzungen Anfang nächster Woche erreicht werden. Auch die Oder in Brandenburg sei betroffen: Der Pegel in Hohensaaten-Finow ist bis auf 7,48 Meter gestiegen. An der Mosel wird der Fluß nach Schätzungen am Freitagnachmittag bis auf acht Meter ansteigen.

Durch teils heftigen Regen und Tauwetter steigen die Pegel in Sachsen an. Erste Warnungen gibt es, die Hochwassergefahr in Mittelsachsen ist angestiegen. Am Donnerstagmorgen führte die Pleiße bereits einen hohen Wasserstand, auch in Chemnitz  haben sich die Pegelstände erhöht. In Sachsen-Anhalt erhöht sich ebenfalls die Hochwassergefahr: Dort wird demnächst mit der Warnstufe drei gerechnet. In Thüringen wurden bereits die ersten Straßen überflutet. Vom Hochwasser betroffen ist hauptsächlich der Süden des Landes.

SAMSTAG (08.01.11). Der Anschlag am Samstag in Arizona hat die Vereinigten Staaten erschüttert. Die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords wurde bei dem Anschlag am Nachmittag im US-Bundesstaat schwer verletzt. Zuvor hatten amerikanische Medien geschrieben, dass Giffords gestorben sei. Sechs Personen starben bei dem Anschlag, 13 Menschen wurden bei der Schießerei vor einem Einkaufszentrum verletzt. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht klar. Die Ermittler gehen davon aus, dass es noch einen Komplizen gab.

Die Behörden beschrieben den Täter als eine Person mit einer schwierigen Vergangenheit. Auf der “MySpace”-Seite des Täters hieß es am Samstag laut Medien: “Auf Wiedersehen, meine Freunde.” US-Präsident Barack Obama zeigt sich über die Tat entsetzt und erklärte, das dies “eine Tragödie für Arizona und eine Tragödie für unser gesamtes Land” sei. Über Stunden war am Samstag völlig unklar, was passiert war.

SONNTAG (09.01.11). Am Sonntag steigen die Pegel im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen im Gegensatz zum Samstag langsamer an. “Ab einem Pegel von 8,30 Metern passen die Schiffe nicht mehr unter den Kölner Brücken durch, deswegen muss die Schifffahrt dann eingestellt werden”, erklärte eine Sprecherin der Hochwasserschutzzentrale in Köln gegenüber WDR.de. Der Höchststand des Rhein-Pegel um neun Meter wird offenbar am Dienstag erwartet.

Der Hochwasserschutz reicht bis 11,30 Meter. Da offenbar “nur” neun Meter erreicht werden, brauchen sich die Bewohner in der Kölner Altstadt keine Sorgen machen. Am Sonntag und Montag ist mit einem langsamen Anstieg zu rechnen - Bedrohlich ist das für die Altstadt jedoch nicht. Mit der Marke von 8,30 Metern hat der Rheinpegel die Hochwassermarke zwei überschritten. Sandsäcke und Pumpen liegen bereit, Schutzwände wurden aufgebaut und Notfall-Absperrungen wurden angebracht.

news-and-fun-facebook-2.jpg

17:30 | KUKKSI TV-TIPP | Anne Will um 21:45 im Ersten

20-tipp-tv.JPG

TV-TIPP. Dioxin im Frühstücksei - kein Respekt vor Mensch und Tier? Das neue Jahr beginnt gleich mit einem neuen Lebensmittelskandal: Ein Futtermittelhersteller aus Schleswig-Holstein lieferte dioxinverseuchtes Tierfutter aus, bundesweit wurde es an Hühner, Puten und Schweine verfüttert und gelangte so auch in Lebensmittel. Höfe wurden gesperrt, viele Tiere notgeschlachtet, täglich kommen neue Details ans Licht. Die Bürger sind verunsichert. Wie groß ist die Gefahr für die Verbraucher? Gilt bei der Lebensmittelherstellung Profit um jeden Preis und welche Verantwortung tragen wir als Konsumenten? Ist die industrielle Massentierhaltung grundsätzlich abzulehnen?

Gäste: Thomas Janning (Geschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft), Christian Rach (Spitzen-Koch und Gastronom), Karen Duve (Schriftstellerin und Tierschützerin), Karl-Heinz Funke (Ex-Bundeslandwirtschaftsminister und Bauer) und Peter Hahne (Theologe und Journalist).

Text: © ARD Senderinfo

news-and-fun-facebook-2.jpg

17:00 | KUKKSI Nachrichten - NEWSTICKER (09.01.2011)

nachrichten-newsticker.jpg

Washington. Der Anschlag auf die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords hat Amerika in einen Schockzustand versetzt. Der Täter, welcher um sich schoss, tötete sechs Menschen - Unter den Opfern ist ein kleines Kind. Nun wird nach einen Komplizen gesucht, denn der 21-Jährige handelte laut Medien offenbar nicht allein. Der Täter wurde überwältigt - Die Motive sind derzeit noch unklar. Die US-Politikerin wurde in den Kopf geschossen. Amerikanische Medien hatten zuerst berichtet, dass Giffords tot sei - Später wurde bekannt, dass die US-Kongressabgeordnete schwere Verletzungen davon getragen hat und in einem Krankenhaus operiert wurde.

Köln. Am Sonntag steigen die Pegel im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen im Gegensatz zum Samstag langsamer an. “Ab einem Pegel von 8,30 Metern passen die Schiffe nicht mehr unter den Kölner Brücken durch, deswegen muss die Schifffahrt dann eingestellt werden”, erklärte eine Sprecherin der Hochwasserschutzzentrale in Köln gegenüber WDR.de. Der Höchststand des Rhein-Pegel um neun Meter wird offenbar am Dienstag erwartet. Der Hochwasserschutz reicht bis 11,30 Meter. Da offenbar “nur” neun Meter erreicht werden, brauchen sich die Bewohner in der Kölner Altstadt keine Sorgen machen. Am Sonntag und Montag ist mit einem langsamen Anstieg zu rechnen - Bedrohlich ist das für die Altstadt jedoch nicht.

Köln. Die neue Runde ist eröffnet und auch in der achten Staffel können Fans der beliebten Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” auf markige Sprüche von Dieter Bohlen hoffen. Er nimmt in altbekannter Manier kein Blatt vor den Mund, wenn an seiner Seite die beiden neuen Juroren, der Sänger und Songwriter Patrick Nuo (28) und Sängerin Fernanda Brandao (27) die Besten der Besten aussortieren sollen. Die neue Runde ist eröffnet und auch in der achten Staffel können Fans der beliebten Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” auf markige Sprüche von Dieter Bohlen hoffen.

news-and-fun-facebook-2.jpg

16:57 | Washington: Anschlag auf Politikerin schockiert die USA

nachrichten-11.jpg

Washington. Der Anschlag am Samstag in Arizona hat die Vereinigten Staaten erschüttert. Die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords wurde bei dem Anschlag am Nachmittag im US-Bundesstaat schwer verletzt. Zuvor hatten amerikanische Medien geschrieben, dass Giffords gestorben sei. Sechs Personen starben bei dem Anschlag, 13 Menschen wurden bei der Schießerei vor einem Einkaufszentrum verletzt. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht klar. Die Ermittler gehen davon aus, dass es noch einen Komplizen gab.

Anzeige

Die Behörden beschrieben den Täter als eine Person mit einer schwierigen Vergangenheit. Auf der “MySpace”-Seite des Täters hieß es am Samstag laut Medien: “Auf Wiedersehen, meine Freunde.” US-Präsident Barack Obama zeigt sich über die Tat entsetzt und erklärte, das dies “eine Tragödie für Arizona und eine Tragödie für unser gesamtes Land” sei. Über Stunden war am Samstag völlig unklar, was passiert war.

news-and-fun-facebook-2.jpg

16:12 | Köln: Falsche Steuerfahnder in der Domstadt unterwegs

20-koln.jpg

Köln. Seit rund Mitte Oktober sind falsche Steuerfahnder in Köln unterwegs, wie der “KÖLNER STADT-ANZEIGER” berichtet. Nun hat die Polizei gewarnt. Mindestens neun Fälle sind bereits bekannt: Ziele der Betrüger waren immer chinesische Imbiss- und Restaurantbetreiber. Die Opfer haben den falschen Steuerfahndern Personalpapiere und Gewerbeunterlagen vorgelegt. Wie es weiter heißt, gaben sich die Betrüger meist als “Steuerfahnder” oder “Finanzbeamte” aus. Die Täter haben Bargeld genommen, was sie als “Sicherheitsleistung” an sich nahmen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0221/229-0 entgegen.

Bild: © KUKKSI

news-and-fun-facebook-2.jpg

16:04 | Hochwasser in Köln: Rheinpegel steigt langsamer an

ber-koln-3.jpg

Köln. Am Sonntag steigen die Pegel im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen im Gegensatz zum Samstag langsamer an. “Ab einem Pegel von 8,30 Metern passen die Schiffe nicht mehr unter den Kölner Brücken durch, deswegen muss die Schifffahrt dann eingestellt werden”, erklärte eine Sprecherin der Hochwasserschutzzentrale in Köln gegenüber WDR.de. Der Höchststand des Rhein-Pegel um neun Meter wird offenbar am Dienstag erwartet.

Anzeige

Der Hochwasserschutz reicht bis 11,30 Meter. Da offenbar “nur” neun Meter erreicht werden, brauchen sich die Bewohner in der Kölner Altstadt keine Sorgen machen. Am Sonntag und Montag ist mit einem langsamen Anstieg zu rechnen - Bedrohlich ist das für die Altstadt jedoch nicht. Mit der Marke von 8,30 Metern hat der Rheinpegel die Hochwassermarke zwei überschritten. Sandsäcke und Pumpen liegen bereit, Schutzwände wurden aufgebaut und Notfall-Absperrungen wurden angebracht.

Die Hochwasserschutztore wurden in Leverkusen geschlossen. In Wuppertal wurde der Zugverkehr wegen Überschwemmungen weitgehend lahmgelegt. Der Fernverkehr musste über das Ruhrgebiet umgeleitet werden. Die Schwebebahn fährt allerdings noch. Das Untere Rheinwerft in der Düsseldorfer Altstadt wurde abgesperrt. In Krefeld wurde das Rheintor in Uerdingen geschlossen. Dramatischer ist die Lage in Cochem und Zell, dort wurden laut Medienberichten die Innenstädte überflutet.

Bild: © KUKKSI ARCHIV

news-and-fun-facebook-2.jpg