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Archive für 10.8.2010

08:13 I Hochwasser: Katastrophenalarm in Görlitz aufgehoben

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NACHRICHTEN SPEZIAL. Nach der Hochwasserflut in Sachsen beginnt das große Aufräumen. Auch beim Hochwasser in Brandenburg herrscht derzeit leichte Entspannung. In Görlitz wurde der Katastrophenalarm aufgehoben. Innerhalb sechs Stunden ist der Neiße-Pegel in der Ortschaft Klein Bademeusel um 40 Zentimeter gesunken. Den höchsten Stand hatte der Fluß mit 5,28 Metern erreicht. An der Neiße gilt weiterhin die Alarmstufe vier, an der Spree herrscht Stufe drei. In Sachsen ist von Normalität noch keine Rede.

Verschärft hat sich die Lage in der Neiße-Stadt Guben. In Sachsen ging das Hochwasser zurück und zieht Richtung Norden weiter: Am Mittag kam der Scheitel in Bad Muskau an. Die Deiche in Brandenburg halten den Fluten bisher stand. Die Lage in den Hochwassergebieten an der Lausitzer Neiße ist weiterhin kritisch. In Guben kam es zu Überflutungen. Derzeit hat sich zwar das Wetter beruhigt, aber ein weiteres Tiefdruckgebiet mit Regen hat sich angekündigt, dass teilten Meteorologen mit.

  • Infos zum Hochwasser in Sachsen gibt`s auch bei KUKKSI.de

08:02 I Rente mit 67: Wie sieht das SPD-Konzept zur Arbeitsmarktpolitik aus?

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Berlin. Noch scheint  im parteiinternen Rentenstreit nichts entschieden, denn erst am 22. August will die SPD-Führung den Sonderparteitag vorbereiten, der Ende September geplant ist. Einen Tag später, am 23. August wird der Gewerkschaftsrat einberufen und schon jetzt steht fest, dass die Gewerkschaften zu den schärfsten kritikern der längeren Lebensarbeitszeit gehören.

Kritik dazu kommt auch von den Jusos. Diese fordern die SPD auf, sich von der Rente mit 67 zu verabschieden. Im Gespräch ist auch, dass sich die Jungsozialisten für einen Entscheid der Mitglieder einsetzen, falls auf dem Sonderparteitag die Rente mit 67 nicht fällt. Sascha Vogt, Chef der Jusos, ist sich sicher, dass der Großteil der Genossen die Rente mit 67 als falsche Entscheidung werten und hofft daher, dass die SPD dies korrigieren wird. Weiterhin für nötig, das Rentenalter schrittweise anzuheben, hält es auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.

Doch macht er dabei auch Einschränkungen. Schließlich kann ein Bauarbeiter nicht so lange arbeiten, wie jemand, der in einem Büroberuf beschäftigt ist. Aus diesem Grunde fordert Beck künftig flexible Lösungen und findet Debatten innerhalb der Partei grundsätzlich richtig. Frank Walter Steinmeier hatte jedoch unlängst im Deutschlandfunk betont, dass es in Zukunft nötig sein wird, länger zu arbeiten. Als fatal wertet jedoch der DGB die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und bekräftigt, dass es jetzt darum geht, Fehler der Vergangenheit auszubügeln. Der Deutsche Caritasverband nannte die Erhöhung des Rentenalters grundsätzlich notwendig, verlangte aber “die starke Diskriminierung älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt weiter abzubauen”.

07:57 I Köln: Lena Meyer-Landrut zieht in die Domstadt

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Köln. Popsängerin Lena Meyer-Landrut zieht nach Köln. Um nicht mehr so viel von Hannover pendeln zu müssen, ist Lena nach Köln an den Rhein gezogen.  In der Domstadt bezog sie ein eigenes Appartement, dass sagte sie in einem Interview mit der “Frankfurter Neuen Presse”. In Köln ist Stefan Raabs Produktionsfirma Brainpool ansässig. Auch soll bald ein eigenes Auto vor der Tür stehen.

Mit “Satellite” feierte sie Riesenerfolge und holte den Grand Prix. Die neue Single “Touch a New Day” von Lena Meyer-Landrut verkauft sich bislang schleppend. Lena wuchs in Hannover auf und wurde am 23. Mai 1991 geboren. Mit dem Hit “Satellite” hatte sie international einen großen Erfolg und war wochenlang in den Top 10 der Charts. Nächstes Jahr soll sie ihren Titel beim Eurovision Song Contest 2011 verteidigen.

07:55 I Wetter: Heute heiter bis wolkig, kaum Schauer

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WETTER. Heute heiter bis wolkig, kaum Schauer. 24 bis 29 Grad. Die nach Deutschland eingeflossene Meeresluft gelangt unter Zwischenhocheinfluss, wobei sich die Luft erwärmen kann. Im Laufe des Tages erreicht ein neuer Tiefausläufer den Nordwesten des Landes.Heute sind vereinzelte GEWITTER zunächst in Alpennähe zu erwarten, später dann auch im Westen und Nordwesten.

Text: © Deutscher Wetterdienst (DWD)

06:00 I Kukksi heute Morgen (10.08.2010)

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TOPTHEMA. In den Landkreisen Spree-Neiße und in der Stadt Cottbus wurde am Montagabend Katastrophenalarm ausgelöst. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sagte, dass die Situation höchst angespannt wäre. Evakuierungen sind derzeit nicht notwendig, hieß es weiter. Mehr als das Zehnfache an Wasser werde die Spree erreichen, Einsatzkräfte stehen bereit.

Doch wie sieht eigentlich die Lage in Berlin aus? Natürlich werden hier auch höhere Pegelstände erwartet, aber nur gering. Das Wasser kann in der Nähe des Spreewaldes abfließen und ein natürlicher Speicher sei vorhanden. Auch der Müggelsee im Südosten der Hauptstadt könne viel Wasser aufnehmen. Experten gaben zudem Entwarnung für die Oder. Die Schäden in Sachsen sind nach dem Hochwasser noch nicht einzuschätzen.

STARS & STERNCHEN. Er läuft überall: Egal ob in Cafes, Restaurants, auf öffentlichen Plätzen, im Musikfernsehen bei VIVA oder Radiosendern wie zum Beispiel “KISS.FM”: Der Hit “We no speak Americano” von  Yolanda Be Cool hat die Spitze in den Charts übernommen und ist wohl der Sommersong im Jahr 2010. Yolanda Be Cool & DCUP sind drei Männer aus Australien und sorgen für Abwechslung an der Chartspitze.

Sechs Wochen lang stand Shakira mit ihrem “Waka Waka”-Song an der Spitze. Yolanda Be Cool & DCUP räumt in den europäischen Ländern ab - Natürlich auch in Südamerika und in Pazifiknähe. Südamerikanisches Feeling und gute Sommerlaune sind bei dem Hit garantiert. Und das Beste daran: Der Hit entstand zufolge von Medienberichten rein zufällig. Renhören lohnt sich!

MEDIEN. Der private Fernsehsender SAT.1 hat in der TV-Sendung “Kerner” das TV-Experiment des Jahres angekündigt. Die Sendung, welche in der letzten Zeit eher schleppend lief, geht am Donnerstag in die nächste Saison. Wie das Medienmagazin “DWDL” berichtet, geht es um die Fragestellung, ob es einem Menschen heutzutage noch gelingen kann trotz Handyortung, Kreditkarten-Einsatz und Überwachungskameras unerkannt zu leben. Bei SAT.1 startet am Donnerstag: “Wo ist Sven?” Ob es wirklich das “TV-Experiment des Jahres” ist? Wir werden es sehen!

WETTER. Am Dienstag heiter bis wolkig, kaum Schauer. 24 bis 29 Grad. Die nach Deutschland eingeflossene Meeresluft gelangt unter Zwischenhocheinfluss, wobei sich die Luft erwärmen kann. Im Laufe des Dienstags erreicht ein neuer Tiefausläufer den Nordwesten des Landes. Letzte Schauer oder GEWITTER im Osten fallen bald zusammen. Später bildet sich örtlich NEBEL. Am Dienstag sind vereinzelte GEWITTER am ehesten in Alpennähe zu erwarten. © Deutscher Wetterdienst (DWD)

00:00 I Kukksi Nachrichten - Die Nacht (10.08.2010)

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TOPTHEMA. In den Landkreisen Spree-Neiße und in der Stadt Cottbus wurde am Montagabend Katastrophenalarm ausgelöst. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sagte, dass die Situation höchst angespannt wäre. Evakuierungen sind derzeit nicht notwendig, hieß es weiter. Mehr als das Zehnfache an Wasser werde die Spree erreichen, Einsatzkräfte stehen bereit.

Doch wie sieht eigentlich die Lage in Berlin aus? Natürlich werden hier auch höhere Pegelstände erwartet, aber nur gering. Das Wasser kann in der Nähe des Spreewaldes abfließen und ein natürlicher Speicher sei vorhanden. Auch der Müggelsee im Südosten der Hauptstadt könne viel Wasser aufnehmen. Experten gaben zudem Entwarnung für die Oder. Die Schäden in Sachsen sind nach dem Hochwasser noch nicht einzuschätzen.

INLAND. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) rechnet zwar nicht mit größeren Schäden durch das Hochwasser, am Abend wurde in Cottbuss Katastrophenalarm ausgelöst. Er bewertet die gegenwärtige Situation in Brandenburg zwar für angespannt, doch ist sich auch sicher, dass die Lage in den Griff zu kriegen ist. An Elbe und oder herrschen aktuell entspannte Bedingungen.

Bereits am heutigen Mittag musste in Brandenburg die höchste Alarmstufe ausgerufen werden, weil der Pegelstand einen Wert von rund vier Metern über dem Normalwert erreicht hatte. Die Neiße überflutete die Dörfer Sagar und Podrosche, weil die Deiche dem Druck nicht mehr standhielten. Die beiden sächsischen Ortschaften waren zuvor evakuiert worden und es konnte schlimmeres vermieden werden.

AUSLAND. Vor 50 Jahren geschah eine atomare Katastrophe in der Nähe der Wiederaufbereitungsanlage Majak - Nun wird die Region von Waldbränden bedroht und Russland hat in der Gegend den Ausnahmezustand verhängt. Das Betreten von Parkanlagen und Wäldern sei in der Region verboten, teilten die Behörden laut der Agentur Ria Nowosti am Montag mit. Für den morgigen Dienstag wurde eine Krisensitzung einberufen. Auch in der Nähe der atomaren Forschungsanlage Sneschinsk brennen die Wälder.

Rettungskräfte sind im Dauereinsatz. Ein Großteil der Bränder ist nach wie vor ausser Kontrolle. Die Hitzewelle mit Temperaturen um die 40 Grad haben die Waldbrände ausgelöst. Im Kampf gegen die Feuerwalze wächst die internationale Hilfe. Es sollen 100.000 von der Bundesregierung zugesagte Atemschutzmasken in Moskau eintreffen. Moskau verstärkte die Maßnahmen gegen den giftigen Qualm von den Torfbränden im Ural. Die Zahl der Toten liege in etwa bei 700 Menschen. Im Normalfall liege die Zahl bei 360 bis 380 Toten pro Tag.

WETTER. In der Nacht meist trocken, örtlich Nebel. Am Dienstag heiter bis wolkig, kaum Schauer. 24 bis 29 Grad. Die nach Deutschland eingeflossene Meeresluft gelangt unter Zwischenhocheinfluss, wobei sich die Luft erwärmen kann. Im Laufe des Dienstags erreicht ein neuer Tiefausläufer den Nordwesten des Landes. Letzte Schauer oder GEWITTER im Osten fallen bald zusammen. Später bildet sich örtlich NEBEL. Am Dienstag sind vereinzelte GEWITTER am ehesten in Alpennähe zu erwarten. © Deutscher Wetterdienst (DWD)