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Archive für 14.2.2010

21:04 I Werbeunternehmen sieht Ende der Werbekrise erreicht

Köln (dts). Der Kölner Außenwerber Ströer sieht eine Erholung in der Werbebranche. “Die Werbekrise ist vorbei, jedenfalls in dem Sinne, dass die Nettoerlöse zweistellig fallen. Für Deutschland erwarten wir, dass der Werbemarkt 2010 stagniert”, sagte der Vorstandsvorsitzende und Miteigentümer Udo Müller dem “Tagesspiegel”. Für dieses Jahr sagte Müller seinem Unternehmen zudem “ein vernünftiges Wachstum” voraus, das erste Quartal laufe bereits “recht gut.”

Im Krisenjahr 2009 habe sich der Umsatzschwund “im niedrigen einstelligen Prozentbereich” bewegt. Ströer will weiterhin vor allem im Ausland wachsen und erwägt dafür die Neuauflage früherer Börsenpläne. “Wir glauben, dass es zahlreiche Wachstumsmöglichkeiten im Ausland gibt - auch durch Zukäufe”, sagte Müller. Interessante Regionen seien laut Müller dabei vor allem West- und Osteuropa.

19:46 I Streusalzmangel: 52 Kilometer Autobahn gesperrt

Paderborn / Dortmund. Es war ein harter Wintertag in Deutschland: Eine Serie von Glätteunfällen auf deutschen Autobahnen sorgte für Chaos. Ein 52 Kilometer langer Abschnitt der Autobahn A 44 (Dortmund - Kassel) wurde zwischen dem ostwestfälischen Erwitte / Anröchte und dem nordhessischen Diemelstadt gesperrt, zwei Tote gab es zudem in Bayern.

Wegen Streusalzmangel wurde die Autobahn 44 gesperrt, Tote und zahlreiche Unfälle: Der Eis und Schnee hat die Bundesrepublik fest im Griff. Die Sperrung auf der Autobahn wird wahrscheinlich bis Montagmittag andauern. Auslöser für das Chaos auf der A 44 war ein tödlicher Verkehrsunfall bei Paderborn. In Bayern starb auf der A 3 ein Geisterfahrer. Unzählige Unfälle ereigneten sich auch in den andeen Bundesländern, besonders betroffen war auch Brandenburg.

18:45 I Wetter: Nachts trocken bei bis zu -13 Grad

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Offenbach (dts). Heute Nacht ist es meist bewölkt, vielerorts kann es stark neblig werden. Der Schneefall lässt laut Deutschem Wetterdienst großteils nach. Die Temperatur geht auf -5 bis -10, im Südosten auf -8 bis -13 Grad zurück, bei längerem Aufklaren kann es vor allem am Alpenrand noch etwas kälter werden. Am Rosenmontag ist es vielfach stark bewölkt, teils auch neblig-trüb. Dabei fällt vor allem im Westen zeitweise ein wenig Schnee. Sonst bleibt es überwiegend trocken, später kommt sogar örtlich die Sonne durch. Die Höchstwerte liegen zwischen -5 und 0 Grad, in den Niederungen Westdeutschlands örtlich knapp über dem Gefrierpunkt.

Bild: © Kukksi I Kevin Brück

17:41 I Grünen-Chefin Künast hält Westerwelle für “ungeeignet”

Berlin (dts). Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat Vizekanzler und Bundesaußenminister Guido Westerwelle als “offensichtlich ungeeignet” für seine Ämter bezeichnet. “Dem Politrowdy Westerwelle ist der Diplomatenanzug des Aussenministers offensichtlich mehrere Nummern zu groß. Nach 100 Tagen wissen wir, er wird dort nicht mehr rein wachsen”, so Künast gegenüber der “Leipziger Volkszeitung”. “Solch einen Wutausbruch der sozialen Spaltung hat es von einem Vizekanzler noch nicht gegeben. Statt das Gemeinwohl im Auge zu haben, hyperventiliert er zunehmend Klientelinteressen”, kritisierte die Grünen-Politikerin.

Gäbe es ein “ordentliches Bewerbungsverfahren” beim Außenministerium, wäre Westerwelle als “offensichtlich ungeeignet” eingestuft worden, so Künast weiter. Westerwelle habe “mit der umsichtigen Amtsführung eines Hans-Dietrich Genscher gebrochen”, bedauerte die Fraktionschefin im Bundestag. Der Richterspruch zu Hartz IV vom Bundesverfassungsgericht habe eine Debatte über die Solidargemeinschaft angestoßen. “Westerwelle will daraus die Ellbogengesellschaft machen. Welch ein Glück, dass dieses einen Aufschrei auslöst”, so Künast.

17:36 I Ich liebe Dich - Heute ist Valentinstag

Berlin. Wer in einer festen Partnerschaft lebt oder verliebt ist und heute morgen wie immer einfach so aufgestanden ist, der wird sich vielleicht wundern, warum der Partner nicht die beste Laune hat: Heute ist Valentinstag. Pralinen, Kerzen, ein romantisches Essen, Pralinen, Rosen, Geschenke oder auch ein gemütlicher Filmabend versüßen den Valentinstag, zumindest bei denen, die ihn nicht vergessen haben.

Die Singles ärgern sich über den Vaeltinstag, glückliche Paare freuen sich hingegen auf den Tag der Verliebten, der weltweit gefeiert wird. Doch wie ist der Valentinstag eigentlich zu Stande gekommen? Einige behaupten immer noch, dass  der Valentinstag  ein Fake der Pralinen- und Blumenindustrie wäre, dass stimmt natürlich überhaupt nicht. Der Ursprung des Tages kommt von einem heiligen Urpsrung namens “Valentin”, welcher Soldaten christlich traute und sich gegen das Heiratsverbot des Kaisers hinwegsetze. Der christliche Valentin beschenkte das Hochzeitspaar nach der geheimen Trauung, als dies heraus kam, wurde der Bischof zum Tode verurteilt. Seither wird mit dem Valentinstag an die grenzenlose Liebe gedacht.

Viele Verliebte verbringen den heutigen Tag gemeinsam, die Singles werden wohl froh sein, wenn der Tag vorbei ist.  Und für alle Verliebten, die den heutigen Abend gemeinsam vor dem Fernseher mit Kerzen verbringen wollen: Hier empfiehlt Kukksi den Film “Hitch - Der Date Doktor” um 20:15 auf ProSieben, ansonsten tut`s eine DVD auch.

16:19 I Google entfernt Rodler-Logo von Startseite

Mountain View (dts). Der US-Internetriese Google hat gestern sein aktuelles Olympia-Logo entfernt. Das betroffene “Google Doodle”, wie die zu bestimmten Anlässen verwendeten Bilder-Logos heißen, hatte einen stilisierten Rodler gezeigt und war am Samstag online gegangen. Erst einen Tag zuvor war der georgische Rodler Nodar Kumaritashvili bei einem Trainingsunfall ums Leben gekommen.

Die Wahl des Bildes hatte zu massiven Protesten der Internetnutzer geführt, woraufhin Google das Logo noch am selben Tag durch einen Snowboarder ersetzt hatte. Der Konzern hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert. In Anlehnung an den Valentinstag und die Olympischen Winterspiele ist auf der Google-Startseite heute ein Eiskunstlaufpaar zu sehen.

14:45 I Nokia Siemens Networks sieht die Krise beendet

München (dts). Der Netzausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) sieht seine Krise überwunden. “Es stimmt, dass ein Teil des vergangenen Jahres schwierig war, sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch für unser Unternehmen”, sagte NSN-Chef Rajeev Suri im Gespräch mit der Tageszeitung “Die Welt” (Montagsausgabe). “Aber wir sind inzwischen auf dem richtigen Weg.” Das letzte Quartal sei profitabel gewesen und NSN habe zehn Ausschreibungen für Netze der dritten Generation gewonnen.

“Wir laufen also in die richtige Richtung.” Der 42-Jährige, der das Gemeinschaftsunternehmen von Nokia und Siemens seit vergangenen Oktober führt, will in diesem Jahr nach Verlusten im vergangenen Jahr seinen Marktanteil wieder ausweiten. “Der Markt wird unserer Einschätzung nach in diesem Jahr stagnieren”, sagte Suri. “Wir werden aber wachsen und profitabel sein.” Spekulationen über eine Abkehr der Muttergesellschaften sieht Suri inzwischen ausgeräumt. Zwar mussten Siemens und Nokia im vergangenen Jahr den Wert ihrer Beteiligungen nach unten korrigieren, was zu einer Belastung ihrer Bilanz führte. “Aber beide Unternehmen haben uns neues Kapital gegeben.”

Außerdem hätten sie ihre Unterstützung in einem Brief an NSN-Kunden mitgeteilt. “Für mich ist das das Ende der Diskussion”, sagte Suri. Trotz zunehmender Konkurrenz aus Asien ist der NSN-Chef für dieses Jahr optimistisch. “Wir werden stabile Preise sehen”, sagte er. Man müsse aber davon ausgehen, dass Anbieter wie Huawei früher oder später ernsthaft auch im Dienstegeschäft mitmischen werden. Die Netzausrüster betreiben immer häufiger auch die Infrastruktur für Mobilfunkanbieter. Allerdings sei NSN dort mit einem mehrjährigen Vorsprung unterwegs, in dem es gelernt habe, dieses Geschäft effizient zu gestalten und weitgehend zu automatisieren.

Allerdings gebe es mit Ericsson, Alcatel-Lucent, Huawei und ZTE zu viele Mitspieler im Markt. “Das wird langfristig nicht so bleiben”, sagte er. Es sei schwierig vorauszusagen, wie viele Unternehmen übrig blieben. “Aber es ist wahrscheinlich, dass es drei stärkere Anbieter sind.” Nokia Siemens Networks werde einer davon sein. Vor allem die vierte Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution) könne Marktanteile verschieben. “Wer nicht rechtzeitig wettbewerbsfähig ist, wird auch insgesamt verlieren”, sagte Suri.

14:13 I Innenminister sieht Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdet

Berlin (dts). In der laufenden Hartz-IV-Diskussion hat Innenminister Thomas de Maizière vor Gefahren für den Zusammenhalt der Gesellschaft gewarnt. Zugleich ließ er im Kern deutliche Nähe zu den umstrittenen Positionen von Vize-Kanzler Guido Westerwelle erkennen. De Maizière sagte in einem Interview der BILD-Zeitung (Montagausgabe): “Es gibt mancherorts eine wachsende Neigung, sich abzufinden mit der eigenen Lage. Da fehlt oft der Wille, der Drang, rauszukommen aus Hartz IV.”

Vor allem gehe es um vermehrte Bildungs-Anstrengungen dieser Gesellschaftsgruppe. De Maizière: “Bildung ist auch eine Holschuld der Familien. Ohne Eigenanstrengung keine Bildung. Wer in der Jugend mit seiner eigenen Bildung fahrlässig umgeht, hat später ein viel größeres Risiko arbeitslos zu sein. Er muss sich auch fragen lassen, was er versäumt hat und warum die Solidargemeinschaft dafür dann aufkommen soll. Was wir brauchen, ist eine neue Aufstiegsmentalität, sonst wird die Solidarität der Steuer- und Abgabenzahler zerstört, die das System finanzieren.”

Den Zusammenhalt in Deutschland sieht der Minister von beiden Enden der Gesellschaft gefährdet: “Oben wie unten in der Gesellschaft gibt es zu viele, die sich abkoppeln und so den Zusammenhalt gefährden.” Gerade “privilegierten Gruppen” wie Politiker, Banker, Professoren oder Schlagersänger müssten “ein Vorbild” sein. Mit Blick auf die neuerlichen Fälle mutmaßlicher Steuerhinterziehung sagte de Maizère: “Wenn die Bürger selber definieren, wie rechtstreu sie sind, brechen Staat und Gesellschaft auseinander.”

Mit Blick auf das jüngste Urteil des Verfassungsgerichtes zu Hartz IV unterstrich de Maizère seine Vorbehalte. Der Minister wörtlich: “Aber eines muss man sehen: Das Verfassungsgericht kritisiert, dass die Entwicklung der Hartz-IV-Sätze 2005 an die Entwicklung der Renten gekoppelt wurden. Wenn in Zukunft der Regelsatz aber am so genannten Bedarf orientiert wird und steigt, wenn die Preise steigen, dann kann eine Lage entstehen, wo Rentner und Arbeitnehmer wegen der Inflation mit schrumpfender Kaufkraft klarkommen müssen - aber die Hartz-IV-Empfänger einen Ausgleich erhalten. Das wirft Fragen auf.”

13:42 I FDP-Landeschef Ahrendt widerspricht Pinkwart in Machtverteilungs-Frage

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Berlin (dts). Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion und FDP-Landeschef Mecklenburg-Vorpommerns, Christian Ahrendt, hat der Forderung seines nordrhein-westfälischen Amtskollegen Andreas Pinkwart nach mehr Machtverteilung widersprochen. Dem “Tagesspiegel am Sonntag” sagte Ahrendt: “Wir sind in der Führung der Partei breit genug aufgestellt. Wenn die See rauer wird, dann sollte man geschlossen bleiben und nicht nervös werden.” Der FDP-Politiker verteidigte auch den Parteivorsitzenden Westerwelle wegen seiner Äußerungen zu Hartz-IV-Empfängern. “Es ist absolut richtig, dass der FDP-Chef hier den Finger in die Wunde legt. Man muss über Hartz IV diskutieren.”

Bild: © FDP

13:38 I 95 Prozent aller Mails sind Spam

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Berlin (dts). Etwa 95 Prozent aller empfangenen E-Mails sind Spam. Das teilt der Telekommunikationsverband Bitkom mit. Wie eine Umfrage unter 92 Mailanbietern aus 30 Ländern ergab, werden bereits 80 aus 100 Mails als offensichtliche Werbung aussortiert, 15 weitere werden außerdem in die Spam-Ordner der Kunden ausgelagert. “Die Email-Anbieter verwenden viel Zeit und Geld, um das lästige Spamming für die Kunden einzudämmen”, so Dieter Kempf, Mitglied des Bitkom-Präsidiums.

Jeder dritte der großen Mailanbieter gibt für den Spamschutz knapp eine Million Euro im Jahr aus. Schärfere Gesetze seien zwar wünschenswert, könnten aber im Gegensatz zu technischen Lösungen nur wenig weiterhelfen, so Kempf, da die Versender meist im Ausland sitzen oder über sogenannte Bot-Netze organisiert werden. Ein solches Netzwerk ist ein Verbund mehrerer infizierter Computer, die zentral als Versender des Spams ferngesteuert werden. Der Verband rät Internetnutzern, neben der Verwendung von ungewöhnlichen E-Mailadressen vor allem dazu, diese nicht unkodiert auf Webseiten zu veröffentlichen, sondern beispielsweise das @-Zeichen durch [at] zu ersetzen.

Bild: © Kukksi