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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin.
WETTER. Im Norden und Osten teils länger anhaltender und ergiebiger Regen. Im Süden und Westen wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. Höchstwerte am Montag 10 bis 15 Grad. Deutschland liegt im Bereich einer Tiefdruckrinne, die sich von Skandinavien über Mitteleuropa zum Mittelmeer erstreckt. Auf der Ostflanke dieses Tiefs wird feuchtwarme Mittelmeerluft nach Norden geführt, während auf der Westflanke kühle Luft nach Süden vorstößt.
Im Grenzbereich dieser Luftmassen kommt es zu länger anhaltendem und teils ERGIEBIGEM DAUERREGEN. Dies betrifft den Norden und Osten Deutschlands. Die Regenfälle halten bis in den Montag hinein an. Vor allem in einem Streifen vom Erzgebirge bis nach Sachsen-Anhalt können innerhalb von 48 Stunden zwischen 60 und 90 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Im Westen und Süden ist das Wetter weitgehend störungsfrei.
Text: © Deutscher Wetterdienst
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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Caracas. 17 Millionen Menschen entscheiden über das Parlament in Venezuela. Es ist der Tag der Entscheidung: Die Wahl der 165 Abgeordneten in der „Asamblea Nacional“ gilt zudem als Entscheidung über den Staatschef Hugo Chávez. Diesmal tritt auch die Opposition an. In 87 Wahlkreisen wird gewählt. Sollte die Opposition gewinnen, wäre das für Chávez ein schwerer Schlag. Er führe einen strengen Sozialismus-Kurs.
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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Berlin. Jeder hat andere Lebensbedingungen - Auch Hartz-IV-Empfänger. Die einen interessieren sich für Autos, die anderen haben Hobbys welche Geld kosten und auch Magazine wie der “Playboy” mag für den anderen interessant sein - Über den Geschmack lässt sich streiten, aber das steht nicht zur Debatte. Am Montag ist die schwarz-gelbe Regierung ein Jahr an der Macht. Derzeit wird über den Regelsatz der Sozialreform Hartz-IV diskutiert und wir wollen in einem etwas kritischen Bericht aufzählen, wie die Bundesregierung Hartz-IV berechnen will.
Die Sozialreform Hartz-IV soll den Lebensunterhalt abdecken. Die Opposition kritisiert die Berechnung und das Vorgehen der schwarz-gelben Regierung stark. Der Regelsatz ist danach berechnet, was Hartz-IV-Empfänger aus Sicht der Regierung ausgeben: Kleidung, Nahrung, Gesundheitspflege, Freizeit oder auch Verkehr. Doch woher will die Regierung wissen, für was Hilfsbedürftige das Geld ausgeben oder wie sich die Lebensbedingungen jedes Einzelnen zusammenstellen?
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Tabakwaren und Alkohol sollen gestrichen werden. Die Opposition sieht das als Eingriff in die Privatsphäre. Auch Verbände kritisieren die Pläne stark: Aber immerhin, Internetkosten sollen dazu kommen. Verbände und die Opposition fordern einen deutlich höheren hartz-IV-Regelsatz, für was das Geld ausgegeben wird, ist jedem selbst überlassen. Heute kam die Meldung, dass rund 4,7 Millionen Hartz-IV-Empfänger ab dem nächsten Jahr an fünf Euro pro Monat mehr vom Staat bekommen sollen.
Wir betrachten das in einem Beispiel mal auf einer ganz anderen Art: Sex gehört zum alltäglichen Leben dazu. Theoretisch müsste die Regierung im Regelsatz auch Verhütungsmittel mit einplanen. Oder auch: Woher nehmen sich die Politiker das Recht, dass entschieden wird, ob ein Hartz-IV-Empfänger rauchen soll oder nicht? Von der Leyen hat geäußert: “Alkohol und Tabak sind kein Grundbedarf”.
Man möge bedenken, wenn jemand seit Jahren raucht und davon abhängig ist, soll er trotz einer Sucht aufhören, wenn er aus welchen Gründen auch immer in die Sozialreform Hartz-IV reinrutscht? Wir wollen keinesfalls Rauchen gut reden, aber es geht ums Prinzip. Politiker können diverse Lebensbedingungen von Millionen Menschen nicht beurteilen - Auch nicht von der Leyen. “Hartz-IV soll das Existenzminimum sichern”, erklärte von der Leyen in der “Bild”-Zeitung (Montagausgabe). “Der Grundbedarf ist unantastbar, aber Genussmittel wie Alkohol und Tabak gehören nicht dazu.”
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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Kevin Brück.
Grefrath. Die Suche nach dem vermissten Mirco geht in eine weitere traurige Phase. Die Eltern des Jungen versuchen über das Fernsehen an die Öffentlichkeit zu treten, damit sie ihren Sohn eventuell wieder zu Gesicht bekommen. Den Appell zeigten sie im WDR. Mittlerweile sind es drei Wochen her, dass der junge das letzte mal gesehen worden ist. Die Polizei sucht weiterhin unter Hochdruck nach dem Jungen.
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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin.
WETTER. Im Norden und Osten teils länger anhaltender und ergiebiger Regen. Im Süden und Westen wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. Höchstwerte zwischen 12 und 18 Grad. Deutschland liegt im Bereich einer Tiefdruckrinne, die sich von Skandinavien über Mitteleuropa zum Mittelmeer erstreckt. Im Bereich dieser Tiefdruckrinne ist über Italien ein neues Tief entstanden, das im Tagesverlauf über Ungarn und die Slowakei nach Polen zieht.
Mit diesem Tief wird feuchtwarme Mittelmeerluft nach Norden geführt, während auf der Westflanke kühle Luft nach Süden vorstößt. Im Grenzbereich dieser Luftmassen kommt es zu länger anhaltenden und teils ERGIEBIGEM DAUERREGEN. Dies betrifft den Norden und Osten Deutschlands. Die Regenfälle halten zum Teil bis in den Montag hinein an. Vor allem in einem Streifen vom Erzgebirge bis nach Sachsen-Anhalt können innerhalb von 48 Stunden zwischen 60 und 90 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Im Westen und Süden ist das Wetter weitgehend störungsfrei.
Text: © Deutscher Wetterdienst
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26.9.2010 von POLITIK.DE.
KAMPAGNE. Mit dem Projekt INDECT will die EU eine Plattform für die umfassende, automatisierte Überwachung ihrer Bürger kreieren. „Verdächtiges Verhalten“ soll durch eine Software registriert und verfolgt werden.
INDECT: „Eine Plattform (…), die Betriebsdaten registriert und austauscht, Multimedia-Inhalte erfasst und alle Information intelligent verarbeitet, damit Bedrohungen automatisch entdeckt und kriminelles Verhalten oder Gewalt erkannt wird.“ So beschreibt sich das Forschungsprojekt selbst, das von der EU-Kommission finanziert wird. Die ZEIT findet weniger blumige Wörter: „Man könnte es auch ein integriertes Spionageprogramm nennen.“
Ziel von INDECT ist es, durch eine umfassende Verknüpfung aller möglicher Daten aus Telefongesprächen, Internetnutzung (insbesondere die Datenspiren in sozialen Netzwerken, Foren und Blogs), Überwachungskameras und Personendaten wie Bildern in Reisepässen eine automatisierte Suche nach verdächtigen Personen startet. Noch konkreter ausgedrückt heißt das: Verbreitet jemand ein Drohvideo im Netz, kann sein Bild ausfindig gemacht werden und der Verdächtige durch automatische Gesichtserkennung von Überwachungskameras in den Straßen, an öffentlichen Plätzen oder beispielsweise in Fußballstadien gefunden werden.[WEITERLESEN]
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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Zum Starterfeld gehörten heute die beiden schnellsten Marathonläufer des Jahres, Patrick Makau und Geoffrey Mutai aus Kenia und am Ziel an der Westseite des Brandenburger Tores konnte sich letztendlich Patrick Makau mit einer Zeit von 2:05:08 (inoffizielle Siegerzeit) durchsetzen. Ein kenianischer Doppelsieg der Superlative begeisterte Berlin und darüber hinaus kann sich der 25-jährige Sieger über 40.000 Euro Siegprämie freuen. Als schnellste Frau überzeugte Aberu Kebede, die zierliche Langstreckenläuferin aus Äthiopien, mit einer Zeit von 2:23:57 (inoffizielle Siegerzeit).
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Das Rennen war phantastisch und trotz des schlechten Wetters feuerten die Zuschauer an der Strecke die Athleten an. Die Route führte über die Karl-Marx-Allee, den Kottbusser Damm, die Gneisenaustraße, den Hohenzollerndamm, den Kurfürstendamm und über die Tauentzien. Dramatik pur bestimmte den Lauf und die Zuschauer sollten allen Läufern Beifall für die Teilnahmen an diesem sportlichen Event. Weltklasseniveau und engagierter Einsatz von Hobbyläufern - wie immer repräsentierte die Hauptstadt, dass allein die Teilnahme am Berlin-Marathon zu einem unvergesslichen Erlebnis sein werden kann.
eben New York, Chicago und London gehört er zu den größten und schnellsten der Welt: Der Berlin Marathon. Seit gestern findet, wie üblich am letzten Septemberwochenende,
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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Sie waren schlecht, die Bedingungen beim Start des Marathons. Es schüttete in Strömen, als Klaus Wowereit, Berlins regierender Bürgermeister und Schauspieler Till Schweiger vorhin den Startschuss gaben. Der 37. Berlin-Marathon lockte 41.000 Profis und engagierte Freizeitläufer auf die 42,195 Kilometer lange Strecke quer durch die Bundeshauptstadt. Alle hatten sich gut vorbereitet und anerkennenswert sind auch die Leistungen, die alle Hobbyläufer im Vorfeld absolviert hatten. Neben beruflichen und privaten Verpflichtungen hatten viele in den vergangenen Wochen und Monaten trainiert.
Respekt muss somit allen Läufern gezollt werden, denn wer selber schon einmal Teilnehmer an einem Marathon war weiß, welchen Belastungen ein Läufer ausgesetzt ist. Wenn dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, wird es für alle Sportler doppelt schwer. Aktuell haben alle mit Regen und sogar Nebel zu kämpfen. Einen neuen Rekord wird der 37. Berlin-Marathon am Ende wohl nicht zu bieten haben, doch sind Top-Zeiten zu erwarten. Derzeit sind die als Fovoriten gehandelten Kenianer an der Spitze: Patrick Makau und Geoffrey Mutai. Dennoch ist aktuell noch offen, wer am Ende als Sieger durch das Ziel gehen wird.
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26.9.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Nachdem sich gestern die Inlineskater auf die schon legendäre Strecke durch Berlin machten, fällt heute um 8.35 Uhr der Startschuss für die Rollstuhlfahrer. Zehn Minuten später, um 8.45 Uhr folgen die Handbiker, bevor, um 9.00 Uhr Läufer und Power-Walker wieder einmal viele Zuschauer an der Strecke begeistern werden. Der 37. real,- BERLIN-MARATHON ist darüber hinaus ein besonderer Lauf, denn heute führt die Marathonstrecke bereits zum 30. Male durch die Stadt. 1981 war das Geburtsjahr des weltbekannten City-Marathons in Deutschland, zu dem rund 40.000 Teilnehmer aus über 100 Nationen für ein multikulturelles Sport-Spektakel erwartet werden. Dabei werden die Zuschauer nicht zu kurz kommen. Etwa 70 Live- Bands sorgen wie in jedem Jahr an der Strecke für Stimmung.
Der Veranstalter, Sport-Club Charlottenburg, unter der bewährten Organisation von SCC-Running Events, ist sich sicher, dass der Marathon zum einem Sportereignis werden wird, das auch viele Zuschauer an den Fernsehgeräten in seinen Bann ziehen wrd, wenn sich die Sportler auf die Strecke machen. Start und Ziel ist auf der Straße des 17. Juni zwischen dem Brandenburger Tor und dem “Kleinen Stern”.
Dabei dürfte es heute besonders spannend werden, denn als Newcomer der internationalen Marathonszene wird der junge Kenianer Eliud Kiptanui gehandelt. Bereits im Mai diesen Jahres überzeugte er mit einer phantastischen Zeit von 2:05:39 Stunden beim Marathon in Prag. Umso spannender wird sein heutiger Laueinsatz werden. Schließlich sind wie in jedem Jahr auch andere Spitzenathleten gut gerüstet für dieses Laufevent. Mit von der Partie werden auch Geoffrey Mutai und Patrick Makau sein. Ob die Weltrekordjagd gelingen wird, liegt unter anderem den Witterungsbedingungen. Zusammen mit Kiptanui werden Makau und Mutai als Trio den Lauf mitgestalten. Die Temperaturen werden mit bis zu 18 Grad wohl ideale Bedingungen bieten, doch sind auch kurze Regenschauer und ein leichter Wind angesagt.
Die Medien sind vor Ort und ab 8.30 Uhr bis 12 Uhr wird der Lauf von n-tv und ab 8.50 Uhr bis 11.30 Uhr auf Eurosport übertragen.
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26.9.2010 von KOELNER STADT-ANZEIGER.
Köln. Um seiner Hoffnung, dass auch die Russen ihre Kinder lieben, den nötigen Ernst zu verleihen, bediente sich Sting einst beim Romanze-Satz von Prokofjews „Leutnant Kishe“-Suite. Am Freitagabend präsentierte der Sänger in der Lanxess-Arena eine Auswahl seiner Songs in neuen, symphonischen Arrangements zusammen mit dem 45-köpfigen Royal Philharmonic Concert Orchestra aus London.
Da kann die Mauer fallen, wie sie will, „Russians“ - Stings Beitrag zum Kalten Krieg - muss mit im Programm sein. Im historischen Abstand erscheint das Kunstlied zwar eher als Teil der atomaren Abschreckungsideologie denn als Kritik an derselben. Doch die Orchesterversion trägt dem Rechnung. Statt an Prokofjew gemahnt das Intro eher an Schostakowitschs Leningrader Sinfonie. Das Blech tönt sozialistisch, die Pauke gibt die Marschrichtung vor. „Russians“ ist jetzt Kulissenmusik, Theatertamtam. Eine Ehrenrettung des Stücks, die vom Publikum in der Arena begeistert aufgenommen wird. [WEITERLESEN]
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