Infos

Sie befinden sich aktuell in den KUKKSI.de Nachrichten Blog-Archiven für den folgenden Tag 5.3.2010.

Kategorien

Archive für 5.3.2010

12:44 I Von Packeis eingeschlossene Schiffe aus der Ostsee befreit

Stockholm (dts). Alle Schiffe, die in der Ostsee bei Schweden festgefroren waren, sind heute Morgen befreit worden. Medienberichten zufolge konnten die meisten der Transporter bereits vor mehreren Stunden befreit werden. Gestern waren ungefähr 50 Schiffe auf den Verbindungsstrecken zwischen Schweden und Finnland von Packeis eingeschlossen worden. “Eigentlich ist das Eis kein Problem für die Schiffe, aber aufgrund des starken Windes sind die Seewege sehr schnell zugefroren”, so ein Sprecher der Seefahrtsbehörde. Ungefähr 26 Schiffe sollen noch im Bottnischen Meerbusen, nördlich der Ostsee, eingeschlossen sein.

12:42 I NRW: Trickbetrüger gehen ehemaligem Polizisten auf den Leim

Remscheid (dts). Im nordrhein-westfälischen Remscheid sind gestern zwei Betrüger durch einen Trick auf frischer Tat gefasst worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten die beiden Geschwister versucht, einen 64-jährigen Rentner über den sogenannten “Enkeltrick” um 3.500 Euro zu erleichtern. Der junge Mann hatte am Vormittag bei dem 64-Jährigen angerufen und sich als dessen Freund “Peter”, der Geldprobleme hätte, ausgegeben.

Die beiden vereinbarten dann am Telefon, dass sich “Peter” das Geld leihen könne. Als die Schwester des jungen Mannes dann bei dem Rentner klingelte, wurde sie direkt von Polizeibeamten festgenommen. Im Anschluss mussten die beiden Betrüger erfahren, dass es sich bei ihrem vermeintlichen Opfer um einen pensionierten Polizisten handelte.

12:40 I Missbrauch bei Regensburger Domspatzen zwischen 1958 und 1973

Regensburg (dts). Die Missbrauchsfälle bei den weltberühmten Regensburger Domspatzen haben sich im Zeitraum 1958 bis 1973 zugetragen. Das teilte ein Sprecher des Bistums Regensburg heute auf einer Pressekonferenz mit. Einige Fälle waren offenbar seit Jahrzehnten bekannt und wurden auch bereits geahndet. Die Beauftragte der Diözese, Birgit Böhm, rief weitere mögliche Betroffene dazu auf, sich zu melden. In den vergangenen Wochen hatten Fälle von sexuellem Missbrauch an verschiedenen katholischen Einrichtungen immer wieder für Schlagzeilen gesorgt.

12:39 I Bombendrohung in Duisburger Schule

Duisburg (dts). In einer Duisburger Schule ist heute am frühen Morgen eine Bombendrohung eingegangen. Der Anrufer hatte die Explosion für 10 Uhr angekündigt, teilte die Polizei mit. Das Gelände der Schule ist deshalb großräumig abgesperrt worden. Die Polizei konnte auch mit dem Einsatz von Spürhunden keinen Sprengsatz finden. Die Ermittlungen zur Identität des Anrufer dauern noch an.

12:38 I Bundesverfassungsgericht hebt Urteil gegen “Augsburger Bündnis” auf

Karlsruhe (dts). Das Urteil gegen drei Mitglieder des “Augsbürger Bündnis” ist vom Bundesverfassungsgericht (BVG) aufgehoben worden. Das teilte das BVG heute mit. Die drei Beklagten hatten im Jahr 2002 Plakate aufgehangen, auf denen zur “Ausländerrückführung” und “für ein lebenswertes deutsches Augsburg” aufgerufen wurde. Die Strafgerichte hatten die Tat zuvor mit einer Geldstrafe wegen Volksverhetzung geahndet.

In der Begründung des BVG heißt es, dass die vorherigen Urteilssprüche das Grundrecht auf Meinungsfreiheit einschränken würden und es keinen direkten Angriff auf die Menschenwürde gegeben habe. “Ein Angriff auf die Menschenwürde ist nur dann gegeben, wenn der angegriffenen Person ihr Lebensrecht als gleichwertige Persönlichkeit in der staatlichen Gemeinschaft abgesprochen und sie als unterwertiges Wesen behandelt wird”, heißt es im Urteil der Verfassungsrichter.

09:56 I Armenien-Eklat: Türkei zieht Botschafter aus Washington ab

Washington / Ankara (dts). Die Türkei hat gestern ihren US-Botschafter aus Washington zurück nach Ankara berufen. Hintergrund dafür ist die Entscheidung des auswärtigen Ausschusses des US-Repräsentantenhauses, die Verfolgung der Armenier im ehemaligen Osmanischen Reich als Völkermord zu bewerten. Zuvor hatte die US-Regierung den Ausschuss dazu aufgerufen, den Vorfall nicht als Genozid zu werten. Auch die türkische Regierung hatte im Vorfeld eine “diplomatische Haltung” gefordert und mit massiven Konsequenzen gedroht.

Der Ausschuss hat US-Präsident Obama nun dazu aufgefordert, die Ereignisse während des Ersten Weltkrieges öffentlich als Völkermord zu bezeichnen. Ob er dieser nicht verbindlichen Aufforderung nachkommen wird, ist fraglich. Die Türkei könnte jetzt verschiedene Rüstungsprojekte mit den Vereinigten Staaten aufkündigen. 1915 sind im Osmanischen Reich mindestens 200.000 Armenier ums Leben gekommen. Die armenische Regierung beschuldigt die Türken, systematischen Völkermord betrieben zu haben. In Ankara bestreitet man die Tat, die Armenier seien bei “kriegsbedingten Sicherheitsmaßnahmen” ums Leben gekommen.

09:30 I Lady Gaga räumt bei Echo-Verleihung ab

Berlin (dts). In Berlin ist gestern Abend zum 19. Mal der deutsche Musikpreis Echo verliehen worden. Als große Abräumerin des Abends gilt dabei mit drei Preisen die 23-jährige Sängerin Lady GaGa, die jedoch selbst nicht in Berlin erschien. Die US-Amerikanerin wurde als beste Newcomerin und beste internationale Künstlerin Rock/Pop ausgezeichnet. Zudem wurde ihr Song “Poker Face” aus Hit des Jahres geehrt. Zu den weiteren großen Gewinnern des Abends gehörten neben Robbie Williams und Peter Maffay auch die britische Band Depeche Mode, die zur besten internationalen Gruppe Rock/Pop gekürt wurden.

Der deutsche Rapper Jan Delay gewann einen Echo in der Kategorie “Bester Hiphop/Urban-Sänger”, außerdem erhielt der Hamburger den Kritikerpreis, welcher von Musikjournalisten gewählt wurde. Neben den Gewinnern standen vor allem internationale Stars im Mittelpunkt des Gala-Abends. Die Sängerin Rihanna glänzte wie auch die britische Band Gossip bei einem der zahlreichen Live-Auftritte. Ein Comeback lieferte außerdem Sängerin Sade, die nach zehn Jahren erstmals mit ihrer Single “Soldier of Love” auf die Bühne zurückkehrte. Bei der dreistündigen Echoverleihung in der Messe Berlin wurden Preise in insgesamt 23 Kategorien vergeben.

09:00 I Hannover: 47-Jähriger begeht nach Schüssen auf Geschäftspartner Selbstmord

Hannover (dts). In Hannover hat ein 47-jähriger Mann nach mehreren Schüssen auf einen ehemaligen Geschäftspartner offenbar Selbstmord begangen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Schießerei gestern Abend gegen 20:30 Uhr vor der Wohnung des 56-jährigen ehemaligen Geschäftspartners. Der mutmaßliche Täter wurde heute Morgen gegen 6 Uhr tot auf einer Parkbank gefunden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war es in der Vergangenheit zu Streitigkeiten zwischen den beiden Männern gekommen. Dabei ging es offenbar um Schulden aus der gemeinsamen geschäftlichen Zusammenarbeit. Das 56-jährige Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert, nach einer Notoperation sei der Zustand des Mannes derzeit aber stabil.

08:47 I Kleve: Zwölfjährige Schülerin löst Amokalarm aus

Kleve (dts). Am Lise-Meitner-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Kleve hat gestern eine zwölfjährige Schülerin einen Amokalarm ausgelöst. Wie die Polizei heute mitteilte, waren am Donnerstag Mittag auf einem Tisch im Medienraum der Schule Schriftzüge entdeckt worden, die auf eine Amoktat am heutigen Freitag hinwiesen. Die Beamten durchsuchten daraufhin bis in den Abend das Gebäude.

Schließlich habe sich eine 12-jährige Schülerin des Gymnasiums mit ihrer Mutter bei der Polizei gemeldet und eingeräumt, den Schriftzug verfasst zu haben. Das Mädchen wollte laut eigener Aussage einen Tag schulfrei haben. Die Kosten des massiven Polizeieinsatzes werden den Eltern nun möglicherweise in Rechnung gestellt.

08:44 I Ein Toter und zwei Verletzte bei Schießerei vor Pentagon

Washington (dts). In der U-Bahnstation des US-Verteidigungsministeriums in Washington ist es gestern Abend zu einer Schießerei zwischen zwei Polizisten und einem 36-jährigen Mann gekommen. Laut Angaben des Pentagons wurde der Verdächtige bei dem Vorfall tödlich verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Schütze in Interneteinträgen Verärgerung über das US-Militär ausgedrückt haben, was Ermittler als mögliches Motiv für die Tat ansehen.

Der 36-Jährige hatte an einem Sicherheitskontrollpunkt des Pentagons eine Waffe aus seiner Jacke gezogen und umgehend geschossen, woraufhin die Sicherheitsbeamten das Feuer erwiderten. Die Verletzungen der beiden Polizisten seien nicht lebensgefährlich, die Männer werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Direkt nach dem Angriff wurden alle Zugänge zum Pentagon versperrt.