TOPTHEMA. Millionen Fans sind von der deutschen Nationalmannschaft nach dem desaströsen Spiel enttäuscht. Viele Torchancen ohne Treffer, gelb-rote Karte für Klose und ein verschossener 11 Meter von Podoslki - Er vergab die Chance zum Ausgleich. In der kompletten zweiten Halbzeit spielte Deutschland wegen dem Klose-Platzverweis in Unterzahl. Die Torchancen waren gut, doch ein normales “gut” reichte nicht mehr: Ein Tor musste erzielt werden, doch das hat nicht funktioniert.
Die deutsche Nationalmannschaft hat in den nächsten Tagen viel Arbeit vor sich, am Mittwoch bestreiten die Jungs das letzte Vorrundenspiel gegen Ghana. Viele Fans haben bis zur letzten Minute mitgefiebert, auch in Berlin auf der Fanmeile. Wenigstens ein Unentschieden wäre möglich gewesen - Doch nicht mal dazu hat es gereicht.
WM 2010. Keine Kreativität und kein Tor: Algerien und England spielten unentschieden. England war zwar in den letzten Minuten aktiv auf dem Feld schnell unterwegs, für ein Tor hat`s jedoch nicht gereicht. Algerien stand stark unter Druck, im großen und ganzen war das Spiel jedoch unspektakulär.
Eigentlich hätten die Amerikaner gewonnen - Aber nur eigentlich, wenn der Schiedsrichter nicht gewesen wäre. Slowenien führte mit 2:0 in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit schoss die USA zwei Tore - Gleichstand. Wenig später erzielten die Amerikaner jedoch das 3:2, welches nicht gezählt wurde. Es gab kein Foul und kein Abseits: Warum der Scheidsrichter den Amerikanern das Tor “geklaut” hat, weiß niemand. Am Ende Gleichstand: Das Endergebnis lautet 2:2.
INLAND. SPD und Grüne wollen in Sachen Minderheitsregierung Verhandlungen führen. Die Linksfraktion sicherte der SPD-Landeschefin Hannelore Kraft Unterstützung zu. Es wird mit zügigen Ergebnissen der Gespräche gerechnet. Die beiden Parteien verfügen über eine Stimme weniger als die absolute Mehrheit. Am 13. oder 14. Juli soll Kraft zur Ministerpräsidentin gewählt werden.
AUSLAND. Bei blutigen Unruhen in Kirgistan sind nach Medienberichten 2000 Tote zu beklagen. Nach dpa-Informationen soll die Zahl der derzeit getöteten 200 Menschen offenbar um das Zahnfache höher liegen. Offizielle Behörden hatten die Zahl auf 2.500 geschätzt. Bei der Flüchtlingskatastrophe ist kein Ende in Sicht. Mehr als zwei Monate nach dem Sturz des kirgisischen Präsidenten Kurmanbek Bakijewgilt ist die Lage weiterhin kritisch.
WETTER. Am Wochenende wird`s in Deutschland kälter. Am Samstagvormittag gibt`s besonders im Südosten starken Regen. Am Nachmittag breiten sich die Regenfälle in der gesamten Nordhälfte aus. Die Höchstwerteliegen nur noch zwischen 12 und 19 Grad.