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Archive für 12.7.2010

18:30 I NRW: Ist der “Brutkasten” bald Geschichte?

Düsseldorf. Die tropischen Temperaturen haben Deutschland fest im Griff und auch in Nordrhein-Westfalen leiden mittlerweile Jung und Alt unter der Schwüle. Doch mit etwas Glück könnte sich bald eine Wende ankündigen, denn bereits heute sind in einigen Teilen Nordrhein-Westfalens sintflutartige Regenfälle nieder gegangen. Verbunden mit den Unwettern ist eine deutliche Abkühlung. Bereits in der kommenden Nacht wird frische Luft heran geführt und die Temperaturen fallen auf 16 bis 17 Grad.

Viele werden aufatmen, wenn es erstmals wieder möglich ist, eine Nacht durchzuschlafen. Morgen soll die Luft  trockener werden und angenehme 26 bis 29 Grad werden nur noch erreicht. Für das Wochenende können sich die Nordrhein-Westfalen auch auf erträgliche Temperaturen einstellen, denn kühlere Luft ist im Anmarsch, die durch das eine oder andere Gewitter heran geführt wird. .

16:19 I Tarifgespräch über Einkommensverbesserungen erfolglos

Frankfurt am Main. Das Tarifgespräch der Deutschen Bahn mit den Gewerkschaften blieb bis auf weiteres erfolglos. Die beide Seiten gingen bereits nach nur drei Stunden wieder auseinander. Jetzt muss schnell gehandelt werden, denn bis Ende Juli sollten Tarifangebote stehen.

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Wenn dies nicht so sein sollte, dann erwarten uns im August massive Streiks, welche den Schienenverkehr in Deutschland erheblich beeinträchtigen können. Das Gewerkschaftsbündnis aus Transnet und GDBA möchte von dem bundeseigenen Konzern Einkommensverbesserungen für die Mitarbeiter, die einem Plus von sechs Prozent mehr Geld entsprechen sollen.

16:10 I Haiti in Trümmern: Sechs Monate nach dem Erdbeben

Port-au-Prince. Es waren Bilder, die um die Welt gingen - Es waren Bilder des Grauens. Die Welt war geschockt und die Menschen glaubten nicht, was sie in der Zeitung oder im Fernsehen gesehen haben: Am 12. Januar 2010 zerstörte ein Erdbeben den Karibikstaat Haiti. Leichenberge auf den Straßen, Kinder und Familien obdachlos und tausende Häuser wurden zerstört. Sechs Monate nach dem schweren Erdstoß herrscht in Haiti immer noch Chaos.

Haiti wartet heute immer noch auf die versprochenene Milliarden-Hilfe, die Hauptstadt Port-au-Prince liegt immer noch in Trümmern. Der Karibikstaat zählt zu einer der ärmsten Nationen. Mehr als 200.000 Menschen wurden bei dem Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala getötet, eine Million Menschen wurden bei der Naturkatastrophe obdachlos. Es gab zahlreiche Nachbeben, heute steht Haiti vor einem weiteren Problem: Die Hurrikan-Saison hat begonnen. Mehr als 800.000 Kinder leben in Zeltlagern.

10:20 I NRW-Koalitionsvertrag wird unterzeichnet

Düsseldorf. Heute wollen Grüne und SPD in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ihren Koalitionsvertrag unterschreiben. Diesem steht nun, nachdem am Wochenende die Parteitage dies fast ohne Gegenstimmen gebilligt hatten, nichts mehr im Weg.

Wie bereits angekündigt, soll  es jetzt eine Minderheitsregierung geben, denn zur absoluten Mehrheit fehlt den beiden Parteien eine Stimme. Bereits übermorgen will sich Hannelore Kraft, SPD-Landeschefin, zur Ministerpräsidentin wählen lassen, um dem scheidenden Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) ins Amt zu folgen. Bei der Wahl am Mittwoch werden sich die Linken enthalten. Hannelore Kraft wird es dann im zweiten Wahlgang ermöglicht, Rüttgers abzulösen.

Schützenhilfe wird es von der CDU indes nicht für Frau Kraft geben. Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Karl-Josef Laumann, schließt eine Zustimmung seiner Partei zu Vorschlägen einer rot-grünen Minderheitsregierung definitiv aus. Vielmehr wird verstärkt Kritik laut und Laumann wirft der SPD-Chefin vor, ihre persönlichen Interessen über die Interessen des Landes zu stellen.

09:28 I Uganda: Terroranschläge auf WM-Fans

Kampala. In der ugandischen Hauptstadt Kampala hatten sich zahlreiche Fußball-Fans versammelt, um das Finale zwischen der Niederlande und Spanien zu verfolgen. Durch eine Bombenexplosion sind viele Menschen ums Leben gekommen, mehr als 100 wurden laut Medienangaben verletzt. Die Polizei vermutet radikalislamische Extremisten hinter den Anschlägen. Auch Ausländer waren unter den Opfern.

04:30 I POLITIK.DE: Ein Hauch von Kaltem Krieg

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DOSSIER. Die Geschichte Anna Chapmans hat ein bisschen etwas von Mata Hari, der niederländischen Kurtisane, die im Zweiten Weltkrieg wegen angeblicher Spionage für Deutschland von den Franzosen hingerichtet wurde. Chapman ist eine von zehn der Spionage Beschuldigten, die letzte Woche in den USA verhaftet wurden. Sie hätten sensible Informationen, gesammelt in den höchsten politischen Kreisen, an den Kreml weitergeleitet, lautet der Vorwurf der US-amerikanischen Regierung.

Dass Chapman dabei die meiste Aufmerksamkeit genießt, überrascht wenig. Nach ihrer Festnahme stürzten sich Medien auf die Facebook-Bilder der „Femme Fatale“, wie sie die New York Post bezeichnete. Die 28-Jährige lebt erst seit Februar in den Staaten. Wahlweise als Immobilienmaklerin oder Partygirl beschrieben, fühlte sie sich in der New Yorker High Society in dieser kurzen Zeit aber sichtlich wohl. Etwas weniger glamourös dürften die anderen Mitglieder des angeblichen Agentenringes, die meisten von ihnen mit unrussischen Namen wie Murphy, Heathfield oder Lazaro, gelebt haben. Arlington in Virginia und Montclair in New Jersey sind nun mal nicht New York City. [WEITERLESEN]

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