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Archive für 18.2.2010

23:47 I Texas: Kleinflugzeug stürzt in Bürogebäude

KUKKSI NACHRICHTEN - DIE NACHT

Austin (dts). In der texanischen Stadt Austin ist ein Kleinflugzeug in ein Gebäude der US-Steuerbehörde (IRS) gestürzt. Nach Informationen der amerikanischen Bundespolizei FBI habe der Pilot zuvor auf einer Internetseite erklärt, dass Gewalt die einzige Antwort im Umgang mit der IRS sei. Nach Polizeiangaben hatte er vor seinem Flug sein Haus angezündet und einen Abschiedsbrief im Internet hinterlassen.

Danach ist er zum Flughafen gefahren und hatte die Maschine vom Typ Piper Cherokee PA-28 aus dem Hanger geholt und offenbar absichtlich auf das Gebäude gesteuert. Zum Zeitpunkt des Aufpralls befanden sich rund 190 Personen in dem Bürogebäude. Bisher wurden zwei Personen ins Krankenhaus transportiert, mindestens eine Person werde vermisst. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

23:05 I Amoklauf: Lehrermord als Rache für schlechte Noten

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Ludwigshafen (dts). Ein 23-jähriger Ex-Schüler hat seinen ehemaligen Lehrer wegen schlechter Noten heute morgen in der Technischen Berufsschule Ludwigshafen erstochen. Bewaffnet mit einer Schreckschusspistole und einem Kampfmesser stürmte Florian K. in seine frühere Berufsschule und tötete einen 58-jährigen Lehrer. Das Opfer wurde schwerverletzt von seinen Kollegen auf einer Toilette entdeckt, starb aber wenige Minuten später.

Im Obergeschoss des Gebäudes versuchte K. ein bengalisches Feuerwerk zu zünden. So wurde schließlich der Feueralarm ausgelöst, über den die Polizei alarmiert wurde. Das Motiv des Mörders sei Wut über schlechte Noten, sagte der Leitende Staatsanwalt Lothar Liebig. In der Wohnung des 23-Jährigen wurden zahlreiche Schreckschusswaffen gefunden. Bislang war der Täter, der 2004 die Schule verlassen hatte, noch nie strafrechtlich in Erscheinung getreten. Nach dieser Bluttat hat Bundespräsident Horst Köhler eine verstärkte “Kultur der Aufmerksamkeit” gefordert.

21:39 I Prominente Sopranistin Kathryn Grayson starb mit 88

Los Angeles (dts). Die Star-Sopranistin Kathryn Grayson starb gestern mit 88 Jahren eines natürlichen Todes in ihrer Wohnung in Los Angeles. Das teilte ihre langjährige Sekretärin Sally Sherman mit. Kathryn Grayson wurde bekannt mit ihren Rollen in Musicals wie “Show Boat”, “The Desert Song” und “Kiss Me Kate”, die in den vierziger und fünfziger Jahren besonders populär waren.

Ihr angenehmer Sopran und schönes Aussehen machten sie zu einer gefragten Darstellerin. 1956 beendete sie ihre Filmkarriere und begann ihre Memoiren zu schreiben. 1988 gab sie das Schreiben mit der Aussage auf: “Ich musste mit dem Schreiben aufhören, weil ich jeden liebe und jedem sagen wollte, dass er wunderbar war. Die Menschen sind einfach wundervoll!”

19:25 I Alles Käse? Discounterangebote mit Listerien verseucht

Berlin. Hierzulande sind wohl mehr Menschen an bakterienbelastetem Käse aus Österreich erkrankt als bislang bekannt geworden. So bereiten zwei neue Fälle Sorgen und sechs Todesfälle durch den vom Discounter Lidl angebotenem Produkt sollten wachsam machen. Der Harzer Käse dieses Anbieters war mit Listerien verseucht und von einer Entwarnung kann noch lange nicht die Rede sein. Die Inkubationszeit liegt bei rund 70 Tagen. Listerose gehört zu den bakteriellen Infektionskrankheiten und abzuwarten bleibt, ob noch weitere Fälle hinzu kommen.

19:02 I Steuersündenpfuhl in Westfalen besonders tief

Münster / Düsseldorf. Die Angst geht um und Steuersündern steht aktuell der blanke Schweiß auf der Stirn. Vor dem Hintergrund, dass die Namen von über 1.000 mutmaßlichen Steuerhinterziehern auf einer Datei aus der Schweiz nun auf den Tisch des Fiskus kommen soll, bereitet vielen Zeitgenossen schlaflose Nächte. Die Summen, die unterschlagen wurden, sollen weitaus höher sein, als im Fall Liechtenstein.

Aktuell soll die Zahl der Steuersünder, die wohl nicht mit ihrem schechten Gewissen weiter leben wollen bei 572 liegen, die sich selber angezeigt haben. Ein schwerer Gang- gleichwohl eine Forderung, die unumgänglich ist.

Das sonst so idylische Münsterland blieb ebenfalls nicht von Steuersündern verschont, sodass die Stadt Münster sich wohl bald über mehrere Millionen Euro an Mehreinnahmen freuen wird. Die Kreise Warendorf und Steinfurt beherbergen wohl auch zahlreiche Steuersünder, die ihr Vermögen am Fiskus vorbei retten wollten. Wer sich vor einer Strafe in Sicherheit bringen will, sollte sich sputen. Zeigt man sich selber an, drohen lediglich Nachzahlungen der Steuerschuld und Zinsen. Hat die Finanzverwaltung bereits Kenntnis vom Namen eines Steuersünders, dürfte es zu spät sein. Dann droht in jedem Falle eine strafrechtliche Verfolgung.


18:43 I Sieben afghanische Polizisten bei Luftschlag getötet

Kabul (dts). Bei der jüngsten Nato-Offensive in Afghanistan sind sieben einheimische Polizisten ums Leben gekommen und ein weiterer verletzt worden. Da die afghanischen Sicherheitskräfte und die Nato-Truppen gemeinsam gegen die radikalislamischen Talibanen kämpfen, habe der Pilot wahrscheinlich einen Fehler gemacht.

“Wir gehen davon aus, dass der Pilot die Polizeipatrouille aus Versehen für Taliban hielt”, sagte der örtliche Polizeichef Abdul Kajum. Es wäre bereits der dritte fatale Fehler innerhalb weniger Tage. Am Sonntag hatte eine Rakete der Nato-Truppen ihr Ziel verfehlt und zwölf Zivilisten getötet. Am Montag waren bei einem Luftangriff in der Provinz Kandahar fünf Zivilisten ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden.

18:42 I Cockpit gegen Lufthansa - Streik wird teuer

Berlin. Die Piloten wollen streiken, soviel steht fest, doch nach Einschätzung der Fluggesellschaft sollen diese Aktionen rechtswidrig sein. Die Hausjuristen der Lufthansa wollen aus diesem Grunde prüfen, wie es um einen eventuellen Schadenersatzanspruch gegen die Vereinigung Cockpit bestellt sein könnte. Das Ergebnis dieser Prüfung soll spätestens am kommenden Montag vorliegen. Ein Streik kommt die Fluggesellschaft teuer zu stehen. Allein ein Tag wird mit einem finanziellen Schaden von rund 25 Millionen Euro beziffert und erschwerend kommt hinzu, dass es Tage dauern wird, den aus den Fugen geratenen Plan wieder in Ordnung zu bringen.

Dabei geht es im Tarifkonflikt zwischen den Piloten und der Lufthansa nicht einzig und allein um die Gehälter. In erster Linie fordert die Pilotengewerkschaft eine Arbeitsplatzsicherung für etwa 4.500 Piloten. Geht die Fluggesellschaft auf die Forderung ein, will die Pilotengewerkschaft auf eine Lohnerhöhung in Höhe von 6,4 Prozent verzichten und dies über einen Zeitraum von einem Jahr. Man zeigt sich bereit, eine Nullrunde einzugehen. Doch geht die Lufthansa nicht bedingungslos auf diese Forderungen ein und lehnt eine Beschäftigungsgarantie ab. Zu groß seien die Einbußen durch die Wirtschaftskrise. Nun darf man gespannt sein, wie sich die Kontrahenten einigen werden.

15:20 I Hartz-IV-Äußerungen: Strafanzeige gegen Westerwelle

Berlin / Aurich. FDP-Chef Guido Westerwelle ist wegen Beleidigung und Diskriminierung von einem Hartz-IV-Empfänger angezeigt worden. Von den Äußerungen fühlte sich der Hartz-IV-Empfänger persönlich beleidigt. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit die Anzeige gegen Westerwelle. Der 42-Jährige Ostfriese gehört selber in den Hartz-IV-Kreis und fühlte sich von dem Bundesaußenminister diskriminiert, ein Bericht wurde demnach von “Hit-Radio Antenne” bestätigt.

Die Staatsanwaltschaft Aurich prüft derzeit, ob die Anzeige strafrechtliche relevante Tatbestände aufführt und ob gegen den Bundesaußenminister Westerwelle überhaupt Ermittlungen möglich sind. Ein Ermittlungsverfahren habe man gegen Westerwelle bislang nicht eingeleitet, dass teilte der Oberstaatsanwalt Werner Kramer mit.

14:52 I Abschluss in der Metall - Elektroindustrie auf dem Tisch

Düsseldorf.  Seit geraumer Zeit stand fest, dass es bei diesem Tarifkonflikt in erster Linie darum gehen sollte, Arbeitsplätze zu erhalten. Die Metallbranche ist zwar krisengeschüttelt, doch erhoffte man sich bereits im Vorfeld, zu einem für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnis für die gesamte deutsche Metallbranche mit rund 3,4 Millionen Beschäftigten zu gelangen.

Für das laufende Jahr 2010 gilt nun eine Nullrunde, wobei eine Einmalzahlung in Höhe von 320 Euro vereinbart werden konnte. Zum Frühjahr des kommenden Jahres sollen die Einkommen dann für einen Zeitraum von einem Jahr um 2,7 Prozent angehoben werden.  Die Sicherung von Arbeitsplätzen nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Eine neue Kurzarbeit soll Beschäftigte für wenigstens ein halbes Jahr vor einer Entlassung schützen. Parallel dazu soll es möglich werden, die Arbeitszeit für einen Zeitraum über sechs Monate auf 28 Wochenstunden zu senken.

Teilweise wird dafür ein Lohnausgleich in Aussicht gestellt. In die Verhandlungen war die IG Metall erstmalig in ihrer Geschichte ohne eine konkrete Lohnforderung gezogen, wobei die Jobsicherung von Anfang an im Mittelpunkt stand. Schließlich sieht man aktuell Hunderttausende Arbeitsplätze in der Metallbranche als gefährdet. Umso schwerer dürften dann die Forderungen anderer Gewerkschaften durchsetzbar werden. Im öffentlichen Dienst steht bereits jetzt schon fest, dass Kommunen vor leeren Töpfen stehen und Forderungen nach höheren Löhnen aktuell noch in den Sternen stehen.

14:29 I Getöteter Lehrer an Berufsschule - Täter festgenommen

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Ludwigshafen.  Schon wieder erschüttert ein Verbrechen an einer Schule die Nation.  Nachdem ein Lehrer an der Berufsschule in Ludwigshafen getötet wurde, konnte ein junger Mann dingfest gemacht werden. Dieser soll mehrere Lehrer attackiert haben. Bislang liegen keine Erkenntnisse vor, dass  auch weitere Menschen verletzt wurden. Aktuell durchsuchen Spezialkräfte der Polizei das abgesperrte Gelände wie auch das Schulgebäude. Zur Waffe des Täters gibt es noch keine genauen Angaben und Schüsse wurden bislang auch nicht bestätigt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und Einzelheiten über den Fall hinsichtlich einer Verbindung zwischen Täter und Schule liegen noch nicht vor.