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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Port-au-Prince. Der Staat Haiti wurde wieder von Naturgewalten heim gesucht: Bei einem Erdrutsch kamen elf Menschen ums Leben. Dieses mal traf es den Südwesten des Landes. Gewaltige Regenfälle gab es am Wochenende auf Haiti, zahlreiche Menschen sind auf Dächer geklettert, um sich zu schützen. Im Zentrum der Stadt Belladeres stand das Wasser eineinhalb Meter hoch, dass teilte der Zivilschutz unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt mit. Zahlreiche Gewässer sind über die Ufer getreten. Im Gefängnis der Stadt stand das Wasser laut Behörden um die 50 Zentimeter hoch, zahlreiche Häftlinge sind ausgebrochen.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Der Verfassungsrechtler Paul Kirchhof sieht eine Verletzung der Verträge des Euro-Raums, sollten europäische Regierungen Griechenland Finanzhilfen gewähren. Das hat der ehemalige Verfassungsrichter gegenüber dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” deutlich gemacht. “Ich gehe nicht davon aus, dass sich europäische Regierungen darauf verständigen, geltendes Recht zu brechen”, sagte Kirchhof dem Magazin.
Sollte es dennoch zu Finanzhilfen kommen, “gibt es das Instrument der Organklage”, sagte Kirchhof. Fühlten sich Parlamente oder auch Abgeordnete “in ihren Rechten verletzt, können sie das Verfassungsgericht anrufen”, so der Jurist, der 1998 als Berichterstatter die Verfassungsklage gegen den Euro abgewiesen hat. Zu den Vorwürfen, Griechenland habe sich mit gefälschten Zahlen den Zugang zum Euro erschlichen, sagte der Jurist: “Wenn es so ist, dann gibt es einen juristisch erheblichen Tatbestand. Unter diesen Bedingungen hätte mindestens ein Land nicht Mitglied der Währungsunion werden dürfen.”
Kirchhof forderte die Politik auf, einen Konstruktionsfehler des europäischen Rechts zu beheben. “Bislang werden die Kriterien aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt von der Versammlung der europäischen Finanzminister überwacht. Das heißt: Täter und Wächter sind identisch.” Dieses Doppelmandat habe sich nicht bewährt. In Kirchhofs Augen muss sich der überschuldete Ägäis-Staat selbst helfen. “Was hindert Griechenland, alle staatlichen Leistungen unter Finanzierungsvorbehalt zu stellen?”, sagte Kirchhof dem “Spiegel”. “Die Regierung könnte die Gehälter von Staatsbediensteten und die Subventionen für Unternehmen kürzen.”
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Santiago de Chile (dts). Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben in Chile ist unerwartet nun doch sprunghaft angestiegen. Chiles Präsidentin Michelle Bachelet sagte, es seien mindestens 708 Menschen ums Leben gekommen. Damit hat sich die offizielle Anzahl der Todesopfer seit dem Mittag verdoppelt. Erwartet wird, dass die Zahl noch weiter ansteigt. Zuvor hatte es geheißen, es werde nicht mit einem sprunghaften Anstieg gerechnet. Die Zahl der Verletzten ist unbekannt.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Frankfurt am Main (dts). Das Sturmtief “Xynthia” sorgt weiter für Chaos bei der Bahn. Vor allem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Hessen waren betroffen. Als sich die Stärke des Sturms abzeichnete, hatte die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen vorsorglich in diesen Regionen den Regional- und Fernverkehr in großen Teilen vorübergehend eingestellt. Bahnhöfe wie der Frankfurter Hauptbahnhof konnten vorübergehend nicht angefahren werden. Der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen ist vorsorglich gesperrt worden. Diese Beeinträchtigungen hatten auch erhebliche Auswirkungen auf den bundesweiten Fernreiseverkehr, der teilweise umgeleitet oder unterbrochen wurde.
Aus Sicherheitsgründen wurde zudem die Geschwindigkeit der Fernzüge in den vom Orkantief betroffenen Regionen reduziert. Auch für den Sonntagabend ist mit erheblichen Beeinträchtigungen und Fahrzeitverlängerungen zu rechnen. Unter anderem bleiben die Strecken Fulda-Frankfurt, Kassel-Frankfurt, Köln-Frankfurt, Mainz-Frankfurt, Dortmund-Hamm, Dortmund-Essen, Recklinghausen-Münster, Stuttgart-Singen sowie die Moselstrecke Koblenz-Trier gesperrt. Auf diesen Strecken verkehrende Züge warten in den Bahnhöfen ab, bis eine Weiterfahrt möglich ist. Dies kann mehrere Stunden dauern, teilte die Bahn mit.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Düsseldorf / Münsterland / Ahlen / Köln. Es kam schlimmer als befürchtet- den ganzen Tag über tobte sich das Sturmtief Xynthia auch in NRW aus. Der Zugverkehr kam flächendeckend zum Erliegen und am abend wurde der komplette Fern- und Regionalverkehr erst einmal eingestellt. In Ascheberg, mitten im Münsterland, kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein umstürzender Baum trag ein Auto, das im Straßengraben landete. Die Fahrerin erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.
Zuvor war in Köln eine Joggerin ums Leben gekommen. Auch in Ahlen, dem Wohnort von zwei KUKKSI- Mitarbeitern, sorgte das Sturmtief für schwere Verwüstungen. Überall liegen zur Stunde noch schwere Äste auf den Straßen und auch Werbeschilder wirbelten durch die Luft. Was jedoch die Nacht noch an bösen Unwetterüberraschungen bringt, bleibt abzuwarten.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Frankfurt am Main (dts). Das Sturmtief “Xynthia” hat in Deutschland für Verkehrschaos und mindestens drei Todesopfer gesorgt. In Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen Baden-Württembergs wurde der Zugverkehr teilweise eingestellt, auch in NRW gab es starke Behinderungen. Unter anderem die Bahnhöfe Frankfurt Hauptbahnhof, Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und der Stuttgarter Hauptbahnhof waren gesperrt.
Ebenfalls wurde die A3 bei Frankfurt komplett gesperrt, weil Fassadenteile und Werbeplakate auf die Fahrbahn geweht wurden. In NRW hatte die Polizei über 2.000 sturmbedingte Einsätze, insbesondere wegen umgestürzten Bäumen, Baustelleneinrichtungen, Verkehrszeichen und herabfallenden Dachteilen. Unzählige weitere Straßen mussten teils langfristig gesperrt werden, darunter die A4 bei Aachen und bei Olpe und die A1 bei Wuppertal.
Unterdessen forderte der Sturm in Deutschland sein drittes Todesopfer: Im nordrhein-westfälischen Bergheim wurde eine etwa 40 bis 50 Jahre alte Joggerin durch einen umstürzenden Baum erschlagen. Zuvor war schon ein 69 Jahre alter Mann in einem Wald bei Wiesbaden von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. Ein 74 Jahre alter Autofahrer starb im Schwarzwald, als ein Baum auf seinen Wagen stürzte. Nach dem Zweitliga-Fußballspiel zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern mussten die Zuschauer nach Ende der Partie im Stadion ausharren, weil draußen der Wind tobte und umgestürzte Bäume vor der Arena mehrere Autos zerstört hatten.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Bergheim (dts). Im nordrhein-westfälischem Bergheim ist eine Frau beim Joggen von einem umstürtzenden Baum erschlagen worden. Das bestätigte ein Polizeisprecher der dts Nachrichtenagentur. Die Identität sei noch nicht geklärt, die Frau sei zwischen 40 und 50 Jahre alt gewesen. Sie ist damit das dritte Todesopfer durch das Sturmtief “Xynthia” in Deutschland. Zuvor war schon ein 69 Jahre alter Mann in einem Wald bei Wiesbaden von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. Ein 74 Autofahrer starb im Schwarzwald, als ein Baum auf seinen Wagen stürzte.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Santiago de Chile (dts). Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben in Chile ist auf über 400 angestiegen. Das teilte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörden mit. Über die Zahl der Verletzten gibt es keine Angaben. Angeblich sollen Dutzende Menschen unter Trümmern eingeschlossen sein. Das Erdbeben am frühen Samstagmorgen gehört mit einer Stärke von 8,8 zu den zehn stärksten Erdbeben, die seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen wurden. Die in den Pazifik-Anrainerstaaten befürchteten Tsunami-Wellen blieben weitestgehend aus oder konnten nur von Messinstrumenten registriert werden. In der Stadt Concepción sollen unterdessen laut Medienberichten Hunderte Menschen einen Supermarkt geplündert haben.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Köln (dts). Die Autobahn A3 ist bei Kelsterbach in der Nähe von Hessen in beiden Richtungen voll gesperrt worden. Grund ist das Sturmtief, das derzeit über der Region wütet. Es hatte von einer Baustelle am Flughafen Fassadenteile, Werbeplakate und Baumaterial auf die Autobahn geweht. Der Verkehr wird umgeleitet. Auch zahlreiche kleinere Straßen mussten wegen entwurzelter Bäume insbesondere in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gesperrt werden. Das Sturmtief sorgt zur Stunde auch für Chaos bei der Bahn.
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28.2.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
BREAKING NEWS (dts). Die Deutsche Bahn hat am Sonntagnachmittag den gesamten Zugverkehr in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland vorübergehend eingestellt. Der Frankfurter Hauptbahnhof und der Flughafen-Fernbahnhof wurden gesperrt, auch der Stuttgarter Bahnhof konnte vorübergehend nicht von ICEs oder ICs angefahren werden. Grund ist das Sturmtief “Xynthia”, welches zur Stunde über Teilen Deutschlands tobt.
Einige wenige S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet verkehren aber planmäßig. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es insbesondere auf den Strecken zwischen Dortmund Hamm sowie zwischen Köln und Bonn starke Behinderungen. Im Bahnhof Hannover haben ankommende Verbindungen aus Hessen und NRW zur Stunde bis zu 90 Minuten Verspätung. Offenbar sind entlang vieler Strecken Bäume umgestürzt und Äste auf Oberleitungen herabgefallen. Wann der Bahnverkehr in den betroffenen Regionen wieder anrollen soll, ist nicht bekannt.
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