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November 2010
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Archive für 10.11.2010

15:52 | Ex-US-Präsident Bush veröffentlicht seine Memoiren

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Washington. Lange haben Leser dieser Welt auf diesen Augenblick gewartet. Ex-US-Präsident George W. Bush hat seine Memoiren veröffentlicht. Dort schildert er Entscheidungen seiner Amtszeit und wettert auch etwas gegen Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Allerdings lässt der Wahrheitsgehalt bei Bush’s Buch etwas nach, denn bei der Debatte um das Verhältnis von Schröder und Bush gibt es jetzt schon ziemlichen Gesprächsstoff. Fakt ist, dass das Buch jede Menge Geld abwerfen wird. George W. Bush’s Konto wird diese Veröffentlichung seiner Memoiren wahrscheinlich sehr gut gefallen. Dabei ist der Wahrheitsgehalt dann eher überflüssig.

14:50 | Wetter: Heute Nachmittag zeitweise Regen

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WETTER. Heute Nachmittag zeitweise Regen, am Donnerstag erst freundlicher, später von Nordwesten her Regen und Sturm. Heute bestimmt zunächst noch ein nach Osten abziehender Tiefausläufer das Wetter. Am Donnerstag erreicht uns nach kurzer Zwischenhochphase der Ausläufer eines zu den Britischen Inseln ziehenden Sturmtiefs. Heute frischt der Wind im Tagesverlauf etwas auf. Auf den Bergen, im Südwesten und an der Küste sind starke WINDBÖEN möglich.

In der kommenden Nacht kann es vor allem im Norden bei längerem Aufklaren örtlich FROST geben. Stellenweise bildet sich NEBEL. Am Donnerstag frischt im Tagesverlauf der Südwind auf, es ist vor allem in der Westhälfte mit STARKEN bis STÜRMISCHEN BÖEN zu rechnen, in freien Lagen mit STURMBÖEN, in Kammlagen vereinzelt schon SCHWEREN STURMBÖEN.

Text: © Deutscher Wetterdienst

13:40 | Raucher müssen wieder stärker in die Tasche greifen

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Berlin. Rauchern geht es wieder an den Kragen - Heute beschloss das Bundeskabinett, was man längst befürchtet hatte: eine Preissteigerung für Zigaretten.

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Die Tabaksteuer soll erhöht werden und konkret bedeutet dies für Raucher bis zum Jahr 2015 höhere Kosten bis zu 8 Cent jährlich pro Schachtel Zigaretten. Nooch mehr berappen müssen diejenigen, die selber ihre Glimmstengel drehen. Je 40-Gramm-Päckchen Tabak müssen jährlich 12 bis 14 Cent mehr bezahlt werden, was einen Gesamtaufschlag je Tabaksbeutel von bis zu 70 Cent ausmachen wird. Nicht verschont von diesen drastischen Preissteigerungen bleiben auch Menschen, die Zigarillos, Zigarren und Pfeifentabak den Vorzug geben. Ihnen wird der blaue Dunst wohl bald vergehen.

Die schwarz-gelbe Regierung will mit diesen zusätzlichen Einnahmen über die Tabaksteuer Lücken im Sparpaket stopfen. Dieses Fünf-Stufen-Modell soll zum 1. Mai 2011 in Kraft treten und bis zum Jahr 2015 alle Kriterien erfüllen. Dabei fließt die Tabaksteuer lediglich an den Bund und für das Jahr 2009 konnten mehr als 13 Milliarden Euro verbucht werden. Seit 2002 wurde die ungeliebte Tabaksteuer gleich fünfmal erhöht.

13:30 | Alaaf: Morgen beginnt die Karnevals-Saison

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Köln | Mainz | Düsseldorf. Ab morgen geht es wieder los. Um Punkt 11:11 Uhr werden wieder zahlreiche Karnevals-Narren in den Karnevals-Hochburgen auf den Start der Karnevals-Saison anstoßen. Besonders in Köln sind die Vorbereitungen im vollen Gang. Auf dem Heumarkt und dem Neumarkt werden wie immer unzählige Narren erwartet. Mit einem Ausnahmezustand in den Hochburgen kann somit gerechnet werden. Kukksi wird am morgigen Donnerstag in Berlin im Auftrag des Karnevals unterwegs sein.

13:02 | Statistisches Bundesamt: Übernachtungen nehmen zu

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Berlin | Wiesbaden. Die Zahl der Übernachtungen in Deutschland steigt stetig an. Immer mehr Gäste aus dem Ausland kommen nach Deutschland und freuen sich die Städte zu erkunden. Natürlich werden dafür auch oft Übernachtungen fällig, damit man sich ein eindeutiges Bild machen kann.

Gerade bei Großstädten wie Berlin ist dies zwingend erforderlich. Im September stieg die Zahl der Übernachtungen von Besuchern aus dem Ausland gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 Prozent auf 6,2 Millionen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden der Öffentlichkeit mitteilte. Übernachtungen von inländischen Gästen nahm um 3 Prozent auf 32,9 Millionen zu.

12:55 | SPD-Fraktionschef Steinmeier gibt Regierung Schuld am Ausmaß der Castor-Proteste

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Berlin. Der Fraktionschef der SPD, Frank-Walter Steinmeier, spricht klare Worte. Er gibt in erster Linie der schwarz-gelben Bundesregierung die Schuld am Ausmaß der Demonstrationen gegen den Transport der elf Castoren nach Gorleben. Er unterstellt ihr, einen gesellschaftlichen Konflikt der es in sich hat, neu losgetreten zu haben. Dabei, so erinnerte Steinmeier, hatten Rot-Grün mit ihrem Atomkonsens aus dem Jahr 2000 versucht, Konflikte zu befriedigen. Der „Passauer Neuen Presse” sagte der SPD-Fraktionschef,  dass uns der Deal von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Energiekonzernen wieder zurück in die Auseinandersetzungen der 1980er-Jahre wirft.

Auch von den Plänen der schwarz-gelben Regierung, unseren Atommüll aus der ehemaligen DDR offenbar nach Russland zu transportieren, hält Steinmeier nicht viel und kontert, dass Schwarz-Gelb wohl die politischen Richtlinien der EU-Kommission wohl nicht kenne. Hier heißt es, dass jeder EU-Mitgliedsstaat entsprechende Endlagerpläne nachweisen muss. Steinmeier wirft der Regierung desweiteren vor, Gorleben durchwinken zu wollen, ohne nach sicheren Alternativen für eine Endlagerstätte zu suchen.

12:30 | KUKKSI REGIONAL: Nordrhein-Westfalen (10.11.2010)

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Köln (KSTA). 19 Quadratmeter neben der Bühne auf dem Heumarkt, 19 auf dem Alter Markt, zwölf auf dem Gürzenich-Vorplatz - und 70 000 bis 80 000 davor und drum herum: 50 Quadratmeter Großleinwand sollen während der Eröffnung der neuen Karnevalssession am Donnerstag wieder dafür sorgen, dass auch Langschläfer und Jecke in hinteren Reihen etwas vom Programm auf der Bühne sehen.

Auf dieser wechseln sich ab neun Uhr Gruppen wie „Ech Lecker“, Paraplüs (9.30 Uhr), Vajabunde (10.25 Uhr), Rheinländer (10.38 Uhr), Domstürmer (10.47 Uhr) und Marie Luise Nikuta (10.55 Uhr) ab, bevor Willi Ostermann-Präsident Peter Schmitz-Hellwing um 11.11 Uhr den Countdown beginnt. [WEITERLESEN]

Köln (KSTA). Die Gedankenlosigkeit städtischer Mitarbeiter, die nach Dienstschluss ihre Computer angeschaltet lassen, kostet die Steuerzahler jährlich 156 000 Euro. Das geht aus einem internen Bericht des Rechnungsprüfungsamtes hervor. Stichproben im vorigen Juli und August hätten ergeben, dass durchschnittlich jeder Dritte der rund 9300 Rechner über Nacht und an den Wochenenden „unnötig eingeschaltet bleibt“, heißt es in dem Papier.

Die Energieverschwendung belastet nicht nur die Not leidende Stadtkasse, sondern auch die Umwelt: Das Kontrollamt hat einen zusätzlichen CO 2-Ausstoß von nahezu 600 Tonnen im Jahr errechnet. Das entspricht in etwa der Schadstoffmenge, die ein Jumbo auf seinem Flug von Frankfurt nach Denver und zurück erzeugt. [WEITERLESEN]

Köln (KSTA). Es ist still in der Hölle. Ganz still. Und wohltemperiert. Viele Menschen dösen. Manche lesen. Die meisten im Sitzen, viele aber auch im Stehen. „Ich bin Pendler, ich weiß, wie man die Zeitung knicken muss, auch wenn es eng wird“, sagt Max Nebel aus Köln. Die Tasche zwischen den Beinen, den einen Ellenbogen auf einer Sitzlehne, die Hüfte leicht geknickt - so geht es. Und der Nebenmann kann mitlesen, so eng steht er. Die Hölle - das ist, wenn man den Kritiker in Blogs und Leserbriefen glauben will, eine Fahrt im Regionalexpress 1 von Aachen via Köln und Leverkusen nach Hamm. Oder im RE 5 auf der Strecke Koblenz Köln, Flughafen Düsseldorf Richtung Oberhausen. [WEITERLESEN]

12:00 | KUKKSI heute Mittag (10.11.2010)

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TOPTHEMA. Der zwölfte Castor-Transport hat gestern mit enormer Verspätung sein Ziel in Gorleben erreicht. Die Diskussion darüber, wer die Kosten dafür tragen soll, gewinnt an Fahrt. Niedersachsen möchte verständlicherweise nicht allein auf den Einsatzausgaben in Höhe von rund 25 Millionen Euro sitzen bleiben.

Volle 92 Stunden Fahrt hatten die elf Castoren hinter sich, nachdem der Atommüll-Transport  von der französischen Wiederaufbereitungsanlage in Ha Hague abgefahren war und sich gegen 10 Uhr am Dienstagmorgen das Tor hinter dem letzten Spezialbehälter in Gorleben schloss. Das Bundesland Niedersachsen ist nicht bereit, die Sonderlast für die Sicherung zu tragen und auch  Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) kam bei einer ersten Bilanz des Einsatzes zu diesem Ergebnis.

Die Kostenübernahme wird in den kommenden Tagen weiter im Mittelpunkt heißer Diskussionen stehen. Fest steht jedoch jetzt schon, dass es trotz der Massendemonstration gegen den Castor-Transport ins niedersächsische Gorleben noch weitere geben wird und dies bis zum Jahr 2017. Innenminister Schünemann kündigte für das kommende Jahre einen erneuten Konvoi an.

SPORT. Am Sonntag findet das letzte Rennen der Formel 1 statt. Fernando Alonso ist derzeit auf Platz 1 der Rangliste mit 246 Punkten. Dicht verfolgt von Mark Webber mit 238 und Sebastian Vettel mit 231 Punkten. Am Sonntag findet also der große Preis von Abu Dhabi statt und somit auch das letzte Rennen im Jahr 2010. Aber alle Fans müssen ja nicht traurig sein, denn 2011 geht die neue Saison an den Start. Etwas traurig ist jedoch, dass Alt-Weltmeister Michael Schuhmacher nicht die gewünschten Erwartungen erfüllt hat.

STARS & STERNCHEN. Bereits zum 15. Mal geht die größte Spendenaktion im deutschen Fernsehen in die nächste Runde. Wolfram Kons gibt am 18. September den Startschuss für den diesjährigen RTL-Spendenmarathon. Die Charity-Aktion “RTL – Wir helfen Kindern” dauert über 24 Stunden. Bettina Zimmermann, Eckart von Hirschhausen, Nico Rosberg, Sylvie van der Vaart, Atze Schröder, Katja Burkard und andere Prominente sind an dem Spendenmarathon beteiligt und wollen hilfsbedürftigen Kindern helfen. Ein zerstörtes Waisenheim und zwei zerstörte Grundschulen sollen von den Spenden wieder aufgebaut werden. KUKKSI wird berichten.

MEDIEN. Beim gestrigen Finale der Vox-Castingshow “X FACTOR” ist Edita Abdieski als Sieger hervor gegangen. Sie konnte sich gegen die Konkurrenten von “Big Soul” durchsetzen - Doch auch die Mädels müssen nicht traurig sein. Bis zum Ende der Show war es ein Kopf-an-Kopf Rennen, KUKKSI berichtete. Die Solosängerin hat die Zuschauer begeistert. Zum Ende sang sie nochmal ihren Siegertitel “I’ve come to Life”.

Doch was war das besondere an der Castingshow “X FACTOR”? Der große Sieger heißt eigentlich Seriösität. In Zeiten von “Deutschland sucht den Superstar”, “Das Supertalent” oder “Popstars” ist es schwer, eine seriöse Castingshow mit Erfolg auszustrahlen - Umso erstaunlicher, dass es geklappt hat. Es müssen nicht, wie bei anderen diversen TV-Castings, immer die Skandale sein: Bei “X FACTOR” kam es im Gegensatz zu anderen Castingshows aus den Gesang an und das war auch deutlich spürbar.

WETTER. Heute Nachmittag zeitweise Regen, am Donnerstag erst freundlicher, später von Nordwesten her Regen und Sturm. Heute bestimmt zunächst noch ein nach Osten abziehender Tiefausläufer das Wetter. Am Donnerstag erreicht uns nach kurzer Zwischenhochphase der Ausläufer eines zu den Britischen Inseln ziehenden Sturmtiefs. Heute frischt der Wind im Tagesverlauf etwas auf. Auf den Bergen, im Südwesten und an der Küste sind starke WINDBÖEN möglich.

In der kommenden Nacht kann es vor allem im Norden bei längerem Aufklaren örtlich FROST geben. Stellenweise bildet sich NEBEL. Am Donnerstag frischt im Tagesverlauf der Südwind auf, es ist vor allem in der Westhälfte mit STARKEN bis STÜRMISCHEN BÖEN zu rechnen, in freien Lagen mit STURMBÖEN, in Kammlagen vereinzelt schon SCHWEREN STURMBÖEN. © Deutscher Wetterdienst

11:31 | “Wir helfen Kindern”: RTL-Spendenmarathon 2010

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Köln. Bereits zum 15. Mal geht die größte Spendenaktion im deutschen Fernsehen in die nächste Runde. Wolfram Kons gibt am 18. September den Startschuss für den diesjährigen RTL-Spendenmarathon. Die Charity-Aktion “RTL – Wir helfen Kindern” dauert über 24 Stunden. Bettina Zimmermann, Eckart von Hirschhausen, Nico Rosberg, Sylvie van der Vaart, Atze Schröder, Katja Burkard und andere Prominente sind an dem Spendenmarathon beteiligt und wollen hilfsbedürftigen Kindern helfen. Ein zerstörtes Waisenheim und zwei zerstörte Grundschulen sollen von den Spenden wieder aufgebaut werden. KUKKSI wird berichten.

Bild: © RTL

11:22 | Polizei sucht fünf U-Bahn-Schläger in Berlin

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Berlin. In der Hauptstadt wird nach fünf brutalen U-Bahn-Schlägern gesucht. Die unbekannten Personen sollen mehrere Fahrgäste in der U-Bahn angegriffen haben. Zum Teil wurden die Fahrgäste mit Tritten und Schlägen schwer verletzt. Laut Angaben der Polizei waren die Täter am 19. September gegen 3.30 Uhr auf dem U-Bahnhof Tempelhof in die U-Bahn-Linie 6 in Richtung Alt-Tegel eingestiegen.