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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Die Pharmabranche hat bei Impfstoffen gegen die saisonale Grippe die Preise seit 2005 drastisch erhöht. Wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” berichtet, verlangt etwa der Pharmakonzern Novartis für eine Zehnerpackung seines Impfstoffs Begrivac im Untersuchungszeitraum 109 Prozent mehr, Solvays Influvac wurde innerhalb von vier Jahren 113 Prozent teurer, und der Generika-Hersteller Stada erhöhte den Preis für seinen Impfstoff seitdem um 120 Prozent. Die Hersteller verweisen dabei etwa auf eine angeblich “verstärkte Nachfrage” in der Bevölkerung, auch durch die Vogel- und Schweinegrippe. Zudem wird auf das hohe unternehmerische Risiko im hartumkämpften Grippeimpfstoffmarkt oder auf Investitionen in neue Anlagen abgestellt.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Die Hilfen der Euro-Gruppe für Griechenland sollen ein Volumen zwischen 20 und 25 Milliarden Euro erreichen. Das sehen erste Überlegungen des Bundesfinanzministeriums (BMF) vor, berichtet das Nachrichtenmagazin “Spiegel” vorab. Demnach sollen sich alle Teilnehmerländer der Währungsunion beteiligen. Der Finanzierungsanteil errechnet sich nach der Quote, die jedes Land am Kapital der Europäischen Zentralbank hält. Auf Deutschland entfielen demnach fast 20 Prozent, also ein Betrag von vier bis fünf Milliarden Euro. Die Hilfe soll teils aus Krediten, teils aus Garantien bestehen. Abwickeln soll den deutschen Anteil die staatliche Förderbank KfW.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Frankfurt am Main (dts). In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden soeben die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 10, 20, 24, 25 und 47. Die Zusatzzahl ist die 38, die Superzahl die 3. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 7673634. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 785808 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.
Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deusche mindestens einmal an dem Gewinnspiel. Insgesamt ging die Zahl der Lottospieler in den letzten Monaten allerdings leicht zurück.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Trotz heftiger Kritik aus der eigenen Partei treibt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) den Ausstieg aus der Atomenergie weiter voran. Wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” berichtet, sei geplant, sieben Kraftwerksblöcke in den nächsten Jahren vom Netz zu nehmen, darunter Biblis A und Neckarwestheim 1. Ein dementsprechendes Szenario habe Röttgens Ministerium in Gesprächen mit Industrievertretern vorgestellt.
Eine harte Linie verfolge der Christdemokrat auch im Rechtsstreit mit dem Kraftwerksbetreiber Vattenfall. Der Konzern möchte schon seit langem Stromkontingente von seinem derzeit stillgelegten Kraftwerk in Krümmel auf den Altmeiler Brunsbüttel übertragen, um dessen Restlaufzeit zu verlängern. Doch dafür verweigert das Umweltministerium Vattenfall bislang die Genehmigung. Ende April kommt es zum Verhandlungstermin vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig.
Derweil haben die vier großen Energieversorgungsunternehmen Verhandlungen aufgenommen, um die vom Abschalten akut bedrohten Atommeiler Biblis A und Neckarwestheim 1 über die nächsten Monate zu retten. Der Plan sieht vor, ein noch nicht verbrauchtes Stromkontingent aus dem stillgelegten E.on-Kraftwerk Stade auf die zu RWE und EnBW gehörenden Altmeiler zu übertragen. Allerdings soll E.on für den Verkauf seiner Reststrommenge an die Konkurrenz einen sehr hohen Preis verlangen.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Düsseldorf. Sie ist die drittgrößte deutsche Landesbank- die WestLB. Dennoch steht auf der Wunschiste, in diesem Jahr das Ziel zu erreichen in die “schwarzen Zahlen” zu kommen. Am 23. März wird die Bank Näheres veröffentichen, doch müssen sich alle Mitarbeiter auch darauf einstellen, dass Einsparungen auf sie zukommen werden. Verbunden damit ist ein weiterer Stellenabbau, wenngleich dieser nicht so stark ausfallen wird wie in der Vergangenheit.
Für das Jahr 2009 weist die WestLB einen Fehlbetrag in Höhe von 294,9 Millionen Euro auf, während noch ein Jahr davor 100 Millionen im Plus erwirtschaftet wurden.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Essen (dts). Bodo Hombach, Geschäftsführer der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung”, wirft dem Verlag Gruner + Jahr vor, durch die Einführung einer neuen kostenlosen App bei der “Financial Times Deutschland” (”FTD”) die Glaubwürdigkeit der Verlage zu gefährden. “Es ist für mich ein erklärungsbedürftiger Widerspruch, wenn Gruner + Jahr ankündigt, gegen kostenlose ,Tagesschau‘-Angebote zu klagen und zur gleichen Zeit selbst ein solches Gratisangebot macht”, sagte Hombach im Interview mit dem Nachrichtenmagazin “Spiegel”.
Die Strategie von Springer-Chef Mathias Döpfner, den Technologiesprung bei Mobiltelefonen wie dem iPhone sowie neuartigen Tablet-Computern zu nutzen, “um die Kostenloskultur des Internets hinter uns zu lassen”, sei “alternativlos richtig und unterstützenswert”. Das könne aber nur gelingen, wenn die Verlage sich einig blieben, etwa über Apps keinen Gratisjournalismus zu verbreiten. “Wer da aus der Reihe schert, versündigt sich am Qualitätsjournalismus, der ja bezahlt werden muss.” Die “FTD” hatte kürzlich eine neue Gratis-App für das iPhone gestartet.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Zehntausende Asylbewerber können offenbar auf erhebliche Nachzahlungen vom Staat hoffen, weil ihnen die Kommunen zum Teil über viele Monate hinweg Leistungen vorenthalten haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Spiegel” vorab. Asylbewerber bekommen in den ersten vier Jahren ihres Aufenthalts in Deutschland Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz – je nach Bundesland sind das Sachleistungen, Gutscheine oder Geldleistungen, maximal 230 Euro pro Monat für Erwachsene und 180 Euro für Kinder.
Nach Ablauf dieser Frist haben aber alle Familienmitglieder Anspruch auf eine Erhöhung auf Hartz-IV-Niveau. Viele Städte und Gemeinden seien dieser gesetzlich vorgeschriebenen Pflicht nicht nachgekommen. Etliche Flüchtlinge waren im Rechtsstreit mit den Kommunen schon erfolgreich und erstritten sich zum Teil hohe Nachzahlungen. So bekam eine elfköpfige Familie aus Serbien 31.500 Euro überwiesen. Dass die anderen klagenden Asylbewerber ebenso recht bekommen, ist wahrscheinlich, da auch das Bundessozialgericht in Kassel bereits im Sinne einer Flüchtlingsfamilie entschieden hatte. Derzeit leben etwa 130.000 Asylbewerber in Deutschland.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Wegen des wachsenden Personalbedarfs für internationale Polizeimissionen rechnet die Bundesregierung mit erheblichen Problemen bei der Rekrutierung geeigneter Bewerber. In einem internen Papier des Bundesinnenministeriums, das dem Nachrichtenmagazin “Spiegel” vorliegt, heißt es, der “Problemdruck und die Kritik am Polizeiaufbau in Afghanistan” seien gewachsen, die neue Afghanistan-Strategie der USA erfordere “die Stärkung der Ausbildungskapazitäten im Polizeibereich”.
Schon heute “übersteigt der Bedarf an Polizeikräften namentlich in Afghanistan deutlich die Möglichkeiten”. Gleichzeitig aber geht die Bundesregierung davon aus, dass sich bei internationalen Krisen der Personalbedarf von militärischen zu zivilen Einsatzkräften verlagert, deren Arbeit “für die Nachhaltigkeit erfolgreicher Stabilisierungspolitik heute als entscheidend angesehen” werde. Dies stelle “hohe Anforderungen an deutsche Sicherheitsbehörden, zumal sich Deutschland als Handelsmacht dem internationalen Druck “nicht gänzlich entziehen” könne.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Die vom Bundesverfassungsgericht verlangte Härtefall-Regelung für Hartz-IV-Bezieher wird pro Jahr Mehrkosten von voraussichtlich 100 Millionen Euro nach sich ziehen. Diese Schätzung gibt das Bundesarbeitsministerium in einer Mitteilung an das Finanzministerium ab, berichtet das Nachrichtenmagazin “Focus”. Darin gehe das Ministerium davon aus, dass für ungefähr ein Prozent der geschätzten sieben Millionen Menschen mit Anspruch auf Hartz IV Zahlungen von durchschnittlich 100 Euro pro Monat fällig werden. Die neuen Zusatzzahlungen etwa für Fahrtkosten von Trennungskindern oder Nachhilfe sollen nur sehr restriktiv bewilligt werden.
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20.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Er will dran bleiben an seinen Plänen, nachhaltig Kosten im Gesundheitswesen durch Einsparpotenziale bei Medikamenten zu nutzen. Bundesgesundheitsminister Philpp Rösler (FDP) stößt dabei auf Widerstände der Pharmaindustrie. Einserseits lobt er das bundesdeutsche Gesundheitssystem, das die Möglichkeit für gesetzlich Krankenversicherte eröffnet, auch von innovativen Arzneien zu profitieren, doch andererseits stellt er auch die hohen Kosten dafür an den Pranger. Genau in diesem Punkt will Philipp Rösler ansetzen und plant bereits in den kommenden Wochen brauchbare Konzepte zur Kostenreduzierung vorlegen zu können. Jedoch werden unter anderem wichtige Vertragsverhandlungen nötig, bei denen sich die Krankenkassen und Vertreter der pharmazeutischen Industrie an einen Tisch setzen müssen.
Die Krankenkassen haben bereits einen Vorstoß gewagt und Vorschläge unterbreitet, wie man rund vier Milliarden Euro einsparen könnte. Dazu gehört ein Absenken der Mehrwertsteuer für Medikamente von derzeit 19 auf 7 Prozent. Kommt ein neues Medikament auf den Markt, so fordern die Kassen, soll der Preis dafür nicht mehr beliebig von den einzelnen Herstellern festgesetzt werden dürfen. Als begrüßenswert wird der Vorstoß des Bundesgesundheitsministers gewertet, Arzneimittel- Rabattverträge als bedeutendes Instrument einzusetzen, um die ausufernden Ausgaben zu bremsen. Mit Spannung dürfen somit die Vorschläge erwartet werden, wie nun letztendlich Einsparpotenziale realisiert werden.
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