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Archive für 8.11.2010

23:13 | Brüssel: Stärkere Kontrollen für Luftfracht

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Brüssel. Es muss eine stärkere Kontrolle der nationalen und internationalen Luftfracht her. Der Meinung sind zumindest viele Politiker, als Reaktion auf die Paketbomben, welche in sämtliche europäische Länder unterwegs waren. Die Bürger der EU „haben Glück gehabt“, dass die Paketbomben-Attacken bislang keine Schäden verursacht und keine Opfer gekostet haben. Das teilte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus den anderen Staaten der Europäischen Union. Lücken in der Sicherheit bei der Luftfracht sollen demnach umgehend geschlossen werden.

23:08 | Castor-Transport: Straßen mit Ziegen und Schafen gesperrt

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Dannenberg. Die Atomgegner gehen seit Tagen friedlich, teilweise auch unfriedlich gegen den Castor-Transport vor. Jetzt sind die Aktivisten sogar mit einer ganz besonderen Idee an den Start gegangen. Ziegen und Schafe blockieren die Strecke, welche der Castor-Transporter nehmen muss. Dies berichten Augenzeugen, wie es in Medien heißt. Nach dem die Behälter nicht mehr per Schiene transportiert werden können, muss die Straße für den Atom-Müll herhalten. Unter anderem hat die CDU führende Grünen-Politiker für ihre Teilnahme an den Demonstrationen kritisiert.

20:51 | Über zehn Millionen Euro: Lotto-Jackpot geknackt

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Leipzig. Ein Lotto-Spieler aus dem Raum Bautzen und ein Spieler aus dem Saarland dürfen sich über zehn Millionen Euro freuen, denn das sind die zwei glücklichen Gewinner, welche den Lotto-Jackpot geknackt haben. Beide tippten die sechs Richtigen und die Superzahl. Das teilte die Lotto-Zentrale am Montag in Leipzig mit. Die Zwei hatten im Spiel „6 aus 49“ die Zahlen 4, 14, 17, 18, 33 und 34 angekreuzt und hatten auch die Superzahl 3 richtig. Aus dem Kreis Bautzen habe sich der Spieler noch nicht gemeldet.

19:15 | Castor-Transport: Schotterer, Blockaden und nun auch Ziegen und Schafe

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Dannenberg | Gorleben. Das Umladen der Castoren ist noch nicht vollständig abgeschlossen, da geht die Nachricht von neuen Gegnern um. Einige Hundert Schafe und Ziegen nahe Gorleben blockieren die Straße, denn auch die Bauern im Wendland sind mit von der Partie. Mit Traktoren wird versucht, die Straßen zum Atommülllager dicht zu machen. Darüber hinaus sollen auch wichtige Verbindungswege für die Ordnungshüter abgeschnitten werden. Ähnliches wurde bereits gestern durchgeführt, sodass die Polizeibeamten weder mit Essen versorgt wurden, noch ein Austausch von Kollegen gewährleistet wurde.

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Aktuell werden die Spezialbehälter mit radioaktivem Atommüll auf Tieflader umgeladen und aller Voraussicht nach wird sich der Transport erst heute Nacht in Bewegung setzen. Von Dannenberg bis nach Gorleben sind es noch rund 20 Kilometer, die überwunden werden müssen.Trotz Kälte und widrigen Witterungsverhältnissen harren viele der Gegner aus. Gezeichnet sind indes auch die Polizisten. Die Gewerkschaft der Polizei spricht von einer enormen Belastung für die Beamten, von denen viele mehr als 24 Stunden Dienst an einem Stück schieben mussten.

Doch auch wenn der Castor-Transport in Gorleben angekommen ist, werden die Atomkraftgegner keine Ruhe geben. So haben die Grünen bereits eine Aktuelle Stunde im Bundestag beantragt und auch FDP und Union fordern eine Aktuelle Stunde zum Castor-Transport. Somit wird der Mittwoch ein heißer Debattentag, wenn über den Atommülltransport disutiert wird.

Auf den Tisch kommen wird in erster Linie das Verhalten der Grünen bei den Protesten. Sie sollen sich dann dazu äußern, wie ihre Position zu den Rechtsbrüchen bei den Blockaden ist. Grundsätzlich sehen sich die Atomkraftgegner jetzt schon als Sieger nach Punkten, denn zu keiner Zeit konnten so viele Gegner motiviert werden, gegen den Castor-Transport auf die Straßen zu gehen.

18:00 | KUKKSI heute Abend (08.11.2010)

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TOPTHEMA. Mit Hochspannung wird der Weitertransport der efl mit radioaktivem Atommül beladenen Castoren in das Endlager nach Gorleben  erwartet. Die Spannung im Wendland wächst und alle stellen sich die Frage, wann der Castor endlich auf die Straße nach Gorleben geht. Aktuell werden die Spezialbehälter jetzt auf die Tieflader gehievt. Das letzte Stück, 20 Kilometer, liegt dann vor dem brisanten Transport. Einige äußern sich:”Das ist die Halbzeit - jetzt kommt die Straße!” Was genau damit gemeint ist, bleibt abzuwarten, doch hoffen die meisten, dass keine Menschen zu Schaden kommen.

Für die Atomkraftgegner bedeutet die Blockade einen Punktsieg, denn selten ist es gelungen, einen solchen Transport so lange aufzuhalten. Einige sind gar davon überzeugt, dass mit den Protestaktionen ein Stück Geschichte geschrieben wurde. Wann das Kräftemessen zwischen den Demonstranten und der Polizei endlich vorbei ist, kann zur Stunde niemand sagen. Nahezu 68 Stunden nach dem Start in der Wiederaufbereitungsanlage im nordfranzösischen La Hague steht der Transport nun verladefertig in Dannenberg.

SPORT. Das war eine Demütigung der Extraklasse. Werder Bremen hatte bereits vor dem Spiel sehr schlechte Laune. Bereits in der Champions League lief es nicht gerade gut für Bremen. Sie verloren mit 0:2. Gestern spielte dann der VfB Stuttgart gegen Werder Bremen. Und auch hier ging alles schief, denn das Spiel endete mit 3:0 für den VfB Stuttgart. Werder Bremen hat in letzter Zeit aber auch wahrlich eine Pechsträhne.

STARS & STERNCHEN.  “Twilight”-Traumpaar Kirsten Stewart und Robert Pattinson wurden nun in Rio de Janeiro gesichtet. Grund für den Aufenthalt sind offenbar Dreharbeiten für “Breaking Down”. Dort sind dann auch viele schöne Bilder geschossen worden, welche wahrscheinlich kürzester Zeit durch die Welt gehen werden.

Dies berichtet “promicabana.de”. Jeden Tag gehen neue Gerüchte um “Twilight”-Star Robert Pattinson und Kirsten Stewart um. Jetzt soll Pattinson sogar einen Ehering für Stewart entworfen haben. Es sollen von dem Ring schon mehrere Entwürfe existieren. Auch die Art und Weise, wie Pattinson seiner geliebten den Heiratsantrag machen will soll genauestens geplant sein. Dies soll ein Insider vom National Enquirer verraten haben. Einfach nur romantisch!

MEDIEN. Raketen aus dem Popo haben am Sonnabend die RTL-Show “Das Supertalent” in der jungen Zielgruppe zur Marktführung verholfen. Die ZDF-Sendung “Wetten, dass…?” hatte hier kaum eine Chance. Diese Staffel von “Das Supertalent” ist härter, schriller und chaotischer - Und vor allem länger! So viele Folgen der Castings gab es bisher noch nicht, aber die Zuschauer wollen es sehen und holt jeden Sonnabend um die acht Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.

Deutschland ist im “Supertalent”-Fieber: Jeder spricht darüber und jeder will es sehen. Die Quote sprudelte am gestrigen Sonnabend aus dem Po: Ein Kandidat steckte sich eine Rakete in sein Gesäß und sorgte für großen Wirbel, vor allem auch bei den Zuschauern im Studio. Keine andere Castingshow hat in Deutschland einen so großen Erfolg wie “Das Supertalent”. RTL kann sich über hohe Quoten freuen - Und natürlich über hohe Werbeeinnahmen. Vom “Busenwunder” zum “Raketenknüller”: Egal welches Talent, die Show zieht beim Publikum. Nächtes Wochenende läuft um 20:15 am Sonnabend die nächste Ausgabe bei RTL.

SONST NOCH …  Sie hatten sie abgelehnt - Die Gleichstellung von Lesben und Schwulen im Adoptionsrecht. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird nun vom Bundesvorsitzenden des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar, aufgefordert, ein konservatives und überholtes Familienbild aufzuheben. Als korrekt und auch längst überfällig bezeichnet Dittmar den Beschluss der Justizministerkonferenz von Anfang November, sich für ein Adoptionsrecht von Homosexuellen auszusprechen.

So fordert der Bundesvorsitzende auch, dass eine Diskriminierung von Schwulen und Lesben die Kinder erziehen, nun endlich der Vergangenheit angehören sollte. Dittmar kritisiert auch die Vorstellung führender Unionspolitiker, dass lediglich die traditionelle Familie auch eine gute ist. Er unterstellt der Union, noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Die Schwusos fordern daher, Regenbogenfamilien als gleichhwertiges Modell anzuerkennen und nicht hinter ein überholtes Familienbild innerhalb der Union zu stellen.

WETTER. In höheren Lagen Gefahr von GLÄTTE durch Schnee oder gefrierende Nässe. An der Küste auffrischender östlicher Wind. Die nach Deutschland eingeflossene kalte Meeresluft bestimmt weiterhin unser Wetter. Damit ist vor allem in höheren Lagen GLÄTTE durch Schnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe möglich. In der Nacht zum Dienstag tritt gebietsweise leichter Frost auf, dabei ist ebenfalls örtlich mit GLÄTTE zu rechnen. Darüber hinaus frischt der östliche Wind an den Küsten weiter auf. Dabei kann es STÜRMISCHE Böen (Bft 8-9) geben. © Deutscher Wetterdienst

17:30 | KUKKSI REGIONAL: Nordrhein-Westfalen (08.11.2010)

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Köln (KSTA). Einmal zückte Musa T. ein rotes Büchlein religiösen Inhalts, küsste es und schwor, die Anschuldigung treffe nicht zu. Ein andermal berief er sich auf den Koran, um zu bekräftigen, die Anklage sei falsch. „So etwas Unanständiges, Dreckiges habe ich nicht gemacht“, übersetzte der Dolmetscher seine Worte aus dem Türkischen.

Seit Montag muss sich Musa T. (63) vor der 12. Großen Strafkammer des Landgerichts für einen „Missbrauch Widerstandsunfähiger“ verantworten. Er soll im September 2007 seine geistig schwerbehinderte Nichte Hülya (44, alle Namen geändert) vergewaltigt haben. Ein Vorwurf, der die ganze Familie belastet. Im Zuschauerraum verfolgten seine Tochter und sein Sohn den Prozess, und es fiel ihnen schwer, still zu bleiben. [WEITERLESEN]

Bonn | Köln (KSTA). Dem Kampf gegen multiresistente Bakterien, gegen die Verbreitung von Aids und andere Infektionskrankheiten können sich Forscher am Kölner Uniklinikum künftig mit millionenkräftiger Unterstützung des Bundesforschungsministerium widmen.

Die Kölner und die Bonner Uniklinik haben am Montag gemeinsam den Zuschlag für ein Deutsches Zentrum für Infektionsforschung erhalten. Darum hatten sich 23 hoch qualifizierte Universitätsstandorte beworben, sieben Zentren werden jetzt gegründet. Das sind außer Köln / Bonn noch Hannover / Braunschweig, Hamburg, Marburg / Gießen, Tübingen, Heidelberg und München. [WEITERLESEN]

Bonn (KSTA). Bei der Premiere der neuen Holiday On Ice-Show „Festival“ in der Lanxess Arena sieht alles nach purer Magie aus: Vampire laden das Publikum zum Tanz in eine geheimnisvolle Unterwelt ein, im Schein von Fackeln flattern Fledermäuse, Geister schweben durch den Raum. Schwebende Artisten, surrende Kufen, funkelnde Kostüme. Doch hinter der Eislauf-Show, die diesmal einen venezianischen Maskenball in den Mittelpunkt rückt, stecken viel harte Arbeit und noch mehr Planung.

Ein Vorlauf von einem Jahr braucht das Spektakel, sagt Produktionsmanager Peter Koschmieder bei den Proben im niederländischen Utrecht, wo Holiday On Ice sein Hauptquartier aufgeschlagen hat. Das grobe Konzept haben die Macher daher schon Ende 2009 entworfen, im Frühjahr wurde die Musik komponiert, im Mai stand die Show. Im Prinzip. [WEITERLESEN]

16:08 | Castor-Transport: Jetzt kommt die Straße!

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Dannenberg. Mit Hochspannung wird der Weitertransport der efl mit radioaktivem Atommül beladenen Castoren in das Endlager nach Gorleben  erwartet. Die Spannung im Wendland wächst und alle stellen sich die Frage, wann der Castor endlich auf die Straße nach Gorleben geht. Aktuell werden die Spezialbehälter jetzt auf die Tieflader gehievt. Das letzte Stück, 20 Kilometer, liegt dann vor dem brisanten Transport. Einige äußern sich:”Das ist die Halbzeit - jetzt kommt die Straße!” Was genau damit gemeint ist, bleibt abzuwarten, doch hoffen die meisten, dass keine Menschen zu Schaden kommen.

Für die Atomkraftgegner bedeutet die Blockade einen Punktsieg, denn selten ist es gelungen, einen solchen Transport so lange aufzuhalten. Einige sind gar davon überzeugt, dass mit den Protestaktionen ein Stück Geschichte geschrieben wurde. Wann das Kräftemessen zwischen den Demonstranten und der Polizei endlich vorbei ist, kann zur Stunde niemand sagen. Nahezu 68 Stunden nach dem Start in der Wiederaufbereitungsanlage im nordfranzösischen La Hague steht der Transport nun verladefertig in Dannenberg.

14:05 | Schwusos fordern: Überholtes Familienbild muss aufgehoben werden

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Berlin. Sie hatten sie abgelehnt - die Gleichstellung von Lesben und Schwulen im Adoptionsrecht. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird nun vom Bundesvorsitzenden des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar, aufgefordert, ein konservatives und überholtes Familienbild aufzuheben. Als korrekt und auch längst überfällig bezeichnet Dittmar den Beschluss der Justizministerkonferenz von Anfang November, sich für ein Adoptionsrecht von Homosexuellen auszusprechen.

So fordert der Bundesvorsitzende auch, dass eine Diskriminierung von Schwulen und Lesben die Kinder erziehen, nun endlich der Vergangenheit angehören sollte. Dittmar kritisiert auch die Vorstellung führender Unionspolitiker, dass lediglich die traditionelle Familie auch eine gute ist. Er unterstellt der Union, noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Die Schwusos fordern daher, Regenbogenfamilien als gleichhwertiges Modell anzuerkennen und nicht hinter ein überholtes Familienbild innerhalb der Union zu stellen.

13:34 | WETTER | Gefahr durch Schnee oder gefrierende Nässe

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WETTER. Die nach Deutschland eingeflossene kalte Meeresluft bestimmt weiterhin unser Wetter. In höheren Lagen besteht GLÄTTEgefahr durch Schnee oder gefrierende Nässe. In der kommenden Nacht tritt gebietsweise leichter Frost auf, dabei ist örtlich GLÄTTE möglich. Darüber hinaus frischt im Tagesverlauf der östliche Wind an den Küsten auf. Dabei kann es STÜRMISCHE Böen (Bft 8) geben. In der Nacht zum Dienstag sind in exponierten Küstenlagen auch einzelne STURMBÖEN (Bft 9) möglich.Text: © Deutscher Wetterdienst

12:50 | Klaus Ernst wirft Merkel Schuld an Castor-Chaos vor

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Berlin. Die Ausschreitungen bei den Protesten des Castor-Transpoters ist nach der Meinung der Linken auf Bundeskanzlerin Angela Merkel zurückzuführen. Linksparteischef Klaus Ernst hat Kanzlerin Angela Merkel die Schuld für die Krawalle beim Castor-Transport gegeben, wie die Onlineausgabe des “Focus” berichtet. Ernst wirft Merkel vor, dass dieser Großkonflikt auf dem Rücken der Polizei und der Demonstranten ausgetragen wird. Vom gesellschaftlichen Frieden wird gesprochen.