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Archive für 16.4.2010

12:46 I Vulkanwolke: Flughafen Stuttgart geschlossen

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Stuttgart. Neben Nürnberg wurde jetzt auch der Flughafen in Stuttgart geschlossen, dass berichtet “Welt online”. Der Luftraum über Stuttgart sei bis 18 Uhr gesperrt. Nur noch München ist in Deutschland offen, alle anderen Flughäfen in der Bundesrepublik sind geschlossen.

12:27 I Aschewolke: Flughafen in Nürnberg geschlossen

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Nürnberg. Der Flughafen in Nürnberg wurde dicht gemacht. Es gebe keine Starts und Landungen mehr, nur noch München und Stuttgart werden vorerst weiterfliegen in Deutschland. Die zwei Flughäfen sind zwar noch in Betrieb, aber auch dort gibt`s im Flugverkehr erhebliche Behinderungen. Wann Nürnberg wieder öffnet, steht derzeit nicht fest.

12:24 I Vulkanwolke: Flughafen in Krakau geschlossen

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Krakau. Der Flughafen der polnischen Stadt Krakau wurde geschlossen. Dort soll am Sonntag die Beisetzung von Präsident Lech Kaczynski stattfinden. Der Luftraum über Krakau sei dicht, sagte eine Sprecherin der Flughafenverwaltung am Freitag im Fernsehen. Zur Trauerfeier werden Gäste aus aller Welt erwartet. Polen hatte zuvor eine Verschiebung der Beerdigungsfeierlichkeiten erwogen, dass berichtet “Welt online”.

12:18 I Aschewolke: Irland fliegt, Deutschland weiter dicht

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Dublin / Frankfurt am Main. Irland hat den größten Teil seines Luftraums wieder geöffnet. Die nationale Luftfahrtbehörde teilte mit, die Flughäfen Dublin, Shannon und Cork nähmen am Freitag den Betrieb wieder auf. Vor der Südküste gibt`s allerdings weitere Beeinträchtigungen. Flüge in die südliche und östliche Richtung seien weiterhin behindert, da die Wolke über große Teile Europas liege.

In Deutschland dagegen sind alle Flughäfen dicht. Der einzige Flughafen, der derzeit in der Bundesrepublik noch in Betrieb ist, ist München. Die deutsche Bahn setzt so viele Züge wie möglich ein, um Kunden zu transportien, die vom Flugchaos betroffen sind. An den Bahnhöfen seien zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, um die Reisenden zu informieren.  In Frankfurt am Main fliegt bis 20 Uhr nichts mehr, auch in Berlin und NRW geht nichts mehr.

11:00 I Leben an der Odenwaldschule - Ein Erfahrungsbericht von Johannes Hägele

 Teil 3 der Kukksi-Reportage über die Odenwaldschule Ober-Hambach

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REPORTAGE. Mein Name ist Johannes Hägele, und wie vielleicht schon einige von Ihnen wissen, bin ich stellvertretender Inhaber der Kukksi Media Berlin, und Chefredakteur im Bereich Kunst & Kultur. Aber heute schreibe ich meinen Bericht auch als Altschüler der Odenwaldschule, als ein Mensch, der das Glück hatte, eine solche Schule besuchen zu dürfen. Was hat mich dazu bewogen die Odenwaldschule zu besuchen, wie ich die Zeit dort erlebt, und was hab ich aus der Schulzeit mitgenommen habe. Über diese Themen will ich in dem folgenden Artikel berichten. Am Mittwoch präsentierten Ihnen die Kukksi-Nachrichten schon das Interview mit der Direktorin der Odenwaldschule, Margarita Kaufmann. Gestern dann konnten Sie den ersten Teil meines Erfahrungsberichtes, über das Leben an der Odenwaldschule lesen, und heute folgt der dritte Teil.

  • Teil 3 der Kukksi-Reportage

“Ich kam in die Familie der Pädagogin Siegried Greimers. Wir bewohnten das Untergeschoß des Humboldthauses, neben mir waren noch 7 weitere Schüler in dieser Familie. Auf der OSO leben die Schüler in so genannten “Familien” zusammen, die Zimmer liegen meist auf einem Stock eines Gebäudes, die Gebäude haben fast alle Namen von bekannten Dichtern und Denkern. Es wird darauf Wert gelegt, verschiedene Altersstufen und auch Schüler beider Geschlechter in einer “Familie” unterzubringen, so können die Jüngeren von den Älteren lernen, und die Älteren lernen Verantwortung zu übernehmen.

Die „Oberstufler“ haben die Möglichkeit ein Einzelzimmer zu bekommen, ansonsten sind Doppelzimmer die Regel. Doch viele haben sich bewusst für ein Doppelzimmer entschieden, und das dann bis zum Abschluss der Schule bewohnt. Es war schön einen Zimmerkameraden zu haben, mit dem man abends im Bett noch reden konnte.

Geleitet wird eine solche “Familie” von einer Lehrkraft, dem “Familienhaupt” die ebenfalls, zum Teil auch mit der eigenen Familie, in dem Gebäude wohnt. Die einzelnen “Familien” haben im Speisesaal einen eigenen Tisch, dort wird täglich zusammen gegessen, nur sonntags wurde in der Wohnung des “Familienhauptes” gefrühstückt, und alle freuten sich auf Brötchen und Croissants.

Am Anfang des Schuljahres fuhr man mit der “Familie” immer in die so genannte “Wanderwoche”. Da ging es dann zum Beispiel zum Wandern in die Alpen, Camping in Italien oder auch zum Segeln ans Ijsselmeer in die Niederlande. So wurde z. e. der Wiedereinstieg in das neue Schuljahr sehr erleichtert, der Zusammenhalt innerhalb der Familien gestärkt, und durch Aktivitäten, die zu einer normalen Familie gehört auch zu einem großen Erfahrungsgewinn.

Auch an die “Familien-Tagen”, die einmal im Monat stattfanden, erinnere ich mich gerne zurück. Ob es einer der legendären Kegel-Abende war, oder wir Ausflüge in ein nahe gelegenes Erlebnisbad oder in einen Skatepark in Hemsbach machten - wir hatten richtig Spaß. Deshalb habe ich das Familiensystem immer als sehr angenehm empfunden, so konnte man in der doch recht großen Schule einen kleineren Kreis an Schülern näher kennen lernen und war mit ihnen auch stärker verbunden. Wenn einem die Familie oder der Zimmergenosse nicht passte, konnte man auch jedes Schuljahr wechseln.

Der Unterricht wurde in kleinen Klassen abgehalten, so dass die Lehrer individueller auf die einzelnen Schüler eingehen konnten. Durch das Zusammenleben mit den Lehrkräften auf einem Schulgelände, war es uns auch immer möglich bei den Lehrern direkt kurz vorbei zu schauen, wenn wir z.B. eine Frage zum Unterricht oder zu einer anstehenden Prüfung hatten. Dieser direkte Zugang zu den Lehrkräften, der ein viel persönlicheres Verhältnis ermöglichte, hat mir während meiner Schulzeit sehr gut getan und oft geholfen. Endlich wurde mal richtig auf mich eingegangen, und versucht, individuelle Lösungen für vorhandene Probleme zu suchen.

Die OSO bot mir also das, was ich davor so dringend gesucht hatte. Eine Förderung meiner Stärken, und eine, meiner Meinung nach, sehr gute Vorbereitung auf meinen weiteren Lebensweg. Ein weiterer Vorteil war, dass es in Hessen kein Zentralabitur gab, wie z.B. in Baden-Württemberg woher ich stamme. So ist es den Schülern möglich gewesen, sich einen noch mehr auf das Individuum abgestimmten Stundenplan zusammenzustellen.

Viele Exkursionen bereicherten den Unterricht, es lernt sich doch viel leichter wenn man die Dinge direkt vor Augen hat. Mit Freude denke ich an die Exkursionen im Geschichtsunterricht bei Hans Traxel zurück, wir hatten das Thema „Deutsche Sagen“ - sprich die Nibelungen. Und da die bekannte “Nibelungen Straße” ganz in der Nähe der OSO vorbeiführt, führen wir zu den wichtigsten Orten der Nibelungen-Saga: Worms, Lorsch und natürlich zum Nibelungen-Brunnen im Odenwald.

Die OSO bietet neben der allgemeinen Hochschulreife noch weitere interessante Abschlussmöglichkeiten an. So konnte man als praktischen Teil der Fachhochschulreife nebenher eine Schreiner-, Schlosser-, oder eine Designausbildung absolvieren. Zudem bestand die Möglichkeit den CTA zu machen, einen Abschluss als Chemisch Technischer Assistent.

Ich entschied mich für den Design-Unterricht, im Zuge dessen wir an der Entstehung des weltberühmten “Baumhauses” der OSO mitgewirkt haben. Das von dem Stararchitekten Hübner entworfene “Baumhaus”, ist eine Attraktion und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als das “Baumhaus” fertig war, kamen öfters Busse mit Touristen, die sich das Haus anschauen wollten. Das Baumhaus war wohl in einigen Deutschlandführern als Sehenswürdigkeit angegeben. Das von einer Stahlrohrkonstruktion getragene Haus verfügt über zwei große Klassenräume und ich empfand es immer als etwas Besonderes dort unterrichtet zu werden - so über dem Boden schwebend.”

Was wir in unserer Freizeit erlebten, welche besonderen Momente es gab und was ich für mein Leben mitgenommen habe erfahren sie im vierten und letzten Teil - lesen Sie am Montag wieder die Kukksi-Nachrichten.

  • Die Kukksi-Reportage über die Odenwaldschule. Teil 4 gibt es am Montag um 11 Uhr hier in den Nachrichten.
  • Das Kukksi-Interview mit der Direktorin der Odenwaldschule, Margarita Kaufmann, können Sie >>> Hier nachlesen.
  • Sie haben den ersten Teil des Erfahrungsberichtes verpasst? >>>Hier können Sie ihn nochmal nachlesen.

10:22 I Flughafen-Sperrungen durch Aschewolke auch in NRW

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Düsseldorf.  Die über Europa hinweg ziehende Aschwolke nach einem Vulkanausbruch auf Island sorgt auch in Nordrhein- Westfalen für einen “Verkehrsstau” auf den Flufhäfen. Aktuell können hier auf den Flufhäfen in der Landeshauptstadt, Köln/Bonn und auch Münster/Osnabrück keine Maschinen mehr starten und landen. In Münster entschied man sich heute um 02.00 Uhr, den Flughafen erst einmal dicht zu machen. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen wird, steht noch nicht fest, doch aller Voraussicht nach kann dieser Zustand noch bis in die heutigen Mittagsstunden andauern. Wer als Fluggast betroffen ist, sollte sich, laut Informationen des Flughafens Münster/ Osnabrück, mit der Fluggesellschaft in Verbindung setzen.

Ausgeblieben ist ein Chaos auf dem Flughafen Köln/Bonn, wo 14 Flüge gestrichen wurde. Bereits gestern warteten Fluggäste vergeblich auf dem Flughafen Düsseldor auf eine Abfertigung. Hier wurden 91 Flüge gestrichen.

Die Aschewolke hat somit auch Nordrhein- Westfalen fest im Griff, nachdem am Mittwoch auf  Island ein Vulkan zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen ausgebrochen war. Die Lava-Asche wurde mit dem Wind nach Europa geweht und erweist sich als äußerst gefährlich für Düsentriebwerke. Darüber beinträchtigt sie die Sicht der Piloten. Wann sich die Situation auf den Airports entschärfen wird bleibt abzuwarten.

10:09 I Aschewolke: 60 Prozent aller Flüge in Europa fallen aus

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Stockholm / London / Frankfurt am Main. Medienberichten zufolge sollen wegen der Aschewolke aus Island 60 Prozent aller Flüge in Europa ausfallen. Die Wolke werde mindestens für die nächsten 24 Stunden den Flugverkehr lähmen. Nur 11.000 Flüge werden am Freitag starten, im Normalfall sind dies um die 28.000. In der Nacht zum Samstag breitete Großbritannien die Sperrung seines Luftraums aus. Der österreichische Flugraum wird teilweise ab dem Nachmittag gesperrt.

Der Hamburger Flughafen bleibt vorerst bis zum Mittag geschlossen, betroffen sein rund 200 Flugverbindungen. Der Luftraum über dem Hunsrück-Flughafen Hahn musste geschlossen werden. Am Flughafen Amsterdam Schiphol waren tausende Passagiere gestrandet. Auf dem Frankfurter Flughafen sah es nicht anders aus, hier sind ebenfalls tausende Reisende gestrandet, Notbetten wurden aufgestellt. Vor den Schalten bildeten sich lange Warteschlangen.

Der Luftraum über Polen wurde größtenteils geschlossen, Ausnahmen sind Krakau und Rzeszow, teilte die polnische Luftfahrtbehörde mit. Zu der Beerdigung des verunglückten Präsidenten Lech Kaczynski werden am Sonntag in Polen Staatsgäste aus aller Welt erwartet. Auch in Stuttgart wurden zahlreiche Flüge gestrichen. In Frankreich wurden 25 Flughäfen geschlossen, in Deutschland wurden weitere Flughäfen geschlossen: Dresden, Erfurt und Altenburg. Auch in Belgien sind alle Flughäfen bis zum Abend gesperrt worden.

Die Aschewolke soll am Abend München erreichen, bis dahin soll der Flugbetrieb größtenteils aufrecht erhalten werden, dennoch muss mit Behinderungen gerechnet werden. Man gehe davon aus, dass die Vulkanwolke vom Ausbruch des Eyjafjalla-Vulkans gegen 20.00 Uhr in der Landeshauptstadt eintreffen wird. Der Flugverkehr Richtung Norden sei bereits jetzt zum Erliegen in München gekommen.

10:06 I Gefahren am Hindukusch - Stehen Bundesbürger noch hinter dem Einsatz?

Termes. Er stärkte den deutschen Soldaten in Afghanistan noch den Rücken, doch kurze Zeit später verloren wieder Soldaten ihr Leben bei einem Angriff der Taliban. Verteidigungsminister Karl- Theodor zu Guttenberg hatte die Truppe dort besucht und warnte auch vor den Gefahren, die mit diesem Einsatz verbunden sind. Dass dies sobald grausame Realität werden würde, konnte er nicht wissen. Auf der Heimreise erreichte ihn die Nachricht von den vier getöteten und fünf verletzten Soldaten. Heute wird der

Verteidigungsminister mit den bei den Kämpfen in der nordafghanischen Provinz Baghlan verwundeten Soldaten in die Heimat zurück fliegen. Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr gerät unterdessen immer stärker ins Kreuzfeuer der Kritik und der überwiegende Teil der Bundesbürger könnte sich einen Abzug aus der Region vorstellen.

09:50 I Studie: Eifersucht verschlechtert Sehkraft

Washington. Eifersucht ist eine menschliche Eigenschaft, welche fast jeder Mensch besitzt. Besonders Frauen können sehr eifersüchtig werden, wenn es zum Beispiel um den Partner geht. Jetzt hat eine US-Studie ergeben, dass Eifersucht das Auffassungsvermögen beeinflusst. Der Test wurde an 25 Pärchen durchgeführt. Frauen wurden in Punkto Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsvermögen getestet.

Die Männer wurden auf Attraktivität von Landschaftsbildern geprüft. Steven Most von der University of Delaware in Newark und seine Kollegen sagten im Fachmagazin “Emotion” der American Psychological Association, dass nun auch der Test an Männern durchgeführt werden soll. Es soll also festgestellt werden, ob auch Männer blind vor Eifersucht werden können.

09:40 I Apple: “iPad” kann nicht geliefert werden

Washington. Das “iPad” ist gefragt wie nie zuvor. Leider zum Nachteil für alle anderen auf der Welt, denn der US-Markt wird als erstes bedient. Der restliche Planet muss gut einen Monat länger auf die “Techniksensation” warten. Das “iPad” wird also auch in Deutschland erst im Mai erscheinen. Viele Fans von Apple sind über diese Meldung alles andere als erfreut. Man hat nicht mit solch einem großen Andrang gerechnet.