Genf. Es war ein langes Projekt und ein riskantes Experiment. Wissenschaftlern am Europäischen Kernforschungszentrum CERN ist ein Protonen-Crash mit bislang unerreichter Energie gelungen. Zunächst hatte der Experimentierversuch im weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC Verzögerungen, da technische Probleme vorlagen. Gegen 13 Uhr war es soweit: Die Kollission konnte stattfinden.
In den kommenden Monaten werden die Forscher weiter Protonen aufeinanderprallen lassen, um die großen Fragen der Physik zu beantworten. Der Teilchenbeschleuniger beschleunigt Protonen auf der gleichen Höhe der Lichtgeschwindigkeit. Die Energie bei dem Zusammenstoß war mit rund sieben Billionen Elektronenvolt drei Mal höher als bei bisher anderen ausgeführten Experimenten. Experten kritisierten das Projekt, da schwarze Löcher in der Erde entstehen können.