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11.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Mountain View (dts). Der US-Internetriese Google plant den Aufbau eines eigenen Breitbandnetzes in den USA. Die Verbindung soll dem Unternehmen zufolge mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabyte pro Sekunde bis zu 100 mal schneller sein, als herkömmliche Kabel- oder DSL-Netzwerke. Zunächst soll das über Glasfaserkabel laufende Netzwerk in 50.000 bis 500.000 Haushalten in einigen Gegenden in den Vereinigten Staaten getestet werden. Der Konzern wolle damit allen Nutzern einen besseren und schnelleren Zugang zum Internet bieten. Gleichzeitig wolle Google besonders datenintensive Applikationen testen, mit denen etwa hochauflösende Kinofilme in wenigen Minuten heruntergeladen oder medizinische 3D-Bilder in Echtzeit versendet werden können.
Bild: © dts Nachrichtenagentur
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Saarbrücken (dts). Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat angesichts der griechischen Haushaltskrise vor Panikmache bei der Euro-Stabilität gewarnt. Gegenüber der Saarbrücker Zeitung (Freitagsausgabe) äußerte Bofinger, dass die Finanzmärkte im Augenblick völlig überreagierten. Als Beispiel verwies er auf Japan. Dort sei die Staatsverschuldung zwar deutlich größer als in Griechenland, der japanische Yen jedoch trotzdem sehr stark. “In dieser Situation sind staatliche Hilfen der Euro-Länder angebracht, um die Finanzsituation Griechenlands zu stabilisieren”, erklärte Bofinger. Diese Unterstützung müsse aber sofort ausgesetzt werden, wenn die Griechen die Konsolidierung schleifen ließen. Die EU dürfe sich weder von Griechenland noch von den Märkten auf der Nase herumtanzen lassen.
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Los Angeles (dts). Lady Gaga könnte womöglich in Zukunft mit Britney Spears für ein Duett zusammenarbeiten. Laut der britischen Boulevardzeitung “The Sun” nutzte Lady Gagas Vater Joseph Germanotta bei einer Aftershow im Rahmen der diesjährigen Grammy-Awards die Gelegenheit, für seine Tochter eine Zusammenarbeit mit Spears in die Wege zu leiten. Demzufolge habe Germanotta die 28-Jährige einfach angesprochen und ihr gesagt, dass seine Tochter ihr größter Fan sei. Am Ende des Gesprächs sollen Gaga und Spears ihre Nummern ausgetauscht und vereinbart haben, ins Studio zu gehen. Bisher hat Lady Gaga bereits mit Chart-Größen wie Beyonce, den Pet Shop Boys und Elton John zusammengearbeitet.
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Wien (dts). Der deutsche Musikproduzent Dieter Bohlen wird als diesjähriger Stargast zum Wiener Opernball reisen. Wie österreichische Medien berichten, wird der DSDS-Juror die abgesprungene US-Schauspielerin Lindsay Lohan ersetzen. Der Opernball-Veranstalter Richard Lugner bricht damit seine eigene Tradition und lässt sich erstmals von einem Mann zum Opernball begleiten. “Der ist schon gut, finde ich”, zeigte sich Lugner von seinem Gast beeindruckt. Erst heute Morgen war bekannt geworden, dass Lohan doch nicht zu der Veranstaltung nach Österreich kommen werde.
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Brüssel (dts). Griechenland wird vorerst keine Finanzhilfen von der Europäischen Union erhalten. Laut EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy habe das vom Bankrott bedrohte Land keine Unterstützung beantragt. Die EU will Athen allerdings mit einem Rettungsplan unterstützen. Griechenland solle demnach in diesem Jahr deutliche Einsparungen vornehmen, um sein Haushaltsdefizit um vier Prozentpunkte zu senken.
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London (dts). Das Internetportal Facebook hat in Großbritannien die Profile von 30 Gefängnisinsassen sperren lassen, nachdem diese ihre früheren Opfer über das Netzwerk verspottet hatten. Britischen Medienberichten zufolge hatten sich die Opfer an das Justizministerium gewandt, welches wiederum Facebook kontaktierte. Innerhalb von 48 Stunden hatte das Onlinenetzwerk die Profile dann gelöscht. Bei den Belästigten handelt es sich unter anderem um die Hinterbliebenen eines ermordeten Teenagers sowie eines getöteten 10-Jährigen. Einer der Täter hatte geschrieben, er könne es nicht erwarten, die Angst in den Augen der Menschen zu sehen, wenn er freigelassen werde. Die Häftlinge hatten offenbar über ins Gefängnis geschmuggelte Mobiltelefone Zugang zum Internet und damit zu Facebook.
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Berlin (dts). Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will bis Freitag eine europäisch abgestimmte Lösung zu den möglichen Hilfsmaßnahmen für Griechenland erreichen. Das kündigte der CDU-Politiker im Gespräch mit der Spitze der Unions-Bundestagsfraktion an, berichtet die “Rheinische Post” unter Berufung auf Teilnehmerkreise. Die Lage sei ernst. Wie hoch die finanziellen Belastungen für Deutschland sein könnten, könne man nicht seriös beziffern, betonte Schäuble. Es gebe “kein Muster” für diese Situation. Erste Gespräche über bilaterale Hilfen für Griechenland seien etwa mit Frankreich, Finnland und Österreich geführt worden, hieß es.
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Berlin (dts). Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat die Kritik von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) an der Hartz-IV-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zurückgewiesen. “Es ist gut, dass das Gericht ein zurückhaltendes Urteil gefällt hat”, sagte Leutheusser-Schnarrenberger der “Rheinischen Post”. De Maizière hatte zuvor von einer “übertriebenen Einzelfallbetrachtung” gesprochen. Der “Gestaltungsspielraum” zur Umsetzung des Urteils bleibe beim Gesetzgeber, betonte die FDP-Politikerin. “Ich finde es nachvollziehbar, dass sich die Bedürfnisse von Kindern nicht pauschal an den Werten für Erwachsene orientieren dürfen”, hob Leutheusser hervor. Es sei nun Aufgabe des Gesetzgebers, den Anspruch auf das Existenzminimum zu konkretisieren.
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Berlin (dts). Für Vize-Kanzler Guido Westerwelle trägt die aktuelle Diskussion um die Karlsruher Hartz-IV-Entscheidung “sozialistische Züge”. Dies schreibt der FDP-Vorsitzende in einem Gastbeitrag für die Donnerstagausgabe der Tageszeitung “Die Welt”. Trotz der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bekräftigte er weiterhin seine Forderung nach Steuersenkungen, auch gegen ablehnende Stimmen. “Wie in einem pawlowschen Reflex wird gerufen, jetzt könne es erst recht keine Entlastung der Bürger mehr geben, das Geld brauche man für höhere Hartz-IV-Sätze”, kritisierte Westerwelle in dem Beitrag.
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Düsseldorf (dts). Drei Monate vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sprechen sich erste CDU-Landespolitiker für ein Bündnis mit den Grünen aus. “Das C in CDU steht für die Bewahrung der Schöpfung. Klar, dass die Grünen da ein passender Gesprächspartner für uns sind”, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Solf der “Bild”-Zeitung. Der Zeitgeist verlange nach Schwarz-Grün als “Modell des aufgeklärten Fortschritts”, so der Abgeordnete aus dem Rhein-Sieg-Kreis. “Auf kommunaler Ebene erlebe ich die Grünen schon als Partei des aufgeklärten Bürgertums”, so Solf weiter.
Franz-Josef Britz, Mitglied des NRW-Landesvorstands sagte: “Meine Erfahrungen mit den Grünen in Essen sind vertrauensvoll und gut. Einigen wir uns zum Beispiel beim Knackpunkt Bildung, ist so ein Bündnis auch auf Landesebene denkbar.” Zuletzt hatte das schwarz-gelbe Regierungsbündnis in Nordrhein-Westfalen die Mehrheit in den Umfragen verloren, eine Koalition aus CDU und Grünen wäre rechnerisch
möglich.
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