Berlin. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor 400 Islamisten in Deutschland. In der Bundesrepublik seien rund 130 nach Angaben des BKA besonders gefährdet. Ein größerer Teil habe sich in Terrorcamps ausbilden lassen, erklärt BKA-Chef Ziercke. Dabei handelt es sich um Personen, “von denen wir annehmen, dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblichem Ausmaß begehen könnten”, teilte BKA-Präsident Jörg Ziercke gegenüber dem “Tagesspiegel” mit.
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Es gebe auch Anführer, welche kaum in Erscheinung treten. Dem BKA bereitet zudem auch die vielen Reisen zwischen Deutschland und dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet Sorgen. In diesen Camps werden die Islamisten auf den „Heiligen Krieg“ vorbereitet. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass die Terrororganisation Al-Qaida keine große Gefahr darstelle. Aus dem Raum Nordafrika und Arabien seien gefährliche Gruppen.