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Dezember 2010
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Archive für 9.12.2010

22:15 | Winterchaos: Der Schnee beherrscht ganz Deutschland

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Berlin | Frankfurt am Main. Selten hat der Winter im Dezember für so viel Chaos gesorgt, wie in diesem Jahr. Hunderte Flüge fallen aus, chaotische Zustände auf den Straßen, Stromausfall in Thüringen, S-Bahn-Chaos in Berlin, gestrandete Passagiere auf Flughäfen und in einigen Ortschaften sogar schulfrei: Der Winter hat die Bundesrepublik komplett im Griff. Der Winter hat immer noch nicht genug, denn in den nächsten Tagen ist noch mehr Schnee angesagt.

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In Frankfurt viel jeder vierte Flug aus und in Berlin jeder dritte. Auch Bahnkunden, sowie Autofahrer müssen viel Zeit einplanen. In der Nacht zum Donnerstag wurde der Flughafen in Frankfurt für mehrere Stunden geschlossen, in Hannover sind hunderte Passagiere gestrandet. In der bayerischen Landeshauptstadt München herrschte im Straßen- und Flugverkehr ebenfalls Chaos. Auf den Straßen gab es hunderte Unfälle.

Bild: © KUKKSI

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21:55 | Thüringen: Schulfrei, lange Staus und Stromausfall

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Erfurt | Gera. Die Schüler wird es sicherlich freuen, dass es in einigen Regionen in Thüringen schulfrei gibt. Die Autofahrer werden sich umso mehr ärgern, denn auf sämtlichen Straßen ging wegen dem Winterchaos gar nichts mehr. Mehr als 30 Orte waren im Süden des Bundeslandes ohne Strom: Familien saßen in ihren Haushalten bei Dunkelheit und Kälte fest, KUKKSI.de berichtete. Sporthallen in Gera wurden geschlossen. Das Chaos traf allerdings eher auf kleinere Orte zu, in den Großstädten blieb die Wetterlage weitgehend entspannt.

Bild: © KUKKSI

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20:00 | Wetter: Zeitweise Schnee, nasskalt und oft windig

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WETTER. Zeitweise Schnee, später im Norden und Westen auch Regen, teils gefrierend, insgesamt nasskalt und oft windig. Zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einem Tief über dem Baltikum gelangt mit einer kräftigen Nordwestströmung polare Meeresluft nach Mitteleuropa. Gebietsweise ist mit weiteren SCHNEESCHAUERN oder SCHNEEFALL zu rechnen, dabei kann es im Nordstau der Mittelgebirge sowie der Alpen auch ergiebiger schneien mit Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm innerhalb von 12 Stunden. Im Osten können anfangs vereinzelt noch kurze Gewitter auftreten. Vor allem an der Nordsee und in Höhenlagen muss mit STURMBÖEN von mehr als 65 km/h (Stärke 8) gerechnet werden. Dabei besteht die Gefahr von SCHNEEVERWEHUNGEN.

Text: © Deutscher Wetterdienst

18:50 | Umfrage: Gemeinsames Essen ist wichtiger als Sex

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Berlin. Eine Umfrage hat ergeben, dass Paare mit gutem Essen glücklicher sind, als mit Sex. Nach einer Forsa-Umfrage sind das zwei Drittel der Befragten. Sex ist wohl doch nicht alles. Das Institut hatte folgende Frage formuliert: “Gemeinsam das Essen genießen zu können, ist für eine gute Partnerschaft manchmal wichtiger als Sex.” Darauf stimmten 65 Prozent zu, mehr als 1000 Menschen nahmen an der Umfrage teil.

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18:37 | “Wetten, dass..?”-Unfall: Strafanzeigen gegen ZDF

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Mainz | Düsseldorf. Da mehrere Strafanzeigen gegen das ZDF wegen Körperverletzung eingegangen sind, beschäftigt sich nun die Staatsanwaltschaft mit dem Unfall des 23-jährigen Samuel im ZDF. Beim Jahresrückblick im ZDF, welcher von Thomas Gottschalk moderiert wird, geht der Entertainer auf den Unfall von Samuel ein, welcher in der Sendung “Wetten, dass..?” schwer verunglückte. Ob die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des ZDF aufnimmt, müsse aber erst geprüft werden. Möglicherweise bleibt der 23-jährige Wettkandidat für immer gelähmt.

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Am Samstag ist Samuel bei einer Wette schwer verletzt worden, KUKKSI berichtete. Mit Sprungfedern ist er über fahrende Autos gesprungen und stürzte dabei schwer. Der Sender ZDF brach zum ersten Mal in der Geschichte die Familiensendung “Wetten, dass..?” ab. Moderator Thomas Gottschalk und sein Team waren über den Vorfall sichtlich schockiert. Es ist eine Diskussion über Risiken in deutschen TV-Unterhaltungsformaten entfacht. Das ZDF zieht aus dem Unfall Konsequenzen, die Sendung “Wetten, dass..?” wird allerdings nicht eingestellt.

Bild: © ZDF

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18:00 | KUKKSI heute Abend (09.12.2010)

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TOPTHEMA. Wieder hat der Winter in der vergangenen Nacht zugeschlagen und Schneetief “Monika” legte in vielen Teilen der Republik den Verkehr lahm, KUKKSI berichtete. In einem Schneeband, das von Sachsen bis ins Saarland reicht, schneite es stundenlang. Unzählige Unfälle und mehrstündige Sperrungen des Frankfurter Flughafens und eine komplette Stilllegung in Leipzig führten zum Chaos. Reisenden und Berufspendlern wird in diesen Tagen ein hohes Maß an Geduld abverlangt. Vielen Menschen hilft da auch der Rat nicht weiter, das eigene Fahrzeug stehen zu lassen.

Termine sollten jetzt mit einer großzügigen Zeitzugabe versehen werden. Schließlich gilt für Berufstätige keine wetterbedingte Entschuldigung. Der Arbeitgeber kann verlangen, dass der Dienst pünktlich angetreten wird. Daher heißt es in diesen Tagen, frühzeitig das Haus zu verlassen, denn auf den Autobahnen kommt der Verkehr immer wieder zum Erliegen.

Die Unwetterwarnungen für Thüringen, Sachsen und Bayern konnten jedoch inzwischen wieder aufgehoben werden. Dennoch: auch wenn der Winter regional eine Verschnaufpause einlegt, muss bundesweit in der kommenden Woche mit einem neuen Anlauf gerechnet werden und jetzt frohlocken schon einige Winterbegeisterte, dass wir wohl mit einer weißen Weihnacht rechnen können.

SPORT. Der FC Bayern München war bereits vor dem Spiel für das Achtelfinale der UEFA Champions League qualifiziert. Das Spiel hatte daher nicht die größte Bedeutung, aber die Münchner wollten Selbstvertrauen gewinnen, denn immerhin klappt`s nicht wirklich in der Bundesliga, dafür umso besser in der Königsklasse. Der FC Bayern München hat den FC Basel mit einem perfekten Ergebnis von 3:0 geschlagen. Doch auch die Schweizer haben sich tapfer gezeigt - Ein Tor ist am Ende trotzdem nicht gefallen.

STARS & STERNCHEN. Die Fans bedauern es: Fettes Brot, beliebte Hip-Hopper, wollen sich ab Mitte des Monats eine längere Auszeit gönnen. Zum Abschied ließen sie es jedoch in der Halle Münsterland noch einmal richtig krachen. Die erfolgreichen Hamburger brachten ihre Fans zum Beben und präsentierten unter anderem ihre Hits; “Emanuela”, “Nordisch By Nature” und “Amsterdam”. Zum Bedauern ihrer Fans kündigten König Boris, Dokter Renz und Björn Beton bereits im vergangenen Monat an, dass es im Anschluss der laufenden Tour erst einmal keine weiteren Auftritte mehr geben wird.

MEDIEN. Wer darf in die Band “LaViVe”? Die Frage wird heute Abend um 20:15 auf ProSieben beantwortet, KUKKSI.de berichtete am Mittwoch. Esra, Katrin, Pascaline und Yonca sind die vier Mädchen, welche kurz vor ihrem ganz großen Traum stehen. Die Fernsehzuschauer entscheiden, wer in die Mädchenband darf. Sarah, Meike und Julia sind bereits in der Band und warten auf das vierte Nachwuchstalent. “Popstars”: Heute um 20:15 auf ProSieben.

SONST NOCH …  Nach dem ein Baby in einem Krankenhaus geboren wurde, ist es wenige Stunden später entführt worden. Schock für die Eltern: Die Polizei vermutet, dass dahinter zwei Täterinnen stecken. Circa 6.30 Uhr hatte die Frau ihr Kind im Stadtkrankenhaus Frankfurt-Höchstädt geboren. Gegen Mittag wurde das Baby um kurz nach 12 entführt. Die Mutter glaubte, dass ihr Kind fotografiert wird - Die Fraue, welche das Baby mitnahm, kam allerdings nicht wieder zurück. Vor der Tür des Zimmers sollen laut Medienberichten zwei weitere Frauen gestanden haben. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem Kind.

WETTER. Einzelne Schneeschauer, dabei nasskalt und windig. Zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einem Tief über dem Baltikum gelangt mit einer kräftigen Nordwestströmung polare Meeresluft nach Mitteleuropa. Gebietsweise ist mit weiteren Schneeschauern zu rechnen, dabei kann es im Nordstau der Mittelgebirge sowie der Alpen ergiebig schneien. Im Norden können vereinzelt kurze Gewitter auftreten. Vor allem an der Nordsee und in Höhenlagen muss mit Sturmböen von mehr als 65 km/h (Stärke 8) gerechnet werden. Dabei besteht die Gefahr von Schneeverwehungen. © Deutscher Wetterdienst

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17:30 | KUKKSI REGIONAL: Nordrhein-Westfalen (09.12.2010)

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Bonn (KSTA). Die Frau ist jung und hübsch, da konnte der Inhaber eines Restaurants wohl nicht widerstehen. Der verheiratete Vater von zwei Kindern soll eine Affäre mit seiner Kellnerin begonnen haben. Wenig später kündigte er der Mitarbeiterin. Da war sie in anderen Umständen. Gegen die Kündigung klagte die 26-Jährige im Arbeitsgericht Bonn. Angeblich hat der Beklagte von der Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Kündigung nichts gewusst. Als er davon erfuhr, wollte er die Frau eigentlich weiterbeschäftigen, schließlich besteht bei Schwangerschaft ein besonderer Kündigungsschutz. [WEITERLESEN]

Köln (KSTA). Es ist ein kühner Plan, den der Architekt Hartmut Gruhl in den kommenden fünf Jahren in Deutz verwirklichen will. Die Skyline am Rheinufer zwischen der Deutzer Brücke und der Severinsbrücke soll sich in eine futuristische Stadtlandschaft verwandeln - weg vom tristen Wohnungsbau der Nachkriegsjahre.

Sämtliche 32 Gebäude entlang der Siegburger Straße, so die Idee, sollen um ein bis zwei Geschosse aufgestockt und farbig gestrichen werden. Als architektonisches Sahnehäubchen will Gruhl den Häusern dekonstruktivistische Dächer aufsetzen; Dächer in bunten Farben, in gewagten Formen und tief über die Fassade gewölbt. [WEITERLESEN]

Köln (KSTA). Auf der Bühne nimmt Dimitrios Katrantzidis nichts anderes mehr wahr als die Haare seiner Puppe. Die ganze Nervosität fällt im Scheinwerferlicht von ihm ab. „Hier kann ich zeigen, was ich kann“, sagt er, „und das liebe ich.“ Katrantzidis ist Friseur, einer der an Wettkämpfen teilnimmt und dabei erfolgreich ist. Er gehört der Nationalmannschaft an, gewann bei den Weltmeisterschaften in Paris Bronze mit dem Team. „Schneiden und Föhnen auf der Bühne ist wie Leistungssport, man muss genauso hoch konzentriert sein“, sagt Katrantzidis, „mir macht das Spaß.“ [WEITERLESEN]

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17:00 | Räuchermännchen aus dem Erzgebirge: Alte Tradition mit weihnachtlichem Flair

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MAGAZIN. Jeder hat schon einmal die beeindruckenden Nussknacker, erleuchtete Schwippbögen in Fenstern oder farbig lackierte Räuchermännchen gesehen. Die Wiege dieser handwerklichen Holzschnitzkunst steht im Erzgebirge. Weit über die Landesgrenzen hinaus, finden diese weihnachtlichen Dekorationsgegenstände mittlerweile reißenden Absatz.

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Nach wie vor geht man im Erzgebirge dieser alten Kunst nach, die aus einer Not heraus geboren wurde. Über Jahrhunderte prägte einst der Bergbau diese Region. Als dieser zum Erliegen kam, mussten die Knappen eine andere Form des Broterwerbs finden und begannen, in mühseliger Handarbeit Holzfiguren zu drechseln. Zu den Rennern wurden erzgebirgische Räuchermännchen, die in unterschiedlichen Variationen am Markt sind: Räuchermännchen, Zwerge, Wichtel und andere Gestallten.

Vor mehr als 200 Jahren verwendete man kegelförmige Räucherkerzen und in der Weihnachtszeit wurde vorzugsweise Weihrauch genutzt. Dieser Brauch basiert darauf, dass die Heiligen Drei Könige Weihrauch, Gold, Geschenke und Myrrhe dem Jesuskind brachten. Die Räuchermännchen, die in kleinen Familienbetrieben hergestellt wurden, waren meist Abbilder von Menschen aus dem alltäglichen Leben wie der Bergmann, der Bauer oder der Förster. Heute erfährt der alte Brauch, in der Vorweihnachtszeit die kunstvoll lackierten Räuchermännchen aufzustellen, eine Renaissance. So gibt es wohl keinen traditionellen Weihnachtsmarkt ohne eine Bude, die mit typischer Holzschnitzkunst aus dem Erzgebirge bestückt ist.

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16:53 | Frankfurt am Main: Baby aus Klinik entführt

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Frankfurt am Main. Nach dem ein Baby in einem Krankenhaus geboren wurde, ist es wenige Stunden später entführt worden. Schock für die Eltern: Die Polizei vermutet, dass dahinter zwei Täterinnen stecken. Circa 6.30 Uhr hatte die Frau ihr Kind im Stadtkrankenhaus Frankfurt-Höchstädt geboren. Gegen Mittag wurde das Baby um kurz nach 12 entführt. Die Mutter glaubte, dass ihr Kind fotografiert wird - Die Fraue, welche das Baby mitnahm, kam allerdings nicht wieder zurück. Vor der Tür des Zimmers sollen laut Medienberichten zwei weitere Frauen gestanden haben. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem Kind.

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15:35 | Wetter: In den Alpen kann es ergiebig schneien

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WETTER. Einzelne Schneeschauer, dabei nasskalt und windig. Zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einem Tief über dem Baltikum gelangt mit einer kräftigen Nordwestströmung polare Meeresluft nach Mitteleuropa. Gebietsweise ist mit weiteren Schneeschauern zu rechnen, dabei kann es im Nordstau der Mittelgebirge sowie der Alpen ergiebig schneien. Im Norden können vereinzelt kurze Gewitter auftreten. Vor allem an der Nordsee und in Höhenlagen muss mit Sturmböen von mehr als 65 km/h (Stärke 8) gerechnet werden. Dabei besteht die Gefahr von Schneeverwehungen.

Text: © Deutscher Wetterdienst