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26.12.2010 von KUKKSI Newsredaktion.
CHRISTMAS-SPECIAL. Die Spanier sind ein gläubiges Volk und fiebern den Weihnachtsfest entgegen. Doch für den 22. Dezember wurde ein Extrazeichen im Kalender notiert - es ist der Tag der großen Weihnachtsverlosung in Spanien. Die Nation steht Kopf, wenn noch kurz vor dem Fest die “Lotería de Navidad” durchgeführt wird. Sie ist schließlich die größte Lotterie der Welt, wenn man die Gesamtsumme bedenkt. Dann schließen sich die Spanier auch gern zusammen und auch Dörfer, Familien und Firmen bilden große Tippgemeinschaften. Sie alle wollen nur eines: den großen Hauptgewinn, den “Gordo”.
Doch dann wird es wenige Tage ruhiger und festlich und gefeiert wird der “Día de Navidad”, der Weihnachtstag. Am Abend wird ein Festmahl serviert und in vielen Regionen gilt der im Ofen gegarte Seehecht als besondere Delikatesse. Was viele hierzulande nicht wissen: statt der Weihnachtsbäume schmücken meist kunstvolle Krippen die Wohnungen.
Im Baskenland ist am Heiligabend der “Olentzero” unterwegs. Er bringt als Köhler verkleidet die Weihnachtsgeschenke durch die Dörfer und Städte. Die Katalanen warten mit dem Geschenkeverteilen bis zum 25. Dezember. An diesem Tag zelebrieren sie ein stundenlanges Festessen, das bis in den späten Abend hinein andauert.
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26.12.2010 von KUKKSI Newsredaktion.
CHRISTMAS-SPECIAL. Jeder hat schon einmal die beeindruckenden Nussknacker, erleuchtete Schwippbögen in Fenstern oder farbig lackierte Räuchermännchen gesehen. Die Wiege dieser handwerklichen Holzschnitzkunst steht im Erzgebirge. Weit über die Landesgrenzen hinaus, finden diese weihnachtlichen Dekorationsgegenstände mittlerweile reißenden Absatz.
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Nach wie vor geht man im Erzgebirge dieser alten Kunst nach, die aus einer Not heraus geboren wurde. Über Jahrhunderte prägte einst der Bergbau diese Region. Als dieser zum Erliegen kam, mussten die Knappen eine andere Form des Broterwerbs finden und begannen, in mühseliger Handarbeit Holzfiguren zu drechseln. Zu den Rennern wurden erzgebirgische Räuchermännchen, die in unterschiedlichen Variationen am Markt sind: Räuchermännchen, Zwerge, Wichtel und andere Gestallten.
Vor mehr als 200 Jahren verwendete man kegelförmige Räucherkerzen und in der Weihnachtszeit wurde vorzugsweise Weihrauch genutzt. Dieser Brauch basiert darauf, dass die Heiligen Drei Könige Weihrauch, Gold, Geschenke und Myrrhe dem Jesuskind brachten. Die Räuchermännchen, die in kleinen Familienbetrieben hergestellt wurden, waren meist Abbilder von Menschen aus dem alltäglichen Leben wie der Bergmann, der Bauer oder der Förster. Heute erfährt der alte Brauch, in der Vorweihnachtszeit die kunstvoll lackierten Räuchermännchen aufzustellen, eine Renaissance. So gibt es wohl keinen traditionellen Weihnachtsmarkt ohne eine Bude, die mit typischer Holzschnitzkunst aus dem Erzgebirge bestückt ist.
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26.12.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Berlin. Der am 30. Juni von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählte Christian Wulff, feierte jetzt erstmalig im Schloss Bellevue Weihnachten. In seiner Weihnachtsansprache warb er für einen verstärkten Zusammenhalt in der Gesellschaft. Das Staatsoberhaupt forderte die Bürger des Landes dazu auf, gegenseitig Respekt zu zollen, sodass jeder im Lande spüren kann, gebraucht zu werden. Wulff bekannte sich auch in seiner ersten Weihnachtsansprache zur kulturellen Vielfalt unseres Landes. Von den ausländischen Partnern verlangte er ein verantwortliches Handeln und dies wohl im Hinblick auf die gegenwärtige Schuldenkrise.
Rom. Von der Loggia des Petersdoms rief das 83-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche dazu auf, die Religionsfreiheit zu achten und verurteilte die Verfolgung von Christen in vielen Ländern der Welt. Benedikt ging unter anderem auch auf die Krisensituation in Nahost, Pakistan, Afrika und Afghanistan an. Dennoch versuchte er auch Hoffnung zu machen und rief zu Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität auf. In 65 Sprachen verlas Papst Benedikt XVI. die traditionellen Weihnachtsgrüße und erteilte den Segen “Urbi et Orbi” - Friede der Stadt und dem Erdkreis.
Münsterland. Der Winter scheint einen langen Atem zu haben - denn am ersten Weihnachtstag und auch heute müssen insbesondere Autofahrer mit erschwerten Bedingungen leben. Auffällig in diesem Jahr: viele Menschen bleiben wohl zu Hause. Aufgeschreckt von Medienberichten verzichtet man, Straße und Schiene zu nutzen. Schneeverwehungen und weitere Schneefälle im Laufe des Tages werden nochmals für eine entspannte Situation im Münsterland sorgen. Wer einmal seine Lieben zum Fest erreicht hat, tut gut daran, heute im Haus zu bleiben. Vielerorts kommt erschwerend hinzu, dass Winterdienste lediglich für eine Schadensbegrenzung in den vergangenen Tagen sorgen konnten. Grund: die Streusalzvorräte sind aufgebraucht.
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26.12.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
WETTER. Etwas Schneefall, nachts sehr kalt. Zwischen einem Tiefdrucksystem über Italien sowie dem östlichen Mitteleuropa und einer von England bis nach Skandinavien reichenden Hochdruckzone fließt weiterhin von Norden sehr kalte Luft nach Deutschland. Kleine Tiefs von der Nordsee bringen weitere SCHNEEFÄLLE. Sie werden allerdings nicht mehr so intensiv sein wie an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag.
So kommt es zeitweise von Nordwesten über die Mitte südostwärts ziehend und später im Norden zu leichten Schneefällen. Die Neuschneemengen bleiben aber meist unter 10 cm. Verbreitet gibt es aber in ganz Deutschland GLÄTTE durch Schnee und Eis. Mit Ausgang der Nacht zum 2. Weihnachtsfeiertag ist es bei teils klarem Himmel sehr kalt, sodass verbreitet mit STRENGEM FROST, teils sogar bis unter -15 Grad, gerechnet werden muss, örtlich sind sogar -20 Grad möglich.
Im Norden lebt der auf West drehende Wind etwas auf und kann im Küstenbereich zu starken Windböen führen.In der Nacht zum Montag wird es bei teils bedecktem Himmel mit gebietsweise leichtem SCHNEEFALL meist nicht mehr ganz so kalt. Aber im Osten und Süden ist weiterhin STRENGER FROST unter -10 Grad wahrscheinlich.
Text: © Deutscher Wetterdienst
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26.12.2010 von KUKKSI Newsredaktion.
CHRISTMAS-SPECIAL. Ein sehr ungewöhnlichen “Weihnachtsbaum” hat die Polizei in Koblenz entdeckt. Eine Zwei-Meter-Hohe Hanfplanze hatte ein Koblenzer aufgebaut und wollte dort an Heilig Abend Geschenke darunter legen. Auch Hippies feiern Weihnachten - Nur halt auf einer ungewöhnlichen Art. Nur der kleine Nachteil ist, dass der Baum keine Tanne ist. Die “Hanftanne” war geschmückt. Die geschmückte Pflanze wurde von der Polizei beschlagnahmt. Ausserdem hat die Polizei bei ihm 150 Gramm Marihuana gefunden. Das war dann wohl nichts mit der “Hanftanne”.
Bild: © KUKKSI
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26.12.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Berlin. Schneeballschlacht mit der Polizei in Berlin: Im Bezirk Charlottenburg sind in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag zwei Polizisten in eine Schneeballschlacht verwickelt worden. Die Beamten wurden wegen einer Prügelei mit Jugendlichen gerufen worden. Als die Polizisten aus ihrem Wagen gestiegen sind, forderte ein Jugendlicher seine Freunde auf, die Beamten anzugreifen.
Berlin. Frank-Walter Steinmeier sieht für die SPD gute Chancen, das im Jahr 2011 die Wende für seine Partei kommt. “Wir gehen mit viel Schwung in das neue Jahr und haben den Ehrgeiz, die SPD wieder zur stärksten politischen Kraft in Deutschland zu machen”, sagte Steinmeier der “Bild am Sonntag”. “Rot-Grün liegt deutlich vor Schwarz-Gelb. Die Linkspartei ist auf dem absteigenden Ast”, erklärte er weiter.
Berlin. Bundespräsident Christian Wulff hat seine erste Weihnachtsansprache gehalten. Zu mehr Zusammenhalt und mehr Respekt rief er die Bürger auf. Das Staatsoberhaupt bekannte sich zur kulturellen Vielfalt des Landes. Im Zusammenhang mit der Schuldenkrise einzelner EU-Staaten verlangte er verantwortliches Handeln der Partnerstaaten.
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26.12.2010 von KUKKSI Newsredaktion.
CHRISTMAS-SPECIAL. Alle Jahre wieder: Auch in diesem Jahr bietet das Fernsehprogramm eine große Auswahl in fast jedem Genre. Neben Märchen, Kinderfilmen und Weihnachtsklassikern laufen auch zahlreiche Free-TV-Premieren. KUKKSI präsentiert nachfolgend die Highlights zum Weihnachtsfest. Die Märchenfilme sind hier allerdings nicht mit aufgezählt, da wir diese in einem Extrabereich auflisten werden.
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26.12.2010 | Zweiter Weihnachtsfeiertag
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26.12.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
REPORTAGE. Es war der zweite Weihnachtsfeiertag im Jahr 2004. Es war ein Tag, der weltweit Empörung auslöste - Es war ein Tag, an dem tausende Menschen ums Leben kamen und es war ein Tag, an dem die Erde bebte. Der Mensch hat die Erde aufgebaut und ist für seine Taten selbst verantwortlich: Seine Taten und sein Leben steuert er selbst. Der Mensch ist ein Wesen, dass sich seine eigene Umwelt selbst geschaffen hat. Doch gegen ein was hat der Mensch keinerlei Chancen: Naturgewalten. Dazu zählt auch ein Tsunami und dieser suchte mit voller Wucht und unerwartet am 26.12.2004 Thailand, Indonesien und Afrika heim. Eine Jahrhundertkatastrophe, wo 230.000 Menschen ihr Leben verloren und 110.000 Menschen wurden verletzt. Aber auch die Überlebenden standen vor dem Nichts und die Existenz stand auf dem Kopf.
Der Tsunami wurde durch ein starkes Seebeben mit der Stärke 9,1 ausgelöst und verursachte schwere Schäden in Küstenregionen am Golf von Bengalen, Südasien und Andamanensee. Über 1,5 Millionen Menschen wurden nach der Katastrophe obdachlos. Der Tsunami traf zudem auf ein Tourismusgebiet und wurde von Urlaubern aussergewöhnlich gut dokumentiert.
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Der Tsunami kam plötzlich - Zu plötzlich, dass viele nicht realisierten, welche Gefahr die Flutwelle verursacht. Die Welt feierte das Weihnachtsfest und nur wenige nahmen die Meldung am zweiten Weihnachtsfeiertag ernst. Viele sahen dies als eine “normale” Nachrichtenmeldung an, denn zuerst war die Rede von 200 Toten in Österreich. Viele hielten das für eine “normale” Naturkatastrophe und niemand dachte zum damaligen Zeitpunkt an eine Jahrhundertkatastrophe mit einem solchem enormen Ausmass.
Nicht nur in Indonesien, Sri Lanka und Thailand brachte das Horror-Szenario hunderttausende Menschen um, auch in Afrika kam die Todesflut an: Tansania, Somalia, Südafrika, Kenia, Madagaskar und die Seychellen waren von der meterhohen Flut betroffen. Die internationale Hilfe aus den USA, Japan, Australien und zahlreichen anderen Staaten war sofort aktiv und versorgte das Katastrophengebiet mit zahlreichen Transportflügen, ätzlichen Behandlungen, Nahrungsmittel und Wasseraufbaubereitungsanlagen, dennoch war die Seuchengefahr riesig.
Nichts deutete am Morgen des 26. Dezember 2004 darauf hin, dass eine Katastrophe naht. Das Wasser an den Küsten zog sich langsam zurück und keiner ahnte auch nur ansatzweise, was die nächsten Minuten auf sie zukommen wird: Das Wasser kam mit voller Wucht zurück. Trauer und Leid erlitten die Menschen beim größten Tsunami seit Menschengedenken. Die Katastrophe begann unter dem Meeresboden vor Sumatra, als die Eurasische und Indisch-Australische Platte aufeinander trafen. Die Platten stießen mit heftiger Wucht um 07:58 (1:58 MEZ) zusammen.
Die Folge war ein Beben mit der Stärke 9,1 auf der Richter-Skala, es war eines der schwersten Beben, was die Wissenschaftler jemals registriert haben. Durch das Beben entstand der gefährliche Tsunami, der später hunderttausende Menschenleben forderte. Die Todesflut raste mit einer Geschwindigkeit eines Düsenflugzeugs auf das Land zu und schwemmte alles weg, was dem Tsunami in den Weg kam.
Sechs Jahre danach: Inzwischen tummeln wieder die Urlauber an den Küsten. Auf den ersten Blick ist heute von den Schäden der Jahrhundertwelle nichts mehr zu sehen. Die Schäden sind größtenteils behoben, doch bei den Betroffenen ist das Trauma noch längst nicht überwunden. Stabilere Häuser und Schulen wurden wieder aufgebaut und erstrahlen im neuen Glanz. Doch das reicht noch lange nicht: Sumatra ist ein betroffenes Gebiet, was ein Frühwarnsystem benötigt. Das Leben den Bewohner funktioniert wieder, doch der Schmerz der Angehörigen der Opfer sitzt weiterhin tief und wird niemals in Vergessenheit geraten.
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26.12.2010 von KUKKSI Newsredaktion.
CHRISTMAS-SPECIAL. Schauspielerin Whoopi Goldberg will das diesjährige Weihnachtsfest verschlafen, dass erklärte sie den Journalisten am roten Teppich bei ihrer Musicalpremiere von “Sister Act” in Hamburg. “Ich verschlafe das Fest einfach”, teilte sie mit. “Meine Mutter ist Ende August gestorben und das ist immer noch sehr schlimm für mich. Deswegen will ich das Weihnachtsfest einfach nur schnell hinter mich bringen. Ich vermisse sie sehr”, zitiert das Boulevardmagazin “Bunte”.
Bild: © KUKKSI
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