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Archive für 14.3.2010

16:48 I NRW: Wildschwein verwüstet Kinderzimmer

Hagen (dts). Im nordrhein-westfälischen Berchum bei Hagen hat heute Mittag ein Wildschwein für Aufregung gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Frau die Beamten gegen 13:20 Uhr alarmiert, weil das Tier ein Kinderzimmer verwüstet habe. Die Wohnungsbesitzerin gab an, dass das circa 50 Kilogramm schwere Wildschwein eine Metallverriegelung eines geschlossenen Kellerfensters verbogen habe und auf den Ledersessel gesprungen sei, der unter dem Fenster stand. Anschließend habe das Schwein den Raum durchwühlt. Als die Polizei am “Tatort” eintraf, war das Tier bereits geflohen.

16:41 I Deutsche Bahn möchte Sicherheit in Berlin erhöhen

Berlin. Die Deutsche-Bahn machte in der Vergangenheit Schlagzeilen für höhere Ticketpreise. Jetzt macht sie neu auf sich Aufmerksam in Bezug auf die Sicherheit, denn der Konzern möchte eben genau diese erhöhen. Es sollen dafür 150 neue Sicherheitskräfte eingestellt werden. Das bedeutet, dass die Anzahl der Sicherheitskräfte auf 3500 erhöht wird.

Diese sollen dann an großen Bahnhöfen eingesetzt werden. Unteranderem in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Leipzig. Damit die Sicherheitsstandarts noch weiter erhöht werden können, sollen die rund 11.000 Service-Mitarbeiter ebenfalls sogenannte “Sicherheitstrainings” erhalten.

15:50 I Bericht: Kurt Beck will Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen streichen

München / Mainz (dts). Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und Vorsitzende der Rundfunkkommission, Kurt Beck (SPD), will das öffentlich-rechtliche Fernsehen offenbar nach und nach werbefrei machen. Das berichtet der Branchendienst “Kontakter” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Dem Bericht zufolge herrsche in den Ländern, die in der Rundfunkkommission vertreten sind und am neuen Rundfunkstaatsvertrag arbeiten, Konsens darüber, dass Sponsoring nach 20 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ab 2013 aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen gestrichen werden soll. Ausgenommen davon sollen große Sportveranstaltungen sein. Danach, so schlägt Beck vor, könne die Werbung in zwei Stufen komplett aus dem Ersten und dem Zweiten verschwinden.

Eine Halbierung der Werbezeiten könnte demnach 2015 mit dem Zwischenbericht der Gebührenkommission KEF zur nächsten Finanzierungsrunde bei ARD und ZDF anstehen. Die komplette Abschaffung der Werbung stünde 2017 mit der übernächsten Gebührenperiode an. Im Gegenzug sollen die Fernsehgebühren angehoben, die kritische Grenze von 20 Euro pro Monat aber nicht überschritten werden. Gegen einen werbefreien öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es indes bereits Widerstand. So sagte Joachim Schütz, Sprecher der Organisation der Werbungtreibenden im Markenverband (OWM), dass Werbung und Sponsoring bei ARD und ZDF erhalten bleiben müssen. Die Unternehmen fänden in deren qualitativen Umfeld hochwertige Zielgruppen.

15:38 I FDP-Parteitag: Westerwelle geht auf Konfrontationskurs mit Kritikern

Siegen (dts). FDP-Chef Guido Westerwelle hat sich auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen FDP gegen seine Kritiker zur Wehr gesetzt. Die Opposition wolle mit ihren Vorwürfen die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen beeinflussen, sagte er in seiner Rede. “Wir erleben, wie in NRW eine linke Mehrheit vorbereitet werden soll”, so Westerwelle weiter. Zudem kündigte er in seiner Rede an, sich den Konfrontationen zu stellen und seinen politischen Kurs beizubehalten. “Wir bleiben dabei: Leistung muss sich lohnen, damit gerade das erwirtschaftet werden kann, das jene brauchen, die keine faire Chance im Leben hatten”, so der FDP-Vorsitzende.

Der Außenminister stand aufgrund der Wahl seiner Begleiter für die Auslandsreisen zuletzt unter heftiger Kritik. Ihm wird nachgesagt, ihn würden parteifreundliche Unternehmer auf seinen Reisen begleiten. Am meisten kritisieren die Gegner jedoch die Anwesenheit von Westerwelles Lebenspartner Michael Mronz, der allerdings auf eigene Kosten mitreisen würde. Auf dem Parteitag wurde außerdem Andres Pinkwart in seinem Amt als Landesvorsitzender der FDP bestätigt.

14:27 I Georgien: Gefälschter TV-Bericht löst Panik aus

Tifflis (dts). In Georgien hat gestern ein gefälschter Fernseh-Bericht die Bevölkerung in Panik versetzt. Der unter Kontrolle der Regierung stehende Fernsehsender Imedi meldete in einer 25 Minuten langen Sondersendung eine vermeintliche Invasion russischer Truppen in Georgien und den Tod vom Präsidenten Michail Saakaschwili.

Viele der Zuschauer verpassten den kurzen Vorspann der Sendung, in dem es hieß, dass Imedi eine mögliche Entwicklung der Ergebnisse schildere, “wenn sich die georgische Gesellschaft angesichts des russischen Plans nicht zusammenschließen wird” und nahmen den Beitrag als reine Nachricht wahr. Viele Menschen strömten aus Angst aus den Häusern und bildeten Schlangen an den Tankstellen.

Zudem gibt es Berichte über Krampfanfälle und Herzinfarkte in Folge der TV-Sendung. Saakaschwilis Pressesprecherin erschien kurz nach der Sendung im Imedi-Studio um die Einwohner Georgiens zu beruhigen. Es gebe keine reale Gefahr eines russischen Einmarsches in Georgien, betonte sie.

13:47 I Schweres Busunglück auf der Autobahn 8

Kempten. Bei einem Unfall mit einem Reisebus sind auf der Autobahn 8 in Bayern zwei Menschen getötet wurden. 33 Verletzte gab es bei dem Unfall. Der Bus hatte 50 Personen an Bord und kam aus Baden-Württemberg. Bei Eichingen ist die Autobahn 8 in beiden Richtungen wegen Rettungsarbeiten gesperrt. Bereits am Freitag kam es zu einem schweren Unfall auf der A8.

13:29 I Kanada: Lawine tötet mindestens drei Menschen

Revelstoke (dts). In den kanadischen Rocky Mountains sind gestern mindestens drei Menschen durch eine Lawine ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden Dutzende weitere Personen verletzt, zudem werden viele Menschen derzeit noch vermisst. Mit Hilfe von Hubschraubern und Suchhunden versuchen die Rettungskräfte zur Stunde, weitere Opfer unter den Schneemassen zu finden. Wegen der jährlichen Schneemobil-Rallye “Big Iron Shoot Out” hatten sich über 200 Menschen in der Nähe von Revelstoke in British Columbia versammelt.

12:43 I Formel1: Der große Preis von Bahrain

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Manama. In wenigen Augenblicken startet die Formel1. Das erste Rennen findet in Bahrain statt. Der Formel1-Auftakt wird mit großer Spannung erwartet: Neue Fahrer, neue Regeln und das Comeback von Michael Schumacher. Der Weltmeister hat große Konkurrenz: Nico Rosberg, Sebastian Vettel, Jenson Button und Lewis Hamilton wollen ebenfalls den Titel. Michael Schumacher startet von Position 7. Die  Temperaturen in Bahrain betragen derzeit 35 Grad. Kukksi hat bei “Twitter” einen Live-Ticker zum Rennen.

  • Formel1-Live-Ticker bei Twitter: HIER 

Bild: © RTL I Lukas Gorys

12:20 I Bodyguard von US-Rapper 50 Cent in Kopenhagen festgenommen

Kopenhagen (dts). In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ist ein Bodyguard des US-amerikanischen Rappers 50 Cent nach einem angeblichen Angriff auf zwei Fotografen festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann in Sicherheitsverwahrung genommen. Eine Gruppe von Journalisten hatte offenbar vor dem Hotel des Rappers gewartet, um einige Aufnahmen zu machen. Der Personenschützer von 50 Cent habe die wartenden Fotografen dann ohne Vorwarnung angegriffen und die Fotos von den Kameras gelöscht. Die dänischen Behörden müssen nun entscheiden, ob der Fall vor einem Gericht verhandelt werden soll.

12:06 I Fallweise Verlängerung von Arbeitslosengeld?

Berlin. Stehen Forderungen einer moderaten Abkehr von Hartz- IV- Arbeitsmarktreformen an? Der SPD- Fraktionsvorsitzende, Frank- Walter Steinmeier, hat sich jedenfalls dafür ausgesprochen, die Bezugsdauer des Arbeitsosengeldes I in einigen Fällen wieder zu verlängern. Ist beispielsweise die Bereitschaft zu erkennen, sich durch besondere Qualifikationen verstärkt dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen, sollte die Möglichkeit einer verlängerten Zahlung möglich sein.

Der Städtetag fordert  indes die Bundesregierung dazu auf, die Situation der betroffenen Hartz- IV- Familien zu verbessern. Dazu gehört eine Verbesserung der Leistungen bezüglich des Wohngeldes und des Kinderzuschlags. In die gleiche Kerbe schlägt Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Er fordert unter anderem größere Anstrengungen von der Politik, Hartz- IV- Empfänger besser in den bestehenden Arbeitsmarkt wieder einzugliedern.