
Stuttgart. Die Proteste stehen seit längerer Zeit im Mittelpunkt kontrovers geführter Diskussionen, doch die aktuelle Entwicklung bereitet auch vielen beobachtern der Szene Unbehagen. So werfen viele Demonstranten den Ordnungshütern ein besonders aggressives Verhalten vor und zahlreiche Verletzte sind das Resultat.
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Das Bahnprojekt “Stuttgart 21″ ist heiß umkämpft und bislang konnten Demonstranten auf eine friedliche Weise zum Ausdruck bringen, dass sie viele Argumente anführen können, die sich dagegen wenden. Heute eskalierte die ohnehin seit Tagen angespannte Situation. Bei Polizeieinsätzen wurden viele Menschen verletzt, die in Stuttgarter Krankenhäusern medizinisch versorgt werden mussten.
Schon ist von einer Überlastung die Rede und bis zum späten Nachmittag erlitten durch den Einsatz von Tränengas mehr als 1.000 Menschen Augenverletzungen, Platzwunden und Prellungen.Dabei soll die Polizei nicht zimperlich gegen demonstranten vorgegangen sein. Schlagstöcke, Reizgas und sogar Tritte waren die Waffen, wobei ein Polizeisprecher betonte, dass die Zahl der Verletzten noch nicht klar feststehe. Wie weit die Protestaktionen noch ausgeweitet werden und wann ein Ende in Sicht ist, kann noch nicht abgesehen werden.