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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin.
Köln | Berlin. Ein Drittel der westdeutschen Bevölkerung findet die Löhne im Osten ordnungsgemäß. Es finden also 33 Prozent ok, dass Menschen auch 20 Jahre nach der Mauer immer noch weniger verdienen. Dies berichtet “Welt Online”. Neun Prozent der Ostdeutschen finden diese Behauptung nicht gerechtfertigt. 28 Prozent finden geringere Löhne in den neuen Bundesländern gut, eine große Mehrheit von 65 Prozent hält die Einkommensunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland für nicht gerecht. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage des Instituts Emnid im Auftrag von “Bild am Sonntag”.
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
INTERVIEW. Die letzten Monate ist eine Debatte zum Thema Datenschutz und “Google Street View” entfacht. Die Bürger können Widerspruch einlegen, dass ihr Haus oder Grundstück nicht beim google-Dienst gezeigt wird. Laut einem “Spiegel”-Bericht gab es bereits 100.000 Widersprüche. “Google Street View” soll im November mit abfotografierten Straßenzügen aus 20 deutschen Städten starten.
Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal sind die Startstädte. Die Datenschützer forderten gesetzliche Regelungen. Der Google-Dienst ist kostenlos, mit Werbeeinblendungen verdient der Internetriese damit sein Geld. “Google Earth” war gestern, “Street View” Heute. Lena Wagner, Pressesprecherin Google Deutschland, hat uns Fragen zu “Google Street View” beantwortet.
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„Google Street View“ ist seit Monaten im Gespräch und sorgt für jede Menge Diskussionsstoff. Datenschützer, Politiker und auch viele Bürger kritisieren das Vorhaben. Ab wann ist der Dienst in Deutschland verfügbar?
Wir haben im August angekündigt, Street View Ende des Jahres in den 20 größten deutschen Städten einzuführen. Wir arbeiten daran, danach weitere Standorte in Street View zur Verfügung zu stellen, doch haben wir derzeit diesbezüglich keine Ankündigung zu machen.
Durch den Dienst ist eine Diskussion über den Datenschutz entfacht. Für Sie verständlich? Können Sie verstehen, dass „Google Street View“ in dem Zusammenhang stark kritisiert wird?
Der Datenschutz spielt bei uns eine große Rolle. Deswegen hat Google ausführliche Gespräche mit den deutschen Datenschutzbehörden geführt. Ergebnis dieser Gespräche ist eine Einigung über einen Katalog von Maßnahmen zum Schutz der Privatssphäre. Soweit diese Maßnahmen nicht bereits ohnehin für Street View vorgesehen waren, werden sie derzeit umgesetzt.
Jeder Bürger hat die Möglichkeit, Widerspruch bis Mitte Oktober einzulegen, dass sein Haus bei „google Street View“ nicht gezeigt wird. Nehmen wir an, ein Rentner im Alter von 65 Jahren ohne ausreichende Internetkenntnise hat die Frist verpasst und möchte trotzdem noch Widerspruch einlegen. Ist das möglich?
Die Frist für Vorab-Widersprüche aus den 20 größten Städten, für die wir Street View noch dieses Jahr launchen, haben wir auf den 15. Oktober verlängert. Bürger aus diesen Städten können ihre Anträge nun bis Mitte Oktober 2010 einreichen. Alle Bewohner aus anderen Städten und Gemeinden können über diese Frist hinaus weiterhin Anträge auf Unkenntlichmachung per Post schicken oder unter google.de/streetview das Online-Tool zur Unkenntlichmachung verwenden.
Auch nach Ablauf der Frist besteht die Möglichkeit, sein Haus unkenntlich machen zu lassen. Es besteht aber natürlich auch nach Start des Dienstes die Möglichkeit, das Haus/die Wohnung durch eine in Street View integrierte Funktion - unbefristet und jederzeit - unkenntlich machen zu lassen. So können sich Nutzer erstmal ein eigenes Bild davon machen, wie ihr Haus/ihre Wohnung in Street View aussieht und dann immer noch mit einem einfachen Klick einen Antrag auf Unkenntlichmachung stellen.
Erst kam „google earth“ und nun „google street view“. Ist jetzt „Google Earth“ Geschichte? Viele werden nun den neueren Dienst nutzen …
Bei Google Earth und Street View handelt es sich um zwei, auch in ihrer Nutzung völlig unterschiedliche Dienste. In Google Earth finden Sie Satellitenbilder, Karten, Geländeinformationen und 3D-Gebäude von der gesamten Welt sowie Ansichten von fernen Galaxien und Unterwassercanyons. Sie können komplexe geografische Gegebenheiten erkunden, interessante Orte speichern und diese mit anderen Nutzern austauschen. Street View ist vielmehr die Darstellung von Straßenbildern, die der Orientierung dienen sollen. Street View wird aus einzelnen Fotos zusammengesetzt. Die Fotoaufnahmen erfolgen tagsüber bei ausreichenden Lichtverhältnissen.
Erklären Sie uns, was das Besondere an „Google Street View“ ist. Wozu brauchen wir den Dienst? Welche Features sind vorhanden?
Mit Street View können Sie Gebiete auf der ganzen Welt erkunden, die sie schon immer besuchen wollten. Betrachten Sie berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Big Ben, das Opernhaus von Sydney, den Times Square, den Eiffelturm, das Kolosseum und vieles mehr. Zudem können Sie Parkmöglichkeiten prüfen. Sind Parkplätze in der Nähe vorhanden? Informieren Sie sich im Voraus über die Zugangsmöglichkeiten von Gebäuden, z. B. vorhandene Rollstuhlrampen. Und auch im Urlaub können Sie von Street View profitieren, indem Sie sich im Voraus über die Lage Ihrer Urlaubsunterkunft informieren: Wie gut ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel? Liegt eine Bar in der Nachbarschaft? Befindet sich der Strand wirklich nur wenige Meter entfernt?
Weitere Informationen zu den Verwendungsmöglichkeiten von Street View finden Sie auch hier http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/using-street-view.html
In einigen Ländern, wie zum Beispiel in Russland, ist der Dienst noch nicht verfügbar. Plant google, dass Vorhaben auch in solchen Ländern zu starten oder ist das vom Gesetz her nicht möglich?
Street View gibt es derzeit in über 25 Ländern weltweit. Wir arbeiten kontinuierlich daran, weitere Länder in Street View zur Verfügung zu stellen, haben aber derzeit nichts zu verkünden.
Wie viele Menschen haben in Deutschland bisher Widerspruch eingelegt?
Es ist uns nicht möglich, die genaue Anzahl der eingegangenen Anträge auf Unkenntlichmachung von Wohnungen oder Häuser zu ermitteln, da sie nicht eindeutig ist. Einige Anträge wurden beispielsweise doppelt eingereicht, einige beziehen sich auf andere Produkte oder sind Spam. Wir bitten alle Nutzer, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht in Street View veröffentlicht haben wollen, das Online-Tool zu nutzen. Sobald die endgültige Anzahl der Anträge feststeht, werden wir diese veröffentlichen.
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin.
WETTER. Heute im Nordosten zeitweise heiter, sonst von Westen her Wolken und Regen. Am Sonntag im ganzen Land heiter bis wolkig und trocken. Während der Nordosten Deutschlands am Rande eines Hochs über Skandinavien verbleibt, hat der Ausläufer eines Tiefs über dem Nordatlantik den Westen und Süden erfasst. Er verlagert sich nur noch langsam und schwächt bei seiner sich bei seiner Ostverlagerung ab.
Im Ostseeküstenbereich nimmt der Südostwind noch zu, heute sind dann im gesamten Küstenbereich WINDBÖEN der Stärke 7, vereinzelt auch der Stärke 8 möglich. Auch in den Mittelgebirgen und später in den Alpen wird der Wind stärker. In der Nacht zum Sonntag bildet sich gebietsweise wieder NEBEL, der sich tagsüber rasch auflöst.
Text: © Deutscher Wetterdienst
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Kevin Brück.
Wittenberg. Es gibt weiterhin keine Entwarnung für die Hochwassergebiete, welche an der Pulsnitz und der Schwarzen Elster in Brandenburg und Sachsen-Anhalt verlaufen. Dies berichtet “Bild.de”. Das bedeutet für die Bewohner, dass aktuell die Alarmstufe aufrecht erhalten wird. Vor dem Abend sei mit keinerlei Entspannung zu rechnen. Dies teilte ein Sprecher mit. Der Sprecher des Landkreises Wittenberg teilte mit, dass in der Nacht im Bereich Premsendorf neue Sickerstellen entdeckt worden seien. Zudem werden mit Sandsäcken, die aufgeweichten Dämme wieder stabilisiert.
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Stuttgart. Der Umbau des stuttgarter Kopfbahnhofes in eine unter der Erde gelegene Durchgangsstation und die Anbindung an eine geplante ICE-Neubaustrecke nach Ulm hat eine beispiellose Welle der Kritik verursacht. Während die Bahn rechnet mit Kosten von rund sieben Milliarden Euro rechnet, erwarten die Kritiker dieses Megaprojektes eine Kostensteigerung auf bis zu 18,7 Milliarden Euro.
Nachdem bereits am Donnerstag Demonstranten ihrem Unmut Luft machten und es zu Eskalationen mit der Polizei kam, ging die Welle der Entrüstung am Freitagabend in die zweite Runde. Zehntausende Demonstranten forderten den Rücktritt von Innenminister Heribert Rech und Ministerpräsident Stefan Mappus. Lautstark waren diese Forderungen im Schlossgarten nicht zu überhören: “Mappus weg!”. Während man von offizieller Seite rund 50.000 Demonstranten ausgemacht haben will, sprechen die Gegner von zeitweise 100.000 Menschen, die friedlich demonstrierten und wohl auch weiterhin massiv demonstrieren wolllen.
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Mappus gerät unter Druck und bedauert die hohe Zahl der Verletzten, während die Gegner insbesondere der Landesregierung die Schuld an den Gewaltausbrüchen vom Donnerstag geben. Aktuell scheint eine Patt-Situation eingetreten zu sein und angesichts der Äußerungen von Bahnchef Rüdiger Grube ist eine Entschärfung eher nicht in Sicht. Er beteuerte mehrfach, dass der neue Bahnhof kommen wird.
Freunde macht sich auch Landesinnenminister Heribert Rech (CDU) nicht mit seinen Äußerungen zur Situation. Er gibt allein den Demonstranten die Schuld für die gewaltsame Eskalation. Unruhig über die Entwicklung wird auch die schwarz-gelbe Bundesregierung. Sie mahnt an, Gespräche aufzunehmen und verstärkt alle Bürger bei der Ausgestaltung des Projektes einzubeziehen. Ob dies tatsächlich möglich ist, bleibt abzuwarten. Im schlimmsten Falle ist der Zug bereits abgefahren.
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
Köln (KSTA). Autofahrer müssen am Sonntag, 3. Oktober, praktisch im ganzen Stadtgebiet innerhalb des Gürtels mit Behinderungen rechnen. Bereits ab Samstagmorgen, 8 Uhr, gilt im Start- und Zielbereich rund um den Deutzer Bahnhof ein Halteverbot. Betroffen sind insbesondere der Auenweg, Ottoplatz, Mindener und Opladener Straße. Etliche Straßen in Deutz sind bereits ab Samstag gesperrt.
Am Sonntag geht es bereits um 8 Uhr morgens los mit dem 10-Kilometer-Lauf. Um 8.45 Uhr startet dann der Halbmarathon mit dem Europameister über 10.000 Meter Jan Fitschen als Favoriten. Um 10.40 Uhr laufen die Inliner los, gefolgt von den Bikern um 11.15 Uhr. Ab etwa 11.35 starten schließlich - unmittelbar nach den Schülern - die Marathonläufer mit Lokalmatadorin Sabrina Mockenhaupt als Favoritin. [WEITERLESEN]
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin.
TOPTHEMA. Der Protest ist gestern friedlich geblieben: Am Abend demonstrierten laut der Veranstalter circa 100.000 Menschen gegen das geplante Bahnhofsprojekt “Stuttgart 21″. Das Projekt beschäftigt mittlerweile auch den Bundestag. Am Freitagmorgen kam auf Antrag der Linken der Innenausschuss des Bundestags zu einer Sondersitzung zusammen. Am Vortag war die Demonstration zwischen Polizisten und “Stuttgart 21″-Gegnern eskaliert. In der gestrigen Nacht wurden die ersten Bäume gefällt.
Der Protest des Volkes in Bezug auf “Stuttgart 21″ ist groß und es ist den Verantwortlichen egal, was das Volk zu sagen hat. “Stuttgart 21″ soll definitiv gebaut werden. Nach Ansicht des Bahnchefs Rüdiger Grube gibt es kein Zurück beim Projekt Stuttgart 21. Er bedauere jedoch die Eskalation bei den Protesten.
“Ich bin ein absoluter Gegner von Gewalt, aber Demokratie bedeute nicht nur, Entscheidungen zu treffen, sondern auch getroffene Entscheidungen umzusetzen”, sagte Bahnchef Grube der “Süddeutschen Zeitung” in der Samstagsausgabe. Wenn man etwas dagegen gehabt hätte, dann wäre die Möglichkeit da gewesen sich bei der damaligen Diskussion darüber zu unterhalten. “Die Fakten müssen auf den Tisch”, so heißt es weiter.
Den Menschen im Land bringt dieses offene Ohr relativ wenig. Der Bau ist beschlossen und die Kosteninvestition für den neuen Bahnhof ebenfalls. Aktuell sind eine Kostenhöhe von elf Milliarden Euro im Gespräch. Geld, welches an vielen Stellen sehr viel besser angelegt wären, so die Sicht vieler Bürger.
STARS & STERNCHEN. Angelina Jolie hat eine sehr lange und beeindruckende Lebensbiografie. Allerdings möchte sie diese anscheinend nicht in Buchform in die Regale der weltweiten Buchhändler stellen. Es heißt nämlich, dass Jolie gar keine Biografie schreiben will. Dies berichtet “star-nachrichten.de”. Der Sprecher dementiert zudem noch entsprechende Gerüchte einer möglichen Biografie. Hat Jolie möglicherweise etwas zu verbergen? Nein, bestimmt nicht und man kann nur hoffen, dass es sich die Schauspielerin von Welt eventuell nochmal anders überlegt.
MEDIEN. “Unheilig” hat den “Bundesvision Song Contest” 2010 gewonnen, welcher diesmal aus Berlin ausgetragen wurde. Nächstes Jahr findet der Musikwettbewerb aus Nordrhein-Westfalen statt. Vor wenigen Minuten ist die Sendung von Stefan Raab zu Ende gegangen. 16 Bands kämpften um den Sieg. Die Band Silly aus Sachsen-Anhalt kam auf den zweiten Platz. Der Musikwettbewerb wurde erstmals im Februar 2005 ausgestrahlt.
WETTER. Am Samstag Im Nordosten zeitweise heiter, sonst von Westen her Wolken und Regen. Am Sonntag im ganzen Land sonnig. Während der Nordosten Deutschlands am Rande eines Hochs über Skandinavien verbleibt, hat der Ausläufer eines Tiefs über dem Nordatlantik den Westen und Süden erfasst. Er verlagert sich nur noch wenig und schwächt sich ab.
Er bringt vor allem im Süden am Freitagabend noch Regen, der örtlich schauerartig verstärkt sein kann. Im Nordseeküstenbereich nimmt der Südostwind noch zu, am Samstag sind im gesamten Küstenbereich WINDBÖEN der Stärke 7, vereinzelt auch der Stärke 8 möglich. Am Samstag wird auch in den östlichen Mittelgebirgen und später in den Alpen der Wind stärker. © Deutscher Wetterdienst
DIE NÄCHSTE AUSGABE von KUKKSI HEUTE MORGEN am Montag um 00:00. Kukksi wünscht ein schönes Wochenende!
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
WETTER. In der Nacht zum Samstag im Osten örtlich Bodenfrost. Am Samstag im Nordosten zeitweise heiter, sonst von Westen her Wolken und Regen. Am Sonntag im ganzen Land sonnig. Während der Nordosten Deutschlands am Rande eines Hochs über Skandinavien verbleibt, hat der Ausläufer eines Tiefs über dem Nordatlantik den Westen und Süden erfasst. Er verlagert sich nur noch wenig und schwächt sich ab.
Er bringt vor allem im Süden am Freitagabend noch Regen, der örtlich schauerartig verstärkt sein kann. Im Nordseeküstenbereich nimmt der Südostwind noch zu, am Samstag sind im gesamten Küstenbereich WINDBÖEN der Stärke 7, vereinzelt auch der Stärke 8 möglich. Am Samstag wird auch in den östlichen Mittelgebirgen und später in den Alpen der Wind stärker. Im Westen und Süden ist in der Nacht zum Samstag gebietsweise NEBEL möglich, im Osten kann örtlich BODENFROST, vereinzelt sogar LUFTFROST auftreten.
Text: © Deutscher Wetterdienst
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2.10.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN - Die Nacht.
TOPTHEMA. Der Protest des Volkes in Bezug auf “Stuttgart 21″ ist groß und es ist den Verantwortlichen egal, was das Volk zu sagen hat. “Stuttgart 21″ soll definitiv gebaut werden. Nach Ansicht des Bahnchefs Rüdiger Grube gibt es kein Zurück beim Projekt Stuttgart 21. Er bedauere jedoch die Eskalation bei den Protesten.
“Ich bin ein absoluter Gegner von Gewalt, aber Demokratie bedeute nicht nur, Entscheidungen zu treffen, sondern auch getroffene Entscheidungen umzusetzen”, sagte Bahnchef Grube der “Süddeutschen Zeitung” in der Samstagsausgabe. Wenn man etwas dagegen gehabt hätte, dann wäre die Möglichkeit da gewesen sich bei der damaligen Diskussion darüber zu unterhalten. “Die Fakten müssen auf den Tisch”, so heißt es weiter.
Den Menschen im Land bringt dieses offene Ohr relativ wenig. Der Bau ist beschlossen und die Kosteninvestition für den neuen Bahnhof ebenfalls. Aktuell sind eine Kostenhöhe von elf Milliarden Euro im Gespräch. Geld, welches an vielen Stellen sehr viel besser angelegt wären, so die Sicht vieler Bürger.
INLAND. Zahlreiche Verletzte, Gewalt und Unmut über die Politik: Der Protest der Bevölkerung ist groß. Die Bundesregierung fordert neue Gespräche. Bundeskanzlerin Angela Merkel will reden und Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus mahnt zur Mäßigung, wie die Nachrichtenagentur dpa mitteilt. “Es darf keine weitere Eskalation, keine weitere Verletzten bei Demonstranten und Polizisten geben”, erklärte Mappus.
Die Organisatoren der Proteste gegen das milliardenschwere Bahnhofsprojekt “Stuttgart 21″ haben Gespräche mit Mappus abgelehnt. Mappus verteidigte den gewaltsamen Polizeieinsatz. Durch Pfefferspray wurden zahlreiche Protestanten verletzt und kamen anschließend ins Krankenhaus. Die Grünen und die Linkspartei übten starke Kritik an Mappus und Bundeskanzlerin Angela Merkel. In diesen Minuten findet ein weiterer Protest gegen “Stuttgart 21″ statt.
AUSLAND. Er war einer der bekanntesten Personen in Sachen Sexualaufklärung: Oswalt Kolle ist im Alter von 81 Jahren gestorben, dass berichtet “Welt online”. Am heutigen Freitag fand die Trauerfeier statt. Am morgigen Samstag wäre er 82 Jahre alt geworden. Seine Filme sahen rund 140 Millionen Menschen weltweit. Kolle ist laut Medienberichten am 24. September verstorben. Mitte der 60er-Jahre trug Oswalt Kolle zur sexuellen Aufklärung bei. Oswalt Kolle war Journalist.
WETTER. In der Nacht zum Samstag im Osten örtlich Bodenfrost. Am Samstag Im Nordosten zeitweise heiter, sonst von Westen her Wolken und Regen. Am Sonntag im ganzen Land sonnig. Während der Nordosten Deutschlands am Rande eines Hochs über Skandinavien verbleibt, hat der Ausläufer eines Tiefs über dem Nordatlantik den Westen und Süden erfasst. Er verlagert sich nur noch wenig und schwächt sich ab.
Er bringt vor allem im Süden am Freitagabend noch Regen, der örtlich schauerartig verstärkt sein kann. Im Nordseeküstenbereich nimmt der Südostwind noch zu, am Samstag sind im gesamten Küstenbereich WINDBÖEN der Stärke 7, vereinzelt auch der Stärke 8 möglich. Am Samstag wird auch in den östlichen Mittelgebirgen und später in den Alpen der Wind stärker. Im Westen und Süden ist in der Nacht zum Samstag gebietsweise NEBEL möglich, im Osten kann örtlich BODENFROST, vereinzelt sogar LUFTFROST auftreten. © Deutscher Wetterdienst
DIE NÄCHSTE AUSGABE von KUKKSI NACHRICHTEN - DIE NACHT am Montag um 00:00. Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende!
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