MAGAZIN. Seit Gregor dem Großen ist die Adventszeit die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Es ist nicht zu übersehen, dass am kommenden Sonntag die Vorweihnachtszeit beginnt. In größeren Städten sind die ersten Weihnachtsmärkte bereits aufgebaut und auch Straßenbeleuchtungen zieren die Innenstädte.
Die Adventszeit beginnt immer mit dem 1. Sonntag nach dem 26. November und endet mit dem 25. Dezember. Mit dem 1. Adventssonntag beginnt darüber hinaus das Kirchenjahr. Die Adventssonntage sind in den Kirchen nach einem besonderen Schema aufgebaut. Thematisch ist der 1. Adventssonntag von der Wiederkunft Christi geprägt, während der 2. und 3. Adventssonntag Johannes den Täufer in den Mittelpunkt der gottesdienstlichen Texte stellen. Der letzte Adventssonntag wird der Mutter Gottes gewidmet.
Für alle, die sich weniger gut mit dem Kirchenjahr auskennen, bedeutet die Adventszeit ein Stück Gemütlichkeit. Glühwein, Kerzen und lange dunkle Abende stehen im Mittelpunkt und mit etwas Glück kann der 1. Adventssonntag in einigen Regionen der Republik mit Schnee aufwarten. Der Adventskranz gehört für die meisten zum Advent wie der Weihnachtsbaum zu Heiligabend, doch gehört dieser erst seit dem Ersten Weltkrieg dazu. Noch recht jung ist auch der Adventskalender, der bereits seit einigen Wochen in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist.
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