Archive for November 7th, 2010

23:45 | Sänger Heino und britische Königsfamilie bei Facebook

Sonntag, November 7th, 2010

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Frankfurt am Main | London. Sänger Heino ist schon etwas älter und entwickelt trotzdem Freude für “Social Networks”. Angeblich soll der Sänger größte Freude mit dem Dienst “Facebook” haben, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. ,”Ich kenn mich zwar nicht richtig damit aus, aber es ist manchmal sehr schön, und ich habe auch gar keine Probleme, da mit Leuten zu korrespondieren”, erklärte der Sänger der Nachrichtenagentur dpa.

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Der ältere Sänger ist allerdings nicht alleine. Der Nachrichtenagentur AFP zur Folge hat die britische Königsfamilie nun auch Facebook. Neben Twitter und YouTube, welches das Königshaus schon vor längerem für sich entdeckt hat, ist damit nun auch das nächste große Medium ins Interesse der Royals gerückt. Ab Montag morgen sollen auf der Seite aktuelle News, Reden, etc. der Queen, von Prinz Charles sowie seiner Söhne Harry und William zu finden sein.

22:20 | Wetter: In der Nacht auf den Bergen teils Schneefall

Sonntag, November 7th, 2010

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WETTER. In der Nacht auf den Bergen teils Schneefall, im Norden Frost. Am Montag an der Küste auffrischender östlicher Wind. Die nach Deutschland eingeflossene kalte Meeresluft bestimmt unser Wetter.In der Nacht zum Montag fällt in einigen Hochlagen SCHNEE. Vorsicht, GLÄTTE durch Schnee, Matsch oder gefrierende Nässe.Im Norden kann es bei leichtem Frost lokale REIFGLÄTTE geben. Auch am Montag schneit es in den Hochlagen Süd- und Ostdeutschlands zunächst noch. Darüber hinaus frischt der östliche Wind im Nordwesten sowie an der Küste auf. Dabei kann es STÜRMISCHE Böen geben.

Text: © Deutscher Wetterdienst

21:55 | Spanien: Homosexuelle küssen sich vor Papst

Sonntag, November 7th, 2010

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Barcelona. Homosexuelle haben sich in Spanien vor dem Kirchenoberhaupt zwei Minuten lang geküsst. Grund: Die strikte Ablehnung der Homo-Ehe. Zugleich demonstrierten auch Feministinnen und Transsexuelle gegen den Papst. Als Papst Benedikt XVI. auf dem Weg zur Sagrada Familia in Barcelona in seinem Papamobil fuhr, hatten Schwule und Lesben mit dem Protest begonnen. Eine Messe hielt das Kirchenoberhaupt auf dem größten Platz der Welt. Circa 200.000 Pilger sind in die Stadt gekommen.

21:40 | Castor-Transport: Die kalte Nacht und der heiße Widerstand

Sonntag, November 7th, 2010

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Gorleben. Was sich aktuell um den heiß diskutierten Castor-Transport abspielt, ist wohl in der Geschichte von Auseinandersetzungen rund um den Transport von Atommüll einzigartig in der Bundesrepublik. Im Wendland scheinen sich Hunderte von Aktivisten und Polizisten ein besonderes Katz-und-Maus-Spiel zu liefern. Demonstranten und Ordnungshüter laufen durch die angrenzenden Wälder, Schotterer werden ausgemacht, die Gleisbetten frei legen und immer noch ist der Castor-Transport nicht vor Ort.

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Schottern scheint aktuell der Protestbegriff dieses Transports geworden zu sein und Meldungen zufolge ist in der Nähe von Pommoissel ein Gleisbett auf einer Länge von 150 Metern zerstört worden sein. Durch das Heraustragen von Steinen kann ein problemloser Weitertransport der mit Tonnen von Atommül beladenen Castoren dann nicht mehr gewährleistet werden.

20:41 | “Isch kandidiere”: Wahlprogramm für Renate Künast

Sonntag, November 7th, 2010

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Berlin. Mittlerweile ist es ja offiziell, denn Renate Künast (Die Grünen) will um den Posten des Bürgermeisters in Berlin kandidieren. “Isch kandidiere” bedeutet jedoch auch ein sehr gutes Wahlprogramm, welches für die Kandidatur benötigt wird. Am Sonntagmittag sind die Berliner Grünen zu einem Landesparteitag zusammengekommen. Renate Künast hatte ihre Entscheidung am vergangenen Freitag verkündet. Dabei wird sie es nicht unbedingt leicht haben im großen Wahlkampf gegen Klaus Wowereit (SPD). “Das ist ein harter Weg”, rief Künast den Delegierten des Landesparteitages am Sonntag im Berliner Stadtteil Wedding zu.

Bild: © KUKKSI

20:02 | Vollbeschäftigung: Merkel rechnet mit frühesten in vier Jahren

Sonntag, November 7th, 2010

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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält Vollbeschäftigung für alle Bundesbürger für möglich. Natürlich nicht sofort, sondern in rund vier Jahren. “Arbeit für alle – das muss unser Ziel bleiben”. Dies sagte die Kanzlerin am Wochenende auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU in Bonn. “Dafür haben wir die Chancen und dafür haben wir ein ganzes Stück des Weges zurückgelegt. Und daran müssen wir weiter arbeiten,” so heißt es weiter. Die Frage, welche sich das Volk allerdings stellt ist, wann man damit rechnen kann. Auch dafür hat Merkel eine passende Antwort. “Ich glaube im Übrigen nicht, dass man das in zwei, drei Jahren schon schaffen kann.” Es wird also mit ungefähr vier Jahren gerechnet.

19:36 | Castor-Transport nähert sich seinem Ziel

Sonntag, November 7th, 2010

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Dannenberg. Der Castor-Transport mit elf Spezialbehältern ist auf der Zielgeraden nach Dannenberg. Hier sollen noch am Abend die elf Castoren für eine Weiterfahrt nach Gorleben verladen werden. Zu den guten Nachrichten gehört, dass es bislang auf der Strecke seit Lüneburg keine massiven Zwischenfälle mehr gegeben hat.

Schon jetzt ist die Rede von der größten Anti-Atomkraft-Demonstration, die es hier je gegeben hat und im Grunde ist dies allein schon Grund für Organisatoren und Gegner, zu feiern. Doch leider wurde heute die bislang friedlich verlaufende Demonstration durch einige schwere Zwischenfälle gestört.

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Immer wieder lieferten sich unzählige Demonstranten und Polizisten einen überaus rabiaten Kampf um das Bahngleis. In erster Linie davon betroffen war die Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg, auf der am Abend ein Schwerlastzug mit elf Castor-Behältern ins Wendland rollen soll.  Schotterer verfolgten das Ziel, durch Entfernen von Steinen am Gleis den Transport aufzuhalten.

Jedoch gilt für Vorhaben dieser Art auch, dass eine Sachbeschädigung stattfindet, die als Straftat geahndet werden kann. Genau davor hatte heute noch die Bundeskanzlerin die Aktivisten gewarnt.

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19:25 | Aufatmen in Malmö: Offenbar Heckenschütze gefasst

Sonntag, November 7th, 2010

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Malmö. Am Sonntagmorgen hat die Polizei einen 38-jährigen Mann verhaftet – Es könnte der Heckenschütze sein, welcher seit Wochen gesucht wird. Aus einem Hinterhalt soll der Mann auf mehrere Personen geschossen haben, welche ein südländisches Aussehen haben. Die Polizei vermutet, dass hinter den mysteriösen Taten ein rechtsextremer und rassistischer Hintergrund stecken könnte. “Ich kann bestätigen, dass wir einen Mann verhaftet haben und unsere Verhöre die weitere Inhaftierung rechtfertigen”, erklärte Oberstaatsanwältin Solveig Wollstad.

18:40 | Formel 1: Sebastian Vettel gewinnt Grand Prix in Brasilien

Sonntag, November 7th, 2010

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Sao Paulo. Sebastian Vettel hat den großen Preis von Brasilien gewonnen. Auf der Pole Position stand zum ersten Mal Nico Hülkenberg, Sebastian Vettel startete von Position zwei und hat eine grandiose Leistung abgeliefert. Wegen einem Unfall kam zwischenzeitlich das Safety Car zum Einsatz. Hinter Vettel stehen Webber und Alonso. Nun könnte es doch noch eine kleine Chance geben, dass Vettel in einer Woche beim letzten Formel 1-Rennen des Jahres den WM-Titel holt. Alle Infos auch bei KUKKSI SPORT.

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18:00 | KUKKSI heute Abend – DIE WOCHE (07.11.2010)

Sonntag, November 7th, 2010

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MONTAG (01.11.10). Seit heute, dem 1. November, gilt der neue Personalausweis. Laut Auskunft von Mitarbeitern der zuständigen Stellen vor Ort, hält sich die Nachfrage stark in Grenzen. Das mag wohl daran liegen, dass der Bundesbürger neuerungen eher  misstrauisch gegenüber steht. Hinzu kommt, dass bereits im Vorfeld dieses Stichtages viel  kritisches über das neue Ausweisdokument zu hören war.

Der Ausweisinhaber kann die Möglichkeit nutzen, sich auch im Internet elektronisch gegenüber Behörden ausweisen zu können. Wer es will, kann unter anderem sogar sein Auto direkt im Internet zulassen. Der Identitätsnachweis bietet auch die Möglichkeit, gegenüber privatwirtschaftlichen Dienstleistungsanbietern, beispielsweise bei Online-Geschäften, Online-Banking oder beim Online-Einkauf von Tickets eingesetzt zu werden.

Parallel dazu erhält der Ausweisinhaber über ein spezielles Zertifikat die Bestätigung, dass die von ihm aufgerufene Website auch dazu berechtigt ist, individuell seine Daten abfragen zu dürfen. Dochnicht genug der Funktionen: auch eine digitale Signatur soll künftig Erleichterungen bringen. Rechtlich verbindliche Unterschrift, wie beispielsweise bei einem Autokauf im Internet, werden ab sofort möglich.

DIENSTAG (02.11.10). Das Paket mit Sprengstoff war an Bundeskanzlerin Angela Merkel adressiert und kam aus Griechenland. Der Inhalt war geeignet, um Menschen zu verletzen, dass teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Vor Ort wurde das Paket unschädlich gemacht. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach von einer “sprengfähigen Vorrichtung”. Man sei froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist, erklärt Seibert weiter.

Die Kanzlerin hielt sich zu dem Zeitpunkt nicht im Kanzleramt auf, erst am Abend kehrte sie aus Belgien zurück. De Maiziere teilte den deutschen Behörden mit, dass bei Sendungen aus Griechenland Vorsicht geboten sei. Das Kanzleramt wurde nicht evakuiert, die 450 Angestellten gingen ihrer Arbeit weiter nach. Mehrere Botschaften in Athen wurden ebenfalls von verdächtigen Paketen am Dienstag überrascht, auch die deutsche Botschaft war dort betroffen.

MITTWOCH (03.11.10). Die Nachricht verbreitete sich gestern in Windeseile: Bombenalarm im Kanzleramt. Das Päckchen, das an die Kanzlerin persönlich adressiert war, landete routinemäßig in der Postprüfstelle, die sich an der Nordseite des Regierungssitzes befindet. Laut Angaben wurde beim Durchleuchten Auffälligkeiten festgestellt und hinzu gezogene Spezialisten vom BKA konnten es unschädlich machen.

Es soll sich um ein ausgehöhltes Buch handeln, doch weitere Angaben liegen offiziell noch nicht vor. Regierungssprecher Seibert teilte vorerst mit, dass sich die Kanzlerin, die selber gestern in Belgien war, froh darüber zeigte, dass niemand verletzt worden ist.

Wäre es zu einer Explosion oder einem Brand gekommen, wäre die Kanzlerin davon nicht betroffen gewesen. Anders als die Beschäftigten in der Postprüfstelle – schließlich werden hier alle Posteingänge näher überprüft und auch die Päckchen und Briefe, die an Angela Merkel persönlich gerichtet sind. So wie es aussieht, reichen die Schutzmechanismen aus, um Schlimmmeres zu verhindern.

DONNERSTAG (04.11.10). Ulf Waschbusch, ein deutscher Passagier schreckt circa fünf Minuten nach dem Start von Flug QF32 der Australischen Airline Quantas auf. Er war an Bord des A380, der am heutigen Donnerstag wegen Triebwerksproblemen zu einer dramatischen Notlandung in Singapur gezwungen wurde. Zwar wurde keiner der 459 Menschen an Bord des Qantas-Fluges verletzt, doch war es der bisher schwerste Zwischenfall mit dem größten Passagierflugzeug der Welt.

Der deutsche Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt sprach von einem “sehr schwerwiegenden Zwischenfall”. Denn die Teile, die aus dem Triebwerk entwichen sind, seien auch durch den Flügel geschlagen. “Dies ist wohl der ernsthafteste Zwischenfall mit dem A380″, sagte Tom Ballantyne vom Magazin “Orient Aviation”. “Es gab schon kleinere Triebwerkszwischenfälle, aber nichts wie dies hier.”

Nach ersten Erkenntnissen hat sich am zweiten Triebwerk des vierstrahligen A380 der hintere Teil gelöst, aus noch unbekannter Ursache. Die Maschine war gerade sechs Minuten in der Luft und über der indonesischen Insel Batam, als die Probleme dem Piloten auffielen. Er kehrte daraufhin um, kreiste lange in der Luft und steuerte dann wieder auf den Changi-Flughafen zu. Nach der Notlandung spritzte die Feuerwehr Wasser auf das rauchende Triebwerk.

FREITAG (05.11.10). Lange wurde nur gemunkelt, doch jetzt ist es eine Tatsache. Renate Künast wird für den Posten als Bürgermeisterin von Berlin antreten. Dies gab Künast bei einem „erweiterten Mitgliederabend” der Berliner Grünen bekannt. Sie tritt damit in den direkten Kampf mit Klaus Wowereit (SPD).  „Heute ist wieder Zeit für einen Aufbruch, weil Berlin mehr verdient hat als lustloses Regieren“, sagte die 54-Jährige.

Weiterhin erklärte sie: “Ich bin bereit. Ich kandidiere.”Klaus Woereit nimmt es gelassen. Vor einigen Tagen erklärte der Regierende Bürgermeister von Berlin im KUKKSI-Interview: “In einem Teil der Umfragen liegen die Grünen vor der SPD, aber es gibt auch andere Umfragen, die allerdings in den Medien und von den Grünen nicht so gern zitiert werden.” Er ist zuversichtlich, dass die SPD bei der Lanstagswahl 2011 als Sieger hervorgehen wird: “Ich bin zuversichtlich, dass meine Partei am 18. September 2011 vorn liegen wird.”

SAMSTAG (06.11.10). Die Proteste gegen den Castor-Transport sind im Gange. Atomkraftgegner aus der ganzen Regionen Dannenberg sind mit Privatautos und Bussen unterwegs, um bei der Großdemo Flagge zu zeigen. Aktuell ist es dort eng auf den Straßen, die für derartige Anstürme nicht ausgelegt sind. Jochen Stay von der Initiative “ausgestrahlt” ist sich sicher, dass es heute lange Autoketten gegen Atomkraft auf den Straßen geben wird.

Die Initiativen erwarteten rund 40.000 Demonstranten – dies werden so viele sein, wie seit 30 Jahren nicht mehr. Im Jahr 2008 demonstrierten etwa 15.000 Atomkraftgegner, doch wird der Unmut über diesen Castor-Transport an diesem Wochenende wesentlich mehr Menschen auf die Straßen bringen. Vor knapp zwei Stunden erreichten die Castoren Straßburg. Fast überall bekunden Gegner ihren Unmut und an der deutsch-französischen Grenze gab es Blockaden, die von den Ordnungshütern aufgelöst werden konnten.

SONNTAG (07.11.10). Mit einer rund elfstündigen Verspätung traf vorhin der Castor-Transport in Lüneburg ein. Zahlreiche Protestaktionen von Atomkraftgegnern verhinderten eine reibungslose Fahrt der elf mit radioaktivem Müll beladenen Castoren. Von Lüneburg aus sind es rund 54 Kilometer auf dem letzten Gleisabschnitt bis zur Umladestation in Dannenberg.

Hier versuchten am Nachmittag mehrere Tausend Demonstranten, die Bahngleise zu erreichen. Leider kam es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Aktivisten und der Polizei. Besonders gewalttätig ging es zwischen Hitzacker und Dahlenburg zu. Gespannt sind wohl alle Beteiligten auf den weiteren Verlauf des Atommülltransportes.

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