Archive for März 3rd, 2010

23:00 I Erneute Tsunami-Warnung in Chile versetzt Menschen in Panik

Mittwoch, März 3rd, 2010

Concepción (dts). Eine erneute Tsunami-Warnung in Folge eines Nachbebens hat heute die Menschen im chilenischen Concepción kurzfristig in Panik versetzt. Die örtlichen Behörden haben den Bewohnern angeordnet, gefährdete Gebiete zu verlassen. Der Katastrophenschutz hat diese Warnung kurze Zeit später jedoch wieder zurückgenommen. Nach dem Erdbeben von Samstag und der darauf folgenden Flutwelle wurden kritische Stimmen laut, die der Regierung Fehler im Warnsystem unterstellten.

Indes läuft die Hilfe langsam an, 7.000 Soldaten mussten erst für die Sicherheit der betroffenen Chilenen sorgen. In den vergangenen Tagen gab es massive Plünderungen im Erdbebengebiet. Das Beben am frühen Samstagmorgen hatte eine Stärke von 8,8 und gehört damit zu den stärksten Erdbeben, die jemals gemessen wurden. Bislang geht die Regierung von knapp 800 Todesopfern aus.

19:40 I Kriminalität in Hamburgs Bussen und Bahnen gestiegen

Mittwoch, März 3rd, 2010

Hamburg (dts). Die Kriminalität in Hamburgs öffentlichen Verkehrsmitteln ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. So habe sich die Zahl der Delikte 2009 in den Bussen und Bahnen der Hansestadt um 17,1 Prozent erhöht,wie die Tageszeitung “Die Welt” in ihrer morgen erscheinenden Ausgabe berichtet und beruft sich dabei auf Senatsangaben. Sowohl die Zahl gefährlicher und schwerer Körperverletzungen als auch Sachbeschädigungen und sogar Hausfriedensbrüche sind enorm angestiegen, letztere sogar um über ein Fünftel. Die oppositionelle SPD meldete sich in dem Zusammenhang mit der Forderung zu Wort, die Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr auch auf die Regionalbahnen auszuweiten.

19:34 I Lottozahlen vom Mittwoch (03.03.2010)

Mittwoch, März 3rd, 2010

Frankfurt am Main (dts). In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden soeben die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 9, 17, 37, 45 und 47. Die Zusatzzahl ist die 12, die Superzahl die 1. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 5648071. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 828942 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.

18:15 I Römisch-katholische Kirche kritisiert Glauben der Briten

Mittwoch, März 3rd, 2010

London (dts). Die römisch-katholische Kirche hat die britische Bevölkerung kritisiert, ungläubig und unfreundlich geworden zu sein. “Briten achten heutzutage nicht mehr auf gute Bürgerschaft und aufrichtige Freundlichkeit”, heißt es in einem Bericht der römisch-katholischen Kirche. Die Menschen in Großbritannien seien zu egoistisch geworden und entfremden sich von der eigenen Gesellschaft. Außerdem wurde das Verhalten britischer Premierminister und von Finanzinstitutionen bemängelt. “Die Gesellschaft soll ihren Glauben wiederentdecken, indem sie auf Tugenden setzt.” Der Kirche zufolge wäre die Gründung eines neuen Parlaments eine gute Möglichkeit für die Wiederbelebung des Vertrauens zwischen Bürgern und Politikern.

15:21 I 20-Jähriger nach Reizgasvorfall an Wiesbadener Schule festgenommen

Mittwoch, März 3rd, 2010

Wiesbaden (dts). Die Polizei hat den Reizgasvorfall aufgeklärt, bei der an einer Wiesbadener Berufsschule gestern Mittag 55 Schülerinnen und Schüler verletzt worden waren. Wie die Behörden mitteilten, nahmen Beamte heute Vormittag einen 20-jährigen Schüler fest. In seiner Vernehmung habe der Beschuldigte eingeräumt, gestern Pfefferspray durch einen Spalt einer Klassenraumtür gesprüht zu haben. Der 20-Jährige stufte seine Tat als “Scherz” ein. Derzeit befinden sich immer noch sieben verletzte Schülerinnen und Schüler stationär in Behandlung. Der junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

13:53 I NRW-CDU geht in die Offensive- Spitzel werden angezeigt

Mittwoch, März 3rd, 2010

Düsseldorf. Bis zur Landtagswahl in NRW sind es nur noch knapp zwei Monate und wohl alle Parteien wünschen sich eine Behandlung von Sachthemen, so auch die CDU. Sie hat seit Jahren mit einem so genannten Maulwurf zu kämpfen, der sich darauf spezialisiert hat, E- Mails zwischen der Partei und der Regierung abzugreifen. Nun hat die NRW- CDU die Initiative ergriffen und eine Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Wie gemutmaßt wird, soll es bis September 2009 eine undichte Stelle in der Parteizentrale gegeben haben, die E-Mails ausspioniert hat, um diese jetzt im Landtagswahlkampf zu nutzen. Obwohl bereits im Herbst 2009 von der Staatskanzlei Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet wurde, konnte man den “Maulwurf” vorerst nicht enttarnen. Angeblich gibt es jetzt Anzeichen dafür, dass bis zum Jahr 2009 der Spitzel in der CDU- Zentrale saß.

13:10 I Druck auf Justizministerin wächst- Vorratsdatenspeicherung neu auf dem Prüfstand

Mittwoch, März 3rd, 2010

Berlin.  Das Bundesverfassunsgericht hat es geklärt: mit dem Urteil zur Vorratsdatenspeicherung hat sich eine neue Situation ergeben. Mit einem höheren Druck muss auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) rechnen. Sie galt von vornherein als Gegnerin des nun verworfenen Gesetzes und will jetzt die veränderte Situation erst einmal prüfen.

Dabei solle soll es nach dem Willen von CDU und CSU schnell gehen, denn niemand möchte über einen Zeitraum von mehreren Monaten in der Luft hängen. Schließlich besagt das Urteil aus Karlsruhe auch, dass ein neues Gesetz Richtlinien vorgeben muss, um nicht potenziellen Straftätern Türe und Tore zu öffnen. Kritiker befürchten, dass Straftäter die Situation ausnutzen könnten, mit Hilfe von Kommunikationseinrichtungen Straftaten zu begehen, wenn hierzulande nicht verfassungsgemäß Daten gespeichert werden, bis ein neues Gesetz diese Situation bereinigt. Frau Leutheusser-Schnarrenberger kündigte an, für eine eingehende Prüfung zu sorgen und sieht bis zur gesetzlichen Neuregelung keine ernste Sicherheitslücke.

12:14 I Mehr als 2.300 Asylanträge im Februar 2010 eingereicht

Mittwoch, März 3rd, 2010

Berlin (dts). Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sind im Februar 2.361 Asylanträge eingereicht worden. Wie das Innenministerium heute mitteilte, sei die Zahl damit um 11,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei die Zahl aber um 22 Prozent gestiegen. In diesem Monat erhielten insgesamt 579 Menschen politischen Schutz gemäß der Genfer Konvention. Außerdem erhielten 209 weitere Personen so genannten “subsidiären Schutz”. Diese Antragsteller erfüllen zwar nicht die Bedingungen für Asyl, dürfen aber dennoch nicht abgeschoben werden. Die meisten Anträge auf Asyl (471) kamen von afghanischen Flüchtlingen.

11:10 I Mutmaßliche Waffenhändler in Italien festgenommen

Mittwoch, März 3rd, 2010

Rom (dts). Die italienische Grenzpolizei hat neun mutmaßliche Waffenhändler festgenommen. Medienberichten zufolge hatten die Verdächtigen versucht, illegal Waffen in den Iran zu schmuggeln. Bei den neun Personen handele es sich sowohl um Italiener als auch um Iraner. Die Polizei gehe davon aus, dass einige der Verdächtigen Mitglieder des iranischen Geheimdienstes sind. Die Vereinten Nationen hatten ein Embargo gegen den Iran ausgesprochen, weil man Präsident Mahmud Ahmadinedschad vorwirft, Geld in den Bau von Atomwaffen zu investieren.

08:46 I Geheimtreffen von Merkel und Westerwelle wegen Griechenlandkrise

Mittwoch, März 3rd, 2010

Berlin (dts). Die Bundesregierung arbeitet nach einem Bericht der “Bild-Zeitung” intensiv an Lösungen, um einen Staatsbankrott Griechenlands zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hätten sich aus diesem Grund gestern Abend zu einem vertraulichen Spitzengespräch getroffen, meldet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise.

An dem Gespräch hätten auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und ein Staatssekretär aus dem Bundesfinanzministerium teilgenommen. Bei dem Treffen sei es um Rettungsmöglichkeiten und die Strategie der Bundesregierung für die nächsten Monate gegangen. Dabei sei besonders die Frage erörtert worden, ob und welche Hilfe die Bundesregierung der griechischen Regierung in Aussicht stellen kann. Die Teilnehmer seien sich dabei einig gewesen, dass Griechenland sich zunächst aus eigener Kraft helfen müsse.