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Archive für 4.3.2010

23:05 I Texas: Polizei warnt Studenten vor Spring Break in Mexiko

KUKKSI NACHRICHTEN - DIE NACHT

Dallas (dts). Die Behörde für öffentliche Sicherheit in Texas hat heute eine Warnung an US-Studenten ausgesprochen, an den Spring-Break-Feiern in Mexiko teilzunehmen. Berichten der CNN zufolge befürchte die Behörde, der Aufenthalt in mexikanischen Grenzstädten wäre zu gefährlich. Das Auswärtige Amt der Vereinigten Staaten hat erst letzten Monat eine Reisewarnung für Mexiko erneuert, aufgrund der ansteigenden Gewalt in dem zentralamerikanischen Staat. Seit Felipe Calderón, der Präsident von Mexiko, im Dezember 2006 den Krieg gegen Drogenkartelle ausgerufen hat, sind mehr als 16.000 Menschen getötet worden.

23:01 I Australien: Vermutlich Haarbüschel von Napoleon gefunden

KUKKSI NACHRICHTEN - DIE NACHT

Sydney (dts). Beim Aufräumen des Kellers im Rathaus von Sydney wurde ein Haarbüschel gefunden, das offensichtlich zu Napoleon Bonaparte gehörte. Australischen Medienberichten zufolge seien die Haare des französischen Monarchen direkt am Totenbett entnommen worden. Die Haarsträhnen wurden gemeinsam mit einem Brief aufgefunden, der besagen soll, dass Major William Crockat die Haare entwendet habe. Es existiere sogar ein Gemälde, das Crockat am Sterbebett des Kaisers zeigt. Noch ist unklar, wie die Haare nach Sydney gelangen konnten. Napoleon Bonaparte starb im Jahr 1821 auf der südatlantischen Insel St. Helena.

21:21 I Verdi erhöht Löhne der eigenen Mitarbeiter

Berlin (dts). Nach der Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst hat sich die Dienstleistungsgesellschaft Verdi jetzt mit ihren eigenen Mitarbeitern auf eine Erhöhung der Löhne geeinigt. Informationen der NDR Sendung “Menschen und Schlagzeilen” zufolge sollen die Angestellten von Verdi rückwirkend zum 1. Januar 2010 eine Lohnerhöhung von 2,4 Prozent bekommen. Für 2009 werde eine Einmalzahlung von 240 Euro getätigt. Darauf sollen sich der Verdi-Bundesvorstand und die Betriebsräte der Gewerkschaft bei ihren Verhandlungen in Berlin verständigt haben. Das Ergebnis der Verhandlungen liegt den Beschäftigten und dem Betriebsrat seit heute vor, diese müssen der Einigung noch zustimmen.

21:17 I Vereinte Nationen ehren Sängerin Shakira

Zürich (dts). Die kolumbianische Sängerin Shakira ist von den Vereinten Nationen für ihr soziales Engagement geehrt worden. Juan Somavia, Leiter der UN-Sonderorganisation Internationale Arbeitsorganisation (ILO), verlieh der 33-Jährigen gestern Abend die ILO-Medaille für Soziale Gerechtigkeit und Frieden. Shakira sei eine “wahre Botschafterin für Kinder und junge Menschen, für qualitative Bildung und soziale Gerechtigkeit”, so Somavia. Die Sängerin hat die Stiftung Barfuß gegründet, die sozial benachteiligte Kinder in Kolumbien unterstützt und ist Mitglied der ALAS-Stiftung zur Hilfe lateinamerikanischer Kinder. Zudem war sie 2003 Botschafterin des UN-Kinderhilfswerks UNICEF.

21:15 I Kuba soll Journalisten aus Gefängnissen entlassen

Havanna (dts). Eine US-amerikanische Gruppe von Medienüberwachungsbeauftragten hat die kubanische Regierung dazu aufgefordert, Journalisten aus den Gefängnissen zu entlassen. US-Medienberichten zufolge habe das Komitee zum Schutz von Journalisten Informationen, dass Kuba zur Zeit 22 Reporter gefangen hält. “Kubanische Journalisten haben einen hohen Preis für ihre Meinungsfreiheit gezahlt”, so Carlos Lauria, Programmdirektor des Komitees. Freien Internetzugang haben Journalisten eigene Angaben zufolge nur aus der kleine Zentrale der Gemeinschaft unabhängiger Journalisten in Havanna, im restlichen Land sind die Zugänge teuer und werden kontrolliert.

18:03 I Bahn-Chef Grube verlangt mehr Geld vom Bund

Berlin (dts). Bahn-Chef Rüdiger Grube hat vom Bund mehr Geld für den Ausbau der Schienen verlangt. “Wenn wir die Projekte bauen wollen, die wir für wichtig halten, benötigen wir jedes Jahr fünf Milliarden Euro”, sagte Grube dem “Tagesspiegel” (Freitagausgabe). Er betonte, dass jede Milliarde, die in die Infrastruktur investiert werde, den Erhalt von 25.000 Arbeitsplätzen sichere.

Im Zusammenhang mit dem bisherigen Budget von 4,4 Milliarden Euro verwies der 58-jährige Bahn-Chef auf die prognostizierte Zunahme im Personen- und Güterverkehr in den kommenden 15 Jahren. Diese Tatsache würde neue Maßnahmen erfordern. Zugleich habe er “große Sorge” bezüglich zahlreicher Bauprojekte, die der Bund mit der EU und Nachbarländern vereinbart habe, und für die es noch keinen Finanzierungsplan gebe.

17:04 I Diebe von Ausschwitz-Schild sollen bis zu 30 Monate ins Gefängnis

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Krakau (dts). Die drei Männer, die das Schild mit der Aufschrift “Arbeit macht frei” vom Eingang der KZ-Gedenkstätte Auschwitz gestohlen haben, sollen eine Haftstrafen von bis zu 30 Monaten antreten. Wie die polnische Staatsanwaltschaft in Krakau heute bekanntgab, seien die Angeklagten zu einer entsprechenden Einigung bereit. Das genaue Strafmaß sei zwar noch nicht festgelegt, die drei Polen müssten aber mit einer Haft von 18 bis 30 Monaten rechnen. Die Männer hatten das fünf Meter lange Eisenschild Mitte Dezember vom Eingang der Gedenkstätte gestohlen und offenbar zu einem Auftraggeber nach Schweden bringen wollen, bevor sie im Norden Polens festgenommen wurden.

Bild: © dts Nachrichtenagentur (Eingang der KZ-Gedenkstätte Auschwitz in Polen)

17:01 I Tsunami-Warnung kostet Honolulu 330.000 Dollar

Honolulu (dts). Die hawaiianische Hauptstadt Honolulu hat für die Vorbereitung des am vergangenen Samstag vorhergesagten Tsunamis 330.000 Dollar ausgegeben. Die Zahl setze sich aus Überstunden von Polizei und Feuerwehr sowie Gewinneinbußen zusammen, sagte der Bürgermeister Honolulus, Mufi Hannemann, einem US-Fernsehsender.

Die Tsunami-Warnung hat sich allerdings nicht bestätigt, der US-Bundesstaat konnte aufatmen, nachdem “lediglich” bis zu zwei Meter hohe Wellen eintrafen. “Die menschlichen und finanziellen Kosten wären bei Unterlassung der Vorbereitung auf eine Naturkatastrophe wie die eines Tsunamis entsetzlich gewesen”, verteidigte Hannemann die Vorbereitungsmaßnahmen. Der Bürgermeister hält die Kosten für gerechtfertigt, die Warnung sei eine exzellente Übungserfahrung für zukünftige Notfälle gewesen.

15:34 I Sketch von Sacha Baron Cohen aus Oscar-Show gestrichen

Los Angeles (dts). Ein Sketch, den der britische Comedian und Schauspieler Sacha Baron Cohen im Rahmen der Oscar-Show aufführen sollte, ist angeblich aus dem Programm gestrichen worden. Das berichtet das “New York Magazine” unter Berufung auf einen Sprecher von Cohen. Der Brite wollte sich in der Vorstellung offenbar über den 3D-Film “Avatar” von James Cameron lustig machen. Die Aufführung sei jedoch aufgrund von “kreativen Differenzen” nicht möglich, so der Sprecher. Cohen werde daher in London bleiben und nicht zur Oscar-Verleihung anreisen. Der Brite wurde vor allem durch seine Rollen in Komödien wie “Borat” oder “Brüno” bekannt.

14:17 I Tochter von Johnny Cash beklagt sich über Geschäftemacher

Berlin (dts). Rosanne Cash, Tochter des legendären US-Countrysängers Johnny Cash, hat sich über die Geschäftemacherei mit dem Erbe ihres verstorbenen Vaters beklagt. “Es gab in den Jahren nach seinem Tod mehrere Veröffentlichungen mit zweifelhafter Qualität und Motivation, an denen gewisse Leute gut verdient haben”, schreibt die 54-Jährige in der aktuellen Ausgabe des deutschen “Rolling Stone”.

Besonders der biografische Kinofilm “Walk The Line” von 2005, in dem Joaquin Phoenix Johnny Cash spielte, missfiel Rosanne Cash. Das Ende Februar erschienene Album “American VI: Ain`t No Grave” mit unveröffentlichten Aufnahmen des 2003 verstorbenen Cash nimmt die Tochter jedoch in Schutz: “Rick Rubin ist ein wahrer Künstler. Er würde nie irgendeinen Murks veröffentlichen, um Geld zu machen.”