Infos

Sie befinden sich aktuell in den KUKKSI.de Nachrichten Blog-Archiven für den folgenden Tag 18.4.2010.

Kategorien

Archive für 18.4.2010

20:31 I Lech Kaczynski: Staatsbegräbnis in Polen

Krakau. Heute ist der verunglückte polnische Präsident Lech Kaczynski beerdigt worden. Zehntausende Menschen erwiesen ihm die letzte Ehre, in Krakau ist er beigesetzt worden. Sämtliche Staats- und Regierungschefs konnten wegen dem Flugchaos nicht anreisen, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama. Russlands Präsident Medwedew sagte, die Trauer verbinde beide Länder.

Ihre Särge wurden am Vormittag vom Krakauer Flughafen in die Marienkirche am Hauptmarkt der Altstadt gebracht. Vor acht Tagen kam Lech Kaczynski und seine Frau bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Die letzte Ruhe hat das Paar in der Wawel-Burg gefunden. Bei dem Staatsbegräbnis wurde Deutschland von Bundespräsident Horst Köhler und Bundesaussenminister Guido Westerwelle vertreten.

18:37 I Zu Guttenberg: Mit dem Bus von Istanbul nach Berlin

20-spezial-aschewolke-island.jpg

Istanbul / Berlin. Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) diese Woche schon eine erschwerliche Reise auf sich nehmen musste, war auch der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg davon betroffen: Wegen der Aschewolke hat er einen 24-Stunden-Trip hinter sich, dass berichtet der “Focus”. Er ist von Istanbul nach Berlin größtenteils mit dem Bus gefahren, Kanzlerin Merkel ist nach einem tagelangen Trip am Sonntag ebenfalls wieder in Berlin angekommen.

16:27 I Niki Lauda zum Flugchaos: “Das ist ein Skandal”

20-spezial-aschewolke-island.jpg

Wien / Salzburg. Zu Testzwecken hat Niki Lauda am Sonntag einen Überstellungsflug von Wien nach Salzburg absolviert, dass berichtet der “Kurier” in Österreich. Lauda teilte zu den Auswirkungen des  Vulkanausbruchs in Island mit : “Es war für mich der schönste Flug, blauer Himmel, ich verstehe das alles nicht. Es passiert nichts”.

Er sagte weiter der Presse weiter: “Wir wollten mit den Flügen in den Vulkanstaub beweisen, dass sich nichts ablagert”. Über die Flugbedingungen berichtete er, dass es keinen schöneren blauen Himmel gebe, wie heute. In dem A320 befanden sich neben Lauda zwei weitere Piloten. Über die Sperrung des Flugraums erläuterte er: “Das ist ein Skandal”.

16:18 I Vulkanwolke: Lufthansa hälft Flugverbot für “skandalös”

20-spezial-aschewolke-island.jpg

Berlin. Die Fluggesellschaft Lufhansa hält das Vorgehen der Behörden für “skandalös und kritisiert dass von ihr durchgeführte Testflüge keinerlei Einfluss auf das wegen der Aschewolke verhängte Flugverbot haben. Den Airlines entsteht dadurch ein erheblicher Schaden. „Wir halten es für skandalös, dass die Verbote nur auf Grundlage einer einzigen Quelle verhängt werden“, teilte der Lufthansa-Konzernsprecher Klaus Walther der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag mit. Weiterhin sagte er: „Wir behalten uns auch vor, die Frage zu stellen, wer haftet eigentlich, wer kommt für die Schäden auf?“, sagte Walther.

14:31 I Milliardenverluste durch Vulkanasche

20-spezial-aschewolke-island.jpg

Berlin. Am Himmel herrscht Stille und kein Kondenzstreifen teilt das klare Blau, doch parallel dazu scheinen die Nerven von Fluggästen,die nicht abgefertigt werden können wie auch den Fluggesellschaften blank zu liegen. Verluste in Milliardenhöhe sind seit Donnerstag zu beklagen, weil viele Lufträume über Europa wegen der isländischen Aschewolke gesperrt ist.

Nun werden erste Zweifel laut, ob die Messungen der Aschekonzentration am Himmel auch wirklich genau waren. Der Deutsche Wetterdienst beruft sich jedoch darauf, dass Messungen eine Aschekonzentration ergeben hatten und die Risiken für Flüge zu groß waren.

Für Deutschland gilt, dass bis wenigstens 20.00 Uhr am Sonntagabend keine Flugzeuge starten oder landen dürfen und auch in weiten Teilen Frankreichs, in Norditalien, Finnland, Dänemark, Tschechien, Österreich, Schweiz und Ungarn sieht es nicht anders aus. Hier ist sogar die Rede von Schließungen der Airports bis Montag.

11:39 I Vulkanwolke: Es besteht keine Gefahr für die Gesundheit!

20-spezial-aschewolke-island.jpg

Berlin. Der Vulkanausbruch in Island hat dazu geführt, dass eine riesige Aschewolke in einer unbeschreiblichen Höhe unseren Flugverkehr massiv beeinträchtigt. Jedoch soll diese Wolke keine unangenehmen Schäden davon tragen. Das Umweltbundesamt teilte nämlich mit es besteht keine Gefahr für die Gesundheit. «Die Messergebnisse aus den Messnetzen der Länder und des Bundes lassen keine signifikant erhöhten Feinstaubkonzentrationen erkennen», sagte das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau am Freitag. Die Vulkanwolke hat den Boden nicht erreicht und befindet sich in höheren Luftschichten, heißt es weiter.

Durch die Aschewolke ist der Flugverkehr in Europa zum Stillstand gekommen. Für Passagiere und Flugunternehmen zugleich ist diese Situation alles andere als angenehm. Kunden müssen tief einatmen und nach Alternativen suchen. Für die Unternehmen entsteht ein Schaden in Millionenhöhe.

10:37 I Aschewolke: Luftraum in Deutschland bis 20 Uhr gesperrt

20-spezial-aschewolke-island.jpg

Berlin.  Wenig Besserung: Der Luftraum in Deutschland ist bis 20 Uhr gesperrt. Der Gletschervulkan Eyjafjallajökull in Island ist unverändert aktiv. Wegen der Störungen im Luftverkehr sagt die EU ein für Montag geplantes Treffen der 27 Landwirtschaftsminister in Luxemburg ab. Menschen mit Atemwegs-Problemen können von der Aschewolke gesundheitlich betroffen werden.

09:43 I Hartz-IV-Empfänger unter 25 erhalten Verpflichtungen

Berlin. Binnen sechs Wochen sollen junge Hartz-IV-Empfänger ein verpflichtendes Arbeits- oder Fortbildungsprogramm erhalten. In der kommenden Woche werde eine entsprechende Regelung vom Bundeskabinett beschlossen, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle. “Wer jung ist, wer gesund ist, wer keine eigenen Angehörigen zu versorgen hat, dem ist es zumutbar, dass er für das was er vom Staat bekommt auch eine Gegenleistung erbringt. Umgekehrt muss man vom Staat erwarten, dass ein Angebot gemacht wird. Aber wir erwarten dann auch, dass dieses Angebot angenommen wird”, sagte Guido Westerwelle in der “Bild am Sonntag”. Anderfalls werden die Bezüge gekürzt.

Kinder in Familien werden in Zukunft besser gestellt. “Das Geld aus normalen Ferienjobs wird künftig bis zu 1200 Euro nicht mehr mit den Hartz-IV-Bezügen verrechnet”, sagte Westerwelle. Ursula von der Leyen teilte mit, dass sich Jugendliche nicht an die Arbeitslosigkeit gewöhnen dürfen. “Entweder wird der Schul- oder Berufsabschluss nachgeholt, oder es gibt einen Arbeitsplatz oder große Probleme wie Sucht werden konsequent angegangen”, sagte von der Leyen in der “Welt am Sonntag”.

09:41 I Gespräch mit Mixa gesucht

Frankfurt am Main. Zunächst verneinte der Augsburger Bischof Walter Mixa die Vorwürfe, doch nun kann er sich plötzlich wieder erinnern, die eine oder andere “Ohrwatschen” verteilt zu haben. In seiner Zeit als Dorfpfarrer soll er Kinder geschlagen haben- so lauteten die Vorwürfe von Betroffenen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, will sich nun persönlich einschalten, um für Klärung zu sorgen, denn was ehemalige Heimkinder des Kinder- und Jugendhilfezentrums Schrobenhausen behauptet haben, gehört nun auf den Prüfstand.

02:03 I “DSDS”: Merzad Marashi ist der neue Superstar 2010

Köln. Am gestrigen Abend um 20:15 fand das Finale der erfolgreichsten Castingshow des Landes “Deutschland sucht den Superstar” bei RTL statt. Angetreten ist Merzad Marashi gegen Menuwin Fröhlich. Merzad hat das Finale gewonnen, es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur letzten Minute. 56 Prozent der Zuschauer riefen für Merzad an, bei Menuwin Fröhlich war die Enttäuschung deutlich zu spüren. Beide Kandidaten mussten im Finale drei Lieder singen. Zum Schluß der Sendung sangen die beiden Konkurrenten ein gemeinsamen Song.

|