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Archive für 11.2.2010

22:05 | Eröffnung der Berlinale 2010

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Berlin. Die Berlinale 2010 ist eröffnet. Mit Glanz, Glamour und einigen Prominenten aus Film, Fernsehen, Musik und Politik begannen am Donnerstag, die diesjährigen Berliner Filmfestspiele im Berlinale Palast am Potsdamer Platz. Das chinesischen Drama “Tuan Yuan“ eröffnete diesjahr das Festival. Ein besonders großes Aufgebot von Internationalen Stars gab es zur heutigen Eröffnung zwar nicht, doch lassen sich durchaus Namen wie Tilda Swinton, Reneé Zellweger, Armin Müller-Stahl, Jürgen Vogel, Jana Pallaske, Marius Müller-Westernhagen nennen, die gekommen sind.

Morgen geht es dann auch schon wieder weiter mit dem Film „Ghostwriter“. Hierbei handelt es sich um einen Film von Roman Polanski, der im Gegensatz zu seinen Schauspielern Pierce Brosnan und Ewan McGregor und dem Autor Robert Harris nicht anwesend sein wird. Zeitgleich wird morgen der Indische Bollywood-Filmstar Shah Rukh Khan seinen neuen Film „My Name Is Khan” vorstellen.

Fotos: © Kukksi | Michael Schulze

20:02 I Obama verkündet Termin für Treffen mit Dalai Lama

Washington (dts). US-Präsident Barack Obama hat heute ein konkretes Datum für sein Treffen mit dem Dalai Lama in diesem Monat verkündet. Obama wird den buddhistischen Religionsführer demnach am 18. Februar im Weißen Haus empfangen. Das Treffen zwischen dem US-Präsidenten und dem Dalai Lama sorgt wegen der Tibet-Frage besonders bei China für Unmut. Der Dalai Lama fordert für Tibet eine weitreichende Autonomie, Peking lehnt dies entschieden ab. Die chinesische Regierung hatte vor kurzem verkündet, sie sei “entschieden” gegen ein Treffen und warnte gleichzeitig vor einer Verschlechterung der Beziehung zwischen den USA und China.

20:00 I Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst gescheitert

Berlin (dts). Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind gescheitert. Das bestätigte Verdi-Chef Frank Bsirske soeben in Potsdam. Nachdem bereits die ersten beiden Verhandlungsrunden keine Fortschritte gebracht hatten, endet damit die dritte Runde, die am Mittwoch begonnen hatte. Durch das Scheitern muss nun in einem Schlichtungsverfahren eine Einigung gesucht werden. Neben mehr Geld für die Beschäftigten wollen die Gewerkschaften unter anderem eine tarifvertragliche Altersteilzeit, Verbesserungen für Auszubildende sowie bessere Aufstiegsmöglichkeiten erreichen.

18:37 I Steuerdatei in Baden-Württemberg betrifft bundesweit 1748 Anleger

Stuttgart (dts). Die Daten von möglichen Steuersündern, die dem Land Baden-Württemberg angeboten werden, betreffen offenbar 1748 Anleger aus dem gesamten Bundesgebiet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Focus” heute vorab. Demnach sollen die betroffenen Anleger insgesamt 280 Millionen Euro bei einem Vermögensverwalter deponiert haben, der das Geld in der Schweiz bei Banken und Versicherungen angelegt hat.

Die Fahnder gehen bisher von sieben Millionen Euro an Steuernachzahlungen aus. Sollte sich herausstellen, dass nicht nur Zinsen, sonder auch Kapital hinterzogen wurden, würde allerdings deutlich mehr in die Staatskasse fließen. Die Staatsanwaltschaft hatte den möglichen Kauf der Daten zunächst geprüft und kam zu dem Ergebnis, dass es keinen Ansatz für eine Strafverfolgung des Informanten gebe. In der CDU/FDP-Koalition gibt es allerdings noch keine Einigung darüber, ob die Daten erworben werden sollen.

18:26 I Mängel an Kölner U-Bahn-Bau offenbar schwerer als bisher bekannt

Köln (dts). Die Mängel beim Bau der Kölner U-Bahn sind offenbar schwerwiegender, als bisher bekannt geworden ist. Nach Informationen des “Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitagausgabe) fehlen an einer innenstädtischen Baugrube deutlich mehr als die Hälfte der zu Befestigung der Außenwände notwendigen Eisenbügel. Auch bei den Arbeiten an der U-Bahn-Baustelle Waidmarkt, die vermutlich zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs führten, wurden zahlreichen Eisenbügel nicht eingebaut.

Die fehlenden Bügel gelten nach Auffassung der Staatsanwaltschaft jedoch nicht als Ursache für das Unglück im März 2009. Am heutigen Nachmittag ist die Baugrube von Fachleuten des Tüv, der Kölner Verkehrs-Betriebe und der Bauunternehmen auf ihre Standfestigkeit geprüft worden. Akute Einsturzgefahr bestand an der Grube am Heumarkt, die durch Sensoren überwacht wird, dem Vernehmen nach jedoch nicht. Zur Untersuchung der Mängel hat die Stadt Köln einen Krisenstab gebildet.

17:18 I Schwede wegen Raub des Auschwitz-Schildes in Haft

Stockholm (dts). In Stockholm ist heute offenbar der 34-jährige Schwede Anders Högström verhaftet worden, der unter dem Verdacht steht, das Auschwitzer “Arbeit macht frei”-Schild gestohlen zu haben. Das berichtet die britische BBC unter Berufung auf offizielle Angaben. Ein polnisches Gericht hatte bereits in der letzten Woche einen Haftbefehl gegen den Mann erlassen.

Ob es sich bei dem Verhafteten tatsächlich um Högström, den Gründer der mittlerweile umbenannten Rechtsextremisten-Partei “Nationalsozialistischen Front” handelt, ist allerdings noch nicht bestätigt. Das Schild, das über dem Eingang zum ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz hängt, war im Dezember letzten Jahres gestohlen worden und nach wenigen Tagen in drei Teilen wieder aufgetaucht. Kurz nach der Tat sind bereits fünf Polen wegen des Diebstahls verhaftet worden.

17:16 I Modedesigner Alexander McQueen ist tot

London (dts). Der britische Modedesigner Alexander McQueen ist heute Morgen tot aufgefunden worden. Laut Angaben seines Büros wurde der 40-Jährige in seiner Londoner Wohnung erhängt vorgefunden. Über die genauen Umstände seines Todes gibt es noch keine Informationen, in britischen Medien wird aber bereits spekuliert, dass es sich um Selbstmord handelt. Seine Familie ließ in einem offiziellen Statement vermelden, dass sie angesichts der tragischen Neuigkeiten am Boden zerstört sei. McQueen gehörte zu den bedeutendsten Modedesignern der Gegenwart und entwarf unter anderem die Kostüme für Popstar Lady Gaga.

17:05 I Minister will Kosten für Medikamente senken

Berlin. Das Erheben von Zusatzbeiträgen, mit denen unlängst einige Krankenkassen für Unmut gesorgt haben, ist für Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) wohl Grund genug, sich für eine Senkung der Kosten im Bereich Medikamente einzusetzen. So sollen unter anderem neue Arzneien streng und dauerhaft bewertet werden, doch bleibt zunächst noch offen, wann mit neuen Regelungen gerechnet werden kann. Bereits in der kommenden Woche sind Gespräche mit Vertretern der Pharmaindustrie geplant, wohl um nach einer neuen Strategie zu suchen. Weniger erfreut über die Pläne des Bundesgesundheitsministers zeigt sich der SPD- GEsundheitsexperte Karl Lauterbach, der die Gesprächsrunden als Hinhaltetaktik des Ministers bezeichent und dies, obwohl Sparpläne seit Jahren existieren.


16:45 I SPD nun doch erste Wahl für die NRW- Grünen?

Düsseldorf.  Entscheiden sich die Wähler in NRW am 9. Mai für eine Mehrheit von Rot- Grün, soll auch eine Regierung auf dieser Basis gebildet werden. Dies versicherte die Grünen- Landeschefin der Grünen, Daniela Schneckenburger. Reicht es jedoch nach der Landtagswahl nicht für die beiden, wollen die Grünen einer großen Koalition aus dem Wege gehen. Dann ist wohl der Zeitpunkt gekommen zu prüfen, wie koalitionsfähig die CDU sein wird. Grundsätzlich müssen wohl erst Inhalte überprüft werden, bevor Entscheidungen fallen. Indes fordert Daniela Schneckenburger die SPD auf, sich verstärkt für einen rot- grünen Wahlerfolg bei der Landtagswahl einzusetzen, denn wie es scheint, sind die Sozialdemokratennach wie vor der Wunschpartner der Grünen.

16:31 I Wo bleibt das Streusalz?

Gelsenkirchen. Nach wie vor ist es eng mit dem Streusalz auf den Straßen Nordrhein- Westfalens. An den Karnevalstagen wird es daher nur einen eingeschränkten Winterdienst geben. Wie zu hören ist, kommen die Streusalzproduzenten einfach nicht mehr nach und es scheint sich zu einem europaweiten Problem auszuwachsen. Dabei kommt NRW noch gut dabei weg, denn ein Viertel aller Kommunen haben einen Vertrag mit dem Lieferanten european salt company geschlossen. Salz wird somit geliefert, jedoch nicht in einer ausreichenden Menge. Für den kommenden Winter wird man sich hoffentlich besser auf winterliche Straßenverhältnisse vorbereiten.