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Archive für 23.10.2010

13:30 | Stuttgart 21: Stefan Mappus gesteht Fehler bei Kommunikation

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Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) räumt Fehler bei der Kommunikation in Bezug auf Stuttgart 21 ein. “Das Vorhaben sei lange Zeit schlecht kommuniziert worden”. Dies sagte er in einem Interview mit dem Berliner “Tagesspiegel” für die Sonntagausgabe. Wo er Recht hat, hat er Recht, denn hätte man die Kommunikation mit dem Volk früher ausgebaut gäbe es heute eventuell nicht so große Probleme. Das Volk fordert aktuell keine Kommunikation, sondern einen Baustopp des Großprojekts.

Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer fordert mehr Unterstützung für das Großprojekt Stuttgart 21. Ebenfalls ist Ramsauer verwundert über das geringe Engagement der Wirtschaft. Dies berichtet die Onlineausgabe des “Focus”. Befürworter des Projekts vermuten durch die Proteste eine Vertreibung der Investoren in Baden-Württemberg. Die Gegner des Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 und die Befürworter lieferten sich einen Schlagabtausch. Beide Seiten machten sich schwere Vorwürfe.

Schlichter Geißler nannte den Schlagabtausch, welcher gestern  früh live im Fernsehen und Internet übertragen wurde, ein Experiment. “Wir wollen keine Predigten und keine Glaubensbekenntnisse”, erklärte Schlichter Geißler. Weiter heißt es: Es handele sich um eine “Fach- und Sachschlichtung”

13:27 | Taifun “Megi” hat Festland von China erreicht

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Zhangzhou | Bangkok. Taifun “Megi” hat das Festland in China erreicht. Mehr als 270.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, dass berichten örtliche Nachrichtenagenturen. Der Flugverkehr in der Region musste eingestellt werden. Mindestens 19 Menschen sind auf den Philippinen ums Leben gekommen. Auch in Thailand und Vietnam sind Opfer zu beklagen. In der Hauptstadt Bangkok droht der Fluss Chao Phraya über die Ufer zu treten.

Mit rund 140 Stundenkilometern erreichte “Megi” das Festland von China. Der Wirbelsturm hat sich mittlerweile abgeschwächt. Vorerst war befürchtet worden, dass sich “Megi” zum stärksten Taifun seit 50 Jahren entwickeln könnte.In Taiwan haben mittlerweile die Aufräumarbeiten begonnen. Viele Gebäude wurden auf den Philippinen zerstört. Jedes Jahr werden die Philippinen von durchschnittlich 20 Taifunen getroffen. Nach Angaben von Experten ist “Megi” der stärkste Taifun seit 2006.

13:20 | Köln: Kampf dem Schilderwald

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Köln (KSTA). Rund um das Kölner Zeughaus hat die Stadt den Schilderwald gelichtet, viel Überflüssiges entsorgt, einiges verkleinert und erneuert. 350 Meter Straße aufzuräumen kostet bis zu 20 000 Euro. Schon deshalb gibt es nur kleine Fortschritte.

„Das ist wie in einem normalen Haushalt auch: Ab und zu muss man mal aufräumen.“ Was der Chef des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Klaus Harzendorf, sagt, ist leider nicht so selbstverständlich, wie es klingt. Aufräumen ist nämlich nicht nur lästig, sondern auch teuer. Rund um das Kölner Zeughaus hat die Stadt in den vergangenen Wochen den Schilderwald gelichtet, viel Überflüssiges entsorgt, einiges verkleinert und erneuert. [WEITERLESEN]

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12:30 | Zehnter Castor-Transport: Gegner machen mobil

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Lüneburg. Der heutige Aktionstag gegen die geplanten Castor-Transporte soll schon einmal auf das einstimmen, was mit dem bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben auf alle Beteilgten zukommt. An mehr als 60 Orten allein in Niedersachsen sind Protestler auf den Straßen, um den politischen Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Gefordert wird unter anderem, dass die Atompläne in den Schubladen verschwinden.

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Zehntausende Teilnehmer werden heute beim Aktionstag gegen Castor-Transpote im gesamten Bundesgebiet erwartet, um gegen die unbeantwortete Frage nach der Lagerung von Atommüll zu protestieren. Protestaktionen sind an mehr als 100 Orten entlang der Transportrouten nach Ahaus, Gorleben und Lubmin geplant. Informationen zufolge wollen im hessischen Biblis rund 1.000 Demonstranten das Gelände der Bahn umzingeln. Der heutige Aktionstag wird als Übung der Aktivisten für den 6.November gesehen. An diesem Tag soll ein Castor-Transport aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ins niedersächsische Gorleben blockiert werden.

12:06 | Stuttgart 21: Peter Ramsauer fordert mehr Unterstützung

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Stuttgart. Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer fordert mehr Unterstützung für das Großprojekt Stuttgart 21. Ebenfalls ist Ramsauer verwundert über das geringe Engagement der Wirtschaft. Dies berichtet die Onlineausgabe des “Focus”. Befürworter des Projekts vermuten durch die Proteste eine Vertreibung der Investoren in Baden-Württemberg.

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Die Gegner des Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 und die Befürworter lieferten sich einen Schlagabtausch. Beide Seiten machten sich schwere Vorwürfe. Schlichter Geißler nannte den Schlagabtausch, welcher gestern  früh live im Fernsehen und Internet übertragen wurde, ein Experiment. “Wir wollen keine Predigten und keine Glaubensbekenntnisse”, erklärte Schlichter Geißler. Weiter heißt es: Es handele sich um eine “Fach- und Sachschlichtung”

Die strategische Bedeutung und Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 war das erste Thema bei dem Schlagabtausch. Doch von Annäherung kann keinerlei Rede sein, eher das Gegenteil ist in Kraft getreten. In den kommenden Wochen trifft sich die Runde jeden Freitag. Vor wenigen Wochen waren die Proteste eskaliert, mehrere hundert Menschen wurden bei einem Polizeieinsatz in Stuttgart verletzt.

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11:22 | Katastrophe: Droht Haiti wieder eine Tragödie?

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Port-au-Prince. Im laufe der Woche wurden alle Maßnahmen ergriffen, damit sich eine Cholera-Epidemie nicht ausbreitet. Die Regierung Haitis rief am gestrigen Freitagabend (Ortszeit) im ganzen Land den sanitären Notstand aus. Dies berichtet “sueddeutsche.de”. Die Institutionen des Staates werden mobilisiert, damit mit allen Mitteln die Krankheit bekämpft werden kann. Dies sagte Gesundheitsminister Alex Larson, wie der Sender Radio Metropole am Abend berichtete.

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Am 12. Januar 2010 zerstörte ein Erdbeben den Karibikstaat Haiti. Leichenberge auf den Straßen, Kinder und Familien obdachlos und tausende Häuser wurden zerstört. Sechs Monate nach dem schweren Erdstoß herrscht in Haiti immer noch Chaos. Haiti wartet heute immer noch auf die versprochenene Milliarden-Hilfe, die Hauptstadt Port-au-Prince liegt immer noch in Trümmern.

Der Karibikstaat zählt zu einer der ärmsten Nationen. Mehr als 200.000 Menschen wurden bei dem Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala getötet, eine Million Menschen wurden bei der Naturkatastrophe obdachlos. Es gab zahlreiche Nachbeben, heute steht Haiti vor einem weiteren Problem: Die Hurrikan-Saison hat begonnen. Mehr als 800.000 Kinder leben in Zeltlagern.

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11:16 | Wikileaks veröffentlicht hunderttausende Irak-Akten

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Washington. Wikileaks hat knapp 400.000 Irak-Akten veröffentlicht, dass berichtet das Nachrichtenmagazin “Spiegel”. Somit sind Deatils des grausigen Alltags im Irak an die Öffentlichkeit gelangt. Die US-Regierung und das Pentagon reagieren entsetzt. Dem US-Nachrichtensender CNN sagte der Wikileaks-Gründer, Julian Assange, dass dies “Beweise für Kriegsverbrechen” darstellt. Mord, Vergewaltigung und Folter zeigen die grausigen Akten. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton reagierte empört.

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10:55 | Am Abend teilweise schwere Sturmböen

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WETTER.  Im Norden windig, von Nordwesten her aufkommender Regen. Deutschland liegt im Übergangsbereich zwischen einem umfangreichen Tiefkomplex über Nordeuropa und dem Nordatlantik und einer von den Azoren bis zum Schwarzen Meer verlaufenden Hochdruckbrücke. Die Mitte Deutschlands befindet sich im Einflussbereich der Hochdruckbrücke, im Süden macht sich die nahezu ortsfeste Störung eines Biskayatiefs bemerkbar.Der Wind an der See lebt auf, später gibt es auch auf den Bergen einzelne STURMBÖEN, abends SCHWERE STURMBÖEN, in den Niederungen Norddeutschlands STÜRMISCHE BÖEN.

Text: © Deutscher Wetterdienst

07:00 | POLITIK.DE: Kopfpauschalisierung

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KAMPAGNE. Die Bundesregierung will die Kopfpauschale ab nächstem Jahr einführen. Diese belastet alle Versicherten gleich, egal ob Rentner, Student oder Bankvorstand. Eine E-Petition des DGB will die Pläne stoppen.

Die Kopfpauschale (von Befürwortern Gesundheitsprämie genannt) wurde 2009 im Koalitionsvertrag von Union und FDP vereinbart. Es stellt eine radikale Umkehr des bisher gültigen Systems der paritätischen Beitragsfinanzierung dar. Wer mehr verdient bezahlt demnach für seine Krankenversicherung mehr. Die so genannte Gesundheitsprämie ist ein Zusatzbeitrag, der einkommensunabhängig bezahlt wird. Jeder bezahlt also gleich viel, egal ob Rentner oder Bankvorstand.[WEITERLESEN]

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06:00 | KUKKSI heute Morgen - WEEKEND (23.10.2010)

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TOPTHEMA. Die Pläne, welche in den letzten Tagen so sehr in der Kritik standen wurden nun umgesetzt. Die Rede ist von der umstrittenen Rentenreform in Frankreich. Demnach werden die Menschen jetzt zwei Jahre länger arbeiten müssen. Das Rentenalter liegt somit also bei 62. 177 Abgeordnete stimmten dafür, 153 dagegen. Dies berichtet “faz.net”. In der Mitte der nächsten Woche soll die Umsetzung der neuen Rentenreform komplett verabschiedet werden.

Die Regierung in Frankreich hofft darauf, dass die Herbstferien wieder Ruhe in die heimischen Straßen bringt. Viele Branchen sind auch durch die Proteste betroffen. Es gab Engpässe an Tankstellen. Nur ein Drittel der Tankstellen sind in Frankreich verfügbar.  Trotz leichter Verbesserung im Bahnverkehr fällt jeder vierte Zug aus. Die Massenproteste richten sich gegen Sarkozys umstrittene Rentenreform. Die Reform wird heute im Senat besprochen und könnte anschließend sogar schon verabschiedet werden. In den vergangenen Wochen waren Millionen Menschen auf die Straße gegangen.

STARS & STERNCHEN. Supermodel Heidi Klum freut sich auf Halloween und trifft laut Medienberichten Vorbereitungen. In der TV-Sendung von Jimmy Kimmel erzählte sie: “Ich liebe es, das ganze Haus zu dekorieren. Spinnenweben überall, gruselige Figuren mit Sensoren an der Eingangstür, deren Augen leuchten, wenn man klingelt. Oft erschreck ich mich selber, wenn ich vergesse, dass die dort hängen!” Weiterhin heißt es, dass sie 50 Kürbisse herumstehen habe. KUKKSI meint: Gut so!

MEDIEN. Die RTL II-Sendung am Vorabend “X-Diaries” geht in die Winterpause, dass berichtet das Medienmagazin “DWDL”. Die Sendung war der Ersatz für die Realityshow “Big Brother” und holte immerhin mittelmäßige, teils durchaus erfolgreiche Einschaltquoten. Die neuen Folgen werden erst im Frühjahr 2011 gesendet. Die Sendung stand in den letzten Wochen stark in Kritik, da die Sendung gegen den Jugendschutz verstoßen habe. Ab November läuft um 19:00 “Die Schnäppchenhäuser - Der Traum vom Eigenheim”.

WETTER. Deutschland liegt im Übergangsbereich zwischen einem umfangreichen Tiefkomplex über Nordeuropa und dem Nordatlantik und einer von den Azoren bis zum Schwarzen Meer verlaufenden Hochdruckbrücke. Die Mitte und der Süden Deutschlands befinden sich im Einflussbereich der Hochdruckbrücke.  Morgen muss im Nordwesten erneut mit WINDBÖEN auf den Bergen und an der Küste mit STÜRMISCHEN BÖEN gerechnet werden. © Deutscher Wetterdienst

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