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12.8.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN NRW.
TOPTHEMA. Ende des Jahres soll “Google Street View” auch in Deutschland verfügbar sein: Der Dienst ist umstritten. Politiker fordern eine Infoseite zu “Google Street View”, die Kripo warnt hingegen, dass der Dienst auch von Einbrechern genutzt werden könnte. Es gab viel Zoff um “Google Street View”: Nun gab es die Bestätigung, dass der Dienst auch bald in Deutschland genutzt werden kann. 20 deutsche Städte sind dann im Detail zu sehen. Nicht nur Städte und Häuserfassaden, sowie Straßen sind im Detail zu sehen, auch Menschen, die sich gerade zum Zeitpunkt der Aufnahme auf der Straße befanden sind erkennbar.
Seit 2008 haben die Autos von Google fotografiert. Mit einer speziellen Kamera wurden die Aufnahmen produziert: In einer 360-Grad-Ansicht und auf der “letzten Zoom-Ebene”, wie es der Internetriese selbst formuliert. Sie wollen nicht, dass ihr Haus im Detail zu sehen ist? Hierfür gibts in Deutschland eine Besonderheit: Sie können Widerspruch einlegen. Eine Woche lang wird die Bearbeitung des Widerspruchs dauern, wie Google mitteilt. Es ist wohl ein aussergewöhnliches Projekt seitens von Google - Aber auch ein umstrittenes Projekt. Selten stand Google so groß in Kritik, wie mit “Google Street View”.
INLAND. Es gibt zahlreiche Länder, wo Homosexualität nicht geduldet wird. Aus dem Grund wird Bundesaussenminister und Vize-Kanzler Guido Westerwelle (FDP) ohne seinen Freund Michael Mronz in schwulenfreindliche Länder reisen. Das sagte er der Boulevardzeitung “Bunte”. Das betrifft in etwa 75 Länder auf dieser Welt, denn dort ist Homosexualität ein Straftatbestand. “Wir wollen den Gedanken der Toleranz in der Welt befördern. Aber wir wollen auch nicht das Gegenteil erreichen, indem wir uns unüberlegt verhalten”, teilte Westerwelle dem Magazin mit. In sieben Staaten gilt bei homosexuellen handlungen sogar die Todesstrafe.
AUSLAND. Die Waldbrände in Russland haben radioaktive verseuchte Gebiete erreicht. In der Region Brjansk standen am Freitag letzter Woche größere Flächen in Brand, wie am Mittwoch aus der Internetseite der russischen Waldschutzbehörde hervorging. „Es gibt Karten zu den verseuchten Gebieten, es gibt Karten zu den von den Bränden erfassten Gebieten. Jeder kann diese Informationen zusammenlegen; warum also sollte man sie abstreiten“, sagte ein Sprecher der Behörde Interfax. Es wird befürchtetet, dass mit dem Rauch radioaktive Partikel aufsteigen. Die Flammen haben die Region bei Tschernobyl erreicht.
WETTER. Viele Wolken, gebietsweise Schauer, örtlich Gewitter, etwas zurückgehende Temperaturen. Von Nordwesten hat ein neuer Tiefausläufer auf Deutschland übergegriffen und sorgt wieder für einen wechselhaften Witterungsabschnitt.Heute Abend sind in fast ganz Deutschland GEWITTER mit örtlichem STARKREGEN möglich! Lediglich in Nordseenähe, im äußersten Südwesten und zunächst ganz im Osten ist die Gewittergefahr geringer. © Deutscher Wetterdienst (DWD)
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